Gözde Gazioğlu & Füsun Türetken
Gözde Gazioğlu ist Kulturmanagerin und Lektorin, die an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, editorischen Praxen und internationaler Kulturarbeit tätig ist. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen künstlerische Projekte, Publikationsformate sowie der transnationale Austausch zwischen Institutionen.
Sie Gründungsmitglied und Co-Vorsitzende von STRÜKTÜR, einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Berlin, der künstlerische und forschungsorientierte Praxen miteinander verbindet. Durch Residenzstipendien und öffentliche Programme fördert STRÜKTÜR den transnationalen Austausch und gemeinsame Rechercheprojekte in der Türkei und darüber hinaus.
Gazioğlu war zuvor in den Bereichen der redaktionellen Produktion, Kommunikation und EU-geförderte Kulturprogramme für verschiedene Institutionen und Organisationen in London und Istanbul tätig – darunter Contemporary Istanbul, İKSV, die SAHA Association und die International Biennials Association. Von 2020 bis 2022 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift PASS.
Nach ihrem Abschluss an der Sankt-Georgs-Schule in Istanbul studierte sie Management und Germanistik am Royal Holloway, University of London, und schloss einen Masterstudiengang in Kunstwirtschaft am Sotheby’s Institute of Art ab. Außerdem absolvierte sie an der Universität Oxford ein Studium in zeitgenössischer Kunst und Literaturtheorie.
Prof. Dr. Füsun Türetken doziert an der Hochschule für Künste Bremen und an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag.
Mit ihrer Dissertation On the Most Powerful Catalyst on the Planet, mit der sie Konflikte und Kapital aus der Perspektive von Metallen untersuchte, promovierte sie an der Goldsmiths, University of London. Ihr Werdegang umfasst Architektur, Stadtforschung und visuelle Kultur, sowie Studienaufenthalte in Deutschland, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Türetken war 2008 Co-Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig und arbeitete ein Jahrzehnt lang als Forscherin, Redakteurin und Kuratorin bei Urban Catalyst, Shrinking Cities, dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt und Forensic Architecture. Seit 2011 lehrt sie international mit einem transdisziplinären Ansatz für künstlerische Forschung.
Ausgewählte Publikationen und Ausstellungen sind „Where they hide the Clouds“ in Acid Clouds, Niels Schrader, Roel Backert (Hrsg.), NAI 010 Publishers, 2024; „Gold. Alchemic Desire“ in Swiss Psychotropic Gold (Christoph Merian Verlag, 2020); „Neodymium Superconductive Lifelines for Metallic Monsters“ in UMBAU (2022); „The Amalgamated Toxicity of Ground Zero“ in Forensis (Sternberg, 2014). „Open for Maintenance“ Deutscher Pavillon Biennale Venedig 2023, „Reparative Futurities“ Künstlerhaus Stuttgart 2023; „Artefact – This Rare Earth: Stories from Below“ STUK Leuven 2018; „Updating Germany“, Biennale Venedig 2008; „Shrinking Cities“ (Tokio, 2007 & Biennale Venedig 2006 & Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig 2005).
Sie ist ebenfalls eine der Co-Vorsitzende von STRÜKTÜR.
Gözde Gazioğlu und Füsun Türetken sind von Juni bis September 2026 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiatinnen der Kulturakademie Tarabya.
Gözde Gazioğlu ist Kulturmanagerin und Lektorin, die an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, editorischen Praxen und internationaler Kulturarbeit tätig ist. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen künstlerische Projekte, Publikationsformate sowie der transnationale Austausch zwischen Institutionen.
Sie Gründungsmitglied und Co-Vorsitzende von STRÜKTÜR, einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Berlin, der künstlerische und forschungsorientierte Praxen miteinander verbindet. Durch Residenzstipendien und öffentliche Programme fördert STRÜKTÜR den transnationalen Austausch und gemeinsame Rechercheprojekte in der Türkei und darüber hinaus.
Gazioğlu war zuvor in den Bereichen der redaktionellen Produktion, Kommunikation und EU-geförderte Kulturprogramme für verschiedene Institutionen und Organisationen in London und Istanbul tätig – darunter Contemporary Istanbul, İKSV, die SAHA Association und die International Biennials Association. Von 2020 bis 2022 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift PASS.
Nach ihrem Abschluss an der Sankt-Georgs-Schule in Istanbul studierte sie Management und Germanistik am Royal Holloway, University of London, und schloss einen Masterstudiengang in Kunstwirtschaft am Sotheby’s Institute of Art ab. Außerdem absolvierte sie an der Universität Oxford ein Studium in zeitgenössischer Kunst und Literaturtheorie.
Prof. Dr. Füsun Türetken doziert an der Hochschule für Künste Bremen und an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag.
Mit ihrer Dissertation On the Most Powerful Catalyst on the Planet, mit der sie Konflikte und Kapital aus der Perspektive von Metallen untersuchte, promovierte sie an der Goldsmiths, University of London. Ihr Werdegang umfasst Architektur, Stadtforschung und visuelle Kultur, sowie Studienaufenthalte in Deutschland, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Türetken war 2008 Co-Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig und arbeitete ein Jahrzehnt lang als Forscherin, Redakteurin und Kuratorin bei Urban Catalyst, Shrinking Cities, dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt und Forensic Architecture. Seit 2011 lehrt sie international mit einem transdisziplinären Ansatz für künstlerische Forschung.
Ausgewählte Publikationen und Ausstellungen sind „Where they hide the Clouds“ in Acid Clouds, Niels Schrader, Roel Backert (Hrsg.), NAI 010 Publishers, 2024; „Gold. Alchemic Desire“ in Swiss Psychotropic Gold (Christoph Merian Verlag, 2020); „Neodymium Superconductive Lifelines for Metallic Monsters“ in UMBAU (2022); „The Amalgamated Toxicity of Ground Zero“ in Forensis (Sternberg, 2014). „Open for Maintenance“ Deutscher Pavillon Biennale Venedig 2023, „Reparative Futurities“ Künstlerhaus Stuttgart 2023; „Artefact – This Rare Earth: Stories from Below“ STUK Leuven 2018; „Updating Germany“, Biennale Venedig 2008; „Shrinking Cities“ (Tokio, 2007 & Biennale Venedig 2006 & Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig 2005).
Sie ist ebenfalls eine der Co-Vorsitzende von STRÜKTÜR.
Gözde Gazioğlu und Füsun Türetken sind von Juni bis September 2026 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiatinnen der Kulturakademie Tarabya.