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José F. A. Oliver

José F. A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde 1961 in Hausach/Schwarzwald geboren, wo der Lyriker, Essayist und Übersetzer arbeitet und lebt. Er wurde u. a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg, dem Basler Lyrikpreis und der Liliencron-Dozentur an der Universität Kiel ausgezeichnet. Weitere Poetik-Dozenturen führten ihn ans MIT (Cambridge/USA), an die Technische Universität Dresden, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universität Bayreuth. Zu seinen Publikationen zählen Fahrtenschreiber (2010), sorpresa, unverhofft – Lorca, 13 Einschreibungen (2015), 21 Gedichte aus Istanbul, 4 Briefe und 10 Fotow:orte (2016), wundgewähr (2018, gemeinsam mit Mikael Vogel) sowie Zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund. 20 Gedichte und ein verzweifeltes Lied (2020). In den USA erschien 2018 sandscript: Selected Poetry 1987–2018. José F. A. Oliver übersetzt aus dem Spanischen, Deutschen und Englischen, u. a. Federico García Lorca, Vicente Alexandre, Juan Ramón Jiménez, Joachim Sartorius, Raphael Urweider, Anja Utler, Albert Ostermeier und Ilija Trojanow. Er ist Kurator des von ihm initiierten Literaturfestivals Hausacher LeseLenz.

José F. A. Oliver war von August bis Dezember 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.