Foto: Sedat Mehder

Hans-Werner Kroesinger

Hans-Werner Kroesinger, geboren in Bonn 1962, studierte 1983 bis 1988 Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Während des Studiums begann er für Robert Wilson zu arbeiten, u. a. bei Hamletmaschine, New York, und The Forest, Berlin. 1989 war er künstlerischer Mitarbeiter Heiner Müllers bei der Produktion Hamlet/Hamletmaschine am Deutschen Theater Berlin. 1992/93 hatte er ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. Seit 1993 inszeniert er Schauspiel und Musiktheater u. a. am Berliner Ensemble, am Schauspiel Leipzig, an der Staatsoper Berlin, am Maxim Gorki Theater und HAU Hebbel am Ufer, Berlin. 1997 nahm er mit Don’t look now an der documenta X teil. Seit 2000 arbeitet er mit Regine Dura zusammen. Ihre Arbeiten wurden zu Festivals wie Politik im Freien Theater, Impulse, De Internationale Keuze, Cultura Nova, Kunstfest Weimar und dem Berliner Theatertreffen eingeladen. 2007 erhielt Kroesinger den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für Kindertransporte im Berliner Theater an der Parkaue. 2012 war er Gastprofessor im Studiengang Szenische Forschung der Ruhruniversität Bochum. Er gibt Workshops am Mozarteum Salzburg und der Hochschule der Künste Bern.

Hans-Werner Kroesinger war im April und August 2013 sowie von März bis April 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.