Foto: Linda Rosa Saal

Tuğsal Moğul | August-Oktober 2019

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum/Westfalen geboren. Der diplomierte Schauspieler, Regisseur und Anästhesist studierte parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der HMTM Hannover. Neben seinem Teilzeitjob als Arzt in einem Lehrkrankenhaus in Münster arbeitet er als Autor und Regisseur. Sein Debüt Halbstarke Halbgötter wurde 2011 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Die Deutsche Ayşe gewann 2014 beim NRW Theatertreffen den Publikumspreis und den Preis der Jugendjury. Das Rechercheprojekt Die NSU-Morde: Auch Deutsche unter den Opfern wurde zu den Autorentheatertagen Berlin 2015 eingeladen, 2018 mit dem Istanbuler Ensemble vom Theater Kumbaracı50 auf Türkisch in Szene gesetzt und als Gastspiel nach Mühlheim an der Ruhr und Luxemburg eingeladen. 2019 inszenierte er im Istanbuler Theater DasDas Westend von Moritz Rinke. Im September 2020 wurde sein Rechercheprojekt über die Verbrechen im deutschen Gesundheitswesen Wir haben getan, was wir konnten am Deutschen Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt und zum Heidelberger Stückemarkt 2021 eingeladen. In Frühjahr 2021 wurde sein Stück Deutsche Ärzte Grenzenlos im Theater Münster uraufgeführt.

Tuğsal Moğul war von Dezember 2017 bis Februar 2018 und von August bis Oktober 2019 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.