Andréas Lang | November-Dezember 2020

Andréas Lang, geboren in Zweibrücken, begann seine künstlerische Arbeit in Paris, heute lebt er in Berlin und arbeitet mit Fotografie und Videoinstallation. Seine Bildzyklen befassen sich mit Landschaften und deren verborgener Geschichte, u. a. mit der geistig-kulturellen DNA Europas. 2006–2007 entstand die Serie Eclipse über historische Landschaften im Nahen Osten. 2011 startete er ein Projekt über (Post-)Kolonialismus in Zentralafrika anhand von Recherchen zu historischem Material. 2019/20 führten ihn Recherchereisen in den Kaukasus, nach Nordafrika und auf die Arabische Halbinsel. Zu seinen Auszeichnungen und Stipendien zählen u. a. der Förderpreis des Kunstpreises Lotto Brandenburg, das Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Kultursenats Berlin und das AArtist in Residence-Stipendium des Auswärtigen Amts und des Landesverbands Berliner Galerien. Seine letzten Ausstellungen sind u. a. Re-Visiting Orientalism, Contemporary Art Gallery – Georgian Nationalmuseum, Tbilisi (2021) und Eclipse, Guardini Galerie und Stiftung, Berlin (2019); So nah so fern, Haus am Lützowplatz Berlin (2020), Lagos Biennale (2019), Mercosul Biennale (2018) und Mess with Your Values, n.b.k. Berlin (2018).

Andréas Lang war von September bis Dezember 2018 und von November bis Dezember 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.