Discipline: Duyurular

Alumni-Netzwerktreffen zum 75-jährigen Jubiläum des Goethe-Instituts

Datum 23. Juni 2026
Sparte Duyurular
© Goethe-Institut / Dorothea Tuch

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Goethe-Instituts kamen im Haus der Berliner Festspiele am 23. Juni 2026 neben Freund:innen, wichtigen Partner:innen und politischen Vertreter:innen auch Alumni der vier großen Residenzprogramme des Goethe-Instituts zusammen: der Kulturakademie Tarabya, der Villa Kamogawa (Japan), der Villa Sul (Brasilien) und der Bangalore Residency (Indien).

Das Alumni-Netzwerktreffen bot nicht nur Gelegenheit zum Austausch der Stipendiat:innen untereinander sondern auch Raum für strategische Gespräche mit den Vertreter:innen der Residenzprogramme. An verschiedenen Themeninseln diskutierten die Teilnehmenden über zentrale Fragen der internationalen Residenzarbeit – von Residenzformaten, Kultursensibilität, Nachhaltigkeit und Inklusion bis hin zur langfristigen Wirkung von Residenzprogrammen und den Bedarfen von Künstler:innen auch über den eigentlichen Aufenthaltszeitraum hinaus. Die vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen der Alumni liefern wertvolle Impulse für die Reflexion und Weiterentwicklung der Programme.

Im Anschluss an das Netzwerktreffen wurde das 75-jährige Jubiläum des Goethe-Instituts mit einem Festakt gefeiert. Nach Grußworten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, präsentierte ein abwechslungsreiches künstlerisches Programm die Vielfalt des internationalen Netzwerks des Goethe-Instituts. Beim anschließenden Empfang wurden die Gespräche des Tages fortgeführt und neue Kontakte geknüpft. Ein besonderes Highlight des Abends war der künstlerische Beitrag der Kulturakademie-Alumna Mehtap Baydu im Garten des Hauses der Berliner Festspiele. Ihre Installation und Performance Şifa, die für den Festakt als Videoinstallation adaptiert wurde, war erstmals beim Sommerfestival 2024 der Kulturakademie Tarabya zu sehen und fand nun ihren Weg von Tarabya nach Berlin.

Das Treffen machte einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert der kontinuierliche Austausch mit den Alumni für die Kulturakademie Tarabya hat und wie fest dieser im Selbstverständnis der Akademie verankert ist. Beziehungen, die weit über die Residenzzeit hinausreichen, nachhaltiger kultureller Austausch und langfristige künstlerische Kooperationen gehören seit der Gründung der Kulturakademie zu ihren zentralen Anliegen. Umso mehr freut es uns, wenn ehemalige Stipendiat:innen nach Tarabya zurückkehren, neue Projekte entwickeln oder bereits begonnene Arbeiten weiterführen und abschließen. Dies fördert die Kulturakademie über das Tarabya-Stipendium hinaus im Rahmen von Aufbau-Stipendien sowie den Alumni Fonds. Ebenso bereichernd ist es zu erleben, wie Arbeiten, die in Tarabya entstanden oder durch die dortigen Recherchen, Begegnungen und Kooperationen geprägt wurden, ihren Weg zurück nach Deutschland und in internationale Kontexte finden – wie zuletzt Mehtap Baydus Şifa. Gerade diese langfristigen Verbindungen zeigen, dass die Wirkung einer Residenz weit über den eigentlichen Aufenthaltszeitraum hinausreicht.

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© Goethe-Institut / Dorothea Tuch

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