Gerhard Falkner

Gerhard Falkner, geboren 1951 in Schwabach, lebt als Lyriker, Romancier, Dramatiker, Essayist und Übersetzer in Berlin und Bayern. Nach einem Stipendium am Literarischen Colloquium Berlin legte Falkner mit dem Band Berlin – Eisenherzbriefe (1986) einen der zentralen postmodernen Mischtexte vor. 1997 erschien mit Voice an Void. The poetry of Gerhard Falkner von Neil Donahue die erste Monografie. Für die Novelle Bruno erhielt Falkner 2008 den Kranichsteiner Literaturpreis und den
August-Graf-von-Platen-Preis.

2010 wurde er mit dem Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. In ihrer Begründung für den Peter-Huchel-Preis 2009, den er für seinen Gedichtband Hölderlin Reparatur erhielt, würdigte die Jury Falkners „Möglichkeiten sublimen Sprechens in einer Zeit beschädigter Sprachwelten“. Seine Pergamon-Poems wurden erst kürzlich im Pergamon Museum in Berlin gezeigt und von Mitgliedern der Schaubühne interpretiert.

Gerhard Falkner war von Oktober 2012 bis Juli 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.