Year: 2023

Burcu Türker

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Burcu Türker erzählt Geschichten in Texten und Bildern, die durch die Kombination von präzisen Gefühlsbeschreibungen, das Aufzeigen von Parallelen im Alltag und brutalen Wendungen an ein offenes Ende gelangen. Sie studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Comic und Illustration an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2016 lebt sie in Berlin. 2016 erschien ihre autobiografische Graphic Novel Süße Zitronen (Jaja Verlag), die es im selben Jahr unter die Finalisten des Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung schaffte. 2018 trat sie ein sechsmonatiges Comic-Stipendium (Kulturverwaltung des Berliner Senats) in Paris im Cité internationale des arts an. 2020 war sie als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats und der agence livre, cinéma et audiovisuel en Nouvelle-Aquitaine – ALCA zu Gast in Bordeaux.

Burcu Türker war von Juni bis September 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst
Burcu Türker, Credit: Schirin Moaiyeri

Burcu Türker erzählt Geschichten in Texten und Bildern, die durch die Kombination von präzisen Gefühlsbeschreibungen, das Aufzeigen von Parallelen im Alltag und brutalen Wendungen an ein offenes Ende gelangen. Sie studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Comic und Illustration an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2016 lebt sie in Berlin. 2016 erschien ihre autobiografische Graphic Novel Süße Zitronen (Jaja Verlag), die es im selben Jahr unter die Finalisten des Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung schaffte. 2018 trat sie ein sechsmonatiges Comic-Stipendium (Kulturverwaltung des Berliner Senats) in Paris im Cité internationale des arts an. 2020 war sie als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats und der agence livre, cinéma et audiovisuel en Nouvelle-Aquitaine – ALCA zu Gast in Bordeaux.

Burcu Türker war von Juni bis September 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Studio b severin & Naz Yoloğlu

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Studio b severin
Birgit Severin und Guillaume Neu-Rinaudo studierten an der Design Academy Eindhoven. Ihre interdisziplinäre Arbeit erforscht die psychologische Dimension der vom Menschen geschaffenen Umwelt, um Visionen für eine sozial gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen. Das Duo lebt in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international an renommierten Museen und auf Biennalen gezeigt, u. a. am Museum of Craft and Design San Francisco, Kunstgewerbemuseum Berlin, der Design Biennale of Venice und der Biennale in Saint-Etienne.

Naz Yoloğlu
Die in Istanbul lebende Künstlerin und Designerin Naz Yoloğlu kreiert emotionale Kunst und skulpturale Sammlerstücke, die verschiedene kulturelle Relikte, Geschichten und unterschiedliche Seins-Zustände durch eine gemeinsame zeitgenössische Grundlage widerspiegeln. Die Künstlerin studierte Architektur am Central Saint Martins College in London. 2015 öffnete sie ihr Studio und arbeitet seit 2018 unter dem Namen NAAZ. Ihre Arbeiten wurden international u.a. bei Ventura Futur während der Mailänder Designwoche und der Collectible Fair in Brüssel, einer Messe für Kunst und Design des 21. Jahrhunderts, gezeigt sowie bei der Gruppenausstellung Metapmorhoses 2019 in der Galerie Scene Ouverte Paris, der Design Miami und im Elgiz Museum, Istanbul.

Studio b severin und Naz Yoloğlu waren von Juni bis September 2023 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Kulturstiftung, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Studio b severin
Birgit Severin und Guillaume Neu-Rinaudo studierten an der Design Academy Eindhoven. Ihre interdisziplinäre Arbeit erforscht die psychologische Dimension der vom Menschen geschaffenen Umwelt, um Visionen für eine sozial gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen. Das Duo lebt in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international an renommierten Museen und auf Biennalen gezeigt, u. a. am Museum of Craft and Design San Francisco, Kunstgewerbemuseum Berlin, der Design Biennale of Venice und der Biennale in Saint-Etienne.

Naz Yoloğlu
Die in Istanbul lebende Künstlerin und Designerin Naz Yoloğlu kreiert emotionale Kunst und skulpturale Sammlerstücke, die verschiedene kulturelle Relikte, Geschichten und unterschiedliche Seins-Zustände durch eine gemeinsame zeitgenössische Grundlage widerspiegeln. Die Künstlerin studierte Architektur am Central Saint Martins College in London. 2015 öffnete sie ihr Studio und arbeitet seit 2018 unter dem Namen NAAZ. Ihre Arbeiten wurden international u.a. bei Ventura Futur während der Mailänder Designwoche und der Collectible Fair in Brüssel, einer Messe für Kunst und Design des 21. Jahrhunderts, gezeigt sowie bei der Gruppenausstellung Metapmorhoses 2019 in der Galerie Scene Ouverte Paris, der Design Miami und im Elgiz Museum, Istanbul.

Studio b severin und Naz Yoloğlu waren von Juni bis September 2023 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Kulturstiftung, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Özlem Sarıyıldız

Jahr 2023
Sparte Film

Özlem Sarıyıldız, eine preisgekrönte Filmemacherin, bildende Künstlerin und Redakteurin mit zwanzig Jahren Praxiserfahrung, liebt es, Menschen zuzuhören und ist fasziniert von Geschichten über Eigenwilligkeit. Sie hat Industriedesign (BA) und Medien- und Kulturwissenschaften (MS) an der METU studiert und war von 2004-2005 mit dem Jeanne-Sauvé-Stipendium Forschungsassistentin an der Universität McGill, Montréal. Ihre Filme rufen zur Illoyalität gegenüber dem „Falschen“ auf und weigern sich, wegzusehen von dem, was übersehen wurde. Seit 2020 ist sie künstlerische Co-Leiterin des Berliner HIER&JETZT:Connections Artists Residency Program. Sie lebt in Berlin.

Özlem Sarıyıldız war von Dezember 2022 bis März 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarbaya.

Jahr 2023
Sparte Film

Özlem Sarıyıldız, eine preisgekrönte Filmemacherin, bildende Künstlerin und Redakteurin mit zwanzig Jahren Praxiserfahrung, liebt es, Menschen zuzuhören und ist fasziniert von Geschichten über Eigenwilligkeit. Sie hat Industriedesign (BA) und Medien- und Kulturwissenschaften (MS) an der METU studiert und war von 2004-2005 mit dem Jeanne-Sauvé-Stipendium Forschungsassistentin an der Universität McGill, Montréal. Ihre Filme rufen zur Illoyalität gegenüber dem „Falschen“ auf und weigern sich, wegzusehen von dem, was übersehen wurde. Seit 2020 ist sie künstlerische Co-Leiterin des Berliner HIER&JETZT:Connections Artists Residency Program. Sie lebt in Berlin.

Özlem Sarıyıldız war von Dezember 2022 bis März 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarbaya.

Anahita Razmi

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Anahita Razmi ist eine deutsch-iranische bildende Künstlerin, die mit bewegten Bildern, Fotografie, Installation und Performance arbeitet. In ihrer transkulturellen künstlerischen Praxis setzt sie häufig Strategien der Aneignung und kontextuellen Verschiebung ein, um die Beziehungen zwischen Darstellung und Macht sowie Identität und Repräsentation zu dekonstruieren.

Razmis Werke wurden international gezeigt, u. a. im Museo Jumex, Mexiko-Stadt, in der Halle 14, Leipzig, in der Zacheta National Gallery of Art, Warschau, im Kunstraum Innsbruck, Österreich, im Sazmanab Center for Contemporary Art, Teheran, in der Kunsthalle Baden-Baden, Deutschland, im The National Art Center, Tokio, im Kunstmuseum Stuttgart, Deutschland, sowie auf der 7. Çanakkale Biennale, der 55. Biennale von Venedig und der 5. Bukarest-Biennale. Neben weiteren Preisen und Auszeichnungen erhielt Razmi ein Stipendium der Kulturakademie Tarabya, Istanbul (2020/2023), die Goethe at LUX Residency, London (2018), das MAK-Schindler-Stipendium, Los Angeles (2013) und den Emdash Award, Frieze Foundation, London (2011).

Anahita Razmi war von April bis Mai 2021 sowie von Dezember 2021 bis Januar 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ab März 2023 war Razmi wieder in Istanbul, zuerst unterstützt von der Zilberman Residency und ab April bis Mai 2023 im Rahmen einer Verlängerung als Stipendiatin an der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst
Credit:Privat

Anahita Razmi ist eine deutsch-iranische bildende Künstlerin, die mit bewegten Bildern, Fotografie, Installation und Performance arbeitet. In ihrer transkulturellen künstlerischen Praxis setzt sie häufig Strategien der Aneignung und kontextuellen Verschiebung ein, um die Beziehungen zwischen Darstellung und Macht sowie Identität und Repräsentation zu dekonstruieren.

Razmis Werke wurden international gezeigt, u. a. im Museo Jumex, Mexiko-Stadt, in der Halle 14, Leipzig, in der Zacheta National Gallery of Art, Warschau, im Kunstraum Innsbruck, Österreich, im Sazmanab Center for Contemporary Art, Teheran, in der Kunsthalle Baden-Baden, Deutschland, im The National Art Center, Tokio, im Kunstmuseum Stuttgart, Deutschland, sowie auf der 7. Çanakkale Biennale, der 55. Biennale von Venedig und der 5. Bukarest-Biennale. Neben weiteren Preisen und Auszeichnungen erhielt Razmi ein Stipendium der Kulturakademie Tarabya, Istanbul (2020/2023), die Goethe at LUX Residency, London (2018), das MAK-Schindler-Stipendium, Los Angeles (2013) und den Emdash Award, Frieze Foundation, London (2011).

Anahita Razmi war von April bis Mai 2021 sowie von Dezember 2021 bis Januar 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ab März 2023 war Razmi wieder in Istanbul, zuerst unterstützt von der Zilberman Residency und ab April bis Mai 2023 im Rahmen einer Verlängerung als Stipendiatin an der Kulturakademie Tarabya.

Laura Mello

Jahr 2023
Sparte Musik

Laura Mello, geboren 1972 in Blumenau, Brasilien, hat in Brasilien ein Studium der Kommunikationswissenschaft und später der Komposition abgeschlossen sowie in Wien elektroakustische Komposition studiert. Sie horcht und erforscht Formate, singt, spielt traditionelle und elektronische Instrumente, kreiert instrumentale Stücke, Installationen, Interventionen und audiovisuelle Performances. In ihrer Solo-Performancereihe Composing for many media including me reflektiert sie – durch den Einsatz von elektronischen Instrumenten, Videoprojektion und ihrem eigenen Körper– ihre Rolle als Komponistin und Künstlerin in einem multikulturellen Umfeld. Ihr Werk war u. a. in Festivals wie Radical Latinamerica Sounds, Heroines of Sound, Frau Musica Nova, Dystopia Klangkunst, und Häusern wie dem Konzerthaus Berlin, Akbank Sanat, der Berlinischen Galerie und Tonspur MQ Wien zu sehen und zu hören. Ihre Kompositionen und Radioproduktionen wurden u. a. auf Deutschlandfunk Kultur, Ö1 und BBC3 ausgestrahlt. 2018 hat sie die CD Está Verde! veröffentlicht, eine Retrospektive von zehn Jahren elektroakustischer Musik. Die 7“ LP Ringing Still Life (2018) führt experimentelle Klingeltöne, Stille und Field Recordingszusammen. Zusammen mit dem berliner Kollektiv Errant Sound kuratierte und organisierte sie die Sound Art Festivals DystopieBerlin-Brasilien (2020) und *Topia (2021). Bei ihrem ersten Aufenthalt in Tarabya entfachte der Funke zu ihrem Projekt „Intangible Sound of Contact“, wo sie über Erinnerungen, Eurozentrismus und Oralität am Anfang des XX. Jahrhunderts in Audiospaziergänge erforscht. Mello hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, zuletzt 2019 das Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Kultur und Europa (2019) und das Stipendium des Förderprogramms Neustart Kultur des Musikfonds (2020). Seit 2006 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Laura Mello war von Juni bis September 2021 und erneut von April bis Mai 2023 mit einer Verlängerung Stipendatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Musik

Laura Mello, geboren 1972 in Blumenau, Brasilien, hat in Brasilien ein Studium der Kommunikationswissenschaft und später der Komposition abgeschlossen sowie in Wien elektroakustische Komposition studiert. Sie horcht und erforscht Formate, singt, spielt traditionelle und elektronische Instrumente, kreiert instrumentale Stücke, Installationen, Interventionen und audiovisuelle Performances. In ihrer Solo-Performancereihe Composing for many media including me reflektiert sie – durch den Einsatz von elektronischen Instrumenten, Videoprojektion und ihrem eigenen Körper– ihre Rolle als Komponistin und Künstlerin in einem multikulturellen Umfeld. Ihr Werk war u. a. in Festivals wie Radical Latinamerica Sounds, Heroines of Sound, Frau Musica Nova, Dystopia Klangkunst, und Häusern wie dem Konzerthaus Berlin, Akbank Sanat, der Berlinischen Galerie und Tonspur MQ Wien zu sehen und zu hören. Ihre Kompositionen und Radioproduktionen wurden u. a. auf Deutschlandfunk Kultur, Ö1 und BBC3 ausgestrahlt. 2018 hat sie die CD Está Verde! veröffentlicht, eine Retrospektive von zehn Jahren elektroakustischer Musik. Die 7“ LP Ringing Still Life (2018) führt experimentelle Klingeltöne, Stille und Field Recordingszusammen. Zusammen mit dem berliner Kollektiv Errant Sound kuratierte und organisierte sie die Sound Art Festivals DystopieBerlin-Brasilien (2020) und *Topia (2021). Bei ihrem ersten Aufenthalt in Tarabya entfachte der Funke zu ihrem Projekt „Intangible Sound of Contact“, wo sie über Erinnerungen, Eurozentrismus und Oralität am Anfang des XX. Jahrhunderts in Audiospaziergänge erforscht. Mello hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, zuletzt 2019 das Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Kultur und Europa (2019) und das Stipendium des Förderprogramms Neustart Kultur des Musikfonds (2020). Seit 2006 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Laura Mello war von Juni bis September 2021 und erneut von April bis Mai 2023 mit einer Verlängerung Stipendatin der Kulturakademie Tarabya.

Hans Lüdemann

Jahr 2023
Sparte Musik

Hans Lüdemann, (*1961, Hamburg) lebt und arbeitet als freischaffender Komponist und Musiker in der Nähe von Köln. Er studierte klassisches Klavier am Hamburger Konservatorium und lernte Jazz-Klavier bei Joachim Kühn. Nach einem Studium an der Musikhochschule Köln und am Banff Centre in Kanada, schloss Lüdemann mit dem ersten Jazz-Konzertexamen in Deutschland ab.

Lüdemann formte europäische Bands wie das Klaviertrio ROOMS und das deutschfranzösische Oktett TransEuropeExpress. Gemeinsam mit dem afrikanischen Balaphonisten Aly Keita stellt er im TRIO IVOIRE transkulturelle Verbindungen zwischen Afrika, Europa und dem Jazz her und erweitert als Solopianist den akustischen Klavierklang mit seinem virtual piano zu einem mikrotonalen Instrument.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten Hans Lüdemann u. a. nach Los Angeles, zu dem Projekt Tagra des Institut Français in Djibouti und in eine Künstlerresidenz in Mali. Das langfristig angelegte, 2019 begonnene Projekt on the edges ist eine Kooperation mit KünstlerInnen aus Regionen diesseits und jenseits europäischer Grenzen. Er unterrichtete an der Musikhochschule Köln sowie an der Europäischen Akademie Montepulciano und wurde als Cornell Visiting Professor an das Swarthmore College in den USA berufen. 2021/22 erhielt er den Rompreis für Komposition der Bundesrepublik Deutschland, verbunden mit einem einjährigen Aufenthalt an der Villa Massimo in Rom.

Seine CD-Box die kunst des trios, wurde mit dem ECHO Jazz 2013 ausgezeichnet, das Album mikroPULS wurde von New York City Jazz Record zu einem der Alben des Jahres 2019 gewählt. 2022/23 erscheint die Album-Trilogie on the edges 1-3 mit dem TransEuropeExpress-Ensemble.

Mit seinen Ensembles trat er weltweit auf Festivals, Konzertbühnen und in Clubs von Berlin über Bamako bis nach Paris, Peking, Cape Town und New York auf, Solo-Tourneen führten ihn durch Europa, nach Afrika, China und Nordamerika. Lüdemanns Musik CD- und Notenveröffentlichungen erschienen bei renommierten Labels und Verlagen.

Hans Lüdemann war von Februar bis Mai 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und ist dies erneut von November bis Dezember 2023. Er wird in dieser Zeit an einem Projekt mit der Ney-Flötistin Burcu Karadağ und einem Kompositionsauftrag der Oper Köln arbeiten.

Jahr 2023
Sparte Musik
Credit: Hyou Vielz

Hans Lüdemann, (*1961, Hamburg) lebt und arbeitet als freischaffender Komponist und Musiker in der Nähe von Köln. Er studierte klassisches Klavier am Hamburger Konservatorium und lernte Jazz-Klavier bei Joachim Kühn. Nach einem Studium an der Musikhochschule Köln und am Banff Centre in Kanada, schloss Lüdemann mit dem ersten Jazz-Konzertexamen in Deutschland ab.

Lüdemann formte europäische Bands wie das Klaviertrio ROOMS und das deutschfranzösische Oktett TransEuropeExpress. Gemeinsam mit dem afrikanischen Balaphonisten Aly Keita stellt er im TRIO IVOIRE transkulturelle Verbindungen zwischen Afrika, Europa und dem Jazz her und erweitert als Solopianist den akustischen Klavierklang mit seinem virtual piano zu einem mikrotonalen Instrument.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten Hans Lüdemann u. a. nach Los Angeles, zu dem Projekt Tagra des Institut Français in Djibouti und in eine Künstlerresidenz in Mali. Das langfristig angelegte, 2019 begonnene Projekt on the edges ist eine Kooperation mit KünstlerInnen aus Regionen diesseits und jenseits europäischer Grenzen. Er unterrichtete an der Musikhochschule Köln sowie an der Europäischen Akademie Montepulciano und wurde als Cornell Visiting Professor an das Swarthmore College in den USA berufen. 2021/22 erhielt er den Rompreis für Komposition der Bundesrepublik Deutschland, verbunden mit einem einjährigen Aufenthalt an der Villa Massimo in Rom.

Seine CD-Box die kunst des trios, wurde mit dem ECHO Jazz 2013 ausgezeichnet, das Album mikroPULS wurde von New York City Jazz Record zu einem der Alben des Jahres 2019 gewählt. 2022/23 erscheint die Album-Trilogie on the edges 1-3 mit dem TransEuropeExpress-Ensemble.

Mit seinen Ensembles trat er weltweit auf Festivals, Konzertbühnen und in Clubs von Berlin über Bamako bis nach Paris, Peking, Cape Town und New York auf, Solo-Tourneen führten ihn durch Europa, nach Afrika, China und Nordamerika. Lüdemanns Musik CD- und Notenveröffentlichungen erschienen bei renommierten Labels und Verlagen.

Hans Lüdemann war von Februar bis Mai 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und ist dies erneut von November bis Dezember 2023. Er wird in dieser Zeit an einem Projekt mit der Ney-Flötistin Burcu Karadağ und einem Kompositionsauftrag der Oper Köln arbeiten.

Achim Lengerer

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Achim Lengerer setzt sich in seiner künstlerischen Praxis mit politischen Wirkungs- und Funktionsweisen von Sprache und Text auseinander. Neben filmischen Tonspuren, Installationen und Publikationen gehören performative Vorträge und Veranstaltungen zu seinen Ausdrucksformen. Lengerer gründete verschiedene kollaborative Projekte, darunter die freitagsküche in Frankfurt/Main. 2006 entstand zusammen mit Dani Gal das Projekt voiceoverhead, welches sich in Audioperformances, Ausstellungen und Screenings mit archivierter gesprochener Sprache beschäftigt. Seit 2009 betreibt Lengerer den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Scriptings agiert als diskursive Plattform; in Kooperation mit anderen Künstler:innen, Filmemacher:innen und Autor:innen werden unterschiedliche Präsentationsformen der Auseinandersetzung mit Sprache und Schrift erprobt. Neben Filmen, Hörstücken und Performances entsteht die mehrsprachige Publikation Scriptings. Lengerer promovierte an der Goldsmiths, University of London, UK. Teilnahme an der documenta 14 mit der 21-stündige Radioarbeit different time, different place, different pitch (zusammen mit Dani Gal), produziert von Savvy Funk und Deutschlandfunk.

Achim Lengerer war von Februar bis April 2023 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst
Achim Lengerer, Foto: André Siclodi

Achim Lengerer setzt sich in seiner künstlerischen Praxis mit politischen Wirkungs- und Funktionsweisen von Sprache und Text auseinander. Neben filmischen Tonspuren, Installationen und Publikationen gehören performative Vorträge und Veranstaltungen zu seinen Ausdrucksformen. Lengerer gründete verschiedene kollaborative Projekte, darunter die freitagsküche in Frankfurt/Main. 2006 entstand zusammen mit Dani Gal das Projekt voiceoverhead, welches sich in Audioperformances, Ausstellungen und Screenings mit archivierter gesprochener Sprache beschäftigt. Seit 2009 betreibt Lengerer den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Scriptings agiert als diskursive Plattform; in Kooperation mit anderen Künstler:innen, Filmemacher:innen und Autor:innen werden unterschiedliche Präsentationsformen der Auseinandersetzung mit Sprache und Schrift erprobt. Neben Filmen, Hörstücken und Performances entsteht die mehrsprachige Publikation Scriptings. Lengerer promovierte an der Goldsmiths, University of London, UK. Teilnahme an der documenta 14 mit der 21-stündige Radioarbeit different time, different place, different pitch (zusammen mit Dani Gal), produziert von Savvy Funk und Deutschlandfunk.

Achim Lengerer war von Februar bis April 2023 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Julia von Leliwa

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Julia von Leliwa studierte Integriertes Design an der Hochschule für Künste in Bremen. Sie war als Modedesignerin für Viktor&Rolf und Balenciaga tätig und arbeitete als Kostümbildnerin mit Regisseur:innen wie Robert Wilson (The Life and Death of Marina Abramovic, 2011; Pushkin Fairy Tales, 2015; Luther dancing with the gods, 2017; Le Trouvère, 2018; „H“,2022), Tilman Hecker (Midnight, 2016 und I Capuleti e i Montecchi, 2016), Chris Kondek (Last Call, 2019), Saša Asentić (Dis Contact – 2023), Ann-Christine Rommen (Sporv og Engel, 2023) und Anne Martin (Umwandlung, 2023). 2011 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Seit 2012 lehrt sie Modedesign an deutschen, schweizerischen und iranischen Kunsthochschulen. Im Iran recherchierte sie zu textilen Handwerkstechniken und Interkulturalität und erhielt dafür Förderungen des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen – ifa.

Julia von Leliwa war von Juni bis September 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst
Julia von Leliwa, Credit: Chloe Bellemere

Julia von Leliwa studierte Integriertes Design an der Hochschule für Künste in Bremen. Sie war als Modedesignerin für Viktor&Rolf und Balenciaga tätig und arbeitete als Kostümbildnerin mit Regisseur:innen wie Robert Wilson (The Life and Death of Marina Abramovic, 2011; Pushkin Fairy Tales, 2015; Luther dancing with the gods, 2017; Le Trouvère, 2018; „H“,2022), Tilman Hecker (Midnight, 2016 und I Capuleti e i Montecchi, 2016), Chris Kondek (Last Call, 2019), Saša Asentić (Dis Contact – 2023), Ann-Christine Rommen (Sporv og Engel, 2023) und Anne Martin (Umwandlung, 2023). 2011 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Seit 2012 lehrt sie Modedesign an deutschen, schweizerischen und iranischen Kunsthochschulen. Im Iran recherchierte sie zu textilen Handwerkstechniken und Interkulturalität und erhielt dafür Förderungen des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen – ifa.

Julia von Leliwa war von Juni bis September 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Andréas Lang

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Andréas Lang begann seine künstlerische Arbeit als freischaffender Fotograf in Paris. Seit 1995 arbeitet er nicht auftragsgebunden, so auch im Bereich Video und Dokumentarfilm. Mit seinen Bildern spürt er besonders den verborgenen Geschichten eines Ortes nach, seien sie historischer, mythologischer oder persönlicher Natur. Er nennt es „visuelle Archäologie“ und es entstehen dabei Bilder, die verschiedene Schichten offen legen – und sich in einer Art Schwebezustand befinden, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, real und imaginär. Lang erhielt diverse Stipendien – zuletzt das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst des Kultursenats Berlin 2017. Seine Arbeiten wurden in Gruppen- und Einzelausstellungen weltweit gezeigt, u.a. bei The Atlantic Triangle, Mercosul Biennale, Porto Alegre/Brasilien (2017) und aktuell wird seine Ausstellung Broken Memories unterstützt vom Alumni-Fonds der Kulturakademie Tarabya im DEPO Istanbul gezeigt.

Andréas Lang war von September bis Dezember 2018 für vier Monate an der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben. Mit einer Verlängerung war er von November bis Dezember 2020 vor Ort und erneut im Rahmen einer Verlängerung im Mai 2023 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Bildende Kunst

Andréas Lang begann seine künstlerische Arbeit als freischaffender Fotograf in Paris. Seit 1995 arbeitet er nicht auftragsgebunden, so auch im Bereich Video und Dokumentarfilm. Mit seinen Bildern spürt er besonders den verborgenen Geschichten eines Ortes nach, seien sie historischer, mythologischer oder persönlicher Natur. Er nennt es „visuelle Archäologie“ und es entstehen dabei Bilder, die verschiedene Schichten offen legen – und sich in einer Art Schwebezustand befinden, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, real und imaginär. Lang erhielt diverse Stipendien – zuletzt das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst des Kultursenats Berlin 2017. Seine Arbeiten wurden in Gruppen- und Einzelausstellungen weltweit gezeigt, u.a. bei The Atlantic Triangle, Mercosul Biennale, Porto Alegre/Brasilien (2017) und aktuell wird seine Ausstellung Broken Memories unterstützt vom Alumni-Fonds der Kulturakademie Tarabya im DEPO Istanbul gezeigt.

Andréas Lang war von September bis Dezember 2018 für vier Monate an der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben. Mit einer Verlängerung war er von November bis Dezember 2020 vor Ort und erneut im Rahmen einer Verlängerung im Mai 2023 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Elisabetta Lanfredini

Jahr 2023
Sparte Musik

Elisabetta Lanfredini ist eine italienische Sängerin, Performerin, Forscherin, Komponistin, Sound-/Videokünstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte Ethnomusikologie und Jazzgesang/Improvisation am Musikkonservatorium von Bologna. In ihrer Arbeit befasst sich mit kultureller Identität und Immigration, mündlichem Erbe, Symbolen und Störungen der zeitgenössischen Gesellschaft. Sie tritt international auf Bühnen wie CTM-Transmediale, Deutschlandfunk Kultur, DAAD Berlin, Share-Imporve European auf und wurde mehrfach ausgezeichnet und hat mehrere Stipendien erhalten, u.a. das Arbeitsstipendien von Gema, Musikfonds/ NewKulturStart Programm und dem Goethe-Institut. Lanfredini arbeitet intensiv mit experimentellen Stimmgruppen im Rahmen der „Rambling Voices“, die sie seit 2019 leitet.

Elisabetta Lanfredini war von Februar bis Mai 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2023
Sparte Musik

Elisabetta Lanfredini ist eine italienische Sängerin, Performerin, Forscherin, Komponistin, Sound-/Videokünstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte Ethnomusikologie und Jazzgesang/Improvisation am Musikkonservatorium von Bologna. In ihrer Arbeit befasst sich mit kultureller Identität und Immigration, mündlichem Erbe, Symbolen und Störungen der zeitgenössischen Gesellschaft. Sie tritt international auf Bühnen wie CTM-Transmediale, Deutschlandfunk Kultur, DAAD Berlin, Share-Imporve European auf und wurde mehrfach ausgezeichnet und hat mehrere Stipendien erhalten, u.a. das Arbeitsstipendien von Gema, Musikfonds/ NewKulturStart Programm und dem Goethe-Institut. Lanfredini arbeitet intensiv mit experimentellen Stimmgruppen im Rahmen der „Rambling Voices“, die sie seit 2019 leitet.

Elisabetta Lanfredini war von Februar bis Mai 2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.