Year: 2022

Isaac Chong Wai I

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Isaac Chong Wai, Künstler aus Hongkong, absolvierte 2012 einen BA in bildender Kunst an der Hong Kong Baptist University und 2016 den Masterstudiengang Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien an der Bauhaus-Universität Weimar. Mit den Mitteln von Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Multimedia greift er Themen wie Kollektivismus und Individualismus, Geopolitik, Migration, Krieg, Militarismus, Rassismus, Identitätspolitik und Öffentlichkeit auf. Er hatte Einzelausstellungen in der Bilsart, Istanbul (2021), in der Blindspot Gallery, Hongkong (2019), bei Zilberman, Berlin und Istanbul (2019), im Kunstraum München (2018), im Goethe-Institut Hongkong (2018) und im Bauhaus-Museum Weimar (2016). Seine Werke waren auf der Innsbruck Biennale (2020), im Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst MMCA, Seoul (2020), im Times Museum, Guangdong (2019), im Museum für zeitgenössische Kunst MOCA, Taipei (2019), im M+ Museum in Hongkong (2018), im Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2017), im Maxim Gorki Theater, Berlin (2015) und auf der Moscow International Biennale for Young Art (2014) zu sehen. Er lebt in Berlin.

Isaac Chong Wai war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst
Foto: Innsbruck International / Mia Maria Knoll

Isaac Chong Wai, Künstler aus Hongkong, absolvierte 2012 einen BA in bildender Kunst an der Hong Kong Baptist University und 2016 den Masterstudiengang Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien an der Bauhaus-Universität Weimar. Mit den Mitteln von Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Multimedia greift er Themen wie Kollektivismus und Individualismus, Geopolitik, Migration, Krieg, Militarismus, Rassismus, Identitätspolitik und Öffentlichkeit auf. Er hatte Einzelausstellungen in der Bilsart, Istanbul (2021), in der Blindspot Gallery, Hongkong (2019), bei Zilberman, Berlin und Istanbul (2019), im Kunstraum München (2018), im Goethe-Institut Hongkong (2018) und im Bauhaus-Museum Weimar (2016). Seine Werke waren auf der Innsbruck Biennale (2020), im Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst MMCA, Seoul (2020), im Times Museum, Guangdong (2019), im Museum für zeitgenössische Kunst MOCA, Taipei (2019), im M+ Museum in Hongkong (2018), im Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2017), im Maxim Gorki Theater, Berlin (2015) und auf der Moscow International Biennale for Young Art (2014) zu sehen. Er lebt in Berlin.

Isaac Chong Wai war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Patrizia Bach

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Patrizia Bach, Zeichnerin, lebt und arbeitet in Berlin und zeitweise in Istanbul. Ihr Studium der freien Kunst und Visuellen Kommunikation schloss sie 2014 als Meisterschülerin bei Nanne Meyer an der Kunsthochschule Berlin, Weißensee mit einer Arbeit zu Walter Benjamins Passagen-Werk ab. 2016 initiierte sie das Ausstellungsprojekt Past in Each of its Moments be Citable (DEPO, Istanbul), zu dem sie eine Gruppe von türkischen und deutschen Künstler*innen einlud, Istanbul gemeinsam mit Benjamins Thesen zum Begriff der Geschichte zu begehen. Bachs Projekte wurden vielfach präsentiert, u. a. in der Berlinischen Galerie Berlin (2020) bei DEPO, Istanbul (2018) und bei Walter Benjamin in Palestine – on the Place and Nonplace of Radical Thought in Ramallah (2016). Sie erhielt u. a. das Global- und das Recherchestipendium des Berliner Senats (2016/2017) und war 2018 zu Gast in der Akademie Schloss Solitude. Ihre Publikation Passagen-Arbeit, Zeichnungen zu Walter Benjamin & Paris-Stadtplan; Zu Walter Benjamins ‚Passagen-Werk‘ stand auf der Shortlist der Stiftung Buchkunst für die schönsten deutschen Bücher 2018. Seit 2018 arbeitet sie in unterschiedlichen Projekten mit der Autorin Regina Dürig zusammen.

Patrizia Bach war von Februar bis September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Patrizia Bach, Zeichnerin, lebt und arbeitet in Berlin und zeitweise in Istanbul. Ihr Studium der freien Kunst und Visuellen Kommunikation schloss sie 2014 als Meisterschülerin bei Nanne Meyer an der Kunsthochschule Berlin, Weißensee mit einer Arbeit zu Walter Benjamins Passagen-Werk ab. 2016 initiierte sie das Ausstellungsprojekt Past in Each of its Moments be Citable (DEPO, Istanbul), zu dem sie eine Gruppe von türkischen und deutschen Künstler*innen einlud, Istanbul gemeinsam mit Benjamins Thesen zum Begriff der Geschichte zu begehen. Bachs Projekte wurden vielfach präsentiert, u. a. in der Berlinischen Galerie Berlin (2020) bei DEPO, Istanbul (2018) und bei Walter Benjamin in Palestine – on the Place and Nonplace of Radical Thought in Ramallah (2016). Sie erhielt u. a. das Global- und das Recherchestipendium des Berliner Senats (2016/2017) und war 2018 zu Gast in der Akademie Schloss Solitude. Ihre Publikation Passagen-Arbeit, Zeichnungen zu Walter Benjamin & Paris-Stadtplan; Zu Walter Benjamins ‚Passagen-Werk‘ stand auf der Shortlist der Stiftung Buchkunst für die schönsten deutschen Bücher 2018. Seit 2018 arbeitet sie in unterschiedlichen Projekten mit der Autorin Regina Dürig zusammen.

Patrizia Bach war von Februar bis September 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Olga Vostretsova

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Olga Vostretsova geboren in Novosibirsk, lebt und arbeitet als freiberufliche Kuratorin in Leipzig. Sie studierte Kulturen des Kuratorischen (2013) an der HGB Leipzig und leitete 2016–2017 dort die Hochschulgalerie, 2018–2019 arbeitete sie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie ist Mitbegründerin zweier Kunstvereine in Leipzig: Бükü – Büro für kulturelle Übersetzungen und KV —Leipzig. Sie initiierte und kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungsprojekte zeitgenössischer Kunst, zuletzt disturbance: witch (2020) im ZAK der Zitadelle Berlin und Multilpiers‘ Exile (2021) mit der Gruppe El Flasherito aus Buenos Aires in Leipzig. Derzeit ist sie als Koordinatorin des Projekts Dig it? Prototypen fürs Museum an der GfZK Leipzig und künstlerische Mitarbeiterin im DAAD-Projekt der HGB Leipzig und der ASFA Athen p o s t documenta: contemporary arts as territorial agencies tätig. Vostretsova hatte Recherche- und Residenzaufenthalte in Tiflis, Georgien (2014), Prag, Tschechische Republik (2015), Bad Ems, Deutschland (2017–2018), Buenos Aires, Argentinien und in Santiago de Chile (2019).

Olga Vostretsova war von Dezember bis März Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Foto: Liebschuh

Olga Vostretsova geboren in Novosibirsk, lebt und arbeitet als freiberufliche Kuratorin in Leipzig. Sie studierte Kulturen des Kuratorischen (2013) an der HGB Leipzig und leitete 2016–2017 dort die Hochschulgalerie, 2018–2019 arbeitete sie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie ist Mitbegründerin zweier Kunstvereine in Leipzig: Бükü – Büro für kulturelle Übersetzungen und KV —Leipzig. Sie initiierte und kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungsprojekte zeitgenössischer Kunst, zuletzt disturbance: witch (2020) im ZAK der Zitadelle Berlin und Multilpiers‘ Exile (2021) mit der Gruppe El Flasherito aus Buenos Aires in Leipzig. Derzeit ist sie als Koordinatorin des Projekts Dig it? Prototypen fürs Museum an der GfZK Leipzig und künstlerische Mitarbeiterin im DAAD-Projekt der HGB Leipzig und der ASFA Athen p o s t documenta: contemporary arts as territorial agencies tätig. Vostretsova hatte Recherche- und Residenzaufenthalte in Tiflis, Georgien (2014), Prag, Tschechische Republik (2015), Bad Ems, Deutschland (2017–2018), Buenos Aires, Argentinien und in Santiago de Chile (2019).

Olga Vostretsova war von Dezember bis März Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Tine Rahel Völcker

Jahr 2022
Sparte Darstellende Kunst

Tine Rahel Völcker ist Autorin von Theaterstücken, Hörspielen und Prosa. Sie studierte von 2000 bis 2004 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. In der Spielzeit 2005/2006 war sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Ihre Theaterstücke wurden u.a. am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Weimar und am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt. 2015 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2018 ein Arbeitsstipendium der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Ihr Stück Adam und die Deutschen (Die Mühle) wurde 2017 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffen eingeladen. In ihrem literarischen Werk thematisiert Völcker häufig die Folgen nationalsozialistischer Verbrechen und sucht Wege über Gewalt zu sprechen, ohne sie zu reproduzieren. Mit Frauen der Unterwelt, einer Arbeit über sieben weibliche Opfer der NS-„Euthanasie“, brachte sie 2019 am Berliner Ballhaus Ost erstmals ein eigenes Stück auf die Bühne. 2020 erschien ihr Prosadebüt Chantal Akermans Verschwinden. Les Rendez-vous de Tarnów bei Spector Books Leipzig. Das Buch folgt den Spuren der jüdisch-belgischen Filmemacherin Chantal Akerman in die polnische Geburtsstadt ihrer Mutter.

Als Herausgeberin veröffentlichte Tine Rahel Völcker im September 2021 den Band Frauen der Unterwelt. Queerfeministische Antworten auf Psychiatriegewalt, Sexismus und Ableismus im Verlag Edition Assemblage. Sie lebt in Berlin.

Tine Rahel Völcker war von November 2021 bis Januar 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Darstellende Kunst
Foto: Cocoon Media

Tine Rahel Völcker ist Autorin von Theaterstücken, Hörspielen und Prosa. Sie studierte von 2000 bis 2004 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. In der Spielzeit 2005/2006 war sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Ihre Theaterstücke wurden u.a. am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Weimar und am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt. 2015 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2018 ein Arbeitsstipendium der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Ihr Stück Adam und die Deutschen (Die Mühle) wurde 2017 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffen eingeladen. In ihrem literarischen Werk thematisiert Völcker häufig die Folgen nationalsozialistischer Verbrechen und sucht Wege über Gewalt zu sprechen, ohne sie zu reproduzieren. Mit Frauen der Unterwelt, einer Arbeit über sieben weibliche Opfer der NS-„Euthanasie“, brachte sie 2019 am Berliner Ballhaus Ost erstmals ein eigenes Stück auf die Bühne. 2020 erschien ihr Prosadebüt Chantal Akermans Verschwinden. Les Rendez-vous de Tarnów bei Spector Books Leipzig. Das Buch folgt den Spuren der jüdisch-belgischen Filmemacherin Chantal Akerman in die polnische Geburtsstadt ihrer Mutter.

Als Herausgeberin veröffentlichte Tine Rahel Völcker im September 2021 den Band Frauen der Unterwelt. Queerfeministische Antworten auf Psychiatriegewalt, Sexismus und Ableismus im Verlag Edition Assemblage. Sie lebt in Berlin.

Tine Rahel Völcker war von November 2021 bis Januar 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Deniz Utlu

Jahr 2022
Sparte Literatur

Deniz Utlu lebt in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin sowie an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. 2014 veröffentlichte er seinen ersten Roman Die Ungehaltenen, der 2015 am Maxim Gorki Theater für die Bühne adaptiert wurde. 2019 erschien sein zweiter Roman Gegen Morgen beim Suhrkamp Verlag. Seine Essays wurden im Feuilleton (FAZ, SZ, Tagesspiegel, Der Spiegel, Der Freitag) und in Anthologien veröffentlicht (zuletzt: Eure Heimat ist unser Albtraum; Wir. Gestern. Heute. Hier). Von 2003 bis 2014 gab er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext heraus. Außerdem kuratiert er die Literaturreihe Prosa der Verhältnisse am Maxim Gorki Theater.

Deniz Utlu war von Februar bis Mai 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Literatur
Copyright: Deniz Utlu

Deniz Utlu lebt in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin sowie an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. 2014 veröffentlichte er seinen ersten Roman Die Ungehaltenen, der 2015 am Maxim Gorki Theater für die Bühne adaptiert wurde. 2019 erschien sein zweiter Roman Gegen Morgen beim Suhrkamp Verlag. Seine Essays wurden im Feuilleton (FAZ, SZ, Tagesspiegel, Der Spiegel, Der Freitag) und in Anthologien veröffentlicht (zuletzt: Eure Heimat ist unser Albtraum; Wir. Gestern. Heute. Hier). Von 2003 bis 2014 gab er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext heraus. Außerdem kuratiert er die Literaturreihe Prosa der Verhältnisse am Maxim Gorki Theater.

Deniz Utlu war von Februar bis Mai 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Dirk Stewen

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Der Künstler Dirk Stewen lebt und arbeitet in Hamburg. Seine Arbeit ist interdisziplinär angelegt, sie wurzelt in der Fotografie und experimentiert in Gegenüberstellungen und Installationen mit den Vorfahren des Mediums: dem Zeichnerischen und Malerischen. Typisch für seine Arbeit ist die Verbindung aus formaler Strenge und poetischem Experiment. Er setzt in seinen Ausstellungen Bilder, Texte, Abstände und Größen ein, um durch Sensibilität und Offenheit das Aufbrechen von Hierarchien und Denkmustern zu stimulieren. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, u.a. im CCA Wattis Institute for Contemporary Art in San Francisco, im Aspen Art Museum, Colorado, im Kunsthaus Bregenz, in der Ladengalerie in Linz, sowie im Arnolfini, Bristol. In Deutschland wurden seine Arbeiten u.a. in der Bundeskunsthalle, Bonn, im Von Heyd Museum, Wuppertal, im Künstlerhaus Stuttgart und im Kunstverein in Hamburg ausgestellt.

Dirk Stewen wird von internationalen Galerien vertreten. Zu seinen jüngeren Ausstellungen zählen Daphne, Gerhardsen Gerner, Oslo (2021) und Transition, Tanya Bonakdar Gallery, New York (2018), mit denen er seit 2006 zusammenarbeitet. Er war Stipendiat der Villa Aurora, Los Angeles (2013) und Artist in Residence der Chinati Foundation, Marfa, Texas (2012-2013). Als Gastdozent war er 2016/2017 zu Gast bei De Ateliers, Amsterdam. Eine Monografie mit dem Titel While You Were Out, die ein breites Spektrum von Stewens Schaffen zeigt, wurde 2009 von Walther König veröffentlicht.

Dirk Stewen war von Februar bis Mai 2022 und im September 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst
Credit: Studio Stewen, Tanya Bonakdar Gallery, New York

Der Künstler Dirk Stewen lebt und arbeitet in Hamburg. Seine Arbeit ist interdisziplinär angelegt, sie wurzelt in der Fotografie und experimentiert in Gegenüberstellungen und Installationen mit den Vorfahren des Mediums: dem Zeichnerischen und Malerischen. Typisch für seine Arbeit ist die Verbindung aus formaler Strenge und poetischem Experiment. Er setzt in seinen Ausstellungen Bilder, Texte, Abstände und Größen ein, um durch Sensibilität und Offenheit das Aufbrechen von Hierarchien und Denkmustern zu stimulieren. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, u.a. im CCA Wattis Institute for Contemporary Art in San Francisco, im Aspen Art Museum, Colorado, im Kunsthaus Bregenz, in der Ladengalerie in Linz, sowie im Arnolfini, Bristol. In Deutschland wurden seine Arbeiten u.a. in der Bundeskunsthalle, Bonn, im Von Heyd Museum, Wuppertal, im Künstlerhaus Stuttgart und im Kunstverein in Hamburg ausgestellt.

Dirk Stewen wird von internationalen Galerien vertreten. Zu seinen jüngeren Ausstellungen zählen Daphne, Gerhardsen Gerner, Oslo (2021) und Transition, Tanya Bonakdar Gallery, New York (2018), mit denen er seit 2006 zusammenarbeitet. Er war Stipendiat der Villa Aurora, Los Angeles (2013) und Artist in Residence der Chinati Foundation, Marfa, Texas (2012-2013). Als Gastdozent war er 2016/2017 zu Gast bei De Ateliers, Amsterdam. Eine Monografie mit dem Titel While You Were Out, die ein breites Spektrum von Stewens Schaffen zeigt, wurde 2009 von Walther König veröffentlicht.

Dirk Stewen war von Februar bis Mai 2022 und im September 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

David Ranan

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

David Ranan wurde in eine Familie hineingeboren, die 1933 Deutschland verließ und nach Palästina auswanderte. Er wuchs auf, erhielt seine Ausbildung und begann sein Berufsleben als Wirtschaftswissenschaftler in Israel. Vor etwa vierzig Jahren zog er nach London, wo er einige Jahre später sein Studium fortsetzte, und in Kultur- und Politikwissenschaft promovierte.
Ranan teilt seine Zeit zwischen Deutschland und England.

In Deutschland veröffentlichte Bücher:
SPRACHGEWALT: Missbrauchte Wörter und andere politische Kampbegriffe, (Hg.) (Dietz Verlag, 2021)
Muslimischer Antisemitismus – Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland? (Dietz Verlag, 2018)
Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang – Junge Juden über ihr Leben in Deutschland, (Nicolai Verlag, 2014)
“Ist es noch gut für unser Land zu sterben?“ – Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee, (Nicolai Verlag, 2011)

David Ranan war von August bis November 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

David Ranan wurde in eine Familie hineingeboren, die 1933 Deutschland verließ und nach Palästina auswanderte. Er wuchs auf, erhielt seine Ausbildung und begann sein Berufsleben als Wirtschaftswissenschaftler in Israel. Vor etwa vierzig Jahren zog er nach London, wo er einige Jahre später sein Studium fortsetzte, und in Kultur- und Politikwissenschaft promovierte.
Ranan teilt seine Zeit zwischen Deutschland und England.

In Deutschland veröffentlichte Bücher:
SPRACHGEWALT: Missbrauchte Wörter und andere politische Kampbegriffe, (Hg.) (Dietz Verlag, 2021)
Muslimischer Antisemitismus – Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland? (Dietz Verlag, 2018)
Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang – Junge Juden über ihr Leben in Deutschland, (Nicolai Verlag, 2014)
“Ist es noch gut für unser Land zu sterben?“ – Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee, (Nicolai Verlag, 2011)

David Ranan war von August bis November 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Katharina Pelosi & Rosa Wernecke (Swoosh Lieu)

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Katharina Pelosi studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und arbeitet als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Hörspiel und Installation. In ihrer akustischen Arbeit beschäftigt sie sich mit sound-basierten Formen des Erinnerns sowie der Transformation visueller Phänomene in das akustische Medium. Dabei versucht sie formal-ästhetische Ansätze zu entwickeln, die auf feministischen und postkolonialen Diskursen beruhen. Pelosi ist Mitbegründerin des feministischen Performance- und Medienkunstkollektivs Swoosh Lieu, deren Projekte u. a. zur Tanzplattform Deutschland, zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, zum Impulse Festival Köln und zum Festival Politik im freien Theater eingeladen wurden. In Zusammenarbeit mit dem NDR entstanden zwei Hörspielproduktionen.

Pelosi hat Soundwalks, Hörstücke und Installationen realisiert, u.a. am CCA Tel Aviv, für das Museum Judengasse in Frankfurt und PACT Zollverein, Urbane Künste Ruhr. Ihr Hörspiel Parole V ist 2021 für den Juliane Bartel-Preis nominiert. Ihr künstlerisches Feature Call to Listen wurde 2019 mit dem Preis des Leipziger Hörspielsommers ausgezeichnet.

2015–2017 war Pelosi mit ihrem künstlerischen Promotionsprojekt zu Sound als erinnerungskulturellem Medium im postkolonialen Hamburg Mitglied im Graduiertenkolleg Performing Citizenship. 2018 war sie gemeinsam mit Rosa Wernecke Stipendiatin an der Villa Kamogawa, Goethe-Institut Japan, 2021 ist sie Stipendiatin an der Casa Baldi, Italien.

Rosa Wernecke ist Performance- und Medienkünstlerin und lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Mediale Künste in Köln und forciert in ihren Performances, Installationen und Videoarbeiten den Dialog zwischen den darstellenden und den bildenden Künsten. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht ein queer-feministischer Zugriff auf Inhalte in Verschränkung mit einem starken formellen Fokus auf den Einsatz von technischen Mitteln aus dem Bereich der Bühnentechnik, der Licht- und Videokunst und der neuen digitalen Medien. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Fleetstreet Hamburg, der Moltkerei Köln, dem Synnika Art Space Frankfurt, dem bauhaus reuse Berlin, in der Galerie Simone Menne Kiel und im Center for the Holographic Arts New York gezeigt.

Sie ist Mitbegründerin des feministischen Performance- und Medienkunstkollektivs Swoosh Lieu mit Katharina Pelosi, deren Performances und Installationen u.a. zur Tanzplattform Deutschland, zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, zum Impulse Festival Köln und zum Festival Politik im freien Theater eingeladen wurden. Außerdem gründete sie das Netzwerk gefährliche Arbeit für queer-feministischen FLINT* Theaterarbeiter*innen mit.

Sie erhielt internationale Stipendien wie u.a. 2018 an der Hessischen Theaterakademie und der Villa Kamogawa in Kyoto. 2021 ist sie Teil des Künstlerinnenaustausches Home-Frankfurt-Tel Aviv und Stipendiatin an der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Katharina Pelosi und Rosa Wernecke sind als das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu von April bis Mai 2021 und erneut von Juni bis Juli 2022 Stipendiatinnen an der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Bildende Kunst

Katharina Pelosi studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und arbeitet als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Hörspiel und Installation. In ihrer akustischen Arbeit beschäftigt sie sich mit sound-basierten Formen des Erinnerns sowie der Transformation visueller Phänomene in das akustische Medium. Dabei versucht sie formal-ästhetische Ansätze zu entwickeln, die auf feministischen und postkolonialen Diskursen beruhen. Pelosi ist Mitbegründerin des feministischen Performance- und Medienkunstkollektivs Swoosh Lieu, deren Projekte u. a. zur Tanzplattform Deutschland, zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, zum Impulse Festival Köln und zum Festival Politik im freien Theater eingeladen wurden. In Zusammenarbeit mit dem NDR entstanden zwei Hörspielproduktionen.

Pelosi hat Soundwalks, Hörstücke und Installationen realisiert, u.a. am CCA Tel Aviv, für das Museum Judengasse in Frankfurt und PACT Zollverein, Urbane Künste Ruhr. Ihr Hörspiel Parole V ist 2021 für den Juliane Bartel-Preis nominiert. Ihr künstlerisches Feature Call to Listen wurde 2019 mit dem Preis des Leipziger Hörspielsommers ausgezeichnet.

2015–2017 war Pelosi mit ihrem künstlerischen Promotionsprojekt zu Sound als erinnerungskulturellem Medium im postkolonialen Hamburg Mitglied im Graduiertenkolleg Performing Citizenship. 2018 war sie gemeinsam mit Rosa Wernecke Stipendiatin an der Villa Kamogawa, Goethe-Institut Japan, 2021 ist sie Stipendiatin an der Casa Baldi, Italien.

Rosa Wernecke ist Performance- und Medienkünstlerin und lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Mediale Künste in Köln und forciert in ihren Performances, Installationen und Videoarbeiten den Dialog zwischen den darstellenden und den bildenden Künsten. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht ein queer-feministischer Zugriff auf Inhalte in Verschränkung mit einem starken formellen Fokus auf den Einsatz von technischen Mitteln aus dem Bereich der Bühnentechnik, der Licht- und Videokunst und der neuen digitalen Medien. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Fleetstreet Hamburg, der Moltkerei Köln, dem Synnika Art Space Frankfurt, dem bauhaus reuse Berlin, in der Galerie Simone Menne Kiel und im Center for the Holographic Arts New York gezeigt.

Sie ist Mitbegründerin des feministischen Performance- und Medienkunstkollektivs Swoosh Lieu mit Katharina Pelosi, deren Performances und Installationen u.a. zur Tanzplattform Deutschland, zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, zum Impulse Festival Köln und zum Festival Politik im freien Theater eingeladen wurden. Außerdem gründete sie das Netzwerk gefährliche Arbeit für queer-feministischen FLINT* Theaterarbeiter*innen mit.

Sie erhielt internationale Stipendien wie u.a. 2018 an der Hessischen Theaterakademie und der Villa Kamogawa in Kyoto. 2021 ist sie Teil des Künstlerinnenaustausches Home-Frankfurt-Tel Aviv und Stipendiatin an der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Katharina Pelosi und Rosa Wernecke sind als das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu von April bis Mai 2021 und erneut von Juni bis Juli 2022 Stipendiatinnen an der Kulturakademie Tarabya.

Till Passow

Jahr 2022
Sparte Film

Till Passow, geboren 1968 in München, studierte Film- und Fernsehregie an der Filmuniversität Babelsberg. Seine Abschlussarbeit Mast Qalandar (Der Ekstatische) wurde auf 54 internationalen Filmfestivals gezeigt und erhielt zwölf Auszeichnungen, darunter die Lola des Kulturstaatsministeriums der BRD und den Golden Gate Award des IFF San Francisco. Seine zahlreichen als Creative Producer produzierten Kurzfilme wurden auf internationalen Festivals, wie Sundance, Locarno, CPH:DOX, Palm Springs International ShortFest gezeigt, haben u.a. den Vanguard Award beim San Francisco International Festival of Short Films gewonnen und waren nominiert für den American Film Institute Docs Award und den International Documentary Award. 2012, 2014 und 2017 war er Jurymitglied des Friedensfilmpreises des IFF Berlinale. Till Passow gibt weltweit als Dozent regelmäßig Kurzfilmworkshops und lebt in Berlin.

Till Passow war von Februar bis Mai 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Film
Passow Till

Till Passow, geboren 1968 in München, studierte Film- und Fernsehregie an der Filmuniversität Babelsberg. Seine Abschlussarbeit Mast Qalandar (Der Ekstatische) wurde auf 54 internationalen Filmfestivals gezeigt und erhielt zwölf Auszeichnungen, darunter die Lola des Kulturstaatsministeriums der BRD und den Golden Gate Award des IFF San Francisco. Seine zahlreichen als Creative Producer produzierten Kurzfilme wurden auf internationalen Festivals, wie Sundance, Locarno, CPH:DOX, Palm Springs International ShortFest gezeigt, haben u.a. den Vanguard Award beim San Francisco International Festival of Short Films gewonnen und waren nominiert für den American Film Institute Docs Award und den International Documentary Award. 2012, 2014 und 2017 war er Jurymitglied des Friedensfilmpreises des IFF Berlinale. Till Passow gibt weltweit als Dozent regelmäßig Kurzfilmworkshops und lebt in Berlin.

Till Passow war von Februar bis Mai 2022 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Aslı Özarslan

Jahr 2022
Sparte Film

Aslı Özarslan, Regisseurin, geboren 1986 in Berlin, studierte Theater und Medien an der Universität Bayreuth, Philosophie und Soziologie an der Université Sorbonne IV in Paris und Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2009 drehte sie ihren ersten Kurzfilm, 2011 den 30-minütigen Dokumentarfilm Bastarde, 2012 entwickelte sie für die Humboldt-Box in Berlin die 11-minütige Videoinstallation Kanak Sprak Bist Du. An der Filmakademie entstand 2014 ihr erster langer Dokumentarfilm INSEL 36 über die einzige Frau im Protestlager der Geflüchteten am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg. INSEL 36 und ihr Diplomfilm Dil Leyla von 2016 gewannen national wie international Auszeichnungen. 2015 erhielt sie das Deutschlandstipendium und 2016 das Stipendium der Akademie der Künste in der Sektion Film- und Medienkunst. Derzeit arbeitet Özarslan an ihrem Spielfilm-Debüt Ellbogen nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir. Außerdem ist sie Teil von INTO THE WILD – Mentoring-Programm für junge Filmemacherinnen.

Aslı Özarslan war von März bis Juni 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und mit meiner Verlängerung im April 2022 wieder vor Ort.

Jahr 2022
Sparte Film
Aslı Özarslan, Foto: Kulturakademie Tarabya/Dawin Meckel

Aslı Özarslan, Regisseurin, geboren 1986 in Berlin, studierte Theater und Medien an der Universität Bayreuth, Philosophie und Soziologie an der Université Sorbonne IV in Paris und Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2009 drehte sie ihren ersten Kurzfilm, 2011 den 30-minütigen Dokumentarfilm Bastarde, 2012 entwickelte sie für die Humboldt-Box in Berlin die 11-minütige Videoinstallation Kanak Sprak Bist Du. An der Filmakademie entstand 2014 ihr erster langer Dokumentarfilm INSEL 36 über die einzige Frau im Protestlager der Geflüchteten am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg. INSEL 36 und ihr Diplomfilm Dil Leyla von 2016 gewannen national wie international Auszeichnungen. 2015 erhielt sie das Deutschlandstipendium und 2016 das Stipendium der Akademie der Künste in der Sektion Film- und Medienkunst. Derzeit arbeitet Özarslan an ihrem Spielfilm-Debüt Ellbogen nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir. Außerdem ist sie Teil von INTO THE WILD – Mentoring-Programm für junge Filmemacherinnen.

Aslı Özarslan war von März bis Juni 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und mit meiner Verlängerung im April 2022 wieder vor Ort.