Discipline: Bildende Kunst

Hêlîn Alas

Jahr 2025
Sparte Bildende Kunst

Hêlîn Alas (*1987) ist bildende Künstlerin und Kunstpädagogin. In ihrer multidisziplinären Praxis verhandelt sie die mythischen und affektiven Dimensionen von „Drehbüchern“ der Gesellschaft,  die soziale Zugehörigkeit versprechen. Mittels Assemblage, Skulptur, Fotografie und Performance entwirft Alas modellartige Szenarien, in denen die (oft unausgesprochenen) Währungen zur erfolgreichen Verortung in verschiedenen sozialen Räumen offengelegt werden.  2017 war sie Teilnehmerin des Mentor:innenprogramms BPA// Berlin Program for Artists, das Folgejahr verbrachte sie mit einem Postgraduierten-Stipendium des DAAD in New York City. Seit 2019 lebt und arbeitet sie in München, wo sie u. a. 2022 im Museum Brandhorst eine Einzelpräsentation zeigte. Ihre Arbeiten waren Teil von diversen Gruppenausstellungen, u. a. im Habibi Kiosk der Kammerspiele München, bei Sentiment (Zürich), Mauer (Köln), Paulina Caspari/beacon (München), Kevin Space (Wien) und bei Between Bridges (Berlin).

Hêlîn Alas ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Bildende Kunst
© Jasmijn Visser

Hêlîn Alas (*1987) ist bildende Künstlerin und Kunstpädagogin. In ihrer multidisziplinären Praxis verhandelt sie die mythischen und affektiven Dimensionen von „Drehbüchern“ der Gesellschaft,  die soziale Zugehörigkeit versprechen. Mittels Assemblage, Skulptur, Fotografie und Performance entwirft Alas modellartige Szenarien, in denen die (oft unausgesprochenen) Währungen zur erfolgreichen Verortung in verschiedenen sozialen Räumen offengelegt werden.  2017 war sie Teilnehmerin des Mentor:innenprogramms BPA// Berlin Program for Artists, das Folgejahr verbrachte sie mit einem Postgraduierten-Stipendium des DAAD in New York City. Seit 2019 lebt und arbeitet sie in München, wo sie u. a. 2022 im Museum Brandhorst eine Einzelpräsentation zeigte. Ihre Arbeiten waren Teil von diversen Gruppenausstellungen, u. a. im Habibi Kiosk der Kammerspiele München, bei Sentiment (Zürich), Mauer (Köln), Paulina Caspari/beacon (München), Kevin Space (Wien) und bei Between Bridges (Berlin).

Hêlîn Alas ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Susanne Weiß

Jahr 2013
Sparte Bildende Kunst

Susanne Weiß ist seit Beginn 2012 Direktorin des Heidelberger Kunstvereins. In ihrer Ausstellungsreihe Einzelausstellung: Nicht alleine hat sie u.a. das Werk von Ulf Aminde, Heide Hinrichs, dem Melton Prior Institut (Alexander Roob), Jan Bünnig, Stuart Sherman und Annette Weisser präsentiert. In Gruppenausstellungen widmete sie sich gemeinsam mit Dr. Miya Yoshida der Frage nach der aktuellen Bedeutung des Amateurs in der Kunst. Bevor sie nach Heidelberg ging, arbeitete sie als freie Kuratorin in Berlin.

Von 2009 bis 2010 war sie als Robert Bosch Kulturmanagerin für das Goethe-Institut am Sharjah Museums Department im Emirat Sharjah, UAE tätig. Sie entwickelte ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, das partiell in die Ausstellung Ambassadors mündete. Von 2007 bis 2008 war sie Leiterin des Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst. Im Jahr 2007 organisierte Weiß mit dem RealismusStudio der NGBK die Félix-González-Torres-Ausstellung im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin. Susanne Weiß arbeitet seit 1996 in internationalen Ausstellungskontexten an Orten wie London, Oxford, Jerusalem, Wien, Dresden, Sharjah und Berlin. Die studierte Museologin ist Mitglied im RealismusStudio der NGBK.

Susanne Weiß war von August bis Oktober 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Bildende Kunst

Susanne Weiß ist seit Beginn 2012 Direktorin des Heidelberger Kunstvereins. In ihrer Ausstellungsreihe Einzelausstellung: Nicht alleine hat sie u.a. das Werk von Ulf Aminde, Heide Hinrichs, dem Melton Prior Institut (Alexander Roob), Jan Bünnig, Stuart Sherman und Annette Weisser präsentiert. In Gruppenausstellungen widmete sie sich gemeinsam mit Dr. Miya Yoshida der Frage nach der aktuellen Bedeutung des Amateurs in der Kunst. Bevor sie nach Heidelberg ging, arbeitete sie als freie Kuratorin in Berlin.

Von 2009 bis 2010 war sie als Robert Bosch Kulturmanagerin für das Goethe-Institut am Sharjah Museums Department im Emirat Sharjah, UAE tätig. Sie entwickelte ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, das partiell in die Ausstellung Ambassadors mündete. Von 2007 bis 2008 war sie Leiterin des Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst. Im Jahr 2007 organisierte Weiß mit dem RealismusStudio der NGBK die Félix-González-Torres-Ausstellung im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin. Susanne Weiß arbeitet seit 1996 in internationalen Ausstellungskontexten an Orten wie London, Oxford, Jerusalem, Wien, Dresden, Sharjah und Berlin. Die studierte Museologin ist Mitglied im RealismusStudio der NGBK.

Susanne Weiß war von August bis Oktober 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Nevin Aladağ

Jahr 2013
Sparte Bildende Kunst

Nevin Aladağ, geboren in Van, Türkei, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Arbeiten werden regelmäßig international gezeigt. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen Sculpture 21st: LehmbruckMuseum, Duisburg (2021), Nevin Aladağ: Fanfare, SouthbankCentre, HENI Project Space, Hayward Gallery, London (2020), Nevin Aladağ: Traces, Arter, Istanbul (2020), Nevin Aladağ, Mangrove Gallery, Shenzhen, China (2020), New Work: Nevin Aladağ, San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco (2019/2020), Nevin Aladağ, MönchehausMuseum Goslar, Goslar (2019), Exercises in Harmony 1, Kunsthal 44, Møen, Dänemark (mit Dorothee Diebold). In den letzten Jahren war sie an Gruppenausstellungen u. a. im Museum Tinguely, Basel, im Hamburger Bahnhof, Berlin,inder Bundeskunsthalle Bonn, in der Galeri Nev, Istanbul, in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main, in The High Line, New York, im Kemper Museum of Contemporary Art, Kansas City, bei der 57. Biennale von Venedig und bei der documenta 14, Athen/Kassel beteiligt. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Nevin Aladağ war von Mai bis Juli 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Bildende Kunst
Foto: privat

Nevin Aladağ, geboren in Van, Türkei, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Arbeiten werden regelmäßig international gezeigt. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen Sculpture 21st: LehmbruckMuseum, Duisburg (2021), Nevin Aladağ: Fanfare, SouthbankCentre, HENI Project Space, Hayward Gallery, London (2020), Nevin Aladağ: Traces, Arter, Istanbul (2020), Nevin Aladağ, Mangrove Gallery, Shenzhen, China (2020), New Work: Nevin Aladağ, San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco (2019/2020), Nevin Aladağ, MönchehausMuseum Goslar, Goslar (2019), Exercises in Harmony 1, Kunsthal 44, Møen, Dänemark (mit Dorothee Diebold). In den letzten Jahren war sie an Gruppenausstellungen u. a. im Museum Tinguely, Basel, im Hamburger Bahnhof, Berlin,inder Bundeskunsthalle Bonn, in der Galeri Nev, Istanbul, in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main, in The High Line, New York, im Kemper Museum of Contemporary Art, Kansas City, bei der 57. Biennale von Venedig und bei der documenta 14, Athen/Kassel beteiligt. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Nevin Aladağ war von Mai bis Juli 2013 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Zora Volantes

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Zora Volantes studierte nach dem Abitur Germanistik, Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin. 1994 begann sie das Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin zunächst mit Schwerpunkt Bildhauerei. Sie studierte 1995 mit einem Erasmus-Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Michelangelo Pistoletto. 2000 wurde sie Meisterschülerin von Rebecca Horn. Zora Volantes erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien u.a. ein DAAD Stipendium für London, das Nachwuchsförderungsstipendium der Universität der Künste Berlin.

In ihren frühen künstlerischen Arbeiten steht der Raum und die Rauminstallation im Vordergrund. Ab dem Jahr 2000 rückte die Performance als künstlerisches Ausdrucksmittel zunehmend in den Vordergrund ihres Schaffens. Ein Beispiel ist die jüngste Rauminstallation von 2013 in der St. Elisabeth Kirche in Berlin Mitte. 2013 wurde sie von Florian Werner als Artist in Residenz nach St. Christoph am Arlberg eingeladen. 2014 gründete Zora Volantes ihren eigenen Showroom in Berlin, wo sie zuletzt in der Ausstellung Aurora 2014, einen Sonnenzyklus mit Gemälden präsentierte.

Während ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya von Mai 2014 bis Januar 2015 beschäftigte sie sich mit dem Phänomen von Licht und Dunkelheit.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Zora Volantes studierte nach dem Abitur Germanistik, Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin. 1994 begann sie das Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin zunächst mit Schwerpunkt Bildhauerei. Sie studierte 1995 mit einem Erasmus-Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Michelangelo Pistoletto. 2000 wurde sie Meisterschülerin von Rebecca Horn. Zora Volantes erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien u.a. ein DAAD Stipendium für London, das Nachwuchsförderungsstipendium der Universität der Künste Berlin.

In ihren frühen künstlerischen Arbeiten steht der Raum und die Rauminstallation im Vordergrund. Ab dem Jahr 2000 rückte die Performance als künstlerisches Ausdrucksmittel zunehmend in den Vordergrund ihres Schaffens. Ein Beispiel ist die jüngste Rauminstallation von 2013 in der St. Elisabeth Kirche in Berlin Mitte. 2013 wurde sie von Florian Werner als Artist in Residenz nach St. Christoph am Arlberg eingeladen. 2014 gründete Zora Volantes ihren eigenen Showroom in Berlin, wo sie zuletzt in der Ausstellung Aurora 2014, einen Sonnenzyklus mit Gemälden präsentierte.

Während ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya von Mai 2014 bis Januar 2015 beschäftigte sie sich mit dem Phänomen von Licht und Dunkelheit.

Berthold Reiß

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Berthold Reiß, geboren 1962 in Salzburg, lebt als Künstler in München. In seinen Bildern, Skulpturen und Texten treten Zeichen aus der Alltagswelt oder dem kollektiven Gedächtnis neu auf. Auch dann, wenn diese wie Piktogramme erscheinen, werden sie nicht zur Mitteilung von Informationen eingesetzt, sondern in einer Bildfläche, die sich vor allem formal und oft transparent darstellt. Die meisten Arbeiten sind daher Aquarelle. Im Jahr 2021 entstehen die Illustrationen im Horoskop der deutschen Vogue. Zu den jüngeren Einzelausstellungen zählen Antinomia, Kunstraum München (2020), Everything lost is meant to be found, Galerie Christine Mayer, München (2019) Sphinx, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2019), Exemplar, Kunstverein Freiburg (2019) sowie und du wirst nichts vergessen, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2016).

Berthold Reiß war von Mai 2014 bis Januar 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Berthold Reiß, Foto: Çiğdem İkiışık

Berthold Reiß, geboren 1962 in Salzburg, lebt als Künstler in München. In seinen Bildern, Skulpturen und Texten treten Zeichen aus der Alltagswelt oder dem kollektiven Gedächtnis neu auf. Auch dann, wenn diese wie Piktogramme erscheinen, werden sie nicht zur Mitteilung von Informationen eingesetzt, sondern in einer Bildfläche, die sich vor allem formal und oft transparent darstellt. Die meisten Arbeiten sind daher Aquarelle. Im Jahr 2021 entstehen die Illustrationen im Horoskop der deutschen Vogue. Zu den jüngeren Einzelausstellungen zählen Antinomia, Kunstraum München (2020), Everything lost is meant to be found, Galerie Christine Mayer, München (2019) Sphinx, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2019), Exemplar, Kunstverein Freiburg (2019) sowie und du wirst nichts vergessen, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (2016).

Berthold Reiß war von Mai 2014 bis Januar 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ola Kolehmainen

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Ola Kolehmainen, Künstler, in Helsinki geboren, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Journalismus an der Universität Helsinki, bevor er an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki ein Studium der Fotografie aufnahm.

Seine erste Einzelausstellung 1995 als Student im Fachbereich Fotografie war nominiert für den Photograph Finlandia Award in Helsinki, Finnland und für den European Photography Award in Bad Homburg, Deutschland. Seit 1995 war Kolehmainen in mehr als 30 Einzelausstellungen und über und Museen präsent und hat vier 90 Gruppenausstellungen in Galerien Monografien veröffentlicht. 2015 zeichnete das Royal Institute of British Architects Kolehmainen mit dem RIBA Honorary Fellowship aus.

Ola Kolehmainen war von Oktober 2013 bis März 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Ola Kolehmainen, Künstler, in Helsinki geboren, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Journalismus an der Universität Helsinki, bevor er an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki ein Studium der Fotografie aufnahm.

Seine erste Einzelausstellung 1995 als Student im Fachbereich Fotografie war nominiert für den Photograph Finlandia Award in Helsinki, Finnland und für den European Photography Award in Bad Homburg, Deutschland. Seit 1995 war Kolehmainen in mehr als 30 Einzelausstellungen und über und Museen präsent und hat vier 90 Gruppenausstellungen in Galerien Monografien veröffentlicht. 2015 zeichnete das Royal Institute of British Architects Kolehmainen mit dem RIBA Honorary Fellowship aus.

Ola Kolehmainen war von Oktober 2013 bis März 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Nezaket Ekici

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Nezaket Ekici, international bekannte Performancekünstlerin, lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart. Geboren 1970 in Kırşehir, wanderte sie im Alter von drei Jahren mit der Familie nach Deutschland aus. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte sie Bildhauerei und erwarb einen Magister-Abschluss in Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig war sie Meisterschülerin von Marina Abramović im Bereich Performance (Abschluss 2004). Mehr als 250 verschiedene Performances und Installationen präsentierte sie in mehr als 60 Ländern auf 4 Kontinenten, in über 170 Städten, in Museen, Galerien und auf Biennalen. 2016/17 war Nezaket Ekici Rompreisträgerin der Villa Massimo, 2018 den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis und 2020 das Kulturaustausch-Stipendium des Landes Berlin – Bildende Kunst: ISCP New York.

Nezaket Ekici war von Dezember 2013 bis Oktober 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Foto: Nihad Nino Pušija

Nezaket Ekici, international bekannte Performancekünstlerin, lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart. Geboren 1970 in Kırşehir, wanderte sie im Alter von drei Jahren mit der Familie nach Deutschland aus. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte sie Bildhauerei und erwarb einen Magister-Abschluss in Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig war sie Meisterschülerin von Marina Abramović im Bereich Performance (Abschluss 2004). Mehr als 250 verschiedene Performances und Installationen präsentierte sie in mehr als 60 Ländern auf 4 Kontinenten, in über 170 Städten, in Museen, Galerien und auf Biennalen. 2016/17 war Nezaket Ekici Rompreisträgerin der Villa Massimo, 2018 den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis und 2020 das Kulturaustausch-Stipendium des Landes Berlin – Bildende Kunst: ISCP New York.

Nezaket Ekici war von Dezember 2013 bis Oktober 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Silvina Der-Meguerditchian

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst

Silvina Der-Meguerditchian, geboren 1967 in Buenos Aires, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Bürde der nationalen Identität, der Rolle von Minderheiten in der Gesellschaft und dem Potenzial eines „Zwischenraums“. Die Rekonstruktion der Vergangenheit und der Aufbau von Archiven sind ein roter Faden in ihrer künstlerischen Forschung. Ihre Beteiligung an Fokus Istanbul im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2005), Armenity, dem armenischen Pavillon auf der 56. Venedig Biennale, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Repräsentation ausgezeichnet wurde (2015), oder Hello World. Revision einer Sammlung (2018), einer kritischen Auseinandersetzung mit der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer überwiegend westlichen Ausrichtung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, gehören zu ihren wichtigsten Gruppenausstellungen. Für The Wishing Tree erhielt sie 2020 beim Sharjah International Film Festival einen Sonderpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. 2021 wurde sie mit dem Falkenrot Preis ausgezeichnet. Ihr erster umfassender Katalog erschien im Januar 2021 beim Verlag für Moderne Kunst, Wien.

Silvina Der-Meguerditchian war von Mai bis Oktober 2014 und von September bis Oktober 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Bildende Kunst
Foto: Hervé Thouroude

Silvina Der-Meguerditchian, geboren 1967 in Buenos Aires, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Bürde der nationalen Identität, der Rolle von Minderheiten in der Gesellschaft und dem Potenzial eines „Zwischenraums“. Die Rekonstruktion der Vergangenheit und der Aufbau von Archiven sind ein roter Faden in ihrer künstlerischen Forschung. Ihre Beteiligung an Fokus Istanbul im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2005), Armenity, dem armenischen Pavillon auf der 56. Venedig Biennale, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Repräsentation ausgezeichnet wurde (2015), oder Hello World. Revision einer Sammlung (2018), einer kritischen Auseinandersetzung mit der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer überwiegend westlichen Ausrichtung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, gehören zu ihren wichtigsten Gruppenausstellungen. Für The Wishing Tree erhielt sie 2020 beim Sharjah International Film Festival einen Sonderpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. 2021 wurde sie mit dem Falkenrot Preis ausgezeichnet. Ihr erster umfassender Katalog erschien im Januar 2021 beim Verlag für Moderne Kunst, Wien.

Silvina Der-Meguerditchian war von Mai bis Oktober 2014 und von September bis Oktober 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Mariana Vassileva

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

MARIANA VASSILEVA arbeitet mit den Mitteln der Skulptur, Fotografie, Video, Zeichnung und Installation. Nach einem Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Weliko Tarnowo studierte sie in Leipzig Theaterwissenschaften und später bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Künstlerische Arbeitsaufenthalte führten sie u. a. nach Mexiko-Stadt, Bogotá, Sankt Petersburg, Sydney, Hong Kong und Shanghai. Ihre Arbeiten waren u. a. bei der Biennale von Sydney und der 4. Internationalen Biennale für Zeitgenössische Kunst in Moskau zu sehen. Für die Ausstellung Macht (Rohkunstbau 2011) realisierte sie die Arbeit Accelerator. 2015 wurde eine Retrospektive im Zeitgenössischen Museum Sofia gezeigt. Seit 2017 sind ihre Werke in einer permanenten Ausstellung in der Lidice Collection, kuratiert von René Block, zu sehen.

Mariana Vassileva war von Dezember 2016 bis Juli 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

MARIANA VASSILEVA arbeitet mit den Mitteln der Skulptur, Fotografie, Video, Zeichnung und Installation. Nach einem Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Weliko Tarnowo studierte sie in Leipzig Theaterwissenschaften und später bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Künstlerische Arbeitsaufenthalte führten sie u. a. nach Mexiko-Stadt, Bogotá, Sankt Petersburg, Sydney, Hong Kong und Shanghai. Ihre Arbeiten waren u. a. bei der Biennale von Sydney und der 4. Internationalen Biennale für Zeitgenössische Kunst in Moskau zu sehen. Für die Ausstellung Macht (Rohkunstbau 2011) realisierte sie die Arbeit Accelerator. 2015 wurde eine Retrospektive im Zeitgenössischen Museum Sofia gezeigt. Seit 2017 sind ihre Werke in einer permanenten Ausstellung in der Lidice Collection, kuratiert von René Block, zu sehen.

Mariana Vassileva war von Dezember 2016 bis Juli 2017 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Youssef Tabti

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Youssef Tabti (*1968, Paris) studierte in Paris Kunstgeschichte und bildende Kunst. Seine interdisziplinären, oft kooperativ angelegten Projekte kreisen um gesellschaftliche Prozesse. In seinen, von der eigenen multikulturellen Herkunft geprägten Arbeiten, die sowohl Sound-, Raum- und Video-Installationen, als auch Fotografie, Texte und performative Aktionen umfassen, setzt er Recherchemethoden der Kartierung und der Dokumentation ein, zur kritischen Reflexion von Geschichte(n) in geopolitischen, post-kolonialen und gesellschaftlichen Umbruchsituationen. Seine Arbeiten waren u.a. im 3. Berliner Herbstsalon (2017), der Sinopale (2017), der Kunsthalle Bratislava (2015) und der Manifesta 8 (2010) zu sehen. Tabti erhielt Arbeitsstipendien u. a. von der Stadt Hamburg für einen kulturellen Austausch in der Stadt Busan, Südkorea (2017) und vom ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin (2013).

Youssef Tabti war von Dezember 2015 bis Mai 2016 und von März bis Mai 2017 und September 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Bildende Kunst

Youssef Tabti (*1968, Paris) studierte in Paris Kunstgeschichte und bildende Kunst. Seine interdisziplinären, oft kooperativ angelegten Projekte kreisen um gesellschaftliche Prozesse. In seinen, von der eigenen multikulturellen Herkunft geprägten Arbeiten, die sowohl Sound-, Raum- und Video-Installationen, als auch Fotografie, Texte und performative Aktionen umfassen, setzt er Recherchemethoden der Kartierung und der Dokumentation ein, zur kritischen Reflexion von Geschichte(n) in geopolitischen, post-kolonialen und gesellschaftlichen Umbruchsituationen. Seine Arbeiten waren u.a. im 3. Berliner Herbstsalon (2017), der Sinopale (2017), der Kunsthalle Bratislava (2015) und der Manifesta 8 (2010) zu sehen. Tabti erhielt Arbeitsstipendien u. a. von der Stadt Hamburg für einen kulturellen Austausch in der Stadt Busan, Südkorea (2017) und vom ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin (2013).

Youssef Tabti war von Dezember 2015 bis Mai 2016 und von März bis Mai 2017 und September 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.