Silvina Der-Meguerditchian

Silvina Der-Meguerditchian, Künstlerin, 1967 in Buenos Aires geboren, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Arbeit lotet sie Themen wie Zugehörigkeit, die Rolle von Minderheiten in der Gesellschaft und das Potenzial eines „Zwischenraumes“ aus. Erinnerung und die Arbeit mit Archiven stehen im Fokus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

In den letzten fünf Jahren hat sie verstärkt Projekte in İstanbul und erfolgreiche Kooperationen mit dem Theater Ballhaus Naunynstraße und dem Maxim Gorki Theater (Berlin) sowie der Stiftung Anadolu Kültür (İstanbul) realisiert. Sie ist künstlerische Leiterin des Projektes Houshamadyan, eines Multimedia-Erinnerungsbuchs für
Armenisch-Osmanische Geschichte (www. houshamadyan.org). Im Sommer 2015 war sie an Armenity, dem armenischen Pavillon bei der 56. Venedig Biennale, beteiligt, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Repräsentation ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2015 hat sie die Ausstellung ENKEL, neue Geographien der Zugehörigkeit in İstanbul kuratiert.

Silvina Der-Meguerditchian war von Mai bis Oktober 2014 und von September bis Oktober 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.