Gerrit Frohne-Brinkmann

Jahr 2025
Sparte Bildende Kunst

Gerrit Frohne-Brinkmann (geb. 1990 in Friesoythe, Deutschland) studierte an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Seine bildhauerische Praxis, die unterschiedlichste Techniken von handgefertigter Keramik und Papiermaché bis hin zu gefundenen Objekten und Readymades umspannt, vereint widersprüchliche visuelle Sprachen und materielle Logiken. Zustände des Ausrangierten, Ungeliebten und Vergessenen bilden einen wiederkehrenden Bezugspunkt seiner Werke. Er untersucht die verschiedenen Mittel von Illusion, Nachahmung und Inszenierung an den Schnittstellen von Technologiegeschichte, Naturwissenschaften sowie Unterhaltungs- und Popkultur. Pflanzen und Tiere, ihre Nachbildungen oder Aneignungen, stehen häufig im Fokus seiner Auseinandersetzung und fungieren als Protagonisten seiner Arbeiten. Im Umgang mit den Bedingungen des Ausstellens untersucht er die Spannung zwischen Anziehungskraft und Enttäuschung. Zuletzt waren seine Werke in der Hamburger Kunsthalle, im Hangar Y, Meudon (2024), in der Fundación Marso, Mexico City (2023), bei LambdaLambdaLambda, Prishtina sowie im Oldenburger Kunstverein (2022) zu sehen. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Gerrit Frohne-Brinkmann war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Bildende Kunst
© Simone Scardovelli

Gerrit Frohne-Brinkmann (geb. 1990 in Friesoythe, Deutschland) studierte an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Seine bildhauerische Praxis, die unterschiedlichste Techniken von handgefertigter Keramik und Papiermaché bis hin zu gefundenen Objekten und Readymades umspannt, vereint widersprüchliche visuelle Sprachen und materielle Logiken. Zustände des Ausrangierten, Ungeliebten und Vergessenen bilden einen wiederkehrenden Bezugspunkt seiner Werke. Er untersucht die verschiedenen Mittel von Illusion, Nachahmung und Inszenierung an den Schnittstellen von Technologiegeschichte, Naturwissenschaften sowie Unterhaltungs- und Popkultur. Pflanzen und Tiere, ihre Nachbildungen oder Aneignungen, stehen häufig im Fokus seiner Auseinandersetzung und fungieren als Protagonisten seiner Arbeiten. Im Umgang mit den Bedingungen des Ausstellens untersucht er die Spannung zwischen Anziehungskraft und Enttäuschung. Zuletzt waren seine Werke in der Hamburger Kunsthalle, im Hangar Y, Meudon (2024), in der Fundación Marso, Mexico City (2023), bei LambdaLambdaLambda, Prishtina sowie im Oldenburger Kunstverein (2022) zu sehen. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Gerrit Frohne-Brinkmann war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Gerrit Frohne-Brinkmann bei der 10. Çanakkale Biennale

Datum 10. Oktober - 20. November 2026
Sparte 15 Jahre Kulturakademie Tarabya

Vom 10. Oktober bis 20. November 2026 präsentiert die 10. Çanakkale Biennale unter dem Titel Metcezir / Ebb & Flow internationale Positionen zeitgenössischer Kunst in der nordwesttürkischen Hafenstadt. Mit einer eigens für die Biennale entwickelten Installation ist auch der Tarabya-Alumnus Gerrit Frohne-Brinkmann vertreten. 

Die Çanakkale Biennale hat sich seit ihrer Gründung zu einer wichtigen Plattform für den künstlerischen Dialog über gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen entwickelt. An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien gelegen, bietet Çanakkale mit seiner historischen und geografischen Lage einen besonderen Resonanzraum für Themen wie Erinnerung, Identität, Austausch und Zusammenleben. 

Für die diesjährige Biennale realisiert der Künstler und ehemalige Stipendiat der Kulturakademie Tarabya Gerrit Frohne-Brinkmann eine eigens hierfür entwickelte Installation. In dieser vereinen sich keramische Skulpturen und ausgediente animatronische Objekte miteinander und gehen eine ungewöhnliche Verbindung ein.  

Ausgangspunkt sind die charakteristischen Tierdarstellungen der Çanakkale-Keramik, deren Formen und Motive von Gerrit Frohne-Brinkmann in neue, hybride Konstellationen überführt werden. Im Raum treffen so Objekte widersprüchlicher Herstellungsweisen, aber auch unterschiedlicher Herkunft und Bedeutungsebenen aufeinander. Mit der neuen Arbeit führt der Künstler seine Auseinandersetzung mit Tieren, Ordnungssystemen und kulturellen Vorstellungen von Natur und der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher materieller und technischer Systeme fort. 

Mit seiner Installation knüpft Gerrit Frohne-Brinkmann darüber hinaus an die langjährige Verbindung zwischen der Akademie und der Biennale an. In den vergangenen Jahren waren mit Nevin Aladağ, Anahita Razmi und Nezaket Ekici mehrere Alumni der Kulturakademie bei der Çanakkale Biennale vertreten. Die Teilnahme von Gerrit Frohne-Brinkmann setzt diesen künstlerischen Austausch fort und unterstreicht die nachhaltigen Verbindungen, die durch das Residenzprogramm der Kulturakademie Tarabya zwischen Deutschland und der Türkei entstehen.

In Kooperation mit der Çanakkale Biennale. 

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