Year: 2021

Cymin Samawatie

Jahr 2021
Sparte Musik

Cymin Samawatie ist Sängerin, Dirigentin und Komponistin der zeitgenössischen Musik. Mit dem Quartett Cyminology vereint sie kammermusikalischen Jazz mit persischer Lyrik u. a. von Rumi, Hafis, Khayyam und Forough Farrokhzaad. Mit ihrem Trickster Orchestra verfolgt sie gemeinsam mit Ketan Bhatti konzeptbasierte Kompositionsmethoden, die interdisziplinäre, transtraditionelle Musiksprachen schaffen. Cymin Samawatie hat u. a. Werke für Projekte der Berliner Philharmoniker, des Osnabrücker Morgenlandfestivals, des Female Voice of Iran Orchestra, des Divan Berlin-Istanbul, der Neuköllner Oper, der Komischen Oper, Berlin und der Elbphilharmonie, Hamburg komponiert. Als Solosängerin hat sie u. a. mit Bobby McFerrin, Roger Willemsen, Sasha Waltz & Guests, Frank Möbus und Martin Stegner zusammengearbeitet. Ihr künstlerisches Wirken wurde mit dem Deutschen Weltmusikpreis RUTH 2018, dem bundesdeutschen creole Weltmusik Award und zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.

Cymin Samawatie war von September bis Dezember 2018, im Januar 2020 und erneut im Juni 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Musik
Cymin Samawatie, Foto: Silke Weinsheimer

Cymin Samawatie ist Sängerin, Dirigentin und Komponistin der zeitgenössischen Musik. Mit dem Quartett Cyminology vereint sie kammermusikalischen Jazz mit persischer Lyrik u. a. von Rumi, Hafis, Khayyam und Forough Farrokhzaad. Mit ihrem Trickster Orchestra verfolgt sie gemeinsam mit Ketan Bhatti konzeptbasierte Kompositionsmethoden, die interdisziplinäre, transtraditionelle Musiksprachen schaffen. Cymin Samawatie hat u. a. Werke für Projekte der Berliner Philharmoniker, des Osnabrücker Morgenlandfestivals, des Female Voice of Iran Orchestra, des Divan Berlin-Istanbul, der Neuköllner Oper, der Komischen Oper, Berlin und der Elbphilharmonie, Hamburg komponiert. Als Solosängerin hat sie u. a. mit Bobby McFerrin, Roger Willemsen, Sasha Waltz & Guests, Frank Möbus und Martin Stegner zusammengearbeitet. Ihr künstlerisches Wirken wurde mit dem Deutschen Weltmusikpreis RUTH 2018, dem bundesdeutschen creole Weltmusik Award und zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.

Cymin Samawatie war von September bis Dezember 2018, im Januar 2020 und erneut im Juni 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Zaza Rusadze

Jahr 2021
Sparte Film

Zaza Rusadze wurde 1977 in Tiflis, Georgien geboren. 1996 zog er nach Deutschland und studierte Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. 2007 gründete Rusadze die Produktionsfirma Zazarfilm in Tiflis und pendelt seitdem zwischen Europa und Georgien. Sein Spielfilmdebüt A Fold in My Blanket eröffnete 2013 die Panorama-Sektion der 63. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Zazarfilms letzte Produktion, der Dokumentarfilm WHEN THE EARTH SEEMS TO BE LIGHT gewann 2015 den Award for Best First Appearance beim IDFA Internationalen Dokumentarfilm Festival Amsterdam.

Neben seiner Regie- und Produzententätigkeit arbeitet Rusadze als Regieassistent bei internationalen Filmproduktionen und assistierte u.a. bei Ineke Smits, Dito Tsintsadze und Otar Iosseliani. 2015-2017 war er Mitglied in der Auswahlkommission von DOK Leipzig. Zurzeit lebt Rusadze in Berlin, macht Videos für Theaterbühnen in Hamburg und Wien und schreibt an seinem ersten Roman.

Zaza Rusadze war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung noch bis März 2021.

Jahr 2021
Sparte Film

Zaza Rusadze wurde 1977 in Tiflis, Georgien geboren. 1996 zog er nach Deutschland und studierte Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. 2007 gründete Rusadze die Produktionsfirma Zazarfilm in Tiflis und pendelt seitdem zwischen Europa und Georgien. Sein Spielfilmdebüt A Fold in My Blanket eröffnete 2013 die Panorama-Sektion der 63. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Zazarfilms letzte Produktion, der Dokumentarfilm WHEN THE EARTH SEEMS TO BE LIGHT gewann 2015 den Award for Best First Appearance beim IDFA Internationalen Dokumentarfilm Festival Amsterdam.

Neben seiner Regie- und Produzententätigkeit arbeitet Rusadze als Regieassistent bei internationalen Filmproduktionen und assistierte u.a. bei Ineke Smits, Dito Tsintsadze und Otar Iosseliani. 2015-2017 war er Mitglied in der Auswahlkommission von DOK Leipzig. Zurzeit lebt Rusadze in Berlin, macht Videos für Theaterbühnen in Hamburg und Wien und schreibt an seinem ersten Roman.

Zaza Rusadze war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung noch bis März 2021.

Monika Rinck

Jahr 2021
Sparte Literatur

Monika Rinck lebt in Berlin und Wien und veröffentlicht ihre Werke seit 1989 in verschiedenen Verlagen. Sie übersetzt, gemeinsam mit Orsolya Kalász, aus dem Ungarischen, kooperiert mit Musiker:innen und Komponist:innen und unterrichtet an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Im Frühjahr 2019 erschien das Lesebuch Champagner für die Pferde im Fischer Verlag und der neue Lyrikband Alle Türen bei kookbooks, im Herbst 2019 folgte die Poetikvorlesung Wirksame Fiktionen im Wallstein Verlag und HEIDA! HEIDA! HE! Sadismus von irgend etwas Modernem und ich und Lärm! Fernando Pessoas sensationistischer Ingenieur Álvaro de Campos bei Wunderhorn. Im Jahr 2020 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesung, 2021 erhielt sie den Berliner Literaturpreis.

Monika Rinck war von September bis Dezember 2017 und erneut im September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Literatur
Monika Rinck Foto: Peter Sickert

Monika Rinck lebt in Berlin und Wien und veröffentlicht ihre Werke seit 1989 in verschiedenen Verlagen. Sie übersetzt, gemeinsam mit Orsolya Kalász, aus dem Ungarischen, kooperiert mit Musiker:innen und Komponist:innen und unterrichtet an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Im Frühjahr 2019 erschien das Lesebuch Champagner für die Pferde im Fischer Verlag und der neue Lyrikband Alle Türen bei kookbooks, im Herbst 2019 folgte die Poetikvorlesung Wirksame Fiktionen im Wallstein Verlag und HEIDA! HEIDA! HE! Sadismus von irgend etwas Modernem und ich und Lärm! Fernando Pessoas sensationistischer Ingenieur Álvaro de Campos bei Wunderhorn. Im Jahr 2020 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesung, 2021 erhielt sie den Berliner Literaturpreis.

Monika Rinck war von September bis Dezember 2017 und erneut im September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Masha Qrella

Jahr 2021
Sparte Musik

Als Mitbegründerin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva ist Masha Qrella schon seit Ende der Neunziger Jahre fester Bestandteil der Berliner Musikszene. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Solo-Album Luck und definierte sich damit als Songwriterin und Solokünstlerin. Es folgten vier weitere Veröffentlichungen auf dem Label Morrmusic – Unsolved Remained (2005), Speak Low (2009), Analogies (2012) und Keys (2016) -, diverse künstlerische Kooperationen, Singles, Samplerbeiträge und Konzerttouren in Europa, den USA und Japan.

Der filmische Aspekt ihrer Musik zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Kino-Regisseuren wie u.a. Carsten Fiebeler, Andreas Arnstedt, Diana Näcke, Monika Treut. Auch für die US-Fernsehserien Greys Anatomy und Mistresses wurden ihre Songs lizensiert.

Seit 2008 ist sie als Musikerin an Arbeiten des deutsch-britischen Performance-Kollektivs Gob Squad und des Theaterregisseurs Stefan Pucher beteiligt. Im Auftrag des HAU Hebbel am Ufer vertonte sie Texte von Heiner Müller (2016) und Einar Schleef (2019) und sang hier zum ersten Mal auf Deutsch.

Qrellas eigeninitiierte Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch führte zu ihrer ersten eigenen Produktion WOANDERS – einer Arbeit an der Schnittstelle von Konzert, performativem Textraum und Installation (UA am HAU Hebbel am Ufer im Dezember 2019). Aktuell arbeitet sie für den Deutschlandfunk Kultur an einem Hörspiel, das einen Einblick in den Entstehungsprozess dieser Arbeit gewährt. Im Februar 2021 erscheint WOANDERS als Doppel-Album beim Berliner Label Staatsakt.

Von Oktober 2020 bis Januar 2021 ist sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul und schreibt hier u.a. die Filmmusik für den neuen Kinodokumentarfilm von Tarabya-Alumna Diana Näcke (The Fish knows everything), der zurzeit in der Türkei gedreht wird. Dafür wird sie erstmalig auch mit türkischen Musiker*innen zusammenarbeiten.

Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung ist Masha Qrella noch bis März 2021 an der Kulturakademie.

Jahr 2021
Sparte Musik
Credit: Diana Näcke

Als Mitbegründerin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva ist Masha Qrella schon seit Ende der Neunziger Jahre fester Bestandteil der Berliner Musikszene. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Solo-Album Luck und definierte sich damit als Songwriterin und Solokünstlerin. Es folgten vier weitere Veröffentlichungen auf dem Label Morrmusic – Unsolved Remained (2005), Speak Low (2009), Analogies (2012) und Keys (2016) -, diverse künstlerische Kooperationen, Singles, Samplerbeiträge und Konzerttouren in Europa, den USA und Japan.

Der filmische Aspekt ihrer Musik zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Kino-Regisseuren wie u.a. Carsten Fiebeler, Andreas Arnstedt, Diana Näcke, Monika Treut. Auch für die US-Fernsehserien Greys Anatomy und Mistresses wurden ihre Songs lizensiert.

Seit 2008 ist sie als Musikerin an Arbeiten des deutsch-britischen Performance-Kollektivs Gob Squad und des Theaterregisseurs Stefan Pucher beteiligt. Im Auftrag des HAU Hebbel am Ufer vertonte sie Texte von Heiner Müller (2016) und Einar Schleef (2019) und sang hier zum ersten Mal auf Deutsch.

Qrellas eigeninitiierte Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch führte zu ihrer ersten eigenen Produktion WOANDERS – einer Arbeit an der Schnittstelle von Konzert, performativem Textraum und Installation (UA am HAU Hebbel am Ufer im Dezember 2019). Aktuell arbeitet sie für den Deutschlandfunk Kultur an einem Hörspiel, das einen Einblick in den Entstehungsprozess dieser Arbeit gewährt. Im Februar 2021 erscheint WOANDERS als Doppel-Album beim Berliner Label Staatsakt.

Von Oktober 2020 bis Januar 2021 ist sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul und schreibt hier u.a. die Filmmusik für den neuen Kinodokumentarfilm von Tarabya-Alumna Diana Näcke (The Fish knows everything), der zurzeit in der Türkei gedreht wird. Dafür wird sie erstmalig auch mit türkischen Musiker*innen zusammenarbeiten.

Im Rahmen einer Stipendiumsverlängerung ist Masha Qrella noch bis März 2021 an der Kulturakademie.

Jean Peters

Jahr 2021
Sparte Publizistik

Jean Peters ist Autor und Aktionskünstler. Er hat in London und Berlin Politikwissenschaften studiert und das medientaktische Kollektiv Peng! gegründet, mit dem er regelmäßig Unternehmen oder Geheimdienste unterwandert. Zusammen mit Peng hat er u.a. auf der Manifesta Biennale, der Athen Biennale und der Berlin Biennale ausgestellt und wurde mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Er ist Mitbegründer der NGO Seebrücke und des Europäischen Dachverbands für Kinder- und Zirkuspädagogik (EYCO), arbeitet undercover für das Recherchezentrum Correctiv und veröffentlichte 2021 das Buch „Wenn die Hoffnung stirbt, geht es trotzdem weiter“ bei Fischer. 2017 gewann er im internationalen Muffin-Wettbewerb von Tokyo den zweiten Platz und den Publikumsaward. Er lehrt u.a. an der Angewandten in Wien und der Universität Köln. Jean Peters lebt in Berlin.

Jean Peters war von Oktober bis November 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Publizistik
Jean Peters, Foto: LKA Berlin

Jean Peters ist Autor und Aktionskünstler. Er hat in London und Berlin Politikwissenschaften studiert und das medientaktische Kollektiv Peng! gegründet, mit dem er regelmäßig Unternehmen oder Geheimdienste unterwandert. Zusammen mit Peng hat er u.a. auf der Manifesta Biennale, der Athen Biennale und der Berlin Biennale ausgestellt und wurde mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Er ist Mitbegründer der NGO Seebrücke und des Europäischen Dachverbands für Kinder- und Zirkuspädagogik (EYCO), arbeitet undercover für das Recherchezentrum Correctiv und veröffentlichte 2021 das Buch „Wenn die Hoffnung stirbt, geht es trotzdem weiter“ bei Fischer. 2017 gewann er im internationalen Muffin-Wettbewerb von Tokyo den zweiten Platz und den Publikumsaward. Er lehrt u.a. an der Angewandten in Wien und der Universität Köln. Jean Peters lebt in Berlin.

Jean Peters war von Oktober bis November 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Tanja Ostojić

Jahr 2021
Sparte Bildende Kunst

Tanja Ostojić, geboren 1972 in Jugoslawien, ist eine Interdisziplinäre- und Performance-Künstlerin, die auch in den Bereichen Forschung und Bildung arbeitet. Sie ist international als Pionierin der institutionellen Geschlechterkritik und der sozial und politisch engagierten feministischen Kunst im öffentlichen Raum bekannt, insbesondere mit den Themen Migration und Gender. Ihre Kunstwerke haben ein hohes Niveau an theoretischer Referenz und wurden analysiert und in zahlreiche Bücher, Zeitschriften und Anthologien aufgenommen. Der britische Guardian hat sie kürzlich mit ihrem Projekt Looking for a Husband with EU Passport (2000-05) zu einer der 25 besten Künstler:innen des 21. Jahrhunderts gewählt.

Ostojić studierte an der Universität der Künste Belgrad und der École Regionale des Beaux-Arts Nantes, 2012–2014 war sie Stipendiatin an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der Universität der Künste Berlin. Sie erhielt verschiedene Stipendien und Auszeichnungen, u.a. Kunst im Öffentlichen Raum Tirol (2018), Falkenrot Preis 2020, Berlin. Ihre Performance-Kunst, Seminare und Ausstellungsarbeiten haben sie an wichtige Kunstorte weltweit geführt, wie u. a. die Biennale in Venedig (2001 und 2011), das Brooklyn Museum in New York (2007), im Deutschen Historischen Museum, Berlin (2015), die Busan Biennale in Südkorea (2016), in der Pratt Manhattan Gallery, New York (2016).
Ihre Werke sind teil wichtiger Sammlungen: Museum für angewandte Kunst Wien, Kontakt Collection Wien, Museum für zeitgenössische Kunst Ljubljana, Museum für zeitgenössische Kunst Belgrad, Neuer Berliner Kunstverein, usw. Zu ihren Publikationen zählen u. a. Lexicon of Tanjas Ostojić (2018), Integration Impossible? The Politics of Migration in the Artwork of Tanja Ostojić (2009), und Strategies of Success / Curators Series (2004). Seit 2003 lebt sie in Berlin.

Tanja Ostojić ist von Juni bis September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Bildende Kunst
Tanja Ostojic, Foto: Goethe-Institut Tallinn

Tanja Ostojić, geboren 1972 in Jugoslawien, ist eine Interdisziplinäre- und Performance-Künstlerin, die auch in den Bereichen Forschung und Bildung arbeitet. Sie ist international als Pionierin der institutionellen Geschlechterkritik und der sozial und politisch engagierten feministischen Kunst im öffentlichen Raum bekannt, insbesondere mit den Themen Migration und Gender. Ihre Kunstwerke haben ein hohes Niveau an theoretischer Referenz und wurden analysiert und in zahlreiche Bücher, Zeitschriften und Anthologien aufgenommen. Der britische Guardian hat sie kürzlich mit ihrem Projekt Looking for a Husband with EU Passport (2000-05) zu einer der 25 besten Künstler:innen des 21. Jahrhunderts gewählt.

Ostojić studierte an der Universität der Künste Belgrad und der École Regionale des Beaux-Arts Nantes, 2012–2014 war sie Stipendiatin an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der Universität der Künste Berlin. Sie erhielt verschiedene Stipendien und Auszeichnungen, u.a. Kunst im Öffentlichen Raum Tirol (2018), Falkenrot Preis 2020, Berlin. Ihre Performance-Kunst, Seminare und Ausstellungsarbeiten haben sie an wichtige Kunstorte weltweit geführt, wie u. a. die Biennale in Venedig (2001 und 2011), das Brooklyn Museum in New York (2007), im Deutschen Historischen Museum, Berlin (2015), die Busan Biennale in Südkorea (2016), in der Pratt Manhattan Gallery, New York (2016).
Ihre Werke sind teil wichtiger Sammlungen: Museum für angewandte Kunst Wien, Kontakt Collection Wien, Museum für zeitgenössische Kunst Ljubljana, Museum für zeitgenössische Kunst Belgrad, Neuer Berliner Kunstverein, usw. Zu ihren Publikationen zählen u. a. Lexicon of Tanjas Ostojić (2018), Integration Impossible? The Politics of Migration in the Artwork of Tanja Ostojić (2009), und Strategies of Success / Curators Series (2004). Seit 2003 lebt sie in Berlin.

Tanja Ostojić ist von Juni bis September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Nora Krahl

Jahr 2021
Sparte Musik

Nora Krahl, Regisseurin, Komponistin und Cellistin, lebt in Berlin. Ihre Leidenschaft gehört der zeitgenössischen Musik. Sie konzertierte weltweit bei internationalen Festivals und arbeitet mit Ensembles und Gruppen wie Ensemble Resonanz, Zeitkratzer, The Octopus, She She Pop oder Opera Lab. 2016 feierte ihr erstes Musiktheater persona non grata in New York Premiere. 2018/19 folgte Schattenpapier in Istanbul und Berlin, 2020 die Filmperformance Rabiator in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Felipe Waller. 2021 inszeniert sie die Uraufführung der Kammeroper Kein Mythos von Sara Glojnarić in der Tischlerei der Deutschen Oper. Zuvor hatte sie mit der Regisseurin Karin Beier am Kölner und Hamburger Schauspielhaus gearbeitet. Projekte mit Theaterkompositionen führten sie nach Leipzig und an die Columbia University, New York. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der akustischen und elektronischen Improvisation ebenso wie auf der Komposition für Performances mit Film oder Tanz. Nora Krahl erhielt Stipendien u. a. vom DAAD, von der Allianz Kulturstiftung, der Kunststiftung NRW oder dem Berliner Senat sowie Residenzen in Istanbul, New York, Kalifornien und Basel.

Nora Krahl war von März bis Mai 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und war nun erneut im Rahmen einer Verlängerung von Juli bis August 2021 Stipendiatin der Kulturakademie.

Jahr 2021
Sparte Musik
Nora Krahl, Foto: Martina Priessner

Nora Krahl, Regisseurin, Komponistin und Cellistin, lebt in Berlin. Ihre Leidenschaft gehört der zeitgenössischen Musik. Sie konzertierte weltweit bei internationalen Festivals und arbeitet mit Ensembles und Gruppen wie Ensemble Resonanz, Zeitkratzer, The Octopus, She She Pop oder Opera Lab. 2016 feierte ihr erstes Musiktheater persona non grata in New York Premiere. 2018/19 folgte Schattenpapier in Istanbul und Berlin, 2020 die Filmperformance Rabiator in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Felipe Waller. 2021 inszeniert sie die Uraufführung der Kammeroper Kein Mythos von Sara Glojnarić in der Tischlerei der Deutschen Oper. Zuvor hatte sie mit der Regisseurin Karin Beier am Kölner und Hamburger Schauspielhaus gearbeitet. Projekte mit Theaterkompositionen führten sie nach Leipzig und an die Columbia University, New York. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der akustischen und elektronischen Improvisation ebenso wie auf der Komposition für Performances mit Film oder Tanz. Nora Krahl erhielt Stipendien u. a. vom DAAD, von der Allianz Kulturstiftung, der Kunststiftung NRW oder dem Berliner Senat sowie Residenzen in Istanbul, New York, Kalifornien und Basel.

Nora Krahl war von März bis Mai 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und war nun erneut im Rahmen einer Verlängerung von Juli bis August 2021 Stipendiatin der Kulturakademie.

Adrian Figueroa

Jahr 2021
Sparte Film

Adrian Figueroa arbeitet als Theaterregisseur und Filmemacher. Nach seinem Masterstudium an der Central School of Speech and Drama in London, führte ihn seine Arbeit als Theaterregisseur u. a. ans Deutsche Theater Berlin, HAU Hebbel am Ufer, Staatsschauspiel Dresden, Old Vic Theatre London und das Maxim Gorki Theater Berlin. In Zusammenarbeit mit dem Gefängnistheaterprojekt »Aufbruch« verwirklicht er Theaterprojekte in Berliner Justizvollzugsanstalten. Sein preisgekrönter Film »Anderswo«, ein Porträt über Gefängnisinsassen der JVA Tegel, feierte 2017 Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen und wurde 2018 beim »Achtung Berlin Filmfestival« als »Bester Dokumentarfilm Mittellang/Kurz« ausgezeichnet. Seine Inszenierung »Stress«, die auf Interviews mit Inhaftierten der Jugendstrafanstalt Berlin basiert, wurde am HAU uraufgeführt. Die Produktion »Aurora«, basierend auf Interviews mit Drogenkonsument*innen, ihren Angehörigen und Therapierenden, feierte 2019 am HAU Premiere und für den Friedrich-Luft-Preis (Beste Berliner Inszenierung) nominiert.

Sein Kurzfilm »Letters from Silivri« premierte 2020 bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen und gewann den »Connection Award« und »Student Prize« in Clermont Ferrand. 2021 war Figueroa Teil der Emerging Talents bei der Berlinale (Berlinale Talents). Sein Kurzfilm »PROLL!« siegte 2021 bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen im Deutschen Wettbewerb, und im selben Jahr wurde der Film mit der »goldenen Lola« beim Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. »PROLL!« war zudem für die Vorauswahl der 95. Oscars in den Kategorie »Live Action Short Film« qualifiziert und hat den Deutschen Kamerapreis gewonnen. Seit 2023 ist Figueroa Mitglied der Deutschen Filmakademie. In der Spielzeit 2023/24 inszenierte er die viel beachtete Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs »Arbeit und Struktur« am Düsseldorfer Schauspielhaus

Jahr 2021
Sparte Film
Adrian Figueroa, Credit: Kulturakademie Tarabya/Linda Rosa Saal

Adrian Figueroa arbeitet als Theaterregisseur und Filmemacher. Nach seinem Masterstudium an der Central School of Speech and Drama in London, führte ihn seine Arbeit als Theaterregisseur u. a. ans Deutsche Theater Berlin, HAU Hebbel am Ufer, Staatsschauspiel Dresden, Old Vic Theatre London und das Maxim Gorki Theater Berlin. In Zusammenarbeit mit dem Gefängnistheaterprojekt »Aufbruch« verwirklicht er Theaterprojekte in Berliner Justizvollzugsanstalten. Sein preisgekrönter Film »Anderswo«, ein Porträt über Gefängnisinsassen der JVA Tegel, feierte 2017 Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen und wurde 2018 beim »Achtung Berlin Filmfestival« als »Bester Dokumentarfilm Mittellang/Kurz« ausgezeichnet. Seine Inszenierung »Stress«, die auf Interviews mit Inhaftierten der Jugendstrafanstalt Berlin basiert, wurde am HAU uraufgeführt. Die Produktion »Aurora«, basierend auf Interviews mit Drogenkonsument*innen, ihren Angehörigen und Therapierenden, feierte 2019 am HAU Premiere und für den Friedrich-Luft-Preis (Beste Berliner Inszenierung) nominiert.

Sein Kurzfilm »Letters from Silivri« premierte 2020 bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen und gewann den »Connection Award« und »Student Prize« in Clermont Ferrand. 2021 war Figueroa Teil der Emerging Talents bei der Berlinale (Berlinale Talents). Sein Kurzfilm »PROLL!« siegte 2021 bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen im Deutschen Wettbewerb, und im selben Jahr wurde der Film mit der »goldenen Lola« beim Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. »PROLL!« war zudem für die Vorauswahl der 95. Oscars in den Kategorie »Live Action Short Film« qualifiziert und hat den Deutschen Kamerapreis gewonnen. Seit 2023 ist Figueroa Mitglied der Deutschen Filmakademie. In der Spielzeit 2023/24 inszenierte er die viel beachtete Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs »Arbeit und Struktur« am Düsseldorfer Schauspielhaus

Emre Koyuncuğlu & Simon Wachsmuth

Jahr 2021
Sparte Bildende Kunst

Emre Koyuncuoğlu, geboren 1966 in Istanbul, ist Theaterregisseurin, Dramatikerin und Übersetzerin. Nach ihrem Studium der Anglistik an der Boğazici Universität absolvierte Koyuncuoğlu einen Master-Studiengang in Theaterwissenschaften an der Istanbul Üniversität. Zahlreiche Inszenierungen führten sie an verschiedene große Häuser der Türkei sowie ins Ausland u. a. nach Frankreich, Großbritannien, die USA und mit ihrer Inszenierung von Nathan dem Weisen auch ans Freiburger Stadttheater. Gegenwärtig ist Emre Koyuncuoğlu stellvertretende Intendantin der Städtischen Bühnen Istanbuls, Kuratorin der Open-air Performances im Sakıp Sabancı Museum und Dozentin an der Koç Üniversität.

Simon Wachsmuth, 1964 in Hamburg geboren, ist ein Medien- und Konzeptkünstler, der in Berlin lebt und arbeitet. Wachsmuth studierte Malerei und visuelle Mediengestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. bei der Documenta 12 in Kassel (2007), der Istanbul Biennale (2009) und der Busan Biennale (2012). Zentrale Themen seiner künstlerischen Arbeit sind die Konstruktion und Rekonstruktion historischer Narrative. In seinen Installationen kombiniert er oftmals Archivmaterialien mit Filmen, Objekten, Ton oder performativen Elementen. Simon Wachsmuth wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem MARTA Preis der Wemhöner Stiftung und dem Outstanding Artist Award des Bundeskanzleramtes in Wien.

Emre Koyuncuoğlu & Simon Wachsmuth waren als erstes Tandem der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, gefördert von der Allianz Kultursitftung, von Oktober 2021 bis Januar 2022 an der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Bildende Kunst

Emre Koyuncuoğlu, geboren 1966 in Istanbul, ist Theaterregisseurin, Dramatikerin und Übersetzerin. Nach ihrem Studium der Anglistik an der Boğazici Universität absolvierte Koyuncuoğlu einen Master-Studiengang in Theaterwissenschaften an der Istanbul Üniversität. Zahlreiche Inszenierungen führten sie an verschiedene große Häuser der Türkei sowie ins Ausland u. a. nach Frankreich, Großbritannien, die USA und mit ihrer Inszenierung von Nathan dem Weisen auch ans Freiburger Stadttheater. Gegenwärtig ist Emre Koyuncuoğlu stellvertretende Intendantin der Städtischen Bühnen Istanbuls, Kuratorin der Open-air Performances im Sakıp Sabancı Museum und Dozentin an der Koç Üniversität.

Simon Wachsmuth, 1964 in Hamburg geboren, ist ein Medien- und Konzeptkünstler, der in Berlin lebt und arbeitet. Wachsmuth studierte Malerei und visuelle Mediengestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. bei der Documenta 12 in Kassel (2007), der Istanbul Biennale (2009) und der Busan Biennale (2012). Zentrale Themen seiner künstlerischen Arbeit sind die Konstruktion und Rekonstruktion historischer Narrative. In seinen Installationen kombiniert er oftmals Archivmaterialien mit Filmen, Objekten, Ton oder performativen Elementen. Simon Wachsmuth wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem MARTA Preis der Wemhöner Stiftung und dem Outstanding Artist Award des Bundeskanzleramtes in Wien.

Emre Koyuncuoğlu & Simon Wachsmuth waren als erstes Tandem der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, gefördert von der Allianz Kultursitftung, von Oktober 2021 bis Januar 2022 an der Kulturakademie Tarabya.

Gürsoy Doğtaş

Jahr 2021
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Gürsoy Doğtaş ist Kunsthistoriker, Publizist und Kurator, der an den Schnittpunkten zu Institutionskritik, strukturellem Rassismus und Queerstudies arbeitet. Er promovierte an der LMU München über Chantal Mouffes Demokratietheorie im Ausstellungsdiskurs der Biennalen (2020). Seit 2014 hält er Lehrveranstaltungen und Vorträge. Er kuratierte das diskursive Programm Public Art Munich (2018) und Ausstellungen wie Die kalte Libido im Haus der Kunst/München (2015); Das Kleid sitzt nicht Charim Galerie, Wien (2013). Von 2007 bis 2013 war er der Herausgeber des Artistzines Matt Magazine. Im Rahmen des ICI (Independent Curators International) in New York gab er die Publikation The Politics of the Melancholic Voice – Zeki Müren’s ‘Kahır Mektubu’ (Letter of Sorrow) über die kulturspezifische Melancholie des türkischen Sängers Zeki Müren mit heraus. 2017 war er von den Wiener Festwochen zu seinem Romanprojekt Zeki Müren – Das ausgestellte Leben (Eine unautorisierte Biografie) eingeladen.

Gürsoy Doğtaş war von April bis Mai 2021 und erneut im August bis September 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Gürsoy Dogtas, Foto: Matthias Mühling

Gürsoy Doğtaş ist Kunsthistoriker, Publizist und Kurator, der an den Schnittpunkten zu Institutionskritik, strukturellem Rassismus und Queerstudies arbeitet. Er promovierte an der LMU München über Chantal Mouffes Demokratietheorie im Ausstellungsdiskurs der Biennalen (2020). Seit 2014 hält er Lehrveranstaltungen und Vorträge. Er kuratierte das diskursive Programm Public Art Munich (2018) und Ausstellungen wie Die kalte Libido im Haus der Kunst/München (2015); Das Kleid sitzt nicht Charim Galerie, Wien (2013). Von 2007 bis 2013 war er der Herausgeber des Artistzines Matt Magazine. Im Rahmen des ICI (Independent Curators International) in New York gab er die Publikation The Politics of the Melancholic Voice – Zeki Müren’s ‘Kahır Mektubu’ (Letter of Sorrow) über die kulturspezifische Melancholie des türkischen Sängers Zeki Müren mit heraus. 2017 war er von den Wiener Festwochen zu seinem Romanprojekt Zeki Müren – Das ausgestellte Leben (Eine unautorisierte Biografie) eingeladen.

Gürsoy Doğtaş war von April bis Mai 2021 und erneut im August bis September 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.