Adrian Figueroa | Januar–April 2019

Adrian Figueroa arbeitet als Regisseur und Videokünstler. 2009 absolvierte er seinen Master an der Central School of Speech and Drama in London. Seit 2010 realisiert er national und international diverse Filme, u. a. den Dokumentarfilm Die Lücke – Ein Stück Keupstraße über den NSU-Nagelbombenanschlag auf die Kölner Keupstraße, basierend auf dem gleichnamigen Theaterabend am Schauspiel Köln. Sein doku-fiktionaler Film Anderswo, ein Porträt über Gefängnisinsassen der JVA Tegel, wurde 2018 beim Festival Achtung Berlin in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm Mitellang/Kurz“ ausgezeichnet und feierte bei den Internationalen Hofer Filmtagen seine Weltpremiere. Seine Arbeiten als Theaterregisseur und Videokünstler führten ihn u. a. ans Deutsche Theater, HAU Hebbel am Ufer, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln, Schauspiel Leipzig, Maxim Gorki Theater, Shunt London und das Greenwich Playhouse. Die Inszenierung One Day I went to Lidl am Ballhaus Naunystraße wurde 2016 zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seine Theaterproduktion Stress, die auf Interviews mit Inhaftierten der Jugendstrafanstalt Berlin basiert, wurde 2017 am HAU Hebbel am Ufer uraufgeführt. Am Deutschen Theater Berlin führte er 2018 Regie in Hool von Philipp Winkler.

Adrian Figueroa ist von Januar bis April 2019 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.