Clarissa Thieme | August-September 2021

Clarissa Thieme ist eine Filmemacherin und Künstlerin deren Arbeiten von Fotografie, Film und Video, bis hin zu Performance und Text reichen. Sie spürt in ihnen oft den Implikationen von Erinnerungsprozessen und der Rekonstruktion kollektiver Erfahrungen und Traumatas nach. Ihre Praxis ist forschungsbasiert und oft kollaborativ. Thieme studierte Medien Kunst an der Universität der Künste Berlin (UdK), hat einen Abschluss in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis und ist Research Alumni des Berlin Center for Advanced Studies in Arts and Sciences (BAS). Sie präsentierte ihre Arbeiten international in zahlreichen Ausstellungen und auf Festivals, zuletzt unter anderem Kunsthalle Mannheim (2021); neuer berliner kunstverein (2021); Anthology Film Archives, NYC (2021); Rencontres Internationales Paris (2021); Haus der Kulturen der Welt (2021), Berlinale Forum (2020), Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2019). Ihre Arbeiten umfassen unter anderem Today is 11th June 1993 (Film, 13′, & Installation/Performance, 2018), Weiter war nichts, ist nichts (Installation, 2019), Can’t You See Them? – Repeat. (Film, 8′ & Installation 2019), What Remains I Šta ostaje I Was bleibt / Re-visited (Film, 70′, 2020), Archival Grid, Preview (Installation, 11′, 2021 mit Charlotte Eifler), Do You Remember Sarajevo – Multitude (Installation, 2021/22 mit Nihad Kreševljaković).

Clarissa Thieme ist von August bis September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.