Discipline: Film

Maïssa Lihedheb

Jahr 2025
Sparte Film

Maïssa Lihedheb, tunesisch-deutsche Filmemacherin, Autorin und Kuratorin, arbeitet zwischen Deutschland, Tunesien und den USA. Geboren und aufgewachsen in Deutschland als Tochter tunesischer Einwanderer, schloss sie ihr Bachelorstudium in Medien- und Entertainment-Management mit der Arbeit „Symbolische Vernichtung in den Massenmedien und ihre Auswirkungen auf die Identität von Einwanderern der ersten Generation“ ab. Derzeit absolviert sie ihren Master in Film an der NYU Tisch School of the Arts. 2020 gründete sie die BIPOC Film Society in Berlin, ein Kollektiv, das sich der Förderung von Intersektionalität widmet und die Dominanz weißer, männlicher und heteronormativer Perspektiven im Kino und in der Filmkritik hinterfragt.

Maïssa Lihedhebs Arbeiten zeichnen sich durch schwarzen Humor, feministische Horror-Elemente und soziopolitische Kritik aus. Sie hat 13 Kurzfilme, einen Dokumentarfilm (Ramadan in a Day für SWR/ARD) und eine Fernsehserie (Wir für ZDFneo, bei der sie vier Episoden inszenierte) produziert und inszeniert. 2024 führte sie Regie bei einem Segment für ein Coldplay-Musikvideo. Ihr Kurzfilm Hundefreund feierte 2022 Premiere beim Tribeca Film Festival und dem BFI London Film Festival, gewann den Preis für den besten Film beim Interfilm Festival Berlin und wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Zu ihren neuesten Kurzfilmen zählen New York Woman, der 2025 beim Tribeca Film Festival Premiere feierte, und Samra’s Dollhouse, welcher beim Palm Springs International ShortFest premierte. Sie ist außerdem Ang Lee Scholar sowie DAAD-Stipendiatin.

Maïssa Lihedheb ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Film
© Karen Tomczak

Maïssa Lihedheb, tunesisch-deutsche Filmemacherin, Autorin und Kuratorin, arbeitet zwischen Deutschland, Tunesien und den USA. Geboren und aufgewachsen in Deutschland als Tochter tunesischer Einwanderer, schloss sie ihr Bachelorstudium in Medien- und Entertainment-Management mit der Arbeit „Symbolische Vernichtung in den Massenmedien und ihre Auswirkungen auf die Identität von Einwanderern der ersten Generation“ ab. Derzeit absolviert sie ihren Master in Film an der NYU Tisch School of the Arts. 2020 gründete sie die BIPOC Film Society in Berlin, ein Kollektiv, das sich der Förderung von Intersektionalität widmet und die Dominanz weißer, männlicher und heteronormativer Perspektiven im Kino und in der Filmkritik hinterfragt.

Maïssa Lihedhebs Arbeiten zeichnen sich durch schwarzen Humor, feministische Horror-Elemente und soziopolitische Kritik aus. Sie hat 13 Kurzfilme, einen Dokumentarfilm (Ramadan in a Day für SWR/ARD) und eine Fernsehserie (Wir für ZDFneo, bei der sie vier Episoden inszenierte) produziert und inszeniert. 2024 führte sie Regie bei einem Segment für ein Coldplay-Musikvideo. Ihr Kurzfilm Hundefreund feierte 2022 Premiere beim Tribeca Film Festival und dem BFI London Film Festival, gewann den Preis für den besten Film beim Interfilm Festival Berlin und wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Zu ihren neuesten Kurzfilmen zählen New York Woman, der 2025 beim Tribeca Film Festival Premiere feierte, und Samra’s Dollhouse, welcher beim Palm Springs International ShortFest premierte. Sie ist außerdem Ang Lee Scholar sowie DAAD-Stipendiatin.

Maïssa Lihedheb ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Atefeh Kheirabadi

Jahr 2025
Sparte Film

Atefeh Kheirabadi, geboren 1990 in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Die experimentelle Filmemacherin und Medienkünstlerin forscht an der Schnittstelle von Praktiken des Experimentalfilms und partizipativen Filmformaten, die zwischen Realität und Illusion, Ästhetik und Politik schwanken. Dabei wirft sie einen genauen Blick auf gegenwärtige Fragen des Frauseins und des Widerstands in ihrem politischen Kontext und verbindet so Bild- und Medienpolitik. Sie studierte Soziale Kommunikationswissenschaften an der Universität Teheran (Bachelor of Arts) sowie Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master of Arts).

An der Kulturakademie Tarabya arbeitet sie an der Postproduktion des experimentellen Essayfilms Blind, ins Auge, der sich mit den visuellen Narrativen der Jina-Revolution im Iran befasst, insbesondere mit der Blendung der Protestierenden als Unterdrückungsstrategie. Der Film, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg sowie Hessen Film & Medien, untersucht die Schnittstelle von politischem Handeln, Sehen und Widerstandskraft der Bilder.

Atefeh Kheirabadi war von Juni bis September 2025 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Film
©Mehrad-Sepahnia

Atefeh Kheirabadi, geboren 1990 in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Die experimentelle Filmemacherin und Medienkünstlerin forscht an der Schnittstelle von Praktiken des Experimentalfilms und partizipativen Filmformaten, die zwischen Realität und Illusion, Ästhetik und Politik schwanken. Dabei wirft sie einen genauen Blick auf gegenwärtige Fragen des Frauseins und des Widerstands in ihrem politischen Kontext und verbindet so Bild- und Medienpolitik. Sie studierte Soziale Kommunikationswissenschaften an der Universität Teheran (Bachelor of Arts) sowie Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master of Arts).

An der Kulturakademie Tarabya arbeitet sie an der Postproduktion des experimentellen Essayfilms Blind, ins Auge, der sich mit den visuellen Narrativen der Jina-Revolution im Iran befasst, insbesondere mit der Blendung der Protestierenden als Unterdrückungsstrategie. Der Film, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg sowie Hessen Film & Medien, untersucht die Schnittstelle von politischem Handeln, Sehen und Widerstandskraft der Bilder.

Atefeh Kheirabadi war von Juni bis September 2025 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jim Rakete

Jahr 2013
Sparte Film

Jim Rakete, 1951 in Berlin geboren, fotografierte bereits während der Schulzeit für Tageszeitungen, Magazine und Agenturen. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten. Schwerpunkt ist zunächst die Musikszene, später widmet er sich verstärkt der Porträtfotografie in den Bereichen Film, Theater und Politik. Von 1977 bis 1986 leitete er das Kreativlabor Fabrik. Dort entstanden Plattencover für zahlreiche Bands. Parallel managte er Musiker wie die Nina Hagen Band, Spliff, Nena und Die Ärzte. In den 1990er-Jahren pendelte Rakete zwischen Hamburg und Los Angeles, drehte als Director of Photography Musikvideos und Werbespots, bevor er 2001 nach Berlin zurückkehrte.

Wiederholt engagierte er sich mit seiner Arbeit für humanitäre Hilfsprojekte, so etwa für den fairen Handel mit Entwicklungsländern oder für Berliner Straßenkinder und Jugendliche in Not. Die Größen der deutschen und internationalen Musik- und Filmbranche begleitet Jim Rakete fotografisch oft über viele Jahre. 2007 erschien der Bildband 1/8 sec. Vertraute Fremde, eine Hommage an die Fotografie mit der Plattenkamera. Von 2009 bis 2011 fotografierte er den Stand der Dinge.

Jahr 2013
Sparte Film

Jim Rakete, 1951 in Berlin geboren, fotografierte bereits während der Schulzeit für Tageszeitungen, Magazine und Agenturen. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten. Schwerpunkt ist zunächst die Musikszene, später widmet er sich verstärkt der Porträtfotografie in den Bereichen Film, Theater und Politik. Von 1977 bis 1986 leitete er das Kreativlabor Fabrik. Dort entstanden Plattencover für zahlreiche Bands. Parallel managte er Musiker wie die Nina Hagen Band, Spliff, Nena und Die Ärzte. In den 1990er-Jahren pendelte Rakete zwischen Hamburg und Los Angeles, drehte als Director of Photography Musikvideos und Werbespots, bevor er 2001 nach Berlin zurückkehrte.

Wiederholt engagierte er sich mit seiner Arbeit für humanitäre Hilfsprojekte, so etwa für den fairen Handel mit Entwicklungsländern oder für Berliner Straßenkinder und Jugendliche in Not. Die Größen der deutschen und internationalen Musik- und Filmbranche begleitet Jim Rakete fotografisch oft über viele Jahre. 2007 erschien der Bildband 1/8 sec. Vertraute Fremde, eine Hommage an die Fotografie mit der Plattenkamera. Von 2009 bis 2011 fotografierte er den Stand der Dinge.

Dieter Giesing

Jahr 2013
Sparte Film

Dieter Giesing, geboren 1934 in Memel (heute Klaidpeda/Litauen), ist Regisseur. Erste Theatererfahrung sammelte er nach dem Studium in Tübingen und München als Regieassistent von Erwin Piscator. 1964 debütierte Giesing an den Münchner Kammerspielen als Regisseur und war dort unter Intendant August Everding von 1968 bis 1971 Oberspielleiter. Während der Intendanz von Ivan Nagel war Giesing von 1972 bis 1976 Schauspieldirektor des Hamburger Schauspielhauses. Seitdem ist er freier Regisseur und inszenierte u. a. am Münchner Residenztheater, am Schauspielhaus Zürich, am Staatstheater Stuttgart, an der Freien Volksbühne Berlin und am Burgtheater. Seine Inszenierungen von David Mamets Hanglage Meerblick am Münchner Residenztheater sowie von Lars Noréns Dämonen und Isaak Babels Sonnenuntergang am Burgtheater wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im Dezember 2019 inszenierte er seine erste Oper, Eugen Onegin von Tschaikowski am Stadttheater Klagenfurt.

Dieter Giesing war von September bis November 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Film

Dieter Giesing, geboren 1934 in Memel (heute Klaidpeda/Litauen), ist Regisseur. Erste Theatererfahrung sammelte er nach dem Studium in Tübingen und München als Regieassistent von Erwin Piscator. 1964 debütierte Giesing an den Münchner Kammerspielen als Regisseur und war dort unter Intendant August Everding von 1968 bis 1971 Oberspielleiter. Während der Intendanz von Ivan Nagel war Giesing von 1972 bis 1976 Schauspieldirektor des Hamburger Schauspielhauses. Seitdem ist er freier Regisseur und inszenierte u. a. am Münchner Residenztheater, am Schauspielhaus Zürich, am Staatstheater Stuttgart, an der Freien Volksbühne Berlin und am Burgtheater. Seine Inszenierungen von David Mamets Hanglage Meerblick am Münchner Residenztheater sowie von Lars Noréns Dämonen und Isaak Babels Sonnenuntergang am Burgtheater wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im Dezember 2019 inszenierte er seine erste Oper, Eugen Onegin von Tschaikowski am Stadttheater Klagenfurt.

Dieter Giesing war von September bis November 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Annika Eriksson

Jahr 2013
Sparte Film

Annika Eriksson, in Schweden geborene Videokünstlerin und Fotografin, lebt seit 2002 in Berlin. In ihren Arbeiten stellt sie die Wahrnehmung von Zeit, Machtstrukturen und überholten Gesellschaftsvisionen in Frage. Ein häufiger Ausgangspunkt ist dabei die Debatte um den öffentlichen Raum und die Strukturen, die ihn regulieren. Zu ihren jüngeren Einzelausstellungen und Werkaufträgen zählen Shelter, The Holding Environment, Bonner Kunstverein (2021), ANIMAL, Tate Liverpool (2019), Cat Portrait and Other Works, Kunsthall Oslo (2018), The Social, Moderna Museet Malmö (2017) In Preparation for a Psychodrama, Public Art Agency Stockholm (2015) und I am the dog that was always here (loop), 13. Istanbul Biennale (2013). Zu den Gruppenausstellungen, an denen sie beteiligt war, zählen A Hypothetical Show for a Closed Museum, M Woods Museum, Peking (2020), Survival Kit, Latvian Centre for Contemporary Art, Riga (2017), Future Light, Vienna Biennale (2015) und Menagerie, Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne (2014). Seit 2020 ist sie Professorin an der Umeå Academy of Fine Arts.

Annika Eriksson war von Oktober 2012 bis Juli 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Film
Annika Eriksson, Foto: Privat

Annika Eriksson, in Schweden geborene Videokünstlerin und Fotografin, lebt seit 2002 in Berlin. In ihren Arbeiten stellt sie die Wahrnehmung von Zeit, Machtstrukturen und überholten Gesellschaftsvisionen in Frage. Ein häufiger Ausgangspunkt ist dabei die Debatte um den öffentlichen Raum und die Strukturen, die ihn regulieren. Zu ihren jüngeren Einzelausstellungen und Werkaufträgen zählen Shelter, The Holding Environment, Bonner Kunstverein (2021), ANIMAL, Tate Liverpool (2019), Cat Portrait and Other Works, Kunsthall Oslo (2018), The Social, Moderna Museet Malmö (2017) In Preparation for a Psychodrama, Public Art Agency Stockholm (2015) und I am the dog that was always here (loop), 13. Istanbul Biennale (2013). Zu den Gruppenausstellungen, an denen sie beteiligt war, zählen A Hypothetical Show for a Closed Museum, M Woods Museum, Peking (2020), Survival Kit, Latvian Centre for Contemporary Art, Riga (2017), Future Light, Vienna Biennale (2015) und Menagerie, Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne (2014). Seit 2020 ist sie Professorin an der Umeå Academy of Fine Arts.

Annika Eriksson war von Oktober 2012 bis Juli 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Miraz Bezar

Jahr 2015
Sparte Film

Miraz Bezar ist Filmemacher und Autor. Er studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und produzierte 2009 seinen ersten Langspielfilm Min Dît – Die Kinder von Diyarbakır, der beim Internationalen Filmfestival in San Sebastian seine Weltpremiere feierte und den Youth Award gewann. Es folgten weitere 13 Auszeichnungen weltweit. Zudem wurde Miraz Bezar als bester Drehbuchautor für den Deutschen Filmpreis 2011 nominiert. Im Theaterbereich arbeitet er seit 2008 mit dem Theater Ballhaus Naunynstraße und dem Maxim Gorki Theater in Berlin sowie der Konzertdirektion Landgraf zusammen. 2009 adaptierte er den Roman Das Märchen vom letzten Gedanken von Edgar Hilsenrath und 2012 das Stück §301 – Die beleidigte Nation über die Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink. 2019 inszenierte er die Theater-Adaption von Aus dem Nichts und gewann damit den INTHEGA Preis „Die Neuberin“. Im Herbst 2020 folgte die Inszenierung Gott von Ferdinand von Schirach. Miraz Bezar lebt in Berlin.

Miraz Bezar war von Oktober 2014 bis April 2015 und von September bis November 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2015
Sparte Film

Miraz Bezar ist Filmemacher und Autor. Er studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und produzierte 2009 seinen ersten Langspielfilm Min Dît – Die Kinder von Diyarbakır, der beim Internationalen Filmfestival in San Sebastian seine Weltpremiere feierte und den Youth Award gewann. Es folgten weitere 13 Auszeichnungen weltweit. Zudem wurde Miraz Bezar als bester Drehbuchautor für den Deutschen Filmpreis 2011 nominiert. Im Theaterbereich arbeitet er seit 2008 mit dem Theater Ballhaus Naunynstraße und dem Maxim Gorki Theater in Berlin sowie der Konzertdirektion Landgraf zusammen. 2009 adaptierte er den Roman Das Märchen vom letzten Gedanken von Edgar Hilsenrath und 2012 das Stück §301 – Die beleidigte Nation über die Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink. 2019 inszenierte er die Theater-Adaption von Aus dem Nichts und gewann damit den INTHEGA Preis „Die Neuberin“. Im Herbst 2020 folgte die Inszenierung Gott von Ferdinand von Schirach. Miraz Bezar lebt in Berlin.

Miraz Bezar war von Oktober 2014 bis April 2015 und von September bis November 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Eva Stotz

Jahr 2016
Sparte Film

Eva Stotz (*1979, Isny) ist Dokumentarfilmregisseurin. In ihren Filmen Sollbruchstelle (2009), Global Home (2012) und One Million Steps (2015) thematisiert sie die weltweite Entwertung von Arbeit, die Kraft alternativer Netzwerke und den Geist der weltweiten Occupy-Bewegung. Sie experimentiert mit dem Potenzial dokumentarischer Erzählung: In Moments of Movement (2016) wird Biografie zu Doku-Visuals, in Moments of Arrival benutzt sie Film als Initialzündung für einen sozialen Dialog. Field Trip (2017) ist ihre erste interaktive Filmarbeit, in der die Erzählung vom User bestimmt wird. Sie gibt international Filmkurse und führt das globale Projekt Labour in a single shot von Harun Farocki fort. Ihre Filme und Projekte wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Bester Experimentalfilm Bamberg, Jury Award Montréal).

Eva Stotz war von November 2015 bis April 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Film

Eva Stotz (*1979, Isny) ist Dokumentarfilmregisseurin. In ihren Filmen Sollbruchstelle (2009), Global Home (2012) und One Million Steps (2015) thematisiert sie die weltweite Entwertung von Arbeit, die Kraft alternativer Netzwerke und den Geist der weltweiten Occupy-Bewegung. Sie experimentiert mit dem Potenzial dokumentarischer Erzählung: In Moments of Movement (2016) wird Biografie zu Doku-Visuals, in Moments of Arrival benutzt sie Film als Initialzündung für einen sozialen Dialog. Field Trip (2017) ist ihre erste interaktive Filmarbeit, in der die Erzählung vom User bestimmt wird. Sie gibt international Filmkurse und führt das globale Projekt Labour in a single shot von Harun Farocki fort. Ihre Filme und Projekte wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Bester Experimentalfilm Bamberg, Jury Award Montréal).

Eva Stotz war von November 2015 bis April 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Tunçay Kulaoğlu

Jahr 2015
Sparte Film

Tunçay Kulaoğlu (*1966, Izmir) ist Mitbegründer und Kurator des Filmfestivals Türkei/Deutschland und des postmigrantischen Theaters Ballhaus Naunynstrasse, dessen Leitender Dramaturg und Co-Künstlerischer Leiter er von 2008 bis 2014 war. Seine Kurzfilme liefen auf internationalen Festivals, seine Essays und Reportagen über deutsch-türkische Filmkunst erschienen in verschiedenen Publikationen. 2015/2016 war er bei Love it or leave it am Maxim Gorki Theater für Konzeptentwicklung und Dramaturgie verantwortlich, bei Homeland Istanbul am Bezirkstheater Bakırköy, Istanbul für Produktion, Künstlerische Leitung und Dramaturgie. 2017 war er Co-Autor und Dramaturg bei Stress am HAU Hebbel am Ufer und kuratierte den 3. Herbstsalon Desintegriert euch! am Maxim Gorki Theater mit. Zurzeit entwickelt er mit Miraz Bezar den Stoff für das Filmprojekt Wallah und bereitet die Ausstellung Wir verrecken vor Lachen über die Karikatur- und Satirekunst in der Türkei am Kunstraum Kreuzberg vor.

Tunçay Kulaoğlu war von November 2015 bis August 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2015
Sparte Film

Tunçay Kulaoğlu (*1966, Izmir) ist Mitbegründer und Kurator des Filmfestivals Türkei/Deutschland und des postmigrantischen Theaters Ballhaus Naunynstrasse, dessen Leitender Dramaturg und Co-Künstlerischer Leiter er von 2008 bis 2014 war. Seine Kurzfilme liefen auf internationalen Festivals, seine Essays und Reportagen über deutsch-türkische Filmkunst erschienen in verschiedenen Publikationen. 2015/2016 war er bei Love it or leave it am Maxim Gorki Theater für Konzeptentwicklung und Dramaturgie verantwortlich, bei Homeland Istanbul am Bezirkstheater Bakırköy, Istanbul für Produktion, Künstlerische Leitung und Dramaturgie. 2017 war er Co-Autor und Dramaturg bei Stress am HAU Hebbel am Ufer und kuratierte den 3. Herbstsalon Desintegriert euch! am Maxim Gorki Theater mit. Zurzeit entwickelt er mit Miraz Bezar den Stoff für das Filmprojekt Wallah und bereitet die Ausstellung Wir verrecken vor Lachen über die Karikatur- und Satirekunst in der Türkei am Kunstraum Kreuzberg vor.

Tunçay Kulaoğlu war von November 2015 bis August 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Neco Çelik

Jahr 2016
Sparte Film

Neco Çelik (*1972, Berlin), Autor und Regisseur, begann nach seiner Ausbildung zum Erzieher 1993 im Kreuzberger Jugend- u. Kulturzentrum NaunynRitze Dokumentar- und Kurzfilme zu drehen. Seine ersten Spielfilme waren 2002 Alltag und 2003 Urban Guerillas. Seit 2006 inszeniert Çelik Schauspiel, Opern und Tanztheater, angefangen mit Schwarze Jungfrauen von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel am Berliner HAU Hebbel am Ufer – die Inszenierung gilt vielfach als Beginn des „postmigrantischen Theaters“. 2011 wurde seine erste Opern-Regiearbeit für Gegen die Wand, die Oper von Ludger Vollmer, zum gleichnamigen Film von Fatih Akin an der Stuttgarter Staatsoper, mit dem Deutschen Theaterpreis „Faust“ in der Kategorie Musiktheater ausgezeichnet. 2015 choreografierte Çelik sein erstes Tanztheaterstück Ruhm mit der Tanztruppe Renegade im Schauspielhaus Bochum. Zuletzt hat Çelik im Theater Freiburg mit der großen Oper CRUSADES, im Schauspielhaus Bochum mit RAPsody und aktuell, im Mai 2018, am Staatstheater Braunschweig mit der Operette Moskau von Schostakowitsch Premiere gefeiert.

Neco Çelik war von März bis November 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Film

Neco Çelik (*1972, Berlin), Autor und Regisseur, begann nach seiner Ausbildung zum Erzieher 1993 im Kreuzberger Jugend- u. Kulturzentrum NaunynRitze Dokumentar- und Kurzfilme zu drehen. Seine ersten Spielfilme waren 2002 Alltag und 2003 Urban Guerillas. Seit 2006 inszeniert Çelik Schauspiel, Opern und Tanztheater, angefangen mit Schwarze Jungfrauen von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel am Berliner HAU Hebbel am Ufer – die Inszenierung gilt vielfach als Beginn des „postmigrantischen Theaters“. 2011 wurde seine erste Opern-Regiearbeit für Gegen die Wand, die Oper von Ludger Vollmer, zum gleichnamigen Film von Fatih Akin an der Stuttgarter Staatsoper, mit dem Deutschen Theaterpreis „Faust“ in der Kategorie Musiktheater ausgezeichnet. 2015 choreografierte Çelik sein erstes Tanztheaterstück Ruhm mit der Tanztruppe Renegade im Schauspielhaus Bochum. Zuletzt hat Çelik im Theater Freiburg mit der großen Oper CRUSADES, im Schauspielhaus Bochum mit RAPsody und aktuell, im Mai 2018, am Staatstheater Braunschweig mit der Operette Moskau von Schostakowitsch Premiere gefeiert.

Neco Çelik war von März bis November 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Aysun Bademsoy

Jahr 2016
Sparte Film

Aysun Bademsoy ist eine deutsch-türkische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Geboren 1960 in Mersin, kam sie 1969 mit ihren Eltern nach Berlin. 1989 schloss sie ihr Studium der Theaterwissenschaft/Publizistik an der FU Berlin ab. Zu ihren Dokumentarfilmen, bei denen sie Regie führte und das Drehbuch schrieb, zählen DETEKTEI FURKAN – Ein türkischer Privatdetektiv in Berlin (1990), Mädchen am Ball (1995), Deutsche Polizisten (1999), Am Rand der Städte (2005/2006), Ehre (2010/11), Ich gehe jetzt rein (2008), und SPUREN – Die Opfer der NSU (2020). Für Taiga (1991/92) von Ulrike Ottinger und Das warme Geld (1992) von Christian Petzold u. a. war sie als Cutterin tätig. 2015 beendete sie ihr erstes Spielfilm-Drehbuch Die Türsteherin. Für ihre Filme hat sie zahlreiche Preise erhalten, u. a. 2007 den Dokumentarfilmpreis des Internationalen Film Festivals Innsbruck und 2012 den Best Documentary Award der Documentary & Short Film Competition, Boston.

Aysun Bademsoy war von Juli bis September 2015 und im Juni 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Film
Aysun Bademsoy, Foto: Privat
Aysun Bademsoy, Foto: Privat

Aysun Bademsoy ist eine deutsch-türkische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Geboren 1960 in Mersin, kam sie 1969 mit ihren Eltern nach Berlin. 1989 schloss sie ihr Studium der Theaterwissenschaft/Publizistik an der FU Berlin ab. Zu ihren Dokumentarfilmen, bei denen sie Regie führte und das Drehbuch schrieb, zählen DETEKTEI FURKAN – Ein türkischer Privatdetektiv in Berlin (1990), Mädchen am Ball (1995), Deutsche Polizisten (1999), Am Rand der Städte (2005/2006), Ehre (2010/11), Ich gehe jetzt rein (2008), und SPUREN – Die Opfer der NSU (2020). Für Taiga (1991/92) von Ulrike Ottinger und Das warme Geld (1992) von Christian Petzold u. a. war sie als Cutterin tätig. 2015 beendete sie ihr erstes Spielfilm-Drehbuch Die Türsteherin. Für ihre Filme hat sie zahlreiche Preise erhalten, u. a. 2007 den Dokumentarfilmpreis des Internationalen Film Festivals Innsbruck und 2012 den Best Documentary Award der Documentary & Short Film Competition, Boston.

Aysun Bademsoy war von Juli bis September 2015 und im Juni 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.