Zora Volantes

Zora Volantes studierte von 1994 bis 2000 an der Universität der Künste, Berlin, bei Rebecca Horn und Katharina Sieverding; 2000 machte sie ihren Abschluss als Meisterschülerin von Rebecca Horn. Sie beschäftigt sich als Künstlerin mit Fragen zum Schutz und Erhalt der Erde sowie deren Bedrohung durch den Menschen, z. B. in der Rauminstallation und Performance Planet Lost? in Weimar (2019) und Berlin (2021). Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Thematisierung gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. So entstand in jüngster Zeit eine Serie nächtlicher Performances zur Corona-Thematik auf öffentlichen Plätzen, u. a. Don’t Touch Me (November 2020) und Dead Walk (März 2021) auf der Museumsinsel, Berlin. Das Werk von Zora Volantes umfasst Rauminstallationen, Performances und Zeichnungen. Sie ist in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. 2018–2019 war sie Dozentin am EC-Europa Campus Frankfurt und entwickelte ein Modul für einen neuen Studiengang im Bereich des Art Managements.

Zora Volantes war von Mai 2014 bis Januar 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.