Foto: Dawin Meckel

Eva Stotz

Eva Stotz, geboren 1979 in Isny, ist Dokumentarfilmregisseurin. In ihren Filmen Sollbruchstelle (2009), Global Home (2012) und One Million Steps (2015) thematisiert sie die weltweite Entwertung von Arbeit, die Kraft alternativer Netzwerke und den Geist der weltweiten Occupy-Bewegung. Sie experimentiert mit dem Potenzial dokumentarischer Erzählung: In Moments of Movement (2016) wird Biografie zu Doku-Visuals, in Moments of Arrival benutzt sie Film als Initialzündung für einen sozialen Dialog. Field Trip (2017) ist ihre erste interaktive Filmarbeit, in der die Erzählung von den User:innen bestimmt wird. Sie gibt international Filmkurse und führt das globale Projekt Labour in a single shot von Harun Farocki fort. Ihre Filme und Projekte wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Preis Bester Experimentalfilm Bamberg und dem Jury Award Montréal.

Eva Stotz war von November 2015 bis April 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.