Year: 2014

Zora Volantes

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Zora Volantes studierte nach dem Abitur Germanistik, Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin. 1994 begann sie das Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin zunächst mit Schwerpunkt Bildhauerei. Sie studierte 1995 mit einem Erasmus-Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Michelangelo Pistoletto. 2000 wurde sie Meisterschülerin von Rebecca Horn. Zora Volantes erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien u.a. ein DAAD Stipendium für London, das Nachwuchsförderungsstipendium der Universität der Künste Berlin.

In ihren frühen künstlerischen Arbeiten steht der Raum und die Rauminstallation im Vordergrund. Ab dem Jahr 2000 rückte die Performance als künstlerisches Ausdrucksmittel zunehmend in den Vordergrund ihres Schaffens. Ein Beispiel ist die jüngste Rauminstallation von 2013 in der St. Elisabeth Kirche in Berlin Mitte. 2013 wurde sie von Florian Werner als Artist in Residenz nach St. Christoph am Arlberg eingeladen. 2014 gründete Zora Volantes ihren eigenen Showroom in Berlin, wo sie zuletzt in der Ausstellung Aurora 2014, einen Sonnenzyklus mit Gemälden präsentierte.

Während ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya von Mai 2014 bis Januar 2015 beschäftigte sie sich mit dem Phänomen von Licht und Dunkelheit.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Zora Volantes studierte nach dem Abitur Germanistik, Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin. 1994 begann sie das Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin zunächst mit Schwerpunkt Bildhauerei. Sie studierte 1995 mit einem Erasmus-Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Michelangelo Pistoletto. 2000 wurde sie Meisterschülerin von Rebecca Horn. Zora Volantes erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien u.a. ein DAAD Stipendium für London, das Nachwuchsförderungsstipendium der Universität der Künste Berlin.

In ihren frühen künstlerischen Arbeiten steht der Raum und die Rauminstallation im Vordergrund. Ab dem Jahr 2000 rückte die Performance als künstlerisches Ausdrucksmittel zunehmend in den Vordergrund ihres Schaffens. Ein Beispiel ist die jüngste Rauminstallation von 2013 in der St. Elisabeth Kirche in Berlin Mitte. 2013 wurde sie von Florian Werner als Artist in Residenz nach St. Christoph am Arlberg eingeladen. 2014 gründete Zora Volantes ihren eigenen Showroom in Berlin, wo sie zuletzt in der Ausstellung Aurora 2014, einen Sonnenzyklus mit Gemälden präsentierte.

Während ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya von Mai 2014 bis Januar 2015 beschäftigte sie sich mit dem Phänomen von Licht und Dunkelheit.

Berthold Reiß

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Berthold Reiß, geboren 1962 in Salzburg, lebt als Künstler in München. In seinen Bildern, Skulpturen und Texten treten Zeichen aus der Alltagswelt oder dem kollektiven Gedächtnis neu auf. Auch dann, wenn diese wie Piktogramme erscheinen, werden sie nicht zur Mitteilung von Informationen eingesetzt, sondern in einer Bildfläche, die sich vor allem formal und oft transparent darstellt. Die meisten Arbeiten sind daher Aquarelle. Im Jahr 2021 entstehen die Illustrationen im Horoskop der deutschen Vogue. Zu den jüngeren Einzelausstellungen zählen Antinomia, Kunstraum München (2020), Everything lost is meant to be found, Galerie Christine Mayer, München (2019) Sphinx, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2019), Exemplar, Kunstverein Freiburg (2019) sowie und du wirst nichts vergessen, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2016).

Berthold Reiß war von Mai 2014 bis Januar 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Berthold Reiß, Foto: Çiğdem İkiışık

Berthold Reiß, geboren 1962 in Salzburg, lebt als Künstler in München. In seinen Bildern, Skulpturen und Texten treten Zeichen aus der Alltagswelt oder dem kollektiven Gedächtnis neu auf. Auch dann, wenn diese wie Piktogramme erscheinen, werden sie nicht zur Mitteilung von Informationen eingesetzt, sondern in einer Bildfläche, die sich vor allem formal und oft transparent darstellt. Die meisten Arbeiten sind daher Aquarelle. Im Jahr 2021 entstehen die Illustrationen im Horoskop der deutschen Vogue. Zu den jüngeren Einzelausstellungen zählen Antinomia, Kunstraum München (2020), Everything lost is meant to be found, Galerie Christine Mayer, München (2019) Sphinx, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2019), Exemplar, Kunstverein Freiburg (2019) sowie und du wirst nichts vergessen, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2016).

Berthold Reiß war von Mai 2014 bis Januar 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ayşe Polat

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayşe Polat ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen drehte sie 1999 ihren ersten Spielfilm Auslandstournee. Der Film wurde unter anderem im Wettbewerb des Internationalen Film Festivals Tokyo und beim Karlovy Vary International Film Festival gezeigt. 2003 folgte En Garde, der auf dem Internationalen Film Festival Locarno 2004 den Silbernen Leoparden in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Schauspielerin“ erhielt und 2005 den Deutschen Kritikerpreis für den besten Kinofilm. 2009 drehte sie die Komödie Luks Glück, 2013 Die Erbin und 2016 im Rahmen des Stipendiums in Tarabya den Dokumentarfilm Die Anderen (2016/17) der u. a. den Ver.di Preis für Solidarität, Humanität und Fairness erhielt. Zuletzt führte sie Regie bei der „Tatort Dortmund“-Folge Masken (2020), derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinofilm Im toten Winkel (Buch, Regie und Co-Produzentin). 2017/18 war sie Artist-in-Residence an der FU Berlin / Filmwissenschaft im Rahmen von „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“.

Ayşe Polat war von Dezember 2013 bis Februar 2014, von August bis November 2014 und von Juli bis August 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayşe Polat ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Nach zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen drehte sie 1999 ihren ersten Spielfilm Auslandstournee. Der Film wurde unter anderem im Wettbewerb des Internationalen Film Festivals Tokyo und beim Karlovy Vary International Film Festival gezeigt. 2003 folgte En Garde, der auf dem Internationalen Film Festival Locarno 2004 den Silbernen Leoparden in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Schauspielerin“ erhielt und 2005 den Deutschen Kritikerpreis für den besten Kinofilm. 2009 drehte sie die Komödie Luks Glück, 2013 Die Erbin und 2016 im Rahmen des Stipendiums in Tarabya den Dokumentarfilm Die Anderen (2016/17) der u. a. den Ver.di Preis für Solidarität, Humanität und Fairness erhielt. Zuletzt führte sie Regie bei der „Tatort Dortmund“-Folge Masken (2020), derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinofilm Im toten Winkel (Buch, Regie und Co-Produzentin). 2017/18 war sie Artist-in-Residence an der FU Berlin / Filmwissenschaft im Rahmen von „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“.

Ayşe Polat war von Dezember 2013 bis Februar 2014, von August bis November 2014 und von Juli bis August 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Ayat Najafi

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Ayat Najafi, Film- und Theaterregisseur, Autor und Multi-Media–Künstler, geboren in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf interdisziplinärem und multimedialem Theater und experimentellem und dokumentarischem Film. Seine Kunst-, Film- und Theaterprojekte basieren sehr stark auf Recherche und thematisieren Geschlechtergleichheit, Menschenrechte, interkulturellen Dialog, ökologische und alltägliche Belange. Diese Themen bilden den roten Faden der Interaktion zwischen Wahrheit, Performativität und möglicher Wirklichkeit. Ayat Najafi hat zahlreiche Theaterstücke erarbeitet, unter anderem am HAU Hebbel Am Ufer und Ballhaus Ost, Berlin, und am Iranian Artists’ Forum, Teheran. Seine beiden Kinodokumentarfilme Football Under Cover (2008) und No Land’s Song (2014) wurden auf mehr als hundert internationalen Filmfestivals gezeigt und gewannen zahlreiche Preise.

Ayat Najafi war von November 2014 bis Mai 2015 und von April bis Juni 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst
Ayat Najafi, Foto: Martin Monk

Ayat Najafi, Film- und Theaterregisseur, Autor und Multi-Media–Künstler, geboren in Teheran, lebt und arbeitet in Berlin. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf interdisziplinärem und multimedialem Theater und experimentellem und dokumentarischem Film. Seine Kunst-, Film- und Theaterprojekte basieren sehr stark auf Recherche und thematisieren Geschlechtergleichheit, Menschenrechte, interkulturellen Dialog, ökologische und alltägliche Belange. Diese Themen bilden den roten Faden der Interaktion zwischen Wahrheit, Performativität und möglicher Wirklichkeit. Ayat Najafi hat zahlreiche Theaterstücke erarbeitet, unter anderem am HAU Hebbel Am Ufer und Ballhaus Ost, Berlin, und am Iranian Artists’ Forum, Teheran. Seine beiden Kinodokumentarfilme Football Under Cover (2008) und No Land’s Song (2014) wurden auf mehr als hundert internationalen Filmfestivals gezeigt und gewannen zahlreiche Preise.

Ayat Najafi war von November 2014 bis Mai 2015 und von April bis Juni 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Katja Lange-Müller

Jahr 2014
Sparte Literatur

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, DDR, war Schriftsetzerin und Hilfspflegerin in der Psychiatrie, sie studierte Literatur in Leipzig. Im November 1984 gelangte sie per Ausreiseantrag nach Westberlin, wo sie bis heute lebt. Katja Lange-Müllers literarische Arbeit ist geprägt von der deutsch-deutschen Geschichte und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Alfred-Döblin-Preis, dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2013 erhielt sie den Heinrich von Kleist-Preis. Im Herbst 2007 erschien der Roman Böse Schafe, und im Herbst 2016 ihr neuer Roman Drehtür.

Katja Lange-Müller war von Oktober 2013 bis Juni 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Literatur

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, DDR, war Schriftsetzerin und Hilfspflegerin in der Psychiatrie, sie studierte Literatur in Leipzig. Im November 1984 gelangte sie per Ausreiseantrag nach Westberlin, wo sie bis heute lebt. Katja Lange-Müllers literarische Arbeit ist geprägt von der deutsch-deutschen Geschichte und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Alfred-Döblin-Preis, dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2013 erhielt sie den Heinrich von Kleist-Preis. Im Herbst 2007 erschien der Roman Böse Schafe, und im Herbst 2016 ihr neuer Roman Drehtür.

Katja Lange-Müller war von Oktober 2013 bis Juni 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Hans-Werner Kroesinger

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst

Hans-Werner Kroesinger, Regisseur und Autor, geboren in Bonn, studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, arbeitete als Regieassistent und Dramaturg für Robert Wilson und war künstlerischer Mitarbeiter von Heiner Müller bei dessen Hamlet/Maschine in Ost-Berlin 1989/90. Nach dem Fall der Mauer macht er eine Pause vom Theater und kann glücklicherweise 1991/92 durch ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude noch einmal darüber nachdenken, was es mit der Theaterkunst so auf sich hat, denkt weiter mit einem Stipendium des LCB Berlin 1993 und beginnt 1994 Dokumentartheater zu machen, indem er Dokumente einer theatralen Situation aussetzt.

Er nutzt die Mittel des Theaters als Analyseinstrument, nimmt 1997 an der documenta X teil, erhält 2006 den Brüder Grimm-Preis des Landes Berlin für sein Stück Kindertransporte und nimmt an den Festivals Politik im Freien Theater und Impulse teil. 2012 erhält er eine Gastprofessur im Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Universität Bochum und unterrichtet im In- und Ausland. Er produzierte eigene Stücke an Stadt- und Staatstheatern sowie in der freien Szene und hat sich vorgenommen, das Dokumentartheater noch so lange zu betreiben, wie er in der Auseinandersetzung mit den Stoffen etwas lernen kann.

Hans-Werner Kroesinger war im April und August 2013 sowie erneut von März bis April 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Darstellende Kunst
s

Hans-Werner Kroesinger, Regisseur und Autor, geboren in Bonn, studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, arbeitete als Regieassistent und Dramaturg für Robert Wilson und war künstlerischer Mitarbeiter von Heiner Müller bei dessen Hamlet/Maschine in Ost-Berlin 1989/90. Nach dem Fall der Mauer macht er eine Pause vom Theater und kann glücklicherweise 1991/92 durch ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude noch einmal darüber nachdenken, was es mit der Theaterkunst so auf sich hat, denkt weiter mit einem Stipendium des LCB Berlin 1993 und beginnt 1994 Dokumentartheater zu machen, indem er Dokumente einer theatralen Situation aussetzt.

Er nutzt die Mittel des Theaters als Analyseinstrument, nimmt 1997 an der documenta X teil, erhält 2006 den Brüder Grimm-Preis des Landes Berlin für sein Stück Kindertransporte und nimmt an den Festivals Politik im Freien Theater und Impulse teil. 2012 erhält er eine Gastprofessur im Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Universität Bochum und unterrichtet im In- und Ausland. Er produzierte eigene Stücke an Stadt- und Staatstheatern sowie in der freien Szene und hat sich vorgenommen, das Dokumentartheater noch so lange zu betreiben, wie er in der Auseinandersetzung mit den Stoffen etwas lernen kann.

Hans-Werner Kroesinger war im April und August 2013 sowie erneut von März bis April 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ola Kolehmainen

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Ola Kolehmainen, Künstler, in Helsinki geboren, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Journalismus an der Universität Helsinki, bevor er an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki ein Studium der Fotografie aufnahm.

Seine erste Einzelausstellung 1995 als Student im Fachbereich Fotografie war nominiert für den Photograph Finlandia Award in Helsinki, Finnland und für den European Photography Award in Bad Homburg, Deutschland. Seit 1995 war Kolehmainen in mehr als 30 Einzelausstellungen und über und Museen präsent und hat vier 90 Gruppenausstellungen in Galerien Monografien veröffentlicht. 2015 zeichnete das Royal Institute of British Architects Kolehmainen mit dem RIBA Honorary Fellowship aus.

Ola Kolehmainen war von Oktober 2013 bis März 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Ola Kolehmainen, Künstler, in Helsinki geboren, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Journalismus an der Universität Helsinki, bevor er an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki ein Studium der Fotografie aufnahm.

Seine erste Einzelausstellung 1995 als Student im Fachbereich Fotografie war nominiert für den Photograph Finlandia Award in Helsinki, Finnland und für den European Photography Award in Bad Homburg, Deutschland. Seit 1995 war Kolehmainen in mehr als 30 Einzelausstellungen und über und Museen präsent und hat vier 90 Gruppenausstellungen in Galerien Monografien veröffentlicht. 2015 zeichnete das Royal Institute of British Architects Kolehmainen mit dem RIBA Honorary Fellowship aus.

Ola Kolehmainen war von Oktober 2013 bis März 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Nezaket Ekici

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Nezaket Ekici, international bekannte Performancekünstlerin, lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart. Geboren 1970 in Kırşehir, wanderte sie im Alter von drei Jahren mit der Familie nach Deutschland aus. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte sie Bildhauerei und erwarb einen Magister-Abschluss in Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig war sie Meisterschülerin von Marina Abramović im Bereich Performance (Abschluss 2004). Mehr als 250 verschiedene Performances und Installationen präsentierte sie in mehr als 60 Ländern auf 4 Kontinenten, in über 170 Städten, in Museen, Galerien und auf Biennalen. 2016/17 war Nezaket Ekici Rompreisträgerin der Villa Massimo, 2018 den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis und 2020 das Kulturaustausch-Stipendium des Landes Berlin – Bildende Kunst: ISCP New York.

Nezaket Ekici war von Dezember 2013 bis Oktober 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Foto: Nihad Nino Pušija

Nezaket Ekici, international bekannte Performancekünstlerin, lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart. Geboren 1970 in Kırşehir, wanderte sie im Alter von drei Jahren mit der Familie nach Deutschland aus. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte sie Bildhauerei und erwarb einen Magister-Abschluss in Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig war sie Meisterschülerin von Marina Abramović im Bereich Performance (Abschluss 2004). Mehr als 250 verschiedene Performances und Installationen präsentierte sie in mehr als 60 Ländern auf 4 Kontinenten, in über 170 Städten, in Museen, Galerien und auf Biennalen. 2016/17 war Nezaket Ekici Rompreisträgerin der Villa Massimo, 2018 den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis und 2020 das Kulturaustausch-Stipendium des Landes Berlin – Bildende Kunst: ISCP New York.

Nezaket Ekici war von Dezember 2013 bis Oktober 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Kurt Drawert

Jahr 2014
Sparte Literatur

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), lebt seit 1996 als freier Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Zuletzt erschienen die Monografie Schreiben. Vom Leben der Texte (2012), Was gewesen sein wird. Essays 2004–2014 (2015), das Gedicht Der Körper meiner Zeit (2017) und der Roman Dresden. Die zweite Zeit (2020), alle beim Verlag C. H. Beck in München. Er hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. den Leonce-und-Lena-Preis (1989), den Lyrikpreis Meran (1993), den Ingeborg-Bachmann-Preis, (1993), den Uwe-Johnson-Preis (1994), das Villa-Massimo-Stipendium (1995), den Nikolaus-Lenau-Preis (1996), den Rainer-Malkowski-Preis (2008), den Werner-Bergengruen-Preis (2013), den Robert-Gernhardt-Preis (2014), den Lessingpreis des Freistaates Sachsen (2017) und den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2020). Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (seit 2014) und der Sächsischen Akademie der Künste (seit 2018).

Kurt Drawert war von März bis November 2014 und Mai bis Juni 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Literatur

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), lebt seit 1996 als freier Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Zuletzt erschienen die Monografie Schreiben. Vom Leben der Texte (2012), Was gewesen sein wird. Essays 2004–2014 (2015), das Gedicht Der Körper meiner Zeit (2017) und der Roman Dresden. Die zweite Zeit (2020), alle beim Verlag C. H. Beck in München. Er hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. den Leonce-und-Lena-Preis (1989), den Lyrikpreis Meran (1993), den Ingeborg-Bachmann-Preis, (1993), den Uwe-Johnson-Preis (1994), das Villa-Massimo-Stipendium (1995), den Nikolaus-Lenau-Preis (1996), den Rainer-Malkowski-Preis (2008), den Werner-Bergengruen-Preis (2013), den Robert-Gernhardt-Preis (2014), den Lessingpreis des Freistaates Sachsen (2017) und den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2020). Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (seit 2014) und der Sächsischen Akademie der Künste (seit 2018).

Kurt Drawert war von März bis November 2014 und Mai bis Juni 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Silvina Der-Meguerditchian

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Silvina Der-Meguerditchian, geboren 1967 in Buenos Aires, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Bürde der nationalen Identität, der Rolle von Minderheiten in der Gesellschaft und dem Potenzial eines „Zwischenraums“. Die Rekonstruktion der Vergangenheit und der Aufbau von Archiven sind ein roter Faden in ihrer künstlerischen Forschung. Ihre Beteiligung an Fokus Istanbul im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2005), Armenity, dem armenischen Pavillon auf der 56. Venedig Biennale, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Repräsentation ausgezeichnet wurde (2015), oder Hello World. Revision einer Sammlung (2018), einer kritischen Auseinandersetzung mit der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer überwiegend westlichen Ausrichtung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, gehören zu ihren wichtigsten Gruppenausstellungen. Für The Wishing Tree erhielt sie 2020 beim Sharjah International Film Festival einen Sonderpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. 2021 wurde sie mit dem Falkenrot Preis ausgezeichnet. Ihr erster umfassender Katalog erschien im Januar 2021 beim Verlag für Moderne Kunst, Wien.

Silvina Der-Meguerditchian war von Mai bis Oktober 2014 und von September bis Oktober 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Foto: Hervé Thouroude

Silvina Der-Meguerditchian, geboren 1967 in Buenos Aires, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Bürde der nationalen Identität, der Rolle von Minderheiten in der Gesellschaft und dem Potenzial eines „Zwischenraums“. Die Rekonstruktion der Vergangenheit und der Aufbau von Archiven sind ein roter Faden in ihrer künstlerischen Forschung. Ihre Beteiligung an Fokus Istanbul im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2005), Armenity, dem armenischen Pavillon auf der 56. Venedig Biennale, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Repräsentation ausgezeichnet wurde (2015), oder Hello World. Revision einer Sammlung (2018), einer kritischen Auseinandersetzung mit der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer überwiegend westlichen Ausrichtung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, gehören zu ihren wichtigsten Gruppenausstellungen. Für The Wishing Tree erhielt sie 2020 beim Sharjah International Film Festival einen Sonderpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. 2021 wurde sie mit dem Falkenrot Preis ausgezeichnet. Ihr erster umfassender Katalog erschien im Januar 2021 beim Verlag für Moderne Kunst, Wien.

Silvina Der-Meguerditchian war von Mai bis Oktober 2014 und von September bis Oktober 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.