Max Czollek

Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. 2016 Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Initiator von Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen (Mai 2016) sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage (November 2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. 2009 Gründung des Lyrikkollektivs G13, gemeinsame Lesetouren und Veröffentlichungen. Seit 2013 deutscher Kurator des internationalen Lyrikprojekts Babelsprech zur Vernetzung junger deutschsprachiger Lyrik (www.babelsprech.org). Teil der Redaktionsleitung des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart (Neofelis Verlag). Mit-Herausgeber der Anthologie Lyrik von Jetzt 3. Babelsprech (2015, Wallstein Verlag) und des Kongresskatalogs Des­integration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen (2017, Kerber Verlag). Im Verlagshaus Berlin erschienen bislang die Gedichtbände Druckkammern (2012) und Jubeljahre (2015) sowie A.H.A.S.V.E.R (ebook, 2016). 2017 debütierte sein Stück Celan mit der Axt am Maxim Gorki Theater, Studio Я. 2018 erscheint das Sachbuch Desintegriert Euch! bei Hanser München.

Auszeichnungen/Stipendien:

2017 – Bonner Literaturpreis

2017 – Berlin Retreat for Jewish Artists (DAGESH/Asylum Arts)

2015 – Theater ist endlich ist Theater, Maxim Gorki Theater, Studio Я

2014 – Finalist Literaturpreis Wartholz

2013 – Internationales Stipendium für Dichter/-innen und Übersetzer/-innen Meridian Czernowitz

 

Max Czollek war von März bis Mai 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.