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Stefan Weidner

Stefan Weidner, geboren 1967 in Köln, interessierte sich früh für Sprachen, Literaturen, Philosophie sowie den Nahen und Mittleren Osten. Er studierte Philosophie und Arabistik in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Seither hat er zahlreiche Übersetzungen arabischer Poesie sowie eigene Essays, Aufsätze und Kritiken zu den orientalischen Literaturen und zur Kulturberichterstattung aus der Region veröffentlicht. Sein eigenes erzählerisch-essayistisches Werk umfasst u. a. die Bücher Mohammedanische Versuchungen (2004), Fes (2006), Ins Griechenland des Ostens (2014) und Fluchthelferin Poesie (2017). 2001–2016 war er Chefredakteur der Kulturzeitschrift des Goethe-Instituts Fikrun wa Fann (erschienen auf Arabisch, Englisch, Farsi und Deutsch). Seit 2017 ist er freier Autor in Köln. Zuletzt erschienen Jenseits des Westens (2018), 1001 Buch (2019) und Ground Zero (2021). Er erhielt zahlreiche Preise, u. a. den Clemens-Brentano-Preis (2006), den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2007), den Paul-Scheerbart-Preis (2014) und den Sheikh-Hamad-Prize (2018).

Stefan Weidner war von Februar bis Mai 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.