Kulturakademie Tarabya

Stipendiaten Aslı Serbest und Mona Mahall | Februar-Mai 2020

Aslı Serbest und Mona Mahall | Februar-Mai 2020

Aslı Serbest & Mona Mahall, Foto: Privat

Aslı Serbest und Mona Mahall arbeiten seit 2007 als Künstlerkollektiv zu Fragen des Raums in unterschiedlichen Medien auf dem Grenzgebiet zwischen Architektur und Kunst: in Installationen, Interventionen, Szenografien, Video, Text, Konzepten und Publikationen. Dabei verfolgen sie das Ziel, die sich verändernden Relationen zwischen Kunst und Architektur sowie ihre politische und soziale Wirkung aus einer queer-feministischen Perspektive zu erforschen.

Ihre Arbeiten werden international ausgestellt und publiziert, u. a auf der Biennale di Venezia, (Venedig, 2012, 2014, 2019, 2020); Württembergische Kunstverein (Stuttgart, 2015, 2018); Riverrun (Istanbul, 2018); Pinakothek der Moderne (München, 2017); Storefront for Art and Architecture (New York, 2014, 2015); HKW (Berlin, 2012); Vancouver Art Gallery (Vancouver, 2013); Künstlerhaus Stuttgart, 2013; New Museum (New York, 2009); außerdem im e-flux journal, im Volume Magazine, in Perspecta, im Gradient-Walker Art Center, in Istanbul Art News, in AArchitecture und im Deutschlandfunk. Das Künstlerkollektiv erhielt u. a. Stipendien vom Art Center Los Angeles, vom Storefront for Art and Architecture New York und vom Goethe-Institut. Serbest und Mahall sind Herausgeber des Junk Jets, einem unabhängigen Magazin für Kunst, Architektur und Medien. 2019 kuratierten sie die 7. Internationale Sinop Biennale 2019 unter dem Titel „A Politics of Location“. Derzeit entwickeln sie Arbeiten für die Biennale di Venezia, die sich mit der Internetkultur und ihren Auswirkungen auf räumliche und urbane Praktiken und Beziehungen befassen.

Aslı Serbest und Mona Mahall sind von Februar bis Mai 2020 Stipendiatinnen der Kulturakademie Tarabya.