Year: 2020

Samir Odeh-Tamimi

Jahr 2020
Sparte Musik

Samir Odeh-Tamimi hat eine ganz eigene Musiksprache entwickelt, die in seiner Auseinandersetzung mit westeuropäischer Avantgarde und arabischer Musikpraxis verankert ist. Begeistert von sowohl der europäischen Klassik als auch der Ästhetik der Neuen Musik kam der palästinensisch-israelische Komponist im Alter von 22 Jahren nach Deutschland und studierte Musikwissenschaft und Komposition. Neben der Beschäftigung mit kompositorischen Vorbildern wie Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis fand er in dieser Zeit auch zu einer Auseinandersetzung mit der Musikkultur seines Herkunftslandes zurück.

Inzwischen sind Samir Odeh-Tamimis Kompositionen bei renommierten Festivals zu hören, und er erhielt Kompositionsaufträge unter anderem vom Deutschlandfunk, dem Saarländischen Rundfunk, den Donaueschinger Musiktagen, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, dem WDR und dem Bayerischen Rundfunk/musica viva. Beim Brüsseler Klarafestival 2016 erklang L’Apokalypse Arabe I, ein auf Texten der libanesischen Dichterin Etel Adnan basierendes Werk, eingebettet zwischen die beiden Teile einer inszenierten Version der Johannes-Passion von Bach unter der Regie von Pierre Audi. Für das Festival d’Aix-en-Provence arbeitet Samir Odeh-Tamimi derzeit an einer Weiterentwicklung des Werkes zu einem abendfüllenden Musiktheater, das 2021 zur Uraufführung kommen wird.

Samir Odeh-Tamimi ist seit 2016 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und erhielt im gleichen Jahr den Musikautorenpreis der GEMA. Er war von Mai bis August 2019 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Musik
© Harald Hoffmann

Samir Odeh-Tamimi hat eine ganz eigene Musiksprache entwickelt, die in seiner Auseinandersetzung mit westeuropäischer Avantgarde und arabischer Musikpraxis verankert ist. Begeistert von sowohl der europäischen Klassik als auch der Ästhetik der Neuen Musik kam der palästinensisch-israelische Komponist im Alter von 22 Jahren nach Deutschland und studierte Musikwissenschaft und Komposition. Neben der Beschäftigung mit kompositorischen Vorbildern wie Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis fand er in dieser Zeit auch zu einer Auseinandersetzung mit der Musikkultur seines Herkunftslandes zurück.

Inzwischen sind Samir Odeh-Tamimis Kompositionen bei renommierten Festivals zu hören, und er erhielt Kompositionsaufträge unter anderem vom Deutschlandfunk, dem Saarländischen Rundfunk, den Donaueschinger Musiktagen, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, dem WDR und dem Bayerischen Rundfunk/musica viva. Beim Brüsseler Klarafestival 2016 erklang L’Apokalypse Arabe I, ein auf Texten der libanesischen Dichterin Etel Adnan basierendes Werk, eingebettet zwischen die beiden Teile einer inszenierten Version der Johannes-Passion von Bach unter der Regie von Pierre Audi. Für das Festival d’Aix-en-Provence arbeitet Samir Odeh-Tamimi derzeit an einer Weiterentwicklung des Werkes zu einem abendfüllenden Musiktheater, das 2021 zur Uraufführung kommen wird.

Samir Odeh-Tamimi ist seit 2016 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und erhielt im gleichen Jahr den Musikautorenpreis der GEMA. Er war von Mai bis August 2019 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Diana Näcke

Jahr 2020
Sparte Film

Diana Näcke ist Dokumentarfilmregisseurin. Durch eine große Nähe zu ihren außergewöhnlichen Protagonisten, die meist am Rande der Gesellschaft leben, erschafft sie in ihren Filmen eine ungewöhnliche Identifikationsfläche für ihr Publikum. Ohne den Humor zu vergessen, szenisch dicht und mit viel Respekt für Ihre Charaktere beschreiben ihre Filme Brennpunkt-Themen unserer Zeit, die sie wie unter einem Brennglas mit viel Feingefühl für die menschlichen Abgründe abbildet.

Ihr Debüt-Film Meine Freiheit, deine Freiheit und ihr aktueller Film Die Geister, die mich riefen liefen erfolgreich in den deutschen Kinos und auf internationalen Filmfestivals, u.a. auf der Berlinale, Hot Docs, dok.fest München, RIDM Montreal, FF Vancouver, Internationales Dokumentarfilmfestival Istanbul, Max-Ophüls-Filmpreis, MARFICI, FF Glasgow, Internationales FF Addis Abeba. Näckes Filme wurden u.a. ausgezeichnet mit u.a. dem Vorauswahl Deutscher Filmpreis, Audience Award Internationales Film Festival Brüssel, Bremer Dokumentarfilmpreis, Treatmentpreis Bayrischer Rundfunk und dem Bronze Palm Award IFF Mexico.

Diana Näcke war von September 2018 bis April 2019 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Näcke ist eine der ersten Stipendiat/-innen, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten. Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung war sie von Juli bis August 2020 erneut vor Ort.

Jahr 2020
Sparte Film

Diana Näcke ist Dokumentarfilmregisseurin. Durch eine große Nähe zu ihren außergewöhnlichen Protagonisten, die meist am Rande der Gesellschaft leben, erschafft sie in ihren Filmen eine ungewöhnliche Identifikationsfläche für ihr Publikum. Ohne den Humor zu vergessen, szenisch dicht und mit viel Respekt für Ihre Charaktere beschreiben ihre Filme Brennpunkt-Themen unserer Zeit, die sie wie unter einem Brennglas mit viel Feingefühl für die menschlichen Abgründe abbildet.

Ihr Debüt-Film Meine Freiheit, deine Freiheit und ihr aktueller Film Die Geister, die mich riefen liefen erfolgreich in den deutschen Kinos und auf internationalen Filmfestivals, u.a. auf der Berlinale, Hot Docs, dok.fest München, RIDM Montreal, FF Vancouver, Internationales Dokumentarfilmfestival Istanbul, Max-Ophüls-Filmpreis, MARFICI, FF Glasgow, Internationales FF Addis Abeba. Näckes Filme wurden u.a. ausgezeichnet mit u.a. dem Vorauswahl Deutscher Filmpreis, Audience Award Internationales Film Festival Brüssel, Bremer Dokumentarfilmpreis, Treatmentpreis Bayrischer Rundfunk und dem Bronze Palm Award IFF Mexico.

Diana Näcke war von September 2018 bis April 2019 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Näcke ist eine der ersten Stipendiat/-innen, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten. Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung war sie von Juli bis August 2020 erneut vor Ort.

Turgay Doğan

Jahr 2020
Sparte Darstellende Kunst

Turgay Doğan, geboren 1974 in Gelsenkirchen, schlug nach einem „unabgeschlossenen“ Studium der Physik den Weg des freischaffenden Künstlers ein. Er pendelt seitdem zwischen dem Ruhrgebiet und Istanbul und arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. In Istanbul gründete er das Schauspiel-Kollektiv Gnlev, war dessen künstlerischer Leiter und inszenierte hier auch eigene Texte. Doğans schriftstellerische Tätigkeiten umfassten auch viele Übersetzungen aus dem Deutschen (Richter, Brecht, Schimmelpfennig) ins Türkische. Von der türkischen Zeitschrift Neues Theater wurde er im Jahre 2015 zum besten Dramatiker gewählt, in verschiedenen Kino- und Filmproduktionen (u.A. auch in der ARD-Serie Mordkommission Istanbul) ist er als Schauspieler zu sehen.

Zudem arbeitet der Deutsch-Türke regelmäßig als Dozent für das Goethe-Institut Istanbul. Auch für seine Arbeit als Drehbuchautor wurde Doğan mit zahlreichen internationalen Kurzfilmpreisen ausgezeichnet. Doğans Inszenierung von Brechts Mutter Courage und ihre Kinder war an den Bühnen der Stadt Gera / Landestheater Altenburg (Theater und Philharmonie Thüringen) in der Spielzeit 2016-17 im großen Haus zu sehen.

Turgay Doğan war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Darstellende Kunst
Credit: Turgay Doğan

Turgay Doğan, geboren 1974 in Gelsenkirchen, schlug nach einem „unabgeschlossenen“ Studium der Physik den Weg des freischaffenden Künstlers ein. Er pendelt seitdem zwischen dem Ruhrgebiet und Istanbul und arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. In Istanbul gründete er das Schauspiel-Kollektiv Gnlev, war dessen künstlerischer Leiter und inszenierte hier auch eigene Texte. Doğans schriftstellerische Tätigkeiten umfassten auch viele Übersetzungen aus dem Deutschen (Richter, Brecht, Schimmelpfennig) ins Türkische. Von der türkischen Zeitschrift Neues Theater wurde er im Jahre 2015 zum besten Dramatiker gewählt, in verschiedenen Kino- und Filmproduktionen (u.A. auch in der ARD-Serie Mordkommission Istanbul) ist er als Schauspieler zu sehen.

Zudem arbeitet der Deutsch-Türke regelmäßig als Dozent für das Goethe-Institut Istanbul. Auch für seine Arbeit als Drehbuchautor wurde Doğan mit zahlreichen internationalen Kurzfilmpreisen ausgezeichnet. Doğans Inszenierung von Brechts Mutter Courage und ihre Kinder war an den Bühnen der Stadt Gera / Landestheater Altenburg (Theater und Philharmonie Thüringen) in der Spielzeit 2016-17 im großen Haus zu sehen.

Turgay Doğan war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Tamer Yiğit

Jahr 2020
Sparte Darstellende Kunst

Tamer Yiğit lebt und arbeitet in Berlin. Im Verlauf seiner künstlerischen Karriere hat er sich als Theater- und Filmemacher, Musiker und Schaupieler einen festen Platz in der internationalen Kunst- und Kulturszene erarbeitet. 2012 feierte sein Spielfilm Karaman, zu dem er auch die Filmmusik komponierte, in der Kategorie „Perspektive Deutsches Kino“ der Berlinale Premiere. 2018 kehrte Yiğit mit seinem viel beachteten Stück Berlin-DNA an sein Stammhaus HAU Hebbel am Ufer zurück. Daraufhin folgten weitere Projekte u.a. das Musiktheaterstück Serenade mit eigenen Musikkompositionen am HAU1, für das Yiğit mit Musiker*innen aus Istanbul, Izmir, Italien, Slowenien und Nordirak zusammengearbeitet hat. Zur Zeit arbeitet Tamer Yiğit an neuen internationalen Theater- und Filmprojekten.

Im Rahmen einer Verlängerung war Tamer Yiğit bis September 2020 an der Kulturakademie Tarabya Stipendiat.

Jahr 2020
Sparte Darstellende Kunst
Tamer Yığıt, Foto: Privat

Tamer Yiğit lebt und arbeitet in Berlin. Im Verlauf seiner künstlerischen Karriere hat er sich als Theater- und Filmemacher, Musiker und Schaupieler einen festen Platz in der internationalen Kunst- und Kulturszene erarbeitet. 2012 feierte sein Spielfilm Karaman, zu dem er auch die Filmmusik komponierte, in der Kategorie „Perspektive Deutsches Kino“ der Berlinale Premiere. 2018 kehrte Yiğit mit seinem viel beachteten Stück Berlin-DNA an sein Stammhaus HAU Hebbel am Ufer zurück. Daraufhin folgten weitere Projekte u.a. das Musiktheaterstück Serenade mit eigenen Musikkompositionen am HAU1, für das Yiğit mit Musiker*innen aus Istanbul, Izmir, Italien, Slowenien und Nordirak zusammengearbeitet hat. Zur Zeit arbeitet Tamer Yiğit an neuen internationalen Theater- und Filmprojekten.

Im Rahmen einer Verlängerung war Tamer Yiğit bis September 2020 an der Kulturakademie Tarabya Stipendiat.

Thea Soti

Jahr 2020
Sparte Musik

Thea Soti ist eine experimentelle Klangkünstlerin und Komponistin aus Köln. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Erforschung der menschlichen Stimme als Instrument und der Kombination von Improvisationsstrukturen, elektroakustischen Kompositionen und performativen Künsten. Sie erkundet oft Raum und Bewegung in ihren Stücken, indem sie installative und performative Setups integriert. Sie gilt als eine mutige und kompromisslose Stimme an der. Sie ist die Schnittstelle von kreativer zeitgenössischer Musik, experimenteller Klangkunst und Performance. Ihre Arbeiten (Crushing Concrete, Liquid Fears, Flesh Cages, BiiiiiiiiiRD, VØICES, Pain Mirrors) erforschen entweder aktuelle gesellschaftspolitische Themen wie Essstörungen, moderne Repräsentation des weiblichen Körpers, Schönheitsmythen, kollektive Angst, Brutalität oder extreme psychologische Zustände.

Neben ihren interdisziplinären Projekten erforscht sie die Grenzen von Sprache, elektronischem Klang und avantgardistischer Poesie. Soti hat mit verschiedenen internationalen Orchestern und Ensembles zusammengearbeitet und von New York, Paris, Kopenhagen, Köln, London, Budapest, Belgrad, Berlin, Amsterdam, Lissabon, Helsinki, Moskau, Marrakesch bis Tokyo getourt – sowohl als Komponistin als auch als Performerin. Sie ist Gründungsmitglied des europäischen Komponistenkollektivs SUNG SOUND, Teil des New Age-Künstlerkollektivs fx.LAB und Co-Kuratorin der experimentellen Konzertreihe STIMMUNGEN im Loft Köln.

Thea Soti war von Oktober 2019 bis Januar 2020 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Musik
P

Thea Soti ist eine experimentelle Klangkünstlerin und Komponistin aus Köln. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Erforschung der menschlichen Stimme als Instrument und der Kombination von Improvisationsstrukturen, elektroakustischen Kompositionen und performativen Künsten. Sie erkundet oft Raum und Bewegung in ihren Stücken, indem sie installative und performative Setups integriert. Sie gilt als eine mutige und kompromisslose Stimme an der. Sie ist die Schnittstelle von kreativer zeitgenössischer Musik, experimenteller Klangkunst und Performance. Ihre Arbeiten (Crushing Concrete, Liquid Fears, Flesh Cages, BiiiiiiiiiRD, VØICES, Pain Mirrors) erforschen entweder aktuelle gesellschaftspolitische Themen wie Essstörungen, moderne Repräsentation des weiblichen Körpers, Schönheitsmythen, kollektive Angst, Brutalität oder extreme psychologische Zustände.

Neben ihren interdisziplinären Projekten erforscht sie die Grenzen von Sprache, elektronischem Klang und avantgardistischer Poesie. Soti hat mit verschiedenen internationalen Orchestern und Ensembles zusammengearbeitet und von New York, Paris, Kopenhagen, Köln, London, Budapest, Belgrad, Berlin, Amsterdam, Lissabon, Helsinki, Moskau, Marrakesch bis Tokyo getourt – sowohl als Komponistin als auch als Performerin. Sie ist Gründungsmitglied des europäischen Komponistenkollektivs SUNG SOUND, Teil des New Age-Künstlerkollektivs fx.LAB und Co-Kuratorin der experimentellen Konzertreihe STIMMUNGEN im Loft Köln.

Thea Soti war von Oktober 2019 bis Januar 2020 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Christiane Schlötzer

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Christiane Schlötzer war nach einem Journalistik-Studium zunächst Politikredakteurin bei der Deutschen Presseagentur und danach bei der Süddeutschen Zeitung in München, Bonn und Berlin, bevor sie 2001 erstmals nach Istanbul übersiedelte, als Auslandskorrespondentin der SZ und des Züricher Tagesanzeigers. Als Reporterin bereiste sie von dort aus nicht nur viele Regionen der Türkei, sondern auch Griechenland und Zypern. Insgesamt zehn Jahre hat sie inzwischen am Bosporus verbracht, unterbrochen von mehrjährigen Aufenthalten in München als Vizeauslandschefin und als stellvertretende Chefin des Reportage-Ressorts Seite Drei der SZ. 1993 hat sie die inzwischen international aktive Nichtregierungsorganisation Journalisten helfen Journalisten e.V. mitgegründet, die häufig gemeinsam mit Reporters sans frontieres Nothilfe für Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten leistet. Sie lebt in München.

Christiane Schlötzer war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Foto: Jörg Buschmann

Christiane Schlötzer war nach einem Journalistik-Studium zunächst Politikredakteurin bei der Deutschen Presseagentur und danach bei der Süddeutschen Zeitung in München, Bonn und Berlin, bevor sie 2001 erstmals nach Istanbul übersiedelte, als Auslandskorrespondentin der SZ und des Züricher Tagesanzeigers. Als Reporterin bereiste sie von dort aus nicht nur viele Regionen der Türkei, sondern auch Griechenland und Zypern. Insgesamt zehn Jahre hat sie inzwischen am Bosporus verbracht, unterbrochen von mehrjährigen Aufenthalten in München als Vizeauslandschefin und als stellvertretende Chefin des Reportage-Ressorts Seite Drei der SZ. 1993 hat sie die inzwischen international aktive Nichtregierungsorganisation Journalisten helfen Journalisten e.V. mitgegründet, die häufig gemeinsam mit Reporters sans frontieres Nothilfe für Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten leistet. Sie lebt in München.

Christiane Schlötzer war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Aslı Serbest and Mona Mahall

Jahr 2020
Sparte Bildende Kunst

Aslı Serbest und Mona Mahall arbeiten zusammen auf dem Grenzgebiet zwischen Kunst und Architektur. In analogen und digitalen Medien, in Installationen, Modellen, Videos und Texten untersuchen sie die poetischen und politischen Möglichkeiten von Raum und Raumvorstellung. Ihre Projekte folgen einer feministischen Methodik und formulieren weniger Festsetzungen als nicht-lineare und nicht-abschließbare Versionen einer Form. Serbest/Mahall stellen aus und publizieren international, u. a. bei Homes of the Internet, Biennale di Venezia, Österreichischer Pavillon (2021), 50 Years After 50 Years of Bauhaus, Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2018), Does Permanence Matter?, Pinakothek der Moderne, München (2017), Fast Buildings, Storefront for Art and Architecture, New York (2016), transmediale: Internet Yami-Ichi, Haus der Kulturen der Welt Berlin (2014), The Generational: Younger Than Jesus / Junk Jet, New Museum New York (2009), e-flux journal, Volume Magazine, Perspecta, und Istanbul Art News. Sie geben das Maga-zin Junk Jet heraus. 2019 kuratierten sie die 7. Internationale Sinop Biennale unter dem Titel „A Politics of Location“. Sie leben und arbeiten in Berlin.

Aslı Serbest und Mona Mahall waren von Februar bis Mai und im September 2020 Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Bildende Kunst
Asli Serbest, Mona Mahall, Foto: Privat

Aslı Serbest und Mona Mahall arbeiten zusammen auf dem Grenzgebiet zwischen Kunst und Architektur. In analogen und digitalen Medien, in Installationen, Modellen, Videos und Texten untersuchen sie die poetischen und politischen Möglichkeiten von Raum und Raumvorstellung. Ihre Projekte folgen einer feministischen Methodik und formulieren weniger Festsetzungen als nicht-lineare und nicht-abschließbare Versionen einer Form. Serbest/Mahall stellen aus und publizieren international, u. a. bei Homes of the Internet, Biennale di Venezia, Österreichischer Pavillon (2021), 50 Years After 50 Years of Bauhaus, Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2018), Does Permanence Matter?, Pinakothek der Moderne, München (2017), Fast Buildings, Storefront for Art and Architecture, New York (2016), transmediale: Internet Yami-Ichi, Haus der Kulturen der Welt Berlin (2014), The Generational: Younger Than Jesus / Junk Jet, New Museum New York (2009), e-flux journal, Volume Magazine, Perspecta, und Istanbul Art News. Sie geben das Maga-zin Junk Jet heraus. 2019 kuratierten sie die 7. Internationale Sinop Biennale unter dem Titel „A Politics of Location“. Sie leben und arbeiten in Berlin.

Aslı Serbest und Mona Mahall waren von Februar bis Mai und im September 2020 Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Philipp Lachenmann

Jahr 2020
Sparte Bildende Kunst

Philipp Lachenmann, 1963 in München geboren, machte zunächst eine Ausbildung zum Architekturmodellbauer, studierte dann Film (Hochschule für Film und Fernsehen HFF) sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität LMU, München, und absolvierte 2003 ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln.

Die Entstehungsbedingungen und Funktionsweisen von kollektiven Bildern sind ebenso Untersuchungsgegenstand Lachenmanns konzeptuell-künstlerischer Praxis wie Konfrontationen, Abgründe und Bruchstellen in der Gesellschaft.

Seine Werke waren auf der Shanghai-Biennale (2004), in der Galerie im Taxispalais, Innsbruck (2004), im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2006), im Museum K21, Düsseldorf (2008), im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin (2010), in den Deichtorhallen Hamburg (2011), im Haus der Kulturen der Welt HKW, Berlin (2013), in der Bundeskunsthalle, Bonn (2013), und in der Pinakothek der Moderne, München (2015), zu sehen.

Lachenmanns filmische Arbeiten wurden neben anderen auf den Filmfestivals MIT Short Film Festival, Boston (2008), IFFR Rotterdam (2009), SFIFF San Francisco International Film Festival (2010), NYFF New York (2010) und HKIFF Hongkong (2011) gezeigt.

Er erhielt unter anderem die Förderungen Villa Massimo, Rom (2012), Kunstfonds (2010, 2007), Cité des Arts, Paris (2008), EHF-Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (2005), Villa Aurora, Los Angeles (2003), und DAAD New York (1998).

Lachenmann arbeitet in Berlin und Los Angeles und war von März bis August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung war er von September bis Oktober 2020 erneut vor Ort.

Jahr 2020
Sparte Bildende Kunst

Philipp Lachenmann, 1963 in München geboren, machte zunächst eine Ausbildung zum Architekturmodellbauer, studierte dann Film (Hochschule für Film und Fernsehen HFF) sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität LMU, München, und absolvierte 2003 ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln.

Die Entstehungsbedingungen und Funktionsweisen von kollektiven Bildern sind ebenso Untersuchungsgegenstand Lachenmanns konzeptuell-künstlerischer Praxis wie Konfrontationen, Abgründe und Bruchstellen in der Gesellschaft.

Seine Werke waren auf der Shanghai-Biennale (2004), in der Galerie im Taxispalais, Innsbruck (2004), im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2006), im Museum K21, Düsseldorf (2008), im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin (2010), in den Deichtorhallen Hamburg (2011), im Haus der Kulturen der Welt HKW, Berlin (2013), in der Bundeskunsthalle, Bonn (2013), und in der Pinakothek der Moderne, München (2015), zu sehen.

Lachenmanns filmische Arbeiten wurden neben anderen auf den Filmfestivals MIT Short Film Festival, Boston (2008), IFFR Rotterdam (2009), SFIFF San Francisco International Film Festival (2010), NYFF New York (2010) und HKIFF Hongkong (2011) gezeigt.

Er erhielt unter anderem die Förderungen Villa Massimo, Rom (2012), Kunstfonds (2010, 2007), Cité des Arts, Paris (2008), EHF-Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (2005), Villa Aurora, Los Angeles (2003), und DAAD New York (1998).

Lachenmann arbeitet in Berlin und Los Angeles und war von März bis August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung war er von September bis Oktober 2020 erneut vor Ort.

Ulrich Gutmair

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Ulrich Gutmair studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit gut zwanzig Jahren schreibt er für Tageszeitungen und Magazine über Geschichte, Pop und Literatur. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz. Die anarchischen Jahre nach 1989 hat er in seinem Buch Die ersten Tage von Berlin. Der Sound der Wende nachgezeichnet, das 2018 bei Klett-Cotta veröffentlicht wurde. Gutmair lebt und arbeitet in Berlin.

Ulrich Gutmair war von Oktober 2019 bis Januar 2020 und von Juli bis August 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Nun war er im Rahmen einer Verlängerung erneut im Mai 2022 vor Ort.

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Photo: Tal Sterngast

Ulrich Gutmair studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit gut zwanzig Jahren schreibt er für Tageszeitungen und Magazine über Geschichte, Pop und Literatur. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz. Die anarchischen Jahre nach 1989 hat er in seinem Buch Die ersten Tage von Berlin. Der Sound der Wende nachgezeichnet, das 2018 bei Klett-Cotta veröffentlicht wurde. Gutmair lebt und arbeitet in Berlin.

Ulrich Gutmair war von Oktober 2019 bis Januar 2020 und von Juli bis August 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Nun war er im Rahmen einer Verlängerung erneut im Mai 2022 vor Ort.

Lucy Fricke

Jahr 2020
Sparte Literatur

Lucy Fricke, geboren 1974 in Hamburg, war zunächst in der Film- und Kinobranche tätig, bevor sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studierte. Sie hat bisher vier Romane veröffentlicht und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet. Vor ihrem Stipendienaufenthalt in der Kulturakademie Tarabya in Istanbul war sie bereits im Ledig House New York, in der Villa Kamogawa in Kyoto und in der Casa Baldi in Olevano Romano. 2012 wurde sie zum International Writing Program an der Universität Iowa eingeladen. Ihr Roman Töchter erhielt den Bayerischen Buchpreis 2018, wurde in sieben Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Im Frühjahr 2022 erscheint ihr neuer Roman im Claassen Verlag. Sie lebt in Berlin.

Lucy Fricke war von Januar bis April 2019 und von August bis September 2020 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Literatur
Foto: Dagmar Morath Lucy Fricke | A

Lucy Fricke, geboren 1974 in Hamburg, war zunächst in der Film- und Kinobranche tätig, bevor sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studierte. Sie hat bisher vier Romane veröffentlicht und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet. Vor ihrem Stipendienaufenthalt in der Kulturakademie Tarabya in Istanbul war sie bereits im Ledig House New York, in der Villa Kamogawa in Kyoto und in der Casa Baldi in Olevano Romano. 2012 wurde sie zum International Writing Program an der Universität Iowa eingeladen. Ihr Roman Töchter erhielt den Bayerischen Buchpreis 2018, wurde in sieben Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Im Frühjahr 2022 erscheint ihr neuer Roman im Claassen Verlag. Sie lebt in Berlin.

Lucy Fricke war von Januar bis April 2019 und von August bis September 2020 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.