Year: 2017

Mariana Vassileva

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

MARIANA VASSILEVA arbeitet mit den Mitteln der Skulptur, Fotografie, Video, Zeichnung und Installation. Nach einem Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Weliko Tarnowo studierte sie in Leipzig Theaterwissenschaften und später bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Künstlerische Arbeitsaufenthalte führten sie u. a. nach Mexiko-Stadt, Bogotá, Sankt Petersburg, Sydney, Hong Kong und Shanghai. Ihre Arbeiten waren u. a. bei der Biennale von Sydney und der 4. Internationalen Biennale für Zeitgenössische Kunst in Moskau zu sehen. Für die Ausstellung Macht (Rohkunstbau 2011) realisierte sie die Arbeit Accelerator. 2015 wurde eine Retrospektive im Zeitgenössischen Museum Sofia gezeigt. Seit 2017 sind ihre Werke in einer permanenten Ausstellung in der Lidice Collection, kuratiert von René Block, zu sehen.

Mariana Vassileva war von Dezember 2016 bis Juli 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

MARIANA VASSILEVA arbeitet mit den Mitteln der Skulptur, Fotografie, Video, Zeichnung und Installation. Nach einem Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Weliko Tarnowo studierte sie in Leipzig Theaterwissenschaften und später bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Künstlerische Arbeitsaufenthalte führten sie u. a. nach Mexiko-Stadt, Bogotá, Sankt Petersburg, Sydney, Hong Kong und Shanghai. Ihre Arbeiten waren u. a. bei der Biennale von Sydney und der 4. Internationalen Biennale für Zeitgenössische Kunst in Moskau zu sehen. Für die Ausstellung Macht (Rohkunstbau 2011) realisierte sie die Arbeit Accelerator. 2015 wurde eine Retrospektive im Zeitgenössischen Museum Sofia gezeigt. Seit 2017 sind ihre Werke in einer permanenten Ausstellung in der Lidice Collection, kuratiert von René Block, zu sehen.

Mariana Vassileva war von Dezember 2016 bis Juli 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Youssef Tabti

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Youssef Tabti (*1968, Paris) studierte in Paris Kunstgeschichte und bildende Kunst. Seine interdisziplinären, oft kooperativ angelegten Projekte kreisen um gesellschaftliche Prozesse. In seinen, von der eigenen multikulturellen Herkunft geprägten Arbeiten, die sowohl Sound-, Raum- und Video-Installationen, als auch Fotografie, Texte und performative Aktionen umfassen, setzt er Recherchemethoden der Kartierung und der Dokumentation ein, zur kritischen Reflexion von Geschichte(n) in geopolitischen, post-kolonialen und gesellschaftlichen Umbruchsituationen. Seine Arbeiten waren u.a. im 3. Berliner Herbstsalon (2017), der Sinopale (2017), der Kunsthalle Bratislava (2015) und der Manifesta 8 (2010) zu sehen. Tabti erhielt Arbeitsstipendien u. a. von der Stadt Hamburg für einen kulturellen Austausch in der Stadt Busan, Südkorea (2017) und vom ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin (2013).

Youssef Tabti war von Dezember 2015 bis Mai 2016 und von März bis Mai 2017 und September 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Youssef Tabti (*1968, Paris) studierte in Paris Kunstgeschichte und bildende Kunst. Seine interdisziplinären, oft kooperativ angelegten Projekte kreisen um gesellschaftliche Prozesse. In seinen, von der eigenen multikulturellen Herkunft geprägten Arbeiten, die sowohl Sound-, Raum- und Video-Installationen, als auch Fotografie, Texte und performative Aktionen umfassen, setzt er Recherchemethoden der Kartierung und der Dokumentation ein, zur kritischen Reflexion von Geschichte(n) in geopolitischen, post-kolonialen und gesellschaftlichen Umbruchsituationen. Seine Arbeiten waren u.a. im 3. Berliner Herbstsalon (2017), der Sinopale (2017), der Kunsthalle Bratislava (2015) und der Manifesta 8 (2010) zu sehen. Tabti erhielt Arbeitsstipendien u. a. von der Stadt Hamburg für einen kulturellen Austausch in der Stadt Busan, Südkorea (2017) und vom ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin (2013).

Youssef Tabti war von Dezember 2015 bis Mai 2016 und von März bis Mai 2017 und September 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Michael Schiefel

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Funda Özgünaydın

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Funda Özgünaydın (*Frankfurt am Main) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte bildende Kunst am Crawford College of Art & Design in Irland studiert und an der Universität der Künste in Berlin. Sie hat ihr Diplom bei Hito Steyerl abgelegt. 2012 nahm sie an dem einjährigen Goldrausch Künstlerinnen Art IT Programm teil. 2014 wurde sie Meisterschülerin von Hito Steyerl. Özgünaydın erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie den Travel & Training Award von der Kunststiftung Arts Counsil, Irland, das Kulturaustausch Stipendium Berliner Senat, den Amister Art Friendly Preis, mit Teilnahme im Loop-Barcelona Videofestival, Barcelona. Ihre Arbeiten wurden in Europa und Asien gezeigt, u. a. in der Rampa Galeri, Istanbul, dem Kunstverein Tiergarten, Berlin und aktuell in dem Museum Cermordern, Ankara.

Funda Özgünaydın war von Januar bis März und von Juli bis Oktober 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Funda Özgünaydın (*Frankfurt am Main) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte bildende Kunst am Crawford College of Art & Design in Irland studiert und an der Universität der Künste in Berlin. Sie hat ihr Diplom bei Hito Steyerl abgelegt. 2012 nahm sie an dem einjährigen Goldrausch Künstlerinnen Art IT Programm teil. 2014 wurde sie Meisterschülerin von Hito Steyerl. Özgünaydın erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie den Travel & Training Award von der Kunststiftung Arts Counsil, Irland, das Kulturaustausch Stipendium Berliner Senat, den Amister Art Friendly Preis, mit Teilnahme im Loop-Barcelona Videofestival, Barcelona. Ihre Arbeiten wurden in Europa und Asien gezeigt, u. a. in der Rampa Galeri, Istanbul, dem Kunstverein Tiergarten, Berlin und aktuell in dem Museum Cermordern, Ankara.

Funda Özgünaydın war von Januar bis März und von Juli bis Oktober 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Christian Jankowski

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Christian Jankowski wurde 1968 in Göttingen geboren. Seine Arbeiten bewegen sich im Bereich der Konzept- und Performancekunst, wofür er vielfältige Medien und Gattungen nutzt wie Film, Video und Fotografie sowie Malerei, Bildhauerei und Installation. Jankowski initiiert Kollaborationen zwischen der bildenden Kunst und anderen professionellen Welten wie Religion, Politik und Entertainment. Er war in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Biennalen vertreten. Seine Werke befinden sich u. a. in den Sammlungen des Metropolitan Museum, New York, in der Tate, London, im MOCA, Los Angeles und in der Neuen Nationalgalerie, Berlin. Seit 2005 hat er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, er arbeitet international und lebt in Berlin.

„Horst“ und „Maria“ sind fiktive Charaktere, die Jankowski gemeinsam mit 23 Künstler:innen entwickelte. Sie tragen die gleiche Kleidung und blonde Perücken, lediglich ihre Namen deuten auf einen geschlechtlichen Unterschied hin.
Während ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Tarabya wurden Horst & Maria abwechselnd von je zwei Künstler:innen belebt, die ein Tagebuch führten, neue Kunstwerke schufen und ihre Eindrücke fotografisch festhielten.

Horst & Maria sind: Jan-Nicola Angermann / Ferhat Ayne / Min Bark / Sophia Bergemann / Natalija Borovec / Ezgi Böttger / Nora Dennenberg / Theo Dietz / Anna Gohmert / Lucia Gödicke / Andrea Éva Gyori / Anette C. Halm / Shaotong He / Gabriel Hensche / Sören Hiob / Benjamin Hönsch / Christian Jankowski / Bangjoo Kim / Jen Kratochvil / Kasper Leisner / Nick Liebig / Tünde Mezses / Kyunhye Min / Blerta Osmani / Jan-Hendrik Pelz / Charlie Stein / Johannes Hugo Stoll / Tzusoo / Angela Vanini / Alicia Hernández Westpfahl

Christian Jankowski war von Dezember 2015 bis Ende Mai 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Christian Jankowski wurde 1968 in Göttingen geboren. Seine Arbeiten bewegen sich im Bereich der Konzept- und Performancekunst, wofür er vielfältige Medien und Gattungen nutzt wie Film, Video und Fotografie sowie Malerei, Bildhauerei und Installation. Jankowski initiiert Kollaborationen zwischen der bildenden Kunst und anderen professionellen Welten wie Religion, Politik und Entertainment. Er war in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Biennalen vertreten. Seine Werke befinden sich u. a. in den Sammlungen des Metropolitan Museum, New York, in der Tate, London, im MOCA, Los Angeles und in der Neuen Nationalgalerie, Berlin. Seit 2005 hat er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, er arbeitet international und lebt in Berlin.

„Horst“ und „Maria“ sind fiktive Charaktere, die Jankowski gemeinsam mit 23 Künstler:innen entwickelte. Sie tragen die gleiche Kleidung und blonde Perücken, lediglich ihre Namen deuten auf einen geschlechtlichen Unterschied hin.
Während ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Tarabya wurden Horst & Maria abwechselnd von je zwei Künstler:innen belebt, die ein Tagebuch führten, neue Kunstwerke schufen und ihre Eindrücke fotografisch festhielten.

Horst & Maria sind: Jan-Nicola Angermann / Ferhat Ayne / Min Bark / Sophia Bergemann / Natalija Borovec / Ezgi Böttger / Nora Dennenberg / Theo Dietz / Anna Gohmert / Lucia Gödicke / Andrea Éva Gyori / Anette C. Halm / Shaotong He / Gabriel Hensche / Sören Hiob / Benjamin Hönsch / Christian Jankowski / Bangjoo Kim / Jen Kratochvil / Kasper Leisner / Nick Liebig / Tünde Mezses / Kyunhye Min / Blerta Osmani / Jan-Hendrik Pelz / Charlie Stein / Johannes Hugo Stoll / Tzusoo / Angela Vanini / Alicia Hernández Westpfahl

Christian Jankowski war von Dezember 2015 bis Ende Mai 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Nino Haratischwili

Jahr 2017
Sparte Film

Nino Haratischwili (*1983, Tiflis), Autorin und Theaterregisseurin, studierte Filmregie am Staatlichen Film- und Theaterinstitut in Tiflis und Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie Hamburg. 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Preis verliehen. Ihr schriftstellerisches Debüt, der Roman Juja (2010) war für die Longlist des Deutschen Buchpreises, die Shortlist des ZDF-aspekte-Literaturpreises und die Hotlist der unabhängigen Verlage nominiert. 2011 gewann sie für dieses Werk den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde Nino Haratischwili für Mein sanfter Zwilling mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. Für ihren jüngsten Roman Das achte Leben (Für Brilka) (2014) erhielt sie das „Grenzgänger“-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, den Preis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft 2015, den Anna-Seghers-Preis 2016 und das Lessing Stipendium der Stadt Hamburg 2017.

Nino Haratischwili war von September bis Oktober 2016 und von Oktober bis November 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Film

Nino Haratischwili (*1983, Tiflis), Autorin und Theaterregisseurin, studierte Filmregie am Staatlichen Film- und Theaterinstitut in Tiflis und Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie Hamburg. 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Preis verliehen. Ihr schriftstellerisches Debüt, der Roman Juja (2010) war für die Longlist des Deutschen Buchpreises, die Shortlist des ZDF-aspekte-Literaturpreises und die Hotlist der unabhängigen Verlage nominiert. 2011 gewann sie für dieses Werk den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde Nino Haratischwili für Mein sanfter Zwilling mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. Für ihren jüngsten Roman Das achte Leben (Für Brilka) (2014) erhielt sie das „Grenzgänger“-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, den Preis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft 2015, den Anna-Seghers-Preis 2016 und das Lessing Stipendium der Stadt Hamburg 2017.

Nino Haratischwili war von September bis Oktober 2016 und von Oktober bis November 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

İlker Çatak

Jahr 2017
Sparte Film

İlker Çatak, geboren 1984 in Berlin, machte in Istanbul sein Abitur und studierte anschließend Film- und Fernsehregie in Berlin und Hamburg. Sein Abschlussfilm Sadakat erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und wurde 2015 mit dem Studenten-Oscar in Gold prämiert. 2016 folgte das Spielfilmdebüt. Çatak adaptierte den preisgekrönten Jugendroman Es war einmal Indianerland. 2019 schloss sich Es gilt das gespielte Wort an, Çataks zweiter Spielfilm, der auf dem Filmfest München mit dem Preis für das beste Drehbuch sowie beim Deutschen Filmpreis als bester Film in Bronze ausgezeichnet wurde. Çataks dritter Spielfilm Räuberhände kommt 2021 in die deutschen und türkischen Kinos. Für den TATORT – Borowski und der gute Mensch (2021) hat er erstmals für Fernsehen Regie geführt. Neben dem Schreiben und der Regiearbeit unterrichtet Çatak auch das Filmemachen. Er hat an Universitäten in den USA, Deutschland, der Türkei, Japan, Italien und Griechenland unterrichtet.

İlker Çatak war von Oktober bis Dezember 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Film
İlker Çatak, Foto: Ayda Meryem Çatak

İlker Çatak, geboren 1984 in Berlin, machte in Istanbul sein Abitur und studierte anschließend Film- und Fernsehregie in Berlin und Hamburg. Sein Abschlussfilm Sadakat erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und wurde 2015 mit dem Studenten-Oscar in Gold prämiert. 2016 folgte das Spielfilmdebüt. Çatak adaptierte den preisgekrönten Jugendroman Es war einmal Indianerland. 2019 schloss sich Es gilt das gespielte Wort an, Çataks zweiter Spielfilm, der auf dem Filmfest München mit dem Preis für das beste Drehbuch sowie beim Deutschen Filmpreis als bester Film in Bronze ausgezeichnet wurde. Çataks dritter Spielfilm Räuberhände kommt 2021 in die deutschen und türkischen Kinos. Für den TATORT – Borowski und der gute Mensch (2021) hat er erstmals für Fernsehen Regie geführt. Neben dem Schreiben und der Regiearbeit unterrichtet Çatak auch das Filmemachen. Er hat an Universitäten in den USA, Deutschland, der Türkei, Japan, Italien und Griechenland unterrichtet.

İlker Çatak war von Oktober bis Dezember 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ketan Bhatti

Jahr 2017
Sparte Musik

Ketan Bhatti, geboren 1981, ist als Komponist und Schlagzeuger ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seit 2003 komponiert er mit seinem Bruder Vivan Bhatti regelmäßig für die Inszenierungen des Regisseurs Nuran David Calis u. a. im Deutschen Theater Berlin und im Schauspiel Köln. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke basieren auf Kooperationen mit Autoren wie Feridun Zaimoğlu oder Roland Schimmelpfennig, stellen Fragen zu Integration und Ausgrenzung und wurden u. a. an der Neuköllner Oper, der Tischlerei – Deutsche Oper Berlin und der Staatsoper Hannover (ur-)aufgeführt. Seit 2009 komponieren und produzieren die Brüder die Musik für die Shows der Urbanen Berliner Tanzkompanie Flying Steps. Für das Konzert Klanggestalten feat. Simon Stockhausen wurde Ketan Bhatti mit dem Karl-Hofer-Preis 2008 ausgezeichnet. Mit Cymin Samawatie gründete er 2013 das Trickster Orchestra als Kammerorchester für zeitgenössische, transtraditionelle Klangwelten und experimentelle Erarbeitungsmethoden.

Ketan Bhatti war von Januar bis Juni 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Musik
Foto: Dawin Meckel

Ketan Bhatti, geboren 1981, ist als Komponist und Schlagzeuger ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seit 2003 komponiert er mit seinem Bruder Vivan Bhatti regelmäßig für die Inszenierungen des Regisseurs Nuran David Calis u. a. im Deutschen Theater Berlin und im Schauspiel Köln. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke basieren auf Kooperationen mit Autoren wie Feridun Zaimoğlu oder Roland Schimmelpfennig, stellen Fragen zu Integration und Ausgrenzung und wurden u. a. an der Neuköllner Oper, der Tischlerei – Deutsche Oper Berlin und der Staatsoper Hannover (ur-)aufgeführt. Seit 2009 komponieren und produzieren die Brüder die Musik für die Shows der Urbanen Berliner Tanzkompanie Flying Steps. Für das Konzert Klanggestalten feat. Simon Stockhausen wurde Ketan Bhatti mit dem Karl-Hofer-Preis 2008 ausgezeichnet. Mit Cymin Samawatie gründete er 2013 das Trickster Orchestra als Kammerorchester für zeitgenössische, transtraditionelle Klangwelten und experimentelle Erarbeitungsmethoden.

Ketan Bhatti war von Januar bis Juni 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.