Viron Erol Vert | Januar-März 2021

Viron Erol Vert, aufgewachsen zwischen dem Norden Deutschlands, Istanbul und Athen in einem interkulturellen familiären Umfeld, lebt und arbeitet zwischen Berlin und dem mediterranen Raum. Seine multikulturelle Prägung spielt in seinen Forschungsprozessen ebenso eine Schlüsselrolle wie die enge Verbindung zu verschiedenen subkulturellen Kontexten der Clubszene Berlins. Verts Arbeiten verweben verschiedene Kulturen, Materialien, Sprachen, Ausdrucksformen, Sichtweisen und Lebensauffassungen zu einer hybriden, komplementären Identität. Sein Ziel ist es, abstrakte und theoretische Grenzen aufzuzeigen und zu überwinden, um das Leben mit akustischen, sozialen und körperlichen, bildlichen und skulpturalen Räumen zu bereichern. Zu seinen Einzelausstellungen zählen The Name of Shades of Paranoia, Called Different Forms of Silence, Galerie Wedding, Berlin (2017), Born in the Purple, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin (2017) und Der Chronist, Künstlerhaus Stuttgart (2014). 2018 präsentierte er sein Ausstellungsprojekt Ambereum auf der Riga Biennale (RIBOCA) und 2019 beim Roskilde Festival in Dänemark. Vert ist Preisträger des Villa Romana Preises (2018).

Viron Erol Vert war von Oktober 2019 bis Januar 2020 und von Januar bis März 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.