Jan Ralske, Credit: Enis Yücel
Jan Ralske, Credit: Enis Yücel

Jan Ralske

Jan Ralske studierte an der Rhode Island School of Design und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Abschlussfilm, Not a love song erhielt 1997 den Preis der deutschen Filmkritiker in der Kategorie „Bester Spielfilm des Jahres“. Seine Filmprojekte, die von Videokunst über den Dokumentarfilm bis zum Spielfilm reichen, wurden bei Filmfestivals – u. a. Berlin, Locarno, Rotterdam – und in Ausstellungen – u. a. Berlin Biennale, Modern Art Oxford, Barcelona Loop – gezeigt. Neben seiner 20-jährigen Zusammenarbeit mit Harun Farocki unterrichtete Ralske als Gastdozent u. a. an der University of California und der Akademie der bildenden Künste Wien. Aktuell arbeitet er an einer historischen Serie mit dem Titel Class Wars die von Ma.Ja.De. Berlin/Leipzig produziert wird. Bei seinem ersten Aufenthalt in der Kulturakademie 2018 hat Jan Ralske ein Theaterstück über das ereignisreiche Leben von Nazim Hikmet entwickelt, an dem er weiterarbeiten wird.

Jan Ralske war von November 2017 bis Januar 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und war erneut von Juli bis August 2018 in der Kulturakademie. Im Juni 2024 ist er erneut Stipendiat an der Kulturakademie Tarabya.