Kurt Drawert

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf/ Brandenburg (DDR), lebt heute, nach Jahren in Dresden und Leipzig sowie zahlreichen Reisen und Stipendien im In- und Ausland (u.a. Rom, Krakau, New York) als Autor von Prosa, Lyrik, Essays und Dramatik in Darmstadt.

Aus seinem etwa zwanzig Bände umfassenden Werk seien genannt: Privateigentum (Gedichte, 1989), Spiegelland. Ein deutscher Monolog (Roman, 1992), Wo es war (Gedichte, 1996), Frühjahrskollektion  (Gedichte, 2002), alle im Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, sowie: Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte (Roman, 2008), Idylle, rückwärts (Gedichte, 2011), und Schreiben. Vom Leben der Texte (Monographie, 2012), erschienen im Verlag C. H. Beck, München. Die Theaterstücke: Alles ist einfach (UA: 1997), Steinzeit (UA: 1999), Monsieur Bovary (UA: 2002) und Das Gegenteil von gar nichts (UA: 2009). Zahlreiche Preise, u.a. Leonce-und-Lena-Preis 1987, Lyrikpreis Meran und Ingeborg-Bachmann- Preis 1993, Uwe-Johnson-Preis 1994, Nikolaus-Lenau-Preis 1996, Rainer-Malkowski-Preis 2008 und Werner-Bergengruen-Preis 2013.

In Vorbereitung für Herbst 2014: Spiegelland. Eine Erzählung der Zeit – Roman. Prosa. Material, und: Die verlorene Chiffre. Kritiken und Essays zur Literatur 1994 bis 2014, für Frühjahr 2015: Am schönen Strand von Lampedusa, Essays.

Kurt Drawert war von März bis November 2014 und Mai bis Juni 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.