Aykan Safoğlu

© Gizem Bayiksel

Aykan Safoğlu, in Istanbul geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er erhielt seinen Masterabschluss (MFA) in Fotografie von der Milton Avery Graduate School of the Arts am Bard College in NY/USA und einen Masterabschluss (MA) im Rahmen des Masterprogramms Art in Context der Universität der Künste Berlin. Aykan Safoğlus Arbeiten schaffen Beziehungen – gar Freundschaften – zwischen kulturellen, geografischen, linguistischen und zeitlichen Grenzen. Seine Arbeit ist zwischen Film, Fotografie und Performance angesiedelt, wobei er offene Fragen der kulturellen Zugehörigkeit, Kreativität und Verwandtschaft stellt.

Zu seinen letzten Ausstellungen zählt 2016 Off-White Tulips am Ystads Konstmuseum, Ystad/Schweden. Ausgewählte Gruppenausstellungen sind Klassensprachen, Kunsthalle Düsseldorf (2018), ğ –soft g- queer forms migrate, Schwules Museum* Berlin (2017), Father Figures are Hard to Find, nGbK Berlin (2016), Home Works 7 am Ashkal Alwan, Beirut/Libanon (2015) und Sight and Sounds: Turkey am Jewish Museum, New York, NY/USA (2014). 2018 erhielt Safoğlu einen Aufenthaltsstipendium an der Akademie Schloss Solitude und 2016 einen kürzeren Aufenthalt am Ashkal Alwan in Beirut. Er war 2014–2015 der SAHA Stipendiat der Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam/Niederlande. 2013 wurde er bei den 59. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen mit dem Großen Preis der Stadt Oberhausen ausgezeichnet. Safoğlu nahm an Artists Talks wie bei der 15. Istanbul Biennale und dem 10. March Meeting der 13. Sharjah Biennale teil.

Aykan Safoğlu ist von Januar bis August 2019 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.