Year: 2024

Tümay Kılınçel

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Tümay Kılınçel erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Ängste und Stereotype im Zusammenhang mit Körper und Bewegungen, die von gesellschaftlichen Machtstrukturen beeinflusst sind. Ihr Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Tanzkanon. Seit 2010 beschäftigt sie sich intensiv mit dem sogenannten „Bauchtanz“ als Mittel zur Dekolonisierung des Tanzes. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit feministischen Fragestellungen, insbesondere in Bezug auf sozial verankerte traditionelle Rollenbilder. Kılınçel untersucht dabei die Bedeutung von Haar als Material und Ausdruck von Körperlichkeit, das zwischen Wert und Verstörung oszilliert. Unter dem Label should-I-know arbeitet sie als interdisziplinäres Duo mit einem Fokus auf Tanz und Medien. Sie war Stipendiatin bei verschiedenen renommierten Programmen wie danceWEB Stipendiatin bei ImPuls Tanz, Studien-Stipendiatin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wurde 2023 mit dem Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Darstellende Künste ausgezeichnet. Ihre Arbeit we 2 raqs wurde 2024 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen. Im Mai 2024 feierte ihre neue Produktion Melodrama Suits Her – A Revenge Evening in Berlin Premiere.

Tümay Kılınçel war von Juni bis September 2024 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst
© Cornelius Schape

Tümay Kılınçel erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Ängste und Stereotype im Zusammenhang mit Körper und Bewegungen, die von gesellschaftlichen Machtstrukturen beeinflusst sind. Ihr Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Tanzkanon. Seit 2010 beschäftigt sie sich intensiv mit dem sogenannten „Bauchtanz“ als Mittel zur Dekolonisierung des Tanzes. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit feministischen Fragestellungen, insbesondere in Bezug auf sozial verankerte traditionelle Rollenbilder. Kılınçel untersucht dabei die Bedeutung von Haar als Material und Ausdruck von Körperlichkeit, das zwischen Wert und Verstörung oszilliert. Unter dem Label should-I-know arbeitet sie als interdisziplinäres Duo mit einem Fokus auf Tanz und Medien. Sie war Stipendiatin bei verschiedenen renommierten Programmen wie danceWEB Stipendiatin bei ImPuls Tanz, Studien-Stipendiatin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wurde 2023 mit dem Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Darstellende Künste ausgezeichnet. Ihre Arbeit we 2 raqs wurde 2024 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen. Im Mai 2024 feierte ihre neue Produktion Melodrama Suits Her – A Revenge Evening in Berlin Premiere.

Tümay Kılınçel war von Juni bis September 2024 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Idil Baydar

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Idil Baydar ist eine multidimensionale und preisgekrönte Künstlerin, die mit sozial- und gesellschaftskritischer Kunst intersektional-antirassistische Diskurse anstößt und mit Jugendeinrichtungen, Universitäten, Theatern, Medien, Autor:innen, Museen und anderen Institutionen zusammenarbeitet. Im Dezember 2011 veröffentlichte Idil Baydar auf YouTube ihre ersten Videos im Genre Sozialkritik mit Hilfe ihrer Kunstfiguren Jilet Ayse und Gerda Grischke. Nachdem sie die Millionenklickgrenze durchbrochen hatte, entwickelte sie 2014 ihr erstes abendfüllendes Comedy-Programm. Seitdem tritt sie in verschiedensten Kabarett- und Comedy-Sendungen im Fernsehen auf und spielt in ihrer Rolle als Jilet Ayse in diversen Internetformaten. Seit 2021 ist Idil Baydar Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. Letzte Produktion war Ghettolektuell. Idil Baydar lebt in Berlin.

Idil Baydar war von Juni bis September 2024 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst
© Mike Wolff

Idil Baydar ist eine multidimensionale und preisgekrönte Künstlerin, die mit sozial- und gesellschaftskritischer Kunst intersektional-antirassistische Diskurse anstößt und mit Jugendeinrichtungen, Universitäten, Theatern, Medien, Autor:innen, Museen und anderen Institutionen zusammenarbeitet. Im Dezember 2011 veröffentlichte Idil Baydar auf YouTube ihre ersten Videos im Genre Sozialkritik mit Hilfe ihrer Kunstfiguren Jilet Ayse und Gerda Grischke. Nachdem sie die Millionenklickgrenze durchbrochen hatte, entwickelte sie 2014 ihr erstes abendfüllendes Comedy-Programm. Seitdem tritt sie in verschiedensten Kabarett- und Comedy-Sendungen im Fernsehen auf und spielt in ihrer Rolle als Jilet Ayse in diversen Internetformaten. Seit 2021 ist Idil Baydar Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. Letzte Produktion war Ghettolektuell. Idil Baydar lebt in Berlin.

Idil Baydar war von Juni bis September 2024 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Elif Sözer & Zeynep Özden

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Elif Sözer wurde in Istanbul geboren und wuchs in Wien auf. Sie absolvierte ihr Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und machte eine Physical Theater Ausbildung auf der Grundlage der Jacques Lecoq-Pädagogik an der London International School of Performing Arts. Ihr Masterstudium in Dramaturgie und Theaterkritik absolvierte sie an der Istanbul Universität. Seit 2019 lebt sie in Berlin. Zwei Spielzeiten lang arbeitete sie dort als Teil der Schauspieldirektion der Volksbühne Berlin als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin. Seit 2021 ist sie als freie Dramaturgin, Movement Director und Schauspielerin tätig. Seit 2024 unterrichtet sie als Dozentin für Körpertheater (Physical Theatre) am arthaus.berlin.

Zeynep Özden absolvierte ihr Bachelorstudium an der Galatasaray Universität in Istanbul im Fachbereich Radio-TV-Kino. Nach ihrem Schauspielstudium an der Pera School of Fine Arts schloss sie ihren Master in Regie an der Kadir Has Universität im Fachbereich Film und Drama ab. Seit der Gründung des Theater Pera im Jahr 2001 ist sie dort als Schauspielerin und Regisseurin tätig. Zeynep Özden arbeitet als freie Theaterregisseurin und Übersetzerin in Istanbul und inszeniert Arbeiten in Form von Lesetheater und Videoperformance. Sie nahm an zahlreichen Workshops in der Türkei und im Ausland teil und ist auch Schauspiellehrerin.

Ihre erste gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit realisierten Elif Sözer & Zeynep Özden im Jahr 2023 mit dem Stück Kayıp Adımlar (Verlorene Schritte) im Alan Kadıköy. Das Stück wurde im Rahmen einer offenen Ausschreibung des Theaters ausgewählt und in der Spielzeit 2023/2024 regelmäßig aufgeführt.

Elif Sözer und Zeynep Özden waren von Oktober 2024 bis Januar 2025 als Tandem im Rahmen der türkisch-deutschen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya und sind im Oktober 2025 sowie von Dezember 2025 bis Januar 2026 im Rahmen eines Verlängerung erneut vor Ort.

Jahr 2024
Sparte Darstellende Kunst

Elif Sözer wurde in Istanbul geboren und wuchs in Wien auf. Sie absolvierte ihr Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und machte eine Physical Theater Ausbildung auf der Grundlage der Jacques Lecoq-Pädagogik an der London International School of Performing Arts. Ihr Masterstudium in Dramaturgie und Theaterkritik absolvierte sie an der Istanbul Universität. Seit 2019 lebt sie in Berlin. Zwei Spielzeiten lang arbeitete sie dort als Teil der Schauspieldirektion der Volksbühne Berlin als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin. Seit 2021 ist sie als freie Dramaturgin, Movement Director und Schauspielerin tätig. Seit 2024 unterrichtet sie als Dozentin für Körpertheater (Physical Theatre) am arthaus.berlin.

Zeynep Özden absolvierte ihr Bachelorstudium an der Galatasaray Universität in Istanbul im Fachbereich Radio-TV-Kino. Nach ihrem Schauspielstudium an der Pera School of Fine Arts schloss sie ihren Master in Regie an der Kadir Has Universität im Fachbereich Film und Drama ab. Seit der Gründung des Theater Pera im Jahr 2001 ist sie dort als Schauspielerin und Regisseurin tätig. Zeynep Özden arbeitet als freie Theaterregisseurin und Übersetzerin in Istanbul und inszeniert Arbeiten in Form von Lesetheater und Videoperformance. Sie nahm an zahlreichen Workshops in der Türkei und im Ausland teil und ist auch Schauspiellehrerin.

Ihre erste gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit realisierten Elif Sözer & Zeynep Özden im Jahr 2023 mit dem Stück Kayıp Adımlar (Verlorene Schritte) im Alan Kadıköy. Das Stück wurde im Rahmen einer offenen Ausschreibung des Theaters ausgewählt und in der Spielzeit 2023/2024 regelmäßig aufgeführt.

Elif Sözer und Zeynep Özden waren von Oktober 2024 bis Januar 2025 als Tandem im Rahmen der türkisch-deutschen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya und sind im Oktober 2025 sowie von Dezember 2025 bis Januar 2026 im Rahmen eines Verlängerung erneut vor Ort.

Yelta Köm & Ulya Soley

Jahr 2024
Sparte Architektur

Yelta Köm, geboren 1986 in Istanbul, ist ein Künstler, der architektonische, künstlerische und räumliche Praktiken zusammenbringt, um soziale und politische Themen zu diskutieren. Umweltwahrnehmung, urbane Bilder, neoliberale Transformationen, Spannungen zwischen Natur und Technologie, kollektive Bewegungen und Migration inspirieren oft seine Arbeit. Die Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Köms Praxis, die verschiedene Methoden und Materialien umfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Landformen, Technologie, kritische Ansätze für Umwelt und Gemeinschaften, Methoden der Stadtüberwachung, Datenkartierungssysteme, architektonische Technologien, mündliche und kinematografische Erzählungen und die Hinterfragung von Darstellungstechniken. Köm erhielt seinen Bachelor an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Yıldız und absolvierte seinen Master an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Er ist Mitbegründer von Herkes İçin Mimarlık (Architektur für alle), einer gemeinnützigen Organisation, die Ansätze für soziale Probleme in der Türkei aus architektonischer Sicht anbietet. Er nahm 2018 an Micro Residency (Athen) und 2022 an SAHA Studio (als Teil des Silent University Orientation Program) teil. Köms persönliche und kollektive Arbeiten wurden auf mehreren Biennalen, in Museen, Galerien und Kunstinstitutionen ausgestellt, darunter die Istanbul Biennale, die Architekturbiennale Venedig, das Istanbul Modern Museum, das MAXXI Museum (Rom), SALT (Istanbul), das V&A Museum (London), das nGbK (Berlin), das The Art Institute of Chicago, die Galerie UM (Prag), das transmediale vorspiel Silent Green (Berlin), die Chicago Architecture Biennial, TOP e. V (Berlin), Architekturbiennale von Venedig, Galerie UM (Prag), Kunstbiennale von Venedig. Außerdem hält er Vorträge und Präsentationen in verschiedenen Institutionen wie dem Deutschen Architektur Museum, Frankfurt, ACC Galerie Weimar, HKW Berlin. Er lebt in Berlin.

Ulya Soley arbeitet im Pera Museum, Istanbul, als Kuratorin und Herausgeberin von Publikationen. Sie absolvierte ihren MA in Kultur, Kritik und Kuration am Central Saint Martins und ihren BA in Kunstgeschichte und Psychologie an der McGill University. Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören Souvenirs of the Future und A Question of Taste im Pera Museum, all familiar, all foreign im Versus Art Project und How shall we dress for the occasion? im 601 Artspace in New York. Sie hat für verschiedene Kunstbücher und -magazine redaktionelle Arbeit geleistet und ihre Texte erschienen in Publikationen wie Texte zur Kunst, Art Agenda, Sanat Dünyamız, Argonotlar, Manifold und Art unlimited.

Yelta Köm und Ulya Soley waren von Februar bis Mai 2024 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Architektur
Credits: Nadir Sönmez | Private

Yelta Köm, geboren 1986 in Istanbul, ist ein Künstler, der architektonische, künstlerische und räumliche Praktiken zusammenbringt, um soziale und politische Themen zu diskutieren. Umweltwahrnehmung, urbane Bilder, neoliberale Transformationen, Spannungen zwischen Natur und Technologie, kollektive Bewegungen und Migration inspirieren oft seine Arbeit. Die Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Köms Praxis, die verschiedene Methoden und Materialien umfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Landformen, Technologie, kritische Ansätze für Umwelt und Gemeinschaften, Methoden der Stadtüberwachung, Datenkartierungssysteme, architektonische Technologien, mündliche und kinematografische Erzählungen und die Hinterfragung von Darstellungstechniken. Köm erhielt seinen Bachelor an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Yıldız und absolvierte seinen Master an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Er ist Mitbegründer von Herkes İçin Mimarlık (Architektur für alle), einer gemeinnützigen Organisation, die Ansätze für soziale Probleme in der Türkei aus architektonischer Sicht anbietet. Er nahm 2018 an Micro Residency (Athen) und 2022 an SAHA Studio (als Teil des Silent University Orientation Program) teil. Köms persönliche und kollektive Arbeiten wurden auf mehreren Biennalen, in Museen, Galerien und Kunstinstitutionen ausgestellt, darunter die Istanbul Biennale, die Architekturbiennale Venedig, das Istanbul Modern Museum, das MAXXI Museum (Rom), SALT (Istanbul), das V&A Museum (London), das nGbK (Berlin), das The Art Institute of Chicago, die Galerie UM (Prag), das transmediale vorspiel Silent Green (Berlin), die Chicago Architecture Biennial, TOP e. V (Berlin), Architekturbiennale von Venedig, Galerie UM (Prag), Kunstbiennale von Venedig. Außerdem hält er Vorträge und Präsentationen in verschiedenen Institutionen wie dem Deutschen Architektur Museum, Frankfurt, ACC Galerie Weimar, HKW Berlin. Er lebt in Berlin.

Ulya Soley arbeitet im Pera Museum, Istanbul, als Kuratorin und Herausgeberin von Publikationen. Sie absolvierte ihren MA in Kultur, Kritik und Kuration am Central Saint Martins und ihren BA in Kunstgeschichte und Psychologie an der McGill University. Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören Souvenirs of the Future und A Question of Taste im Pera Museum, all familiar, all foreign im Versus Art Project und How shall we dress for the occasion? im 601 Artspace in New York. Sie hat für verschiedene Kunstbücher und -magazine redaktionelle Arbeit geleistet und ihre Texte erschienen in Publikationen wie Texte zur Kunst, Art Agenda, Sanat Dünyamız, Argonotlar, Manifold und Art unlimited.

Yelta Köm und Ulya Soley waren von Februar bis Mai 2024 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Yelta Köm & Ulya Soley

Jahr 2024
Sparte

Yelta Köm, geboren 1986 in Istanbul, ist ein Künstler, der architektonische, künstlerische und räumliche Praktiken zusammenbringt, um soziale und politische Themen zu diskutieren. Umweltwahrnehmung, urbane Bilder, neoliberale Transformationen, Spannungen zwischen Natur und Technologie, kollektive Bewegungen und Migration inspirieren oft seine Arbeit. Die Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Köms Praxis, die verschiedene Methoden und Materialien umfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Landformen, Technologie, kritische Ansätze für Umwelt und Gemeinschaften, Methoden der Stadtüberwachung, Datenkartierungssysteme, architektonische Technologien, mündliche und kinematografische Erzählungen und die Hinterfragung von Darstellungstechniken. Köm erhielt seinen Bachelor an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Yıldız und absolvierte seinen Master an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Er ist Mitbegründer von Herkes İçin Mimarlık (Architektur für alle), einer gemeinnützigen Organisation, die Ansätze für soziale Probleme in der Türkei aus architektonischer Sicht anbietet. Er nahm 2018 an Micro Residency (Athen) und 2022 an SAHA Studio (als Teil des Silent University Orientation Program) teil. Köms persönliche und kollektive Arbeiten wurden auf mehreren Biennalen, in Museen, Galerien und Kunstinstitutionen ausgestellt, darunter die Istanbul Biennale, die Architekturbiennale Venedig, das Istanbul Modern Museum, das MAXXI Museum (Rom), SALT (Istanbul), das V&A Museum (London), das nGbK (Berlin), das The Art Institute of Chicago, die Galerie UM (Prag), das transmediale vorspiel Silent Green (Berlin), die Chicago Architecture Biennial, TOP e. V (Berlin), Architekturbiennale von Venedig, Galerie UM (Prag), Kunstbiennale von Venedig. Außerdem hält er Vorträge und Präsentationen in verschiedenen Institutionen wie dem Deutschen Architektur Museum, Frankfurt, ACC Galerie Weimar, HKW Berlin. Er lebt in Berlin.

Ulya Soley arbeitet im Pera Museum, Istanbul, als Kuratorin und Herausgeberin von Publikationen. Sie absolvierte ihren MA in Kultur, Kritik und Kuration am Central Saint Martins und ihren BA in Kunstgeschichte und Psychologie an der McGill University. Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören Souvenirs of the Future und A Question of Taste im Pera Museum, all familiar, all foreign im Versus Art Project und How shall we dress for the occasion? im 601 Artspace in New York. Sie hat für verschiedene Kunstbücher und -magazine redaktionelle Arbeit geleistet und ihre Texte erschienen in Publikationen wie Texte zur Kunst, Art Agenda, Sanat Dünyamız, Argonotlar, Manifold und Art unlimited.

Yelta Köm und Ulya Soley waren von Februar bis Mai 2024 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte
Credits: Nadir Sönmez | Private

Yelta Köm, geboren 1986 in Istanbul, ist ein Künstler, der architektonische, künstlerische und räumliche Praktiken zusammenbringt, um soziale und politische Themen zu diskutieren. Umweltwahrnehmung, urbane Bilder, neoliberale Transformationen, Spannungen zwischen Natur und Technologie, kollektive Bewegungen und Migration inspirieren oft seine Arbeit. Die Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Köms Praxis, die verschiedene Methoden und Materialien umfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Landformen, Technologie, kritische Ansätze für Umwelt und Gemeinschaften, Methoden der Stadtüberwachung, Datenkartierungssysteme, architektonische Technologien, mündliche und kinematografische Erzählungen und die Hinterfragung von Darstellungstechniken. Köm erhielt seinen Bachelor an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Yıldız und absolvierte seinen Master an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Er ist Mitbegründer von Herkes İçin Mimarlık (Architektur für alle), einer gemeinnützigen Organisation, die Ansätze für soziale Probleme in der Türkei aus architektonischer Sicht anbietet. Er nahm 2018 an Micro Residency (Athen) und 2022 an SAHA Studio (als Teil des Silent University Orientation Program) teil. Köms persönliche und kollektive Arbeiten wurden auf mehreren Biennalen, in Museen, Galerien und Kunstinstitutionen ausgestellt, darunter die Istanbul Biennale, die Architekturbiennale Venedig, das Istanbul Modern Museum, das MAXXI Museum (Rom), SALT (Istanbul), das V&A Museum (London), das nGbK (Berlin), das The Art Institute of Chicago, die Galerie UM (Prag), das transmediale vorspiel Silent Green (Berlin), die Chicago Architecture Biennial, TOP e. V (Berlin), Architekturbiennale von Venedig, Galerie UM (Prag), Kunstbiennale von Venedig. Außerdem hält er Vorträge und Präsentationen in verschiedenen Institutionen wie dem Deutschen Architektur Museum, Frankfurt, ACC Galerie Weimar, HKW Berlin. Er lebt in Berlin.

Ulya Soley arbeitet im Pera Museum, Istanbul, als Kuratorin und Herausgeberin von Publikationen. Sie absolvierte ihren MA in Kultur, Kritik und Kuration am Central Saint Martins und ihren BA in Kunstgeschichte und Psychologie an der McGill University. Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören Souvenirs of the Future und A Question of Taste im Pera Museum, all familiar, all foreign im Versus Art Project und How shall we dress for the occasion? im 601 Artspace in New York. Sie hat für verschiedene Kunstbücher und -magazine redaktionelle Arbeit geleistet und ihre Texte erschienen in Publikationen wie Texte zur Kunst, Art Agenda, Sanat Dünyamız, Argonotlar, Manifold und Art unlimited.

Yelta Köm und Ulya Soley waren von Februar bis Mai 2024 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya.

Ute Freund & Rûken Tekeş

Jahr 2024
Sparte Film

Ute Freund ist Kamerafrau und lebt in Berlin. Sie dreht experimentelle Kunstfilme, Spiel- und Dokumentarfilme. Sie studierte Kunstgeschichte, bevor sie ihr Kamerastudium an der Hamburg Media School begann. Ihr Diplomfilm AUSREISSER erhielt 2005 einen Studentenoscar. 2006 wurde sie ausgewählt für das Emerging Filmmakers Program in Cannes. Mit DU HAST GESAGT, DASS DU MICH LIEBST gewann sie 2007 den Nationalen Wettbewerb für Bildgestalterinnen. Für den Dokumentarfilm HELLO, I AM DAVID! erhielt sie den Deutschen Kamerapreis 2016.

Rûken Tekeş, geboren in Diyarbakır, ist eine internationale Menschenrechtsexpertin und Filmemacherin. Sie begann 2015 mit dem Drehbuchschreiben und Regieführen zu sozialen, politischen und ökologischen Themen. Ihr mehrfach preisgekröntes Kurzfilmdebüt HEVÊRK / THE CIRCLE wurde für den Europäischen Filmpreis 2017 nominiert. Ihr Spielfilmdebüt AETHER feierte beim Visions du Réel FF 2019 Premiere und wurde auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Tekeş lebt derzeit in Istanbul und entwickelt ihren neuen Spielfilm PHILAX.

Ute Freund und Rûken Tekeş waren von Oktober 2022 bis Januar 2023 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya und waren im Rahmen von einer Verlängerung von Februar bis März 2024 an der Akademie.

Jahr 2024
Sparte Film

Ute Freund ist Kamerafrau und lebt in Berlin. Sie dreht experimentelle Kunstfilme, Spiel- und Dokumentarfilme. Sie studierte Kunstgeschichte, bevor sie ihr Kamerastudium an der Hamburg Media School begann. Ihr Diplomfilm AUSREISSER erhielt 2005 einen Studentenoscar. 2006 wurde sie ausgewählt für das Emerging Filmmakers Program in Cannes. Mit DU HAST GESAGT, DASS DU MICH LIEBST gewann sie 2007 den Nationalen Wettbewerb für Bildgestalterinnen. Für den Dokumentarfilm HELLO, I AM DAVID! erhielt sie den Deutschen Kamerapreis 2016.

Rûken Tekeş, geboren in Diyarbakır, ist eine internationale Menschenrechtsexpertin und Filmemacherin. Sie begann 2015 mit dem Drehbuchschreiben und Regieführen zu sozialen, politischen und ökologischen Themen. Ihr mehrfach preisgekröntes Kurzfilmdebüt HEVÊRK / THE CIRCLE wurde für den Europäischen Filmpreis 2017 nominiert. Ihr Spielfilmdebüt AETHER feierte beim Visions du Réel FF 2019 Premiere und wurde auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Tekeş lebt derzeit in Istanbul und entwickelt ihren neuen Spielfilm PHILAX.

Ute Freund und Rûken Tekeş waren von Oktober 2022 bis Januar 2023 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiat:innen der Kulturakademie Tarabya und waren im Rahmen von einer Verlängerung von Februar bis März 2024 an der Akademie.

Clarissa Thieme

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst

Clarissa Thieme ist eine Filmemacherin und Künstlerin deren Arbeiten von Fotografie, Film und Video, bis hin zu Performance und Text reichen. Sie spürt in ihnen oft den Implikationen von Erinnerungsprozessen und der Rekonstruktion kollektiver Erfahrungen und Traumata nach. Ihre Praxis ist forschungsbasiert und oft kollaborativ. Thieme studierte Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin (UdK), hat einen Abschluss in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis und ist Research Alumni des Berlin Center for Advanced Studies in Arts and Sciences (BAS). Sie präsentierte ihre Arbeiten international in zahlreichen Ausstellungen und auf Festivals, zuletzt unter anderem Haus der Kulturen der Welt (2022), Kunsthalle Mannheim (2021); neuer berliner kunstverein (2021); Anthology Film Archives, NYC (2021); Rencontres Internationales Paris (2021); Berlinale Forum (2020), Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2019). Ihre Arbeiten umfassen unter anderem Today is 11th June 1993 (Film, 13′, & Installation/Performance, 2018), Weiter war nichts, ist nichts (Installation, 2019), Can’t You See Them? – Repeat. (Film, 8′ & Installation 2019), What Remains I Šta ostaje I Was bleibt / Re-visited (Film, 70′, 2020), Archival Grid, Preview (Installation, 11′, 2021 mit Charlotte Eifler), Do You Remember Sarajevo – Multitude (Installation, 2021/22 mit Nihad Kreševljaković).

Clarissa Thieme war von August bis September 2021 und von Februar bis März 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya, und ist dies erneut im Januar 2024.

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst

Clarissa Thieme ist eine Filmemacherin und Künstlerin deren Arbeiten von Fotografie, Film und Video, bis hin zu Performance und Text reichen. Sie spürt in ihnen oft den Implikationen von Erinnerungsprozessen und der Rekonstruktion kollektiver Erfahrungen und Traumata nach. Ihre Praxis ist forschungsbasiert und oft kollaborativ. Thieme studierte Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin (UdK), hat einen Abschluss in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis und ist Research Alumni des Berlin Center for Advanced Studies in Arts and Sciences (BAS). Sie präsentierte ihre Arbeiten international in zahlreichen Ausstellungen und auf Festivals, zuletzt unter anderem Haus der Kulturen der Welt (2022), Kunsthalle Mannheim (2021); neuer berliner kunstverein (2021); Anthology Film Archives, NYC (2021); Rencontres Internationales Paris (2021); Berlinale Forum (2020), Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2019). Ihre Arbeiten umfassen unter anderem Today is 11th June 1993 (Film, 13′, & Installation/Performance, 2018), Weiter war nichts, ist nichts (Installation, 2019), Can’t You See Them? – Repeat. (Film, 8′ & Installation 2019), What Remains I Šta ostaje I Was bleibt / Re-visited (Film, 70′, 2020), Archival Grid, Preview (Installation, 11′, 2021 mit Charlotte Eifler), Do You Remember Sarajevo – Multitude (Installation, 2021/22 mit Nihad Kreševljaković).

Clarissa Thieme war von August bis September 2021 und von Februar bis März 2022 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya, und ist dies erneut im Januar 2024.

Gün Tank

Jahr 2024
Sparte Literatur

Gün Tank ist Autorin, Moderatorin, Rednerin und Kuratorin. Nach einem Journalismus Studium an der Marmara Universität, Istanbul, absolvierte sie den Master of Public Administration an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie war Co-Kuratorin der Ausstellung 22:14 …und es kamen Frauen (2011), die die erste Generation von Arbeitsmigrantinnen in der Bundesrepublik porträtierte, und der Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe. Außerdem war sie Co-Kuratorin der Eventreihe RIOT NOW! 2015 und 2021 erhielt sie vom Land Berlin das Arbeits- und Recherchestipendium Literatur. Die Optimistinnen. Roman unserer Mütter ist ihr Debütroman, der im September 2022 bei S. Fischer Verlage erschien. Gün Tank feiert die vielen Frauen, die dieses Land mit aufbauten und veränderten, und die sich in der deutschen Geschichte kaum wiederfinden. Starke Frauen, mutige Frauen: unsere Mütter. Unsere Großmütter.
2024 wurde DIE OPTIMISTINNEN am Gorki uraufgeführt. Eine weitere Adaption erfolgte im Stadttheater Bielefeld.

Gün Tank ist von Oktober 2024 bis Januar 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Literatur
Foto: Heike Steinweg
Foto: Heike Steinweg

Gün Tank ist Autorin, Moderatorin, Rednerin und Kuratorin. Nach einem Journalismus Studium an der Marmara Universität, Istanbul, absolvierte sie den Master of Public Administration an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie war Co-Kuratorin der Ausstellung 22:14 …und es kamen Frauen (2011), die die erste Generation von Arbeitsmigrantinnen in der Bundesrepublik porträtierte, und der Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe. Außerdem war sie Co-Kuratorin der Eventreihe RIOT NOW! 2015 und 2021 erhielt sie vom Land Berlin das Arbeits- und Recherchestipendium Literatur. Die Optimistinnen. Roman unserer Mütter ist ihr Debütroman, der im September 2022 bei S. Fischer Verlage erschien. Gün Tank feiert die vielen Frauen, die dieses Land mit aufbauten und veränderten, und die sich in der deutschen Geschichte kaum wiederfinden. Starke Frauen, mutige Frauen: unsere Mütter. Unsere Großmütter.
2024 wurde DIE OPTIMISTINNEN am Gorki uraufgeführt. Eine weitere Adaption erfolgte im Stadttheater Bielefeld.

Gün Tank ist von Oktober 2024 bis Januar 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Ülkü Süngün

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst

Ülkü Süngün (geb. 1970 in Istanbul, Türkei) ist Bildhauerin, Kuratorin und forschende Aktivistin und lebt und arbeitet in Stuttgart, wo sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei studierte. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mittels prozessorientierter wie kollaborativer Ansätze zu Migrations- und Identitätspolitiken ebenso wie Erinnerung. Hierfür nutzt sie Medien wie Bildhauerei, Installation, Fotografie, Video und Performance Art. Mit dem 2017 gegründeten „Institut für Künstlerische Post-Migrationsforschung“ macht sie ihre künstlerische Forschung sowie sozial- und gesellschaftskritische Praxis strukturell sichtbar und nutzt Räume nomadisch. Das von ihr entworfene Denkmal für deportierte Jüd:innen am Killesbergpark in Stuttgart wurde 2013 realisiert. Zuletzt stellte sie im Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen des Kubus Sparda Kunstpreises Bildhauerei aus und gewann den Publikumspreis. Ihre Arbeiten sind Teil der europaweit tourenden Ausstellung „Offener Prozess“ zum NSU-Komplex und rassistischen Kontinuitäten in Deutschland. 2022-2023 lehrte sie Bildhauerei und Digitale Medien als Vertretungsprofessorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2024 war sie Stipendiatin des Landes BW am Cité internationale des arts in Paris.

Ülkü Süngün ist von Oktober 2024 bis Januar 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst

Ülkü Süngün (geb. 1970 in Istanbul, Türkei) ist Bildhauerin, Kuratorin und forschende Aktivistin und lebt und arbeitet in Stuttgart, wo sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei studierte. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mittels prozessorientierter wie kollaborativer Ansätze zu Migrations- und Identitätspolitiken ebenso wie Erinnerung. Hierfür nutzt sie Medien wie Bildhauerei, Installation, Fotografie, Video und Performance Art. Mit dem 2017 gegründeten „Institut für Künstlerische Post-Migrationsforschung“ macht sie ihre künstlerische Forschung sowie sozial- und gesellschaftskritische Praxis strukturell sichtbar und nutzt Räume nomadisch. Das von ihr entworfene Denkmal für deportierte Jüd:innen am Killesbergpark in Stuttgart wurde 2013 realisiert. Zuletzt stellte sie im Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen des Kubus Sparda Kunstpreises Bildhauerei aus und gewann den Publikumspreis. Ihre Arbeiten sind Teil der europaweit tourenden Ausstellung „Offener Prozess“ zum NSU-Komplex und rassistischen Kontinuitäten in Deutschland. 2022-2023 lehrte sie Bildhauerei und Digitale Medien als Vertretungsprofessorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2024 war sie Stipendiatin des Landes BW am Cité internationale des arts in Paris.

Ülkü Süngün ist von Oktober 2024 bis Januar 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Peter Steckroth (Sanatçı Kolektifi Jochen Schmith)

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst

Peter Steckroth arbeitet seit dem Jahr 2000 zusammen mit Carola Wagenplast als Künstlerkollektiv Jochen Schmith. Sie haben beide an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg studiert. Ihre künstlerischen Arbeiten sind oft ortsbezogene Installationen, beinhalten Objekte, Videos, Licht, Malerei, Texte und Performance und werden in einen institutionskritischen Zusammenhang eingeordnet. Ihrer Arbeit gehen Recherchen und kritische Reflexionen zu Orten und ihrer Geschichte und der Frage nach Wert voraus, ebenso die Frage nach gesellschaftlicher Relevanz und der Rolle des Betrachters.

Aktuell arbeitet Jochen Schmith über das Verhältnis von öffentlichem und privatisiertem Raum. Welche Veränderungen durch Intervention und Einflussnahme auf öffentlichen Raum finden statt und greifen dadurch auf gesellschaftliche Verhältnisse ein?

Die Arbeiten von Jochen Schmith waren u.a. in Ausstellungen im Kunstverein Braunschweig, Kunstverein Hamburg, Hedah in Maastricht, Kunsthaus in Bregenz, Bundeskunsthalle Bonn, Kunstverein Heidelberg, Para/Site in Hong Kong, Halle für Kunst in Lüneburg, VI,VII in Oslo, Kunstverein Harburger Bahnhof, Centre of Contemporary Art Warschau, WCW Gallery in Hamburg, Kunstverein Langenhagen, SUBTE in Montevideo, Kunsthalle Mannheim, Marres in Maastricht und dem Golden Pudel Club in Hamburg zu sehen.

Jochen Schmith erhielt u.a. den Edwin-Scharff-Preis, den Lichtwark Förderpreis, sowie die Stipendien am WIELS in Brüssel, kunstzeitraum in München und Villa Concordia in Bamberg. Als Gastprofessor:in unterrichtete Jochen Schmith an der HfbK in Hamburg und der HGB in Leipzig.

Peter Steckroth ist von Oktober 2023 bis Januar 2024 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2024
Sparte Bildende Kunst
Credit: Jochen Schmith

Peter Steckroth arbeitet seit dem Jahr 2000 zusammen mit Carola Wagenplast als Künstlerkollektiv Jochen Schmith. Sie haben beide an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg studiert. Ihre künstlerischen Arbeiten sind oft ortsbezogene Installationen, beinhalten Objekte, Videos, Licht, Malerei, Texte und Performance und werden in einen institutionskritischen Zusammenhang eingeordnet. Ihrer Arbeit gehen Recherchen und kritische Reflexionen zu Orten und ihrer Geschichte und der Frage nach Wert voraus, ebenso die Frage nach gesellschaftlicher Relevanz und der Rolle des Betrachters.

Aktuell arbeitet Jochen Schmith über das Verhältnis von öffentlichem und privatisiertem Raum. Welche Veränderungen durch Intervention und Einflussnahme auf öffentlichen Raum finden statt und greifen dadurch auf gesellschaftliche Verhältnisse ein?

Die Arbeiten von Jochen Schmith waren u.a. in Ausstellungen im Kunstverein Braunschweig, Kunstverein Hamburg, Hedah in Maastricht, Kunsthaus in Bregenz, Bundeskunsthalle Bonn, Kunstverein Heidelberg, Para/Site in Hong Kong, Halle für Kunst in Lüneburg, VI,VII in Oslo, Kunstverein Harburger Bahnhof, Centre of Contemporary Art Warschau, WCW Gallery in Hamburg, Kunstverein Langenhagen, SUBTE in Montevideo, Kunsthalle Mannheim, Marres in Maastricht und dem Golden Pudel Club in Hamburg zu sehen.

Jochen Schmith erhielt u.a. den Edwin-Scharff-Preis, den Lichtwark Förderpreis, sowie die Stipendien am WIELS in Brüssel, kunstzeitraum in München und Villa Concordia in Bamberg. Als Gastprofessor:in unterrichtete Jochen Schmith an der HfbK in Hamburg und der HGB in Leipzig.

Peter Steckroth ist von Oktober 2023 bis Januar 2024 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.