Foto: Dawin Meckel

Youssef Tabti

Youssef Tabti, geboren 1968 in Paris, studierte in Paris Kunstgeschichte und bildende Kunst. Seine interdisziplinären, oft kooperativ angelegten Projekte kreisen um gesellschaftliche Prozesse. In seinen von der eigenen multikulturellen Herkunft geprägten Arbeiten, die sowohl Sound-, Raum- und Video-Installationen als auch Fotografie, Texte und performative Aktionen umfassen, setzt er Recherchemethoden der Kartierung und der Dokumentation zur kritischen Reflexion von Geschichte(n) in geopolitischen, post-kolonialen und gesellschaftlichen Umbruchsituationen ein. Seine Arbeiten waren u. a. im 3. Berliner Herbstsalon (2017), bei der Sinopale in der Türkei (2017), in der Kunsthalle Bratislava (2015) und am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin (2018) zu sehen. Youssef Tabti erhielt Arbeitsstipendien u. a. von der Stadt Hamburg für einen kulturellen Austausch in der Stadt Busan, Südkorea (2017), vom ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin (2013) und im mare-Künstlerhaus der Roger Willemsen Stiftung (2021).

Youssef Tabti war von Dezember 2015 bis Mai 2016, von März bis Mai und im September 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.