Discipline: Darstellende Kunst

Tümay Kılınçel

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Tümay Kılınçel erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Ängste und Stereotype im Zusammenhang mit Körper und Bewegungen, die von gesellschaftlichen Machtstrukturen beeinflusst sind. Ihr Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Tanzkanon. Seit 2010 beschäftigt sie sich intensiv mit dem sogenannten „Bauchtanz“ als Mittel zur Dekolonisierung des Tanzes. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit feministischen Fragestellungen, insbesondere in Bezug auf sozial verankerte traditionelle Rollenbilder. Kılınçel untersucht dabei die Bedeutung von Haar als Material und Ausdruck von Körperlichkeit, das zwischen Wert und Verstörung oszilliert. Unter dem Label should-I-know arbeitet sie als interdisziplinäres Duo mit einem Fokus auf Tanz und Medien. Sie war Stipendiatin bei verschiedenen renommierten Programmen wie danceWEB Stipendiatin bei ImPuls Tanz, Studien-Stipendiatin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wurde 2023 mit dem Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Darstellende Künste ausgezeichnet. Ihre Arbeit we 2 raqs wurde 2024 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen. Im Mai 2024 feierte ihre neue Produktion Melodrama Suits Her – A Revenge Evening in Berlin Premiere.

Tümay Kılınçel war von Juni bis September 2024 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst
© Cornelius Schape

Tümay Kılınçel erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Ängste und Stereotype im Zusammenhang mit Körper und Bewegungen, die von gesellschaftlichen Machtstrukturen beeinflusst sind. Ihr Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Tanzkanon. Seit 2010 beschäftigt sie sich intensiv mit dem sogenannten „Bauchtanz“ als Mittel zur Dekolonisierung des Tanzes. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit feministischen Fragestellungen, insbesondere in Bezug auf sozial verankerte traditionelle Rollenbilder. Kılınçel untersucht dabei die Bedeutung von Haar als Material und Ausdruck von Körperlichkeit, das zwischen Wert und Verstörung oszilliert. Unter dem Label should-I-know arbeitet sie als interdisziplinäres Duo mit einem Fokus auf Tanz und Medien. Sie war Stipendiatin bei verschiedenen renommierten Programmen wie danceWEB Stipendiatin bei ImPuls Tanz, Studien-Stipendiatin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wurde 2023 mit dem Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Darstellende Künste ausgezeichnet. Ihre Arbeit we 2 raqs wurde 2024 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen. Im Mai 2024 feierte ihre neue Produktion Melodrama Suits Her – A Revenge Evening in Berlin Premiere.

Tümay Kılınçel war von Juni bis September 2024 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Idil Baydar

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Idil Baydar ist eine multidimensionale und preisgekrönte Künstlerin, die mit sozial- und gesellschaftskritischer Kunst intersektional-antirassistische Diskurse anstößt und mit Jugendeinrichtungen, Universitäten, Theatern, Medien, Autor:innen, Museen und anderen Institutionen zusammenarbeitet. Im Dezember 2011 veröffentlichte Idil Baydar auf YouTube ihre ersten Videos im Genre Sozialkritik mit Hilfe ihrer Kunstfiguren Jilet Ayse und Gerda Grischke. Nachdem sie die Millionenklickgrenze durchbrochen hatte, entwickelte sie 2014 ihr erstes abendfüllendes Comedy-Programm. Seitdem tritt sie in verschiedensten Kabarett- und Comedy-Sendungen im Fernsehen auf und spielt in ihrer Rolle als Jilet Ayse in diversen Internetformaten. Seit 2021 ist Idil Baydar Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. Letzte Produktion war Ghettolektuell. Idil Baydar lebt in Berlin.

Idil Baydar war von Juni bis September 2024 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst
© Mike Wolff

Idil Baydar ist eine multidimensionale und preisgekrönte Künstlerin, die mit sozial- und gesellschaftskritischer Kunst intersektional-antirassistische Diskurse anstößt und mit Jugendeinrichtungen, Universitäten, Theatern, Medien, Autor:innen, Museen und anderen Institutionen zusammenarbeitet. Im Dezember 2011 veröffentlichte Idil Baydar auf YouTube ihre ersten Videos im Genre Sozialkritik mit Hilfe ihrer Kunstfiguren Jilet Ayse und Gerda Grischke. Nachdem sie die Millionenklickgrenze durchbrochen hatte, entwickelte sie 2014 ihr erstes abendfüllendes Comedy-Programm. Seitdem tritt sie in verschiedensten Kabarett- und Comedy-Sendungen im Fernsehen auf und spielt in ihrer Rolle als Jilet Ayse in diversen Internetformaten. Seit 2021 ist Idil Baydar Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. Letzte Produktion war Ghettolektuell. Idil Baydar lebt in Berlin.

Idil Baydar war von Juni bis September 2024 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

caner teker

Jahr 2025
Sparte Darstellende Kunst

caner teker ist ein überlebende:r, choreograf:in und künstler:in. caners performances umfassen das parasitäre, transformative und autobiografische erschaffen von welten. durch die manipulation von raum, zeit und körper werden bilder geschaffen, die persönliche erfahrungen jenseits von queerness und postmigrantischer identität umfassen. caner absolvierte die Kunstakademie Düsseldorf und anschließend die SNDO – School for New Dance Development, Amsterdam. tekers performances wurden bisher in der Gessnerallee Zürich, der Julia Stoschek Collection, Berlin, im tanzhaus nrw, Düsseldorf und HAU – Hebbel am Ufer, Berlin gezeigt. Im Jahr 2022 war teker stipendiat:in von danceWEB und trat in der Neuen Nationalgalerie Berlin, im Maxim Gorki Theater, im Tanzquartier Wien und bei Radikal Jung im Münchner Volkstheater auf. Die Arbeit „KIRKPINAR“ wurde für die Sammlung des Museums Ostwall, Dortmund, Deutschland, erworben und mit dem ars viva Preis 2024 ausgezeichnet.

caner teker war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Darstellende Kunst
© Spyros Rennt

caner teker ist ein überlebende:r, choreograf:in und künstler:in. caners performances umfassen das parasitäre, transformative und autobiografische erschaffen von welten. durch die manipulation von raum, zeit und körper werden bilder geschaffen, die persönliche erfahrungen jenseits von queerness und postmigrantischer identität umfassen. caner absolvierte die Kunstakademie Düsseldorf und anschließend die SNDO – School for New Dance Development, Amsterdam. tekers performances wurden bisher in der Gessnerallee Zürich, der Julia Stoschek Collection, Berlin, im tanzhaus nrw, Düsseldorf und HAU – Hebbel am Ufer, Berlin gezeigt. Im Jahr 2022 war teker stipendiat:in von danceWEB und trat in der Neuen Nationalgalerie Berlin, im Maxim Gorki Theater, im Tanzquartier Wien und bei Radikal Jung im Münchner Volkstheater auf. Die Arbeit „KIRKPINAR“ wurde für die Sammlung des Museums Ostwall, Dortmund, Deutschland, erworben und mit dem ars viva Preis 2024 ausgezeichnet.

caner teker war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Ayşe Polat

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayşe Polat ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen drehte sie 1999 ihren ersten Spielfilm Auslandstournee. Der Film wurde unter anderem im Wettbewerb des Internationalen Film Festivals Tokyo und beim Karlovy Vary International Film Festival gezeigt. 2003 folgte En Garde, der auf dem Internationalen Film Festival Locarno 2004 den Silbernen Leoparden in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Schauspielerin“ erhielt und 2005 den Deutschen Kritikerpreis für den besten Kinofilm. 2009 drehte sie die Komödie Luks Glück, 2013 Die Erbin und 2016 im Rahmen des Stipendiums in Tarabya den Dokumentarfilm Die Anderen (2016/17) der u. a. den Ver.di Preis für Solidarität, Humanität und Fairness erhielt. Zuletzt führte sie Regie bei der „Tatort Dortmund“-Folge Masken (2020), derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinofilm Im toten Winkel (Buch, Regie und Co-Produzentin). 2017/18 war sie Artist-in-Residence an der FU Berlin / Filmwissenschaft im Rahmen von „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“.

Ayşe Polat war von Dezember 2013 bis Februar 2014, von August bis November 2014 und von Juli bis August 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayşe Polat ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen drehte sie 1999 ihren ersten Spielfilm Auslandstournee. Der Film wurde unter anderem im Wettbewerb des Internationalen Film Festivals Tokyo und beim Karlovy Vary International Film Festival gezeigt. 2003 folgte En Garde, der auf dem Internationalen Film Festival Locarno 2004 den Silbernen Leoparden in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Schauspielerin“ erhielt und 2005 den Deutschen Kritikerpreis für den besten Kinofilm. 2009 drehte sie die Komödie Luks Glück, 2013 Die Erbin und 2016 im Rahmen des Stipendiums in Tarabya den Dokumentarfilm Die Anderen (2016/17) der u. a. den Ver.di Preis für Solidarität, Humanität und Fairness erhielt. Zuletzt führte sie Regie bei der „Tatort Dortmund“-Folge Masken (2020), derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinofilm Im toten Winkel (Buch, Regie und Co-Produzentin). 2017/18 war sie Artist-in-Residence an der FU Berlin / Filmwissenschaft im Rahmen von „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“.

Ayşe Polat war von Dezember 2013 bis Februar 2014, von August bis November 2014 und von Juli bis August 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Ayat Najafi

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayat Najafi, Film- und Theaterregisseur, Autor und Multi-Media–Künstler, geboren in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf interdisziplinärem und multimedialem Theater und experimentellem und dokumentarischem Film. Seine Kunst-, Film- und Theaterprojekte basieren sehr stark auf Recherche und thematisieren Geschlechtergleichheit, Menschenrechte, interkulturellen Dialog, ökologische und alltägliche Belange. Diese Themen bilden den roten Faden der Interaktion zwischen Wahrheit, Performativität und möglicher Wirklichkeit. Ayat Najafi hat zahlreiche Theaterstücke erarbeitet, unter anderem am HAU Hebbel Am Ufer und Ballhaus Ost, Berlin, und am Iranian Artists’ Forum, Teheran. Seine beiden Kinodokumentarfilme Football Under Cover (2008) und No Land’s Song (2014) wurden auf mehr als hundert internationalen Filmfestivals gezeigt und gewannen zahlreiche Preise.

Ayat Najafi war von November 2014 bis Mai 2015 und von April bis Juni 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst
Ayat Najafi, Foto: Martin Monk

Ayat Najafi, Film- und Theaterregisseur, Autor und Multi-Media–Künstler, geboren in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf interdisziplinärem und multimedialem Theater und experimentellem und dokumentarischem Film. Seine Kunst-, Film- und Theaterprojekte basieren sehr stark auf Recherche und thematisieren Geschlechtergleichheit, Menschenrechte, interkulturellen Dialog, ökologische und alltägliche Belange. Diese Themen bilden den roten Faden der Interaktion zwischen Wahrheit, Performativität und möglicher Wirklichkeit. Ayat Najafi hat zahlreiche Theaterstücke erarbeitet, unter anderem am HAU Hebbel Am Ufer und Ballhaus Ost, Berlin, und am Iranian Artists’ Forum, Teheran. Seine beiden Kinodokumentarfilme Football Under Cover (2008) und No Land’s Song (2014) wurden auf mehr als hundert internationalen Filmfestivals gezeigt und gewannen zahlreiche Preise.

Ayat Najafi war von November 2014 bis Mai 2015 und von April bis Juni 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Hans-Werner Kroesinger

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Hans-Werner Kroesinger, Regisseur und Autor, geboren in Bonn, studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, arbeitete als Regieassistent und Dramaturg für Robert Wilson und war künstlerischer Mitarbeiter von Heiner Müller bei dessen Hamlet/Maschine in Ost-Berlin 1989/90. Nach dem Fall der Mauer macht er eine Pause vom Theater und kann glücklicherweise 1991/92 durch ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude noch einmal darüber nachdenken, was es mit der Theaterkunst so auf sich hat, denkt weiter mit einem Stipendium des LCB Berlin 1993 und beginnt 1994 Dokumentartheater zu machen, indem er Dokumente einer theatralen Situation aussetzt.

Er nutzt die Mittel des Theaters als Analyseinstrument, nimmt 1997 an der documenta X teil, erhält 2006 den Brüder Grimm-Preis des Landes Berlin für sein Stück Kindertransporte und nimmt an den Festivals Politik im Freien Theater und Impulse teil. 2012 erhält er eine Gastprofessur im Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Universität Bochum und unterrichtet im In- und Ausland. Er produzierte eigene Stücke an Stadt- und Staatstheatern sowie in der freien Szene und hat sich vorgenommen, das Dokumentartheater noch so lange zu betreiben, wie er in der Auseinandersetzung mit den Stoffen etwas lernen kann.

Hans-Werner Kroesinger war im April und August 2013 sowie erneut von März bis April 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst
s

Hans-Werner Kroesinger, Regisseur und Autor, geboren in Bonn, studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, arbeitete als Regieassistent und Dramaturg für Robert Wilson und war künstlerischer Mitarbeiter von Heiner Müller bei dessen Hamlet/Maschine in Ost-Berlin 1989/90. Nach dem Fall der Mauer macht er eine Pause vom Theater und kann glücklicherweise 1991/92 durch ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude noch einmal darüber nachdenken, was es mit der Theaterkunst so auf sich hat, denkt weiter mit einem Stipendium des LCB Berlin 1993 und beginnt 1994 Dokumentartheater zu machen, indem er Dokumente einer theatralen Situation aussetzt.

Er nutzt die Mittel des Theaters als Analyseinstrument, nimmt 1997 an der documenta X teil, erhält 2006 den Brüder Grimm-Preis des Landes Berlin für sein Stück Kindertransporte und nimmt an den Festivals Politik im Freien Theater und Impulse teil. 2012 erhält er eine Gastprofessur im Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Universität Bochum und unterrichtet im In- und Ausland. Er produzierte eigene Stücke an Stadt- und Staatstheatern sowie in der freien Szene und hat sich vorgenommen, das Dokumentartheater noch so lange zu betreiben, wie er in der Auseinandersetzung mit den Stoffen etwas lernen kann.

Hans-Werner Kroesinger war im April und August 2013 sowie erneut von März bis April 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Hakan Savaş Mican

Jahr 2016
Sparte Darstellende Kunst

Hakan Savaş Mican, 1978 in Berlin geboren und in der Türkei aufgewachsen, zog 1997 zurück nach Berlin und machte dort 2004 sein Diplom in Architektur. Danach studierte er Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Bereits während des Studiums drehte er Spiel- und Dokumentarfilme für ARTE und den RBB. Als Filmemacher hat Hakan Savaş Mican in gemeinsamen Projekten mit dem Kameramann Michael Ballhaus und dem Regisseur Andreas Dresen zusammengearbeitet. Zwei Fernsehprojekte, bei denen Mican als Regisseur mitgewirkt hat (24h Berlin und 20 x Brandenburg) haben u. a. den Adolf-Grimme-Preis erhalten.

Seit 2008 arbeitet er auch am Theater und inszenierte am Ballhaus Naunynstraße, Staatstheater Mainz und Maxim Gorki Theater Berlin. Er schrieb zahlreiche Stücke wie Der Besuch, Die Schwäne vom Schlachthof, Schnee und Die Saison der Krabben, für das er 2013 bei den Hamburger Privattheatertagen den Preis für das beste zeitgenössische Drama erhielt. Micans erste Inszenierung am Maxim Gorki Theater, Schwimmen Lernen – ein Lovesong von Hausautorin Sasha Marianna Salzmann, wurde 2014 zum Theaterfestival Radikal jung und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.

Hakan Savaş Mican war von Januar bis Ende Mai 2013 und im Mai 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Darstellende Kunst
s

Hakan Savaş Mican, 1978 in Berlin geboren und in der Türkei aufgewachsen, zog 1997 zurück nach Berlin und machte dort 2004 sein Diplom in Architektur. Danach studierte er Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Bereits während des Studiums drehte er Spiel- und Dokumentarfilme für ARTE und den RBB. Als Filmemacher hat Hakan Savaş Mican in gemeinsamen Projekten mit dem Kameramann Michael Ballhaus und dem Regisseur Andreas Dresen zusammengearbeitet. Zwei Fernsehprojekte, bei denen Mican als Regisseur mitgewirkt hat (24h Berlin und 20 x Brandenburg) haben u. a. den Adolf-Grimme-Preis erhalten.

Seit 2008 arbeitet er auch am Theater und inszenierte am Ballhaus Naunynstraße, Staatstheater Mainz und Maxim Gorki Theater Berlin. Er schrieb zahlreiche Stücke wie Der Besuch, Die Schwäne vom Schlachthof, Schnee und Die Saison der Krabben, für das er 2013 bei den Hamburger Privattheatertagen den Preis für das beste zeitgenössische Drama erhielt. Micans erste Inszenierung am Maxim Gorki Theater, Schwimmen Lernen – ein Lovesong von Hausautorin Sasha Marianna Salzmann, wurde 2014 zum Theaterfestival Radikal jung und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.

Hakan Savaş Mican war von Januar bis Ende Mai 2013 und im Mai 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Nurkan Erpulat

Jahr 2016
Sparte Darstellende Kunst

Nurkan Erpulat (*1974, Ankara) studierte Schauspiel in Izmir und Regie an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Zu seinen frühen Projekten gehört Jenseits – Bist Du schwul oder bist Du Türke? (2008) am Berliner HAU Hebbel am Ufer. Weitere Regiearbeiten waren unter anderem eine Stückbearbeitung von Kafkas Das Schloss (2011) am Deutschen Theater Berlin und Maxim Gorkis Kinder der Sonne (2012) am Volkstheater Wien. Das gemeinsam mit Jens Hillje entwickelte Stück Verrücktes Blut inszenierte er 2011 am Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Es wurde im selben Jahr zum Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen eingeladen und von Theater heute zum Stück des Jahres 2011 gewählt.

Im selben Jahr zeichnete Theater heute Erpulat als Nachwuchsregisseur des Jahres aus. Von 2011 bis 2013 war Nurkan Erpulat als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. Derzeit ist er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater und inszenierte unter anderem 2014 Entertaining Mr. Sloane von Joe Orton, 2015 Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa und 2016 Love it or leave it!.

Nurkan Erpulat war von Dezember 2012 bis Januar 2013 und von Oktober 2015 bis Juni 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Darstellende Kunst
Foto: Esra Rotthoff
Foto: Esra Rotthoff

Nurkan Erpulat (*1974, Ankara) studierte Schauspiel in Izmir und Regie an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Zu seinen frühen Projekten gehört Jenseits – Bist Du schwul oder bist Du Türke? (2008) am Berliner HAU Hebbel am Ufer. Weitere Regiearbeiten waren unter anderem eine Stückbearbeitung von Kafkas Das Schloss (2011) am Deutschen Theater Berlin und Maxim Gorkis Kinder der Sonne (2012) am Volkstheater Wien. Das gemeinsam mit Jens Hillje entwickelte Stück Verrücktes Blut inszenierte er 2011 am Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Es wurde im selben Jahr zum Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen eingeladen und von Theater heute zum Stück des Jahres 2011 gewählt.

Im selben Jahr zeichnete Theater heute Erpulat als Nachwuchsregisseur des Jahres aus. Von 2011 bis 2013 war Nurkan Erpulat als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. Derzeit ist er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater und inszenierte unter anderem 2014 Entertaining Mr. Sloane von Joe Orton, 2015 Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa und 2016 Love it or leave it!.

Nurkan Erpulat war von Dezember 2012 bis Januar 2013 und von Oktober 2015 bis Juni 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Judith Rosmair

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst

Judtih Rosmair studierte Tanz in NYC und Schauspiel an der Hochschule für Theater und Musik Hamburg. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, Rosmair war außerdem Protagonistin in Arbeiten von zahlreichen namhaften Regisseur/-innen, wie Wilfried Minks, Angela Richter, Helene Hegemann, Falk Richter, Dimiter Gotscheff, Nicolas Stemann, Gesine Dankwart, Thomas Ostermeier, Joride Dröse, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch, Werner Schroeter, u.v.a. Sie arbeitet in den Bereichen Film, TV, Hörspiel und Oper und entwickelt eigene Performances, wie ihr bei Presse und Publikum gefeiertes Theaterstück CURTAIN CALL! mit dem Posaunisten Uwe Dierksen vom Ensemble Modern. Seit 2017 spielt sie in TOUS DES OISEAUX von Wajdi Mouawad am Theatre Colline, Paris und auf internationalen Festivals. Ihre aktuelle Produktion ist Rezas Gott des Gemetzels, Josefstadt, Wien. 2007 erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des Jahres“ für ihre Darstellung der Dorine in Mitko Gotscheffs Tartuffe und ihre Gudrun Ensslin in Nicolas Stemanns Ulrike Maria Stuart.

Judith Rosmair war von Juni bis August 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst

Judtih Rosmair studierte Tanz in NYC und Schauspiel an der Hochschule für Theater und Musik Hamburg. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, Rosmair war außerdem Protagonistin in Arbeiten von zahlreichen namhaften Regisseur/-innen, wie Wilfried Minks, Angela Richter, Helene Hegemann, Falk Richter, Dimiter Gotscheff, Nicolas Stemann, Gesine Dankwart, Thomas Ostermeier, Joride Dröse, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch, Werner Schroeter, u.v.a. Sie arbeitet in den Bereichen Film, TV, Hörspiel und Oper und entwickelt eigene Performances, wie ihr bei Presse und Publikum gefeiertes Theaterstück CURTAIN CALL! mit dem Posaunisten Uwe Dierksen vom Ensemble Modern. Seit 2017 spielt sie in TOUS DES OISEAUX von Wajdi Mouawad am Theatre Colline, Paris und auf internationalen Festivals. Ihre aktuelle Produktion ist Rezas Gott des Gemetzels, Josefstadt, Wien. 2007 erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des Jahres“ für ihre Darstellung der Dorine in Mitko Gotscheffs Tartuffe und ihre Gudrun Ensslin in Nicolas Stemanns Ulrike Maria Stuart.

Judith Rosmair war von Juni bis August 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jasmin Ihraç

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst

Jasmin İhraç, Choreografin, Tänzerin und Soziologin, lebt und arbeitet in Berlin. Sie verbindet in ihrem interdisziplinären Ansatz zeitgenössischen Tanz und gesellschaftspolitische Themen. Ihre Arbeiten wurden u. a. in Berlin in der Volksbühne (Roter Salon), im Maxim Gorki Theater (Studio Я), im Ballhaus Naunynstraße und im HAU Hebbel am Ufer, in Paris im Palais de Tokyo sowie in Mühlheim an der Ruhr im Ringlokschuppen Ruhr gezeigt. Ihr Solo-Tanzprojekt Sahman-Grenze-Kuş und der Film Constant changes, silent witnesses, den sie im Rahmen der Artist-in-Residence-Stipendien der Kunststiftung NRW und der Kulturakademie Tarabya in Istanbul entwickelt hatte, wurden in verschiedenen Kontexten, Festivals, Galerien, Museen und Theatern präsentiert. Sie arbeitete mit deufert&plischke, Alexandra Pirici, Isabelle Schad, Taldans, Irena Haiduk und andcompany&Co und war zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ – HMT Leipzig und dem Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin – HZT Berlin tätig. 2024 feierte ihr Solo deep eye sea in Berlin Premiere und sie wurde von den Uferstudios für das Programm „Creative Crossroads Artists“ des europäischen Tanznetzwerks Life Long Burning ausgewählt. Ihre neue choreografische Arbeit Liquid Border of Solid Hope wird 2026 am Radialsystem in Berlin Premiere feiern.

Jasmin Ihraç war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als eine der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten und war im Rahmen einer Verlängerung erneut von Oktober bis November 2025 vor Ort.

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst
© Linda Rosa Saal

Jasmin İhraç, Choreografin, Tänzerin und Soziologin, lebt und arbeitet in Berlin. Sie verbindet in ihrem interdisziplinären Ansatz zeitgenössischen Tanz und gesellschaftspolitische Themen. Ihre Arbeiten wurden u. a. in Berlin in der Volksbühne (Roter Salon), im Maxim Gorki Theater (Studio Я), im Ballhaus Naunynstraße und im HAU Hebbel am Ufer, in Paris im Palais de Tokyo sowie in Mühlheim an der Ruhr im Ringlokschuppen Ruhr gezeigt. Ihr Solo-Tanzprojekt Sahman-Grenze-Kuş und der Film Constant changes, silent witnesses, den sie im Rahmen der Artist-in-Residence-Stipendien der Kunststiftung NRW und der Kulturakademie Tarabya in Istanbul entwickelt hatte, wurden in verschiedenen Kontexten, Festivals, Galerien, Museen und Theatern präsentiert. Sie arbeitete mit deufert&plischke, Alexandra Pirici, Isabelle Schad, Taldans, Irena Haiduk und andcompany&Co und war zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ – HMT Leipzig und dem Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin – HZT Berlin tätig. 2024 feierte ihr Solo deep eye sea in Berlin Premiere und sie wurde von den Uferstudios für das Programm „Creative Crossroads Artists“ des europäischen Tanznetzwerks Life Long Burning ausgewählt. Ihre neue choreografische Arbeit Liquid Border of Solid Hope wird 2026 am Radialsystem in Berlin Premiere feiern.

Jasmin Ihraç war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als eine der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten und war im Rahmen einer Verlängerung erneut von Oktober bis November 2025 vor Ort.