Ilker Çatak

Der Filmemacher Ilker Çatak (*1984, Berlin) legte in Istanbul sein Abitur ab und studierte Film- und Fernsehregie in Berlin. 2011 wurde er Autorenstipendiat des Bayerischen Rundfunks, für den er einen ersten Spielfilm schrieb, und arbeitete nebenher als Werbefilmregisseur. 2012 bis 2014 machte er seinen Master in Filmregie an der Hamburg Media School. Zwei Jahre in Folge – 2014 und 2015 – erhielt er den renommierten Max Ophüls Preis, sein Abschlussfilm Sadakat gewann neben vielen weiteren Preisen auch den First Steps Award und den Studentenoscar 2015 in Gold. 2016 erfolgte sein Langspiel-Debüt: Çatak verfilmte den preisgekrönten Jugendroman Es war einmal Indianerland von Nils Mohl. Çataks zweiter Spielfilm ist eine deutsch-französisch-türkische Ko-Produktion, die 2018 gedreht wird.

Ilker Çatak war von Oktober bis Dezember 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.