Year: 2018

Jacobien Vlasman

Jahr 2018
Sparte Musik

Jacobien Vlasman, 1969 in Amsterdam geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt seit 1993 in Berlin, wo sie zunächst ihr geisteswissenschaftliches Magisterstudium (Germanistik, Romanistik und Philosophie) 1998 erfolgreich abschloss und danach ihre eigentliche Passion, Musik, zum Beruf machte. Als Autodidaktin besuchte sie Workshops, nahm Privatunterricht und war Gasthörerin an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK Berlin). Die „frühberufene und spätentschiedene Laut-Künstlerin“ (FAZ) machte sich schnell einen Namen als versierte Vokal-Artistin und Komponistin weit über Berlin hinaus.

Dennoch beschloss sie im Jahre 2014, Jazz-Musik an einer Hochschule zu studieren und bestand zwei Jahre später mit der Note „sehr gut“ den European Jazz Master (EUJAM), der sie von Berlin aus nach Trondheim, Kopenhagen, Amsterdam und Paris führte. Sie kann zurückblicken auf Unterricht und Workshops bei Maria Joao, Theo Bleckmann, Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel, David Friedman, Norma Winstone, Jakob Anderskov, Sissel Vera Pettersen, Eirik Hegdal, Tom Arthurs, Lauren Newton und vielen mehr.

In ihrer 20-jährigen Karriere als Musikerin arbeitete sie mit vielen namhaften Musikern zusammen, darunter Julia Hülsmann, Christian Kögel, Christian Thomé, Kalle Kalima, Moritz Baumgärtner, Andreas Lang, Andi Haberl, Oli Steidle, Daniel Erdmann, Michael Thieke, Rudi Mahall, Frank Woeste, Carlos Bica, Heinrich Köbberling und Pepe Berns. Sie tourte und trat auf in Clubs und auf Festivals in diversen europäischen Ländern sowohl als Bandleaderin als auch als Sidewoman. Bislang sind zwei CDs unter ihrem eigenen Namen erschienen, eine dritte mit ihrem Oktett „Jaco Says Yes“ ist in Arbeit. Diverse Male wurde sie mit einem Jazzstipendium des Berliner Senats bedacht und gewann den 1.Preis der Jury beim 1.Jazz&Blues Award Berlin.

Von Dezember 2017 bis Februar 2018 und im August 2018 war Jacobien Vlasman als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Jahr 2018
Sparte Musik

Jacobien Vlasman, 1969 in Amsterdam geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt seit 1993 in Berlin, wo sie zunächst ihr geisteswissenschaftliches Magisterstudium (Germanistik, Romanistik und Philosophie) 1998 erfolgreich abschloss und danach ihre eigentliche Passion, Musik, zum Beruf machte. Als Autodidaktin besuchte sie Workshops, nahm Privatunterricht und war Gasthörerin an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK Berlin). Die „frühberufene und spätentschiedene Laut-Künstlerin“ (FAZ) machte sich schnell einen Namen als versierte Vokal-Artistin und Komponistin weit über Berlin hinaus.

Dennoch beschloss sie im Jahre 2014, Jazz-Musik an einer Hochschule zu studieren und bestand zwei Jahre später mit der Note „sehr gut“ den European Jazz Master (EUJAM), der sie von Berlin aus nach Trondheim, Kopenhagen, Amsterdam und Paris führte. Sie kann zurückblicken auf Unterricht und Workshops bei Maria Joao, Theo Bleckmann, Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel, David Friedman, Norma Winstone, Jakob Anderskov, Sissel Vera Pettersen, Eirik Hegdal, Tom Arthurs, Lauren Newton und vielen mehr.

In ihrer 20-jährigen Karriere als Musikerin arbeitete sie mit vielen namhaften Musikern zusammen, darunter Julia Hülsmann, Christian Kögel, Christian Thomé, Kalle Kalima, Moritz Baumgärtner, Andreas Lang, Andi Haberl, Oli Steidle, Daniel Erdmann, Michael Thieke, Rudi Mahall, Frank Woeste, Carlos Bica, Heinrich Köbberling und Pepe Berns. Sie tourte und trat auf in Clubs und auf Festivals in diversen europäischen Ländern sowohl als Bandleaderin als auch als Sidewoman. Bislang sind zwei CDs unter ihrem eigenen Namen erschienen, eine dritte mit ihrem Oktett „Jaco Says Yes“ ist in Arbeit. Diverse Male wurde sie mit einem Jazzstipendium des Berliner Senats bedacht und gewann den 1.Preis der Jury beim 1.Jazz&Blues Award Berlin.

Von Dezember 2017 bis Februar 2018 und im August 2018 war Jacobien Vlasman als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Christian Thomé

Jahr 2018
Sparte Musik

Christian Thomé, geboren 1970 in Düsseldorf, lebt in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Seine Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik. Aktuell arbeitet er am abstrakt.club, einer Konzertreihe für experimentelle Clubmusik, dem Tarabya Ensemble und dem Duo Vesna mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska. Er ist zudem festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann und der Markus Stockhausen Group. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Als Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik ist er am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.

Christian Thomé war von Juli bis Dezember 2016 und von Februar bis März 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Musik
Christian Thomé. Foto: Markus Braun

Christian Thomé, geboren 1970 in Düsseldorf, lebt in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Seine Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik. Aktuell arbeitet er am abstrakt.club, einer Konzertreihe für experimentelle Clubmusik, dem Tarabya Ensemble und dem Duo Vesna mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska. Er ist zudem festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann und der Markus Stockhausen Group. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Als Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik ist er am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.

Christian Thomé war von Juli bis Dezember 2016 und von Februar bis März 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Peter Schneider

Jahr 2018
Sparte Literatur

Von Peter Schneider (*1940, Lübeck) liegen ca. 20 Bücher vor, darunter Romane, Erzählungen und Essais, einige davon übersetzt in 20 Sprachen. Der Mauerspringer (Rowohlt Verlag, 1982) wurde in die Reihe „Penguin Modern Classic“ aufgenommen, das Vorwort schrieb Ian McEwan. Außerdem hat er mehrere Drehbücher verfasst, u. a. zu den Filmen Messer im Kopf (Regie: Reinhard Hauff, 1978) und Das Versprechen, (Regie: Margarethe von Trotta, 1995). Die Erzählung Vati (Kiepenheuer & Witsch, 1987) wurde unter der Regie von Egidio Eronico mit Charlton Heston, Abraham F. Murray und Thomas Kretschmar 2005 verfilmt. Peter Schneiders Reportagen und Essays wurden u. a. veröffentlicht in Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, New York Times, Wallstreet Journal, Time Magazin, Harper`s Magazine, Le Monde, Liberation, Dagens Nyheter, und La Repubblica, Zu seinen neuesten Publikationen zählen An der Schönheit kann’s nicht liegen – Berlin, Porträt einer ewig unfertigen Stadt (Kiepenheuer & Witsch, 2015) und Club der Unentwegten (Kiepenheuer & Witsch, 2017).

Peter Schneider war von September bis November 2016 und erneut im August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Literatur

Von Peter Schneider (*1940, Lübeck) liegen ca. 20 Bücher vor, darunter Romane, Erzählungen und Essais, einige davon übersetzt in 20 Sprachen. Der Mauerspringer (Rowohlt Verlag, 1982) wurde in die Reihe „Penguin Modern Classic“ aufgenommen, das Vorwort schrieb Ian McEwan. Außerdem hat er mehrere Drehbücher verfasst, u. a. zu den Filmen Messer im Kopf (Regie: Reinhard Hauff, 1978) und Das Versprechen, (Regie: Margarethe von Trotta, 1995). Die Erzählung Vati (Kiepenheuer & Witsch, 1987) wurde unter der Regie von Egidio Eronico mit Charlton Heston, Abraham F. Murray und Thomas Kretschmar 2005 verfilmt. Peter Schneiders Reportagen und Essays wurden u. a. veröffentlicht in Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, New York Times, Wallstreet Journal, Time Magazin, Harper`s Magazine, Le Monde, Liberation, Dagens Nyheter, und La Repubblica, Zu seinen neuesten Publikationen zählen An der Schönheit kann’s nicht liegen – Berlin, Porträt einer ewig unfertigen Stadt (Kiepenheuer & Witsch, 2015) und Club der Unentwegten (Kiepenheuer & Witsch, 2017).

Peter Schneider war von September bis November 2016 und erneut im August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ignaz Schick

Jahr 2018
Sparte Film, Musik

Ignaz Schick ist Klangkünstler, Turntablist, Komponist und Bildender Künstler. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete er in Berlin, wo er wichtiger Bestandteil der jungen Echtzeitmusikszene wurde. Aus der Live-Elektronik entwickelt er ein eigenständiges elektro-akustisches Instrumentarium, die „Rotating Surfaces“. Seit 2012 konzentriert er sich auf die Realisierung von Konzeptkompositionen und experimentellen Radiostücken. Schick ist Kurator von Festivals für experimentelle Musik und betreibt das Experimentalmusiklabel Zarek. Er tourt weltweit, solo oder mit Gruppen wie Perlonex und Splitter Orchester, hat zahlreiche Alben veröffentlicht und mit international renommierten Künstlern wie Mwata Bowden, Don Cherry, Sven-Ake Johansson, Charlemagne Palestine oder Martin Tetréault zusammengearbeitet. Schick erhielt zahlreiche Stipendien, so u.a. 2016 das Kompositionsstipendium des Berliner Senats/Cité des Arts Paris und 2017 das Kulturaustauschstipendium Global für Südostasien (Malaysia/Laos/Indonesien/Vietnam). Zusätzlich war Schick 2017 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Ignaz Schick war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten.

Jahr 2018
Sparte Film, Musik

Ignaz Schick ist Klangkünstler, Turntablist, Komponist und Bildender Künstler. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete er in Berlin, wo er wichtiger Bestandteil der jungen Echtzeitmusikszene wurde. Aus der Live-Elektronik entwickelt er ein eigenständiges elektro-akustisches Instrumentarium, die „Rotating Surfaces“. Seit 2012 konzentriert er sich auf die Realisierung von Konzeptkompositionen und experimentellen Radiostücken. Schick ist Kurator von Festivals für experimentelle Musik und betreibt das Experimentalmusiklabel Zarek. Er tourt weltweit, solo oder mit Gruppen wie Perlonex und Splitter Orchester, hat zahlreiche Alben veröffentlicht und mit international renommierten Künstlern wie Mwata Bowden, Don Cherry, Sven-Ake Johansson, Charlemagne Palestine oder Martin Tetréault zusammengearbeitet. Schick erhielt zahlreiche Stipendien, so u.a. 2016 das Kompositionsstipendium des Berliner Senats/Cité des Arts Paris und 2017 das Kulturaustauschstipendium Global für Südostasien (Malaysia/Laos/Indonesien/Vietnam). Zusätzlich war Schick 2017 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Ignaz Schick war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten.

Defne Şahin

Jahr 2018
Sparte Musik

Defne Şahin (*Berlin) Jazzsängerin und Komponistin studierte an der Universität der Künste Berlin und der Escola Superior de Musica Barcelona Jazz-Gesang, 2014 erhielt sie den Master of Music in Vocal Jazz Performance an der Manhattan School of Music in New York. Sie lernte u.a. bei David Friedman, Julia Hülsmann und Theo Bleckmann. Ihr Debüt-Album Yaşamak– to Live with the Words of Nâzım Hikmet, wurde in der Reihe Jazz Thing Next Generation (Double Moon Records) und in der Türkei (Kalan Müzik) veröffentlicht. Ihr zweites Album Unravel (Fresh Sound Records) wurde von dem argentinischen Pianisten und Komponisten Guillermo Klein produziert. Şahin gab weltweit Konzerte u.a. in der Carnegie Hall New York und trat mit Musikern wie Jay Clayton, Elias Stemeseder, Fabian Almazan und Henry Cole auf. 2010 erhielt sie den Studiopreis des Berliner Senats und wurde als Teilnehmerin des Popcamp vom Deutschen Musikrat 2011 und als Elsa Neumann Stipendiatin ausgezeichnet. Im Jahr 2016 wurde sie von der Initiative Musik gefördert und 2017 erhielt sie das Jazz-Stipendium des Berliner Senats.

Defne Sahin war erstmals 2016 für einen Monat in der Kulturakademie Tarabya, im Juni und September 2018 war im Rahmen einer Verlängerung erneut Stipendiatin der Kulturakademie.

Jahr 2018
Sparte Musik

Defne Şahin (*Berlin) Jazzsängerin und Komponistin studierte an der Universität der Künste Berlin und der Escola Superior de Musica Barcelona Jazz-Gesang, 2014 erhielt sie den Master of Music in Vocal Jazz Performance an der Manhattan School of Music in New York. Sie lernte u.a. bei David Friedman, Julia Hülsmann und Theo Bleckmann. Ihr Debüt-Album Yaşamak– to Live with the Words of Nâzım Hikmet, wurde in der Reihe Jazz Thing Next Generation (Double Moon Records) und in der Türkei (Kalan Müzik) veröffentlicht. Ihr zweites Album Unravel (Fresh Sound Records) wurde von dem argentinischen Pianisten und Komponisten Guillermo Klein produziert. Şahin gab weltweit Konzerte u.a. in der Carnegie Hall New York und trat mit Musikern wie Jay Clayton, Elias Stemeseder, Fabian Almazan und Henry Cole auf. 2010 erhielt sie den Studiopreis des Berliner Senats und wurde als Teilnehmerin des Popcamp vom Deutschen Musikrat 2011 und als Elsa Neumann Stipendiatin ausgezeichnet. Im Jahr 2016 wurde sie von der Initiative Musik gefördert und 2017 erhielt sie das Jazz-Stipendium des Berliner Senats.

Defne Sahin war erstmals 2016 für einen Monat in der Kulturakademie Tarabya, im Juni und September 2018 war im Rahmen einer Verlängerung erneut Stipendiatin der Kulturakademie.

Judith Rosmair

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst

Judtih Rosmair studierte Tanz in NYC und Schauspiel an der Hochschule für Theater und Musik Hamburg. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, Rosmair war außerdem Protagonistin in Arbeiten von zahlreichen namhaften Regisseur/-innen, wie Wilfried Minks, Angela Richter, Helene Hegemann, Falk Richter, Dimiter Gotscheff, Nicolas Stemann, Gesine Dankwart, Thomas Ostermeier, Joride Dröse, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch, Werner Schroeter, u.v.a. Sie arbeitet in den Bereichen Film, TV, Hörspiel und Oper und entwickelt eigene Performances, wie ihr bei Presse und Publikum gefeiertes Theaterstück CURTAIN CALL! mit dem Posaunisten Uwe Dierksen vom Ensemble Modern. Seit 2017 spielt sie in TOUS DES OISEAUX von Wajdi Mouawad am Theatre Colline, Paris und auf internationalen Festivals. Ihre aktuelle Produktion ist Rezas Gott des Gemetzels, Josefstadt, Wien. 2007 erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des Jahres“ für ihre Darstellung der Dorine in Mitko Gotscheffs Tartuffe und ihre Gudrun Ensslin in Nicolas Stemanns Ulrike Maria Stuart.

Judith Rosmair war von Juni bis August 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Darstellende Kunst

Judtih Rosmair studierte Tanz in NYC und Schauspiel an der Hochschule für Theater und Musik Hamburg. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, Rosmair war außerdem Protagonistin in Arbeiten von zahlreichen namhaften Regisseur/-innen, wie Wilfried Minks, Angela Richter, Helene Hegemann, Falk Richter, Dimiter Gotscheff, Nicolas Stemann, Gesine Dankwart, Thomas Ostermeier, Joride Dröse, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch, Werner Schroeter, u.v.a. Sie arbeitet in den Bereichen Film, TV, Hörspiel und Oper und entwickelt eigene Performances, wie ihr bei Presse und Publikum gefeiertes Theaterstück CURTAIN CALL! mit dem Posaunisten Uwe Dierksen vom Ensemble Modern. Seit 2017 spielt sie in TOUS DES OISEAUX von Wajdi Mouawad am Theatre Colline, Paris und auf internationalen Festivals. Ihre aktuelle Produktion ist Rezas Gott des Gemetzels, Josefstadt, Wien. 2007 erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des Jahres“ für ihre Darstellung der Dorine in Mitko Gotscheffs Tartuffe und ihre Gudrun Ensslin in Nicolas Stemanns Ulrike Maria Stuart.

Judith Rosmair war von Juni bis August 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jan Ralske

Jahr 2018
Sparte Film

Jan Ralske studierte an der Rhode Island School of Design und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Abschlussfilm, Not a love song erhielt 1997 den Preis der deutschen Filmkritiker in der Kategorie „Bester Spielfilm des Jahres“. Seine Filmprojekte, die von Videokunst über den Dokumentarfilm bis zum Spielfilm reichen, wurden bei Filmfestivals – u. a. Berlin, Locarno, Rotterdam – und in Ausstellungen – u. a. Berlin Biennale, Modern Art Oxford, Barcelona Loop – gezeigt. Neben seiner 20-jährigen Zusammenarbeit mit Harun Farocki unterrichtete Ralske als Gastdozent u. a. an der University of California und der Akademie der bildenden Künste Wien. Aktuell arbeitet er an einer historischen Serie mit dem Titel Class Wars die von Ma.Ja.De. Berlin/Leipzig produziert wird. Bei seinem ersten Aufenthalt in der Kulturakademie 2018 hat Jan Ralske ein Theaterstück über das ereignisreiche Leben von Nazim Hikmet entwickelt, an dem er weiterarbeiten wird.

Jan Ralske war von November 2017 bis Januar 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und war erneut von Juli bis August 2018 und im Juni 2024 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Film

Jan Ralske studierte an der Rhode Island School of Design und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Abschlussfilm, Not a love song erhielt 1997 den Preis der deutschen Filmkritiker in der Kategorie „Bester Spielfilm des Jahres“. Seine Filmprojekte, die von Videokunst über den Dokumentarfilm bis zum Spielfilm reichen, wurden bei Filmfestivals – u. a. Berlin, Locarno, Rotterdam – und in Ausstellungen – u. a. Berlin Biennale, Modern Art Oxford, Barcelona Loop – gezeigt. Neben seiner 20-jährigen Zusammenarbeit mit Harun Farocki unterrichtete Ralske als Gastdozent u. a. an der University of California und der Akademie der bildenden Künste Wien. Aktuell arbeitet er an einer historischen Serie mit dem Titel Class Wars die von Ma.Ja.De. Berlin/Leipzig produziert wird. Bei seinem ersten Aufenthalt in der Kulturakademie 2018 hat Jan Ralske ein Theaterstück über das ereignisreiche Leben von Nazim Hikmet entwickelt, an dem er weiterarbeiten wird.

Jan Ralske war von November 2017 bis Januar 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und war erneut von Juli bis August 2018 und im Juni 2024 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Martina Priessner

Jahr 2018
Sparte Film

Martina Priessner ist eine Dokumentarfilmemacherin, die zwischen Berlin und Istanbul pendelt, und seit vielen Jahren zur Deutsch-Türkischen Migration arbeitet. 2010 realisierte sie den Dokumentarfilm Wir sitzen im Süden, der für den Grimme-Preis nominiert wurde. 2013 entstand der Found-Footage-Film Everyday I’m çapuling über die Gezi-Park-Proteste in Istanbul. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie am Ballhaus Naunynstraße in Berlin und kuratierte u.a. den Theaterparcours Kahvehane – Turkish Delight, German Fright? Anatolische Kaffeehäuser in Kreuzberg and Neukölln. Als IPC-Mercator Fellow (2014/15) – eine Initiative des Istanbul Policy Centers und der Stiftung Mercator – realisierte sie den Film 650 Wörter (2016). Sie hat Stipenden von Nipkow, DEFA und der Kulturakademie Tarabya erhalten.

Martina Priessner war 2012 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und wird im April 2018 erneut Stipendiatin der Kulturakademie.

Jahr 2018
Sparte Film

Martina Priessner ist eine Dokumentarfilmemacherin, die zwischen Berlin und Istanbul pendelt, und seit vielen Jahren zur Deutsch-Türkischen Migration arbeitet. 2010 realisierte sie den Dokumentarfilm Wir sitzen im Süden, der für den Grimme-Preis nominiert wurde. 2013 entstand der Found-Footage-Film Everyday I’m çapuling über die Gezi-Park-Proteste in Istanbul. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie am Ballhaus Naunynstraße in Berlin und kuratierte u.a. den Theaterparcours Kahvehane – Turkish Delight, German Fright? Anatolische Kaffeehäuser in Kreuzberg and Neukölln. Als IPC-Mercator Fellow (2014/15) – eine Initiative des Istanbul Policy Centers und der Stiftung Mercator – realisierte sie den Film 650 Wörter (2016). Sie hat Stipenden von Nipkow, DEFA und der Kulturakademie Tarabya erhalten.

Martina Priessner war 2012 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und wird im April 2018 erneut Stipendiatin der Kulturakademie.

Katerina Poladjan

Jahr 2018
Sparte Literatur

Katerina Poladjan, (*MOSKAU) lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie hat Angewandte Kulturwissenschaften (Philosophie und Kunst) an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert. 2011 erschien ihr Debütroman In einer Nacht, woanders im Rowohlt Verlag, 2015 ihr Roman Vielleicht Marseille und 2016 das literarische Reisebuch Hinter Sibirien. Katerina Poladjan wurde für den Alfred-Döblin-Preis und den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, war auf der Shortlist für den European Union Prize for Literature und erhielt das Berliner Senatsstipendium, das Grenzgänger-Stipendium
der Robert Bosch Stiftung, das Alfred-Döblin-Stipendium und das Stipendium der Preußischen Seehandlung. Ihr neuer Roman, an dem sie im Rahmen ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya arbeitet, wird vom Deutschen Literaturfond gefördert.

Katerina Poladjan war von Juli 2017 bis Ende September 2017 sowie von März bis Juli 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Verlängerung war sie von Juli bis August 2018 erneut vor Ort.

Jahr 2018
Sparte Literatur

Katerina Poladjan, (*MOSKAU) lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie hat Angewandte Kulturwissenschaften (Philosophie und Kunst) an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert. 2011 erschien ihr Debütroman In einer Nacht, woanders im Rowohlt Verlag, 2015 ihr Roman Vielleicht Marseille und 2016 das literarische Reisebuch Hinter Sibirien. Katerina Poladjan wurde für den Alfred-Döblin-Preis und den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, war auf der Shortlist für den European Union Prize for Literature und erhielt das Berliner Senatsstipendium, das Grenzgänger-Stipendium
der Robert Bosch Stiftung, das Alfred-Döblin-Stipendium und das Stipendium der Preußischen Seehandlung. Ihr neuer Roman, an dem sie im Rahmen ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya arbeitet, wird vom Deutschen Literaturfond gefördert.

Katerina Poladjan war von Juli 2017 bis Ende September 2017 sowie von März bis Juli 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Verlängerung war sie von Juli bis August 2018 erneut vor Ort.

Angelika Overath

Jahr 2018
Sparte Literatur

Angelika Overath, geboren 1957 in Karlsruhe, hat vier Romane, zwei Lyrikbände (Rätoromanisch-Deutsch) sowie Essays veröffentlicht. Sie erhielt u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis für literarische Reportage und den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg Bachmann–Wettbewerb. Ihren Roman Ein Winter in Istanbul (2018) entwickelte sie an der Kulturakademie Tarabya. Zehra Aksu Yilmazer übersetzte ihren Roman Flughafenfische und eine Auswahl von biografischen Essay-Rätseln; es entstand der Band Bilme Celer. Mit Nursel Gülenaz hat Angelika Overath Gedichte dreier wichtiger Vertreter der türkischen Avantgarde-Bewegung „Neue Zweite“ herausgegeben und übersetzt: So träume und verschwinde ich. Liebesgedichte von Edip Cansever, Cemal Süreya und Turgut Uyar (2020). Ihre jüngsten Veröffentlichung sind Nahe Tage (2021), eine erweiterte Neuauflage ihres Debüt-Romans, und Krautwelten (2021), ein literarisches Sachbuch über Kohlpflanzen. Die Autorin arbeitet am zweiten Band ihrer Istanbul-Trilogie.

Angelika Overath war von Dezember 2015 bis Februar 2016, von April bis Juni 2017 und von Dezember 2017 bis März 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Literatur

Angelika Overath, geboren 1957 in Karlsruhe, hat vier Romane, zwei Lyrikbände (Rätoromanisch-Deutsch) sowie Essays veröffentlicht. Sie erhielt u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis für literarische Reportage und den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg Bachmann–Wettbewerb. Ihren Roman Ein Winter in Istanbul (2018) entwickelte sie an der Kulturakademie Tarabya. Zehra Aksu Yilmazer übersetzte ihren Roman Flughafenfische und eine Auswahl von biografischen Essay-Rätseln; es entstand der Band Bilme Celer. Mit Nursel Gülenaz hat Angelika Overath Gedichte dreier wichtiger Vertreter der türkischen Avantgarde-Bewegung „Neue Zweite“ herausgegeben und übersetzt: So träume und verschwinde ich. Liebesgedichte von Edip Cansever, Cemal Süreya und Turgut Uyar (2020). Ihre jüngsten Veröffentlichung sind Nahe Tage (2021), eine erweiterte Neuauflage ihres Debüt-Romans, und Krautwelten (2021), ein literarisches Sachbuch über Kohlpflanzen. Die Autorin arbeitet am zweiten Band ihrer Istanbul-Trilogie.

Angelika Overath war von Dezember 2015 bis Februar 2016, von April bis Juni 2017 und von Dezember 2017 bis März 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.