Discipline: Kulturtheorie + Publizistik

Sandra Teitge

Jahr 2026
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Sandra Teitge ist eine in den 1980ern in Ost-Berlin geborene Kuratorin und Kulturproduzentin.
Sie organisiert Ausstellungen und Programme an der Schnittstelle zeitgenössischer Kunst, Musik, Architektur und Design, innerhalb und außerhalb von Institutionen und oft zu Themen mit wenig Sichtbarkeit. Besonders interessieren sie solo und kollektive feministische, klassenkritische und andere minoritäre Praktiken und Ansätze, die sich am vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Status Quo reiben und diesen herausfordern.

Teitge arbeitet momentan im Rahmen der fünfteiligen Berliner Ausstellungsreihe Publik Machen des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) zum Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK). Für die Goethe-Institute Frankreich kuratiert sie die Tournee-Ausstellung zur Veranstaltungsreihe Vom Osten denken. Zusammen mit Anja Lückenkemper leitet sie die Plattform gossip gossip gossip, die sich in Form von Performances, Lesungen, Ausstellungen und Publikationen manifestiert; von 2022-25 verantwortete sie als eine von vier Kuratorinnen das alle zwei Jahre im Berliner Stadtraum stattfindende Festival Kunst im Untergrund. An der Bauhaus-Universität Weimar unterrichtete sie die letzten drei Semester lang die Theorieseminare des MA-Programms PANAS (Public Art and New Artistic Strategies).

Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören die Ausstellungen und Programme: Träumen: Annemirl Bauer und Bärbel Bohley (2026), ifa, in der Galerie im Turm; Im Gespräch mit Geistern im Spreepark Art Space (2025), der Ruckhaberle Förderpreis (2024), der Neuköllner Kunstpreis (2024), das Gallery Weekend Festival 2023 und als Teil des Gründungsteams das Pilotprogramm 2021/22 am CCA Berlin – Center for Contemporary Arts.
2018/19 war Teitge Leiterin des Goethe Pop Up Minneapolis Goethe in the Skyways. 2014 gründete sie das Residenzprogramm FD13 in Saint Paul, MN/U.S., welches unter der dritten Leitung weiterhin erfolgreich läuft.

Sandra Teitge ist von Oktober 2026 bis Januar 2027 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2026
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
© Briel

Sandra Teitge ist eine in den 1980ern in Ost-Berlin geborene Kuratorin und Kulturproduzentin.
Sie organisiert Ausstellungen und Programme an der Schnittstelle zeitgenössischer Kunst, Musik, Architektur und Design, innerhalb und außerhalb von Institutionen und oft zu Themen mit wenig Sichtbarkeit. Besonders interessieren sie solo und kollektive feministische, klassenkritische und andere minoritäre Praktiken und Ansätze, die sich am vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Status Quo reiben und diesen herausfordern.

Teitge arbeitet momentan im Rahmen der fünfteiligen Berliner Ausstellungsreihe Publik Machen des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) zum Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK). Für die Goethe-Institute Frankreich kuratiert sie die Tournee-Ausstellung zur Veranstaltungsreihe Vom Osten denken. Zusammen mit Anja Lückenkemper leitet sie die Plattform gossip gossip gossip, die sich in Form von Performances, Lesungen, Ausstellungen und Publikationen manifestiert; von 2022-25 verantwortete sie als eine von vier Kuratorinnen das alle zwei Jahre im Berliner Stadtraum stattfindende Festival Kunst im Untergrund. An der Bauhaus-Universität Weimar unterrichtete sie die letzten drei Semester lang die Theorieseminare des MA-Programms PANAS (Public Art and New Artistic Strategies).

Zu ihren jüngsten kuratorischen Projekten gehören die Ausstellungen und Programme: Träumen: Annemirl Bauer und Bärbel Bohley (2026), ifa, in der Galerie im Turm; Im Gespräch mit Geistern im Spreepark Art Space (2025), der Ruckhaberle Förderpreis (2024), der Neuköllner Kunstpreis (2024), das Gallery Weekend Festival 2023 und als Teil des Gründungsteams das Pilotprogramm 2021/22 am CCA Berlin – Center for Contemporary Arts.
2018/19 war Teitge Leiterin des Goethe Pop Up Minneapolis Goethe in the Skyways. 2014 gründete sie das Residenzprogramm FD13 in Saint Paul, MN/U.S., welches unter der dritten Leitung weiterhin erfolgreich läuft.

Sandra Teitge ist von Oktober 2026 bis Januar 2027 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Julia Kurz

Jahr 2026
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Julia Kurz lebt und arbeitet als Kuratorin, Kunstvermittlerin und Autorin in Leipzig. Seit 2023 entwickelt sie das Programm Stadtkuratorin Leipzig für Kunst im öffentlichen Raum im Auftrag der Stadt Leipzig. In Anschluss an ein Magisterstudium der Theaterwissenschaft und Arabistik an der Universität Leipzig mit Gastsemestern an der Theaterhochschule Damaskus sowie der journalistischen Tätigkeit als Autorin und Regieassistentin beim Mitteldeutschen Rundfunk, widmete sich Julia verstärkt interdisziplinären Ausstellungs- und Outreachprojekten an der Schnittstelle zwischen Institution, öffentlichem Raum und Zivilgesellschaft, unter anderem für die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, die Stiftung Bauhaus Dessau, die neue Gesellschaft für bildende Kunst Berlin, die BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie als Vorständin in den Kunstvereinen dieschönestadt e.V. (Halle/ Saale) und UmRäumen e.V. (Leipzig). Von 2016 bis 2023 lehrte sie im Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie engagiert sich maßgeblich für die Vernetzung der freien Szene, z.B. als Mitbegründerin des überregionalen sächsischen Netzwerks kompliz* sowie durch Projekte wie die Reflexionsplattform you are warmly invited.

Julia Kurz ist von Oktober 2026 bis Januar 2027 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2026
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
© Julia Kurz

Julia Kurz lebt und arbeitet als Kuratorin, Kunstvermittlerin und Autorin in Leipzig. Seit 2023 entwickelt sie das Programm Stadtkuratorin Leipzig für Kunst im öffentlichen Raum im Auftrag der Stadt Leipzig. In Anschluss an ein Magisterstudium der Theaterwissenschaft und Arabistik an der Universität Leipzig mit Gastsemestern an der Theaterhochschule Damaskus sowie der journalistischen Tätigkeit als Autorin und Regieassistentin beim Mitteldeutschen Rundfunk, widmete sich Julia verstärkt interdisziplinären Ausstellungs- und Outreachprojekten an der Schnittstelle zwischen Institution, öffentlichem Raum und Zivilgesellschaft, unter anderem für die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, die Stiftung Bauhaus Dessau, die neue Gesellschaft für bildende Kunst Berlin, die BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie als Vorständin in den Kunstvereinen dieschönestadt e.V. (Halle/ Saale) und UmRäumen e.V. (Leipzig). Von 2016 bis 2023 lehrte sie im Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie engagiert sich maßgeblich für die Vernetzung der freien Szene, z.B. als Mitbegründerin des überregionalen sächsischen Netzwerks kompliz* sowie durch Projekte wie die Reflexionsplattform you are warmly invited.

Julia Kurz ist von Oktober 2026 bis Januar 2027 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Birsen Kahraman

Jahr 2025
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Birsen Kahraman ist Psychotherapeutin, Supervisorin und Autorin; außerdem engagiert sie sich in der psychotherapeutischen Ausbildung und Berufspolitik. Sie studierte an der Universität Hamburg und der Cornell University (Ithaca, New York) Psychologie, Journalistik und Cultural Studies. 2006 promovierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Kultur- und Machtsensibilität in der Therapiebeziehung. Bis zur Niederlassung in ihrer eigenen Praxis war sie für verschiedene Einrichtungen der psychosozialen Versorgung tätig (z. B. Klinikum Rechts der Isar, München; Psychologischer Dienst für Migrant*innen der AWO München; Refugio München, Katholische Universität Eichstätt) und arbeitet weiterhin an zahlreichen staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten für Psychotherapie.

Ihre Schwerpunkte liegen auf der Durchführung beziehungsweise Lehre rassismuskritischer und kontextsensibler Psychotherapie mit besonderem Fokus auf (strukturelle) Diskriminierung und Gewalt, transgenerationales Trauma, Migration und Flucht. Als gewähltes Mitglied der Psychotherapeutenkammer (seit 2017) setzt sie sich für die Sichtbarmachung und den Abbau von Barrieren in der Versorgung von Patient*innen und für Chancengerechtigkeit im Zugang zu psychotherapeutischem Studium und Beruf ein.

Birsen Kahraman ist von November 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
© Erdal Kahraman

Birsen Kahraman ist Psychotherapeutin, Supervisorin und Autorin; außerdem engagiert sie sich in der psychotherapeutischen Ausbildung und Berufspolitik. Sie studierte an der Universität Hamburg und der Cornell University (Ithaca, New York) Psychologie, Journalistik und Cultural Studies. 2006 promovierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Kultur- und Machtsensibilität in der Therapiebeziehung. Bis zur Niederlassung in ihrer eigenen Praxis war sie für verschiedene Einrichtungen der psychosozialen Versorgung tätig (z. B. Klinikum Rechts der Isar, München; Psychologischer Dienst für Migrant*innen der AWO München; Refugio München, Katholische Universität Eichstätt) und arbeitet weiterhin an zahlreichen staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten für Psychotherapie.

Ihre Schwerpunkte liegen auf der Durchführung beziehungsweise Lehre rassismuskritischer und kontextsensibler Psychotherapie mit besonderem Fokus auf (strukturelle) Diskriminierung und Gewalt, transgenerationales Trauma, Migration und Flucht. Als gewähltes Mitglied der Psychotherapeutenkammer (seit 2017) setzt sie sich für die Sichtbarmachung und den Abbau von Barrieren in der Versorgung von Patient*innen und für Chancengerechtigkeit im Zugang zu psychotherapeutischem Studium und Beruf ein.

Birsen Kahraman ist von November 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Esra Akkaya

Jahr 2025
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Esra Akkaya ist Literaturwissenschaftlerin und lebt in Berlin und Essen. Als Alfred Landecker Lecturer forscht sie derzeit zu türkisch-jüdischer Geschichte und Literatur mit besonderem Schwerpunkt auf Texten auf Ladino, Französisch und Türkisch. Ihre Promotion absolvierte sie an der Freien Universität Berlin, gefördert durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und die Ursula Lachnit-Fixson Stiftung, in Kooperation mit dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zuvor war sie Fellow der Martin Buber Society of Fellows an der Hebräischen Universität Jerusalem. Ihr aktuelles Buch Sarah Kofmans literarisches Werk. Frankreichs verdrängte Gedächtnisse (De Gruyter, 2025) ist die erste umfassende Studie zu den literarischen Schriften der französischen Philosophin und interpretiert diese als poetische Antwort auf den historischen Revisionismus in Frankreich.

In ihrem aktuellen Buchprojekt erforscht Esra Akkaya die sephardische Literaturgeschichte der Türkei im 20. Jahrhundert. Ihre Recherchen auf der Suche nach Spuren sephardischer Migration und Erinnerungen führten sie bereits nach Jerusalem, Lissabon und New York und bringen sie nun nach Istanbul. Gefördert durch das Residenzstipendium der Kulturakademie Tarabya setzt sie dort ihre Arbeit an den vergessenen Kapiteln jüdischer Geschichte in der Türkei fort.

Esra Akkaya war von Juni bis September 2025 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
© Duygu Atçeken

Esra Akkaya ist Literaturwissenschaftlerin und lebt in Berlin und Essen. Als Alfred Landecker Lecturer forscht sie derzeit zu türkisch-jüdischer Geschichte und Literatur mit besonderem Schwerpunkt auf Texten auf Ladino, Französisch und Türkisch. Ihre Promotion absolvierte sie an der Freien Universität Berlin, gefördert durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und die Ursula Lachnit-Fixson Stiftung, in Kooperation mit dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zuvor war sie Fellow der Martin Buber Society of Fellows an der Hebräischen Universität Jerusalem. Ihr aktuelles Buch Sarah Kofmans literarisches Werk. Frankreichs verdrängte Gedächtnisse (De Gruyter, 2025) ist die erste umfassende Studie zu den literarischen Schriften der französischen Philosophin und interpretiert diese als poetische Antwort auf den historischen Revisionismus in Frankreich.

In ihrem aktuellen Buchprojekt erforscht Esra Akkaya die sephardische Literaturgeschichte der Türkei im 20. Jahrhundert. Ihre Recherchen auf der Suche nach Spuren sephardischer Migration und Erinnerungen führten sie bereits nach Jerusalem, Lissabon und New York und bringen sie nun nach Istanbul. Gefördert durch das Residenzstipendium der Kulturakademie Tarabya setzt sie dort ihre Arbeit an den vergessenen Kapiteln jüdischer Geschichte in der Türkei fort.

Esra Akkaya war von Juni bis September 2025 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Shulamit Bruckstein Çoruh

Jahr 2019
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Shulamit Bruckstein Çoruh, a.k.a. Almút Sh. Bruckstein ist Denkerin, Kuratorin, Theoretikerin, Autorin und Kunstkritikerin. Sie ist Autorin von House of Taswir – Doing and Undoing Things: Notes on Epistemic Architecture(s) und Gründerin von House of Taswir, a.k.a. Taswir projects, einer internationalen Plattform für künstlerische Forschung und diasporische Denkformen. Shulamit Bruckstein hatte Professuren für Philosophie und Kulturtheorie in Berlin, Jerusalem und Basel inne. Sie kuratiert internationale Ausstellungen, so etwa Taswir. Islamische Bildwelten und Moderne im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2009) oder Wednesday Society. The Couch of Meret O. im Rahmen der 16. Internationalen Istanbul Biennale (2019). Ihre offene Werk-Installation Meine Kleine Mnemosnye in Berlin verbindet das Format eines Kunst- und Denkraums mit Traditionen des Salons, des Lehrhauses, des Shuks und des privaten Kabinetts. 2021 hat sie in diesem Denkraum eine elf-teilige Gesprächsreihe mit Gästen aus der Kunst, der Philosophie und der Psychoanalyse zum Thema „Salon der Leerstellen: Stimmen jüdischer Intellektualität“ geführt. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul.

Shulamit Bruckstein Çoruh war von September 2018 bis April 2019 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2019
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Shulamit Bruckstein, Foto: Linda Rosa Saal

Shulamit Bruckstein Çoruh, a.k.a. Almút Sh. Bruckstein ist Denkerin, Kuratorin, Theoretikerin, Autorin und Kunstkritikerin. Sie ist Autorin von House of Taswir – Doing and Undoing Things: Notes on Epistemic Architecture(s) und Gründerin von House of Taswir, a.k.a. Taswir projects, einer internationalen Plattform für künstlerische Forschung und diasporische Denkformen. Shulamit Bruckstein hatte Professuren für Philosophie und Kulturtheorie in Berlin, Jerusalem und Basel inne. Sie kuratiert internationale Ausstellungen, so etwa Taswir. Islamische Bildwelten und Moderne im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2009) oder Wednesday Society. The Couch of Meret O. im Rahmen der 16. Internationalen Istanbul Biennale (2019). Ihre offene Werk-Installation Meine Kleine Mnemosnye in Berlin verbindet das Format eines Kunst- und Denkraums mit Traditionen des Salons, des Lehrhauses, des Shuks und des privaten Kabinetts. 2021 hat sie in diesem Denkraum eine elf-teilige Gesprächsreihe mit Gästen aus der Kunst, der Philosophie und der Psychoanalyse zum Thema „Salon der Leerstellen: Stimmen jüdischer Intellektualität“ geführt. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul.

Shulamit Bruckstein Çoruh war von September 2018 bis April 2019 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Christiane Schlötzer

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Christiane Schlötzer war nach einem Journalistik-Studium zunächst Politikredakteurin bei der Deutschen Presseagentur und danach bei der Süddeutschen Zeitung in München, Bonn und Berlin, bevor sie 2001 erstmals nach Istanbul übersiedelte, als Auslandskorrespondentin der SZ und des Züricher Tagesanzeigers. Als Reporterin bereiste sie von dort aus nicht nur viele Regionen der Türkei, sondern auch Griechenland und Zypern. Insgesamt zehn Jahre hat sie inzwischen am Bosporus verbracht, unterbrochen von mehrjährigen Aufenthalten in München als Vizeauslandschefin und als stellvertretende Chefin des Reportage-Ressorts Seite Drei der SZ. 1993 hat sie die inzwischen international aktive Nichtregierungsorganisation Journalisten helfen Journalisten e.V. mitgegründet, die häufig gemeinsam mit Reporters sans frontieres Nothilfe für Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten leistet. Sie lebt in München.

Christiane Schlötzer war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Foto: Jörg Buschmann

Christiane Schlötzer war nach einem Journalistik-Studium zunächst Politikredakteurin bei der Deutschen Presseagentur und danach bei der Süddeutschen Zeitung in München, Bonn und Berlin, bevor sie 2001 erstmals nach Istanbul übersiedelte, als Auslandskorrespondentin der SZ und des Züricher Tagesanzeigers. Als Reporterin bereiste sie von dort aus nicht nur viele Regionen der Türkei, sondern auch Griechenland und Zypern. Insgesamt zehn Jahre hat sie inzwischen am Bosporus verbracht, unterbrochen von mehrjährigen Aufenthalten in München als Vizeauslandschefin und als stellvertretende Chefin des Reportage-Ressorts Seite Drei der SZ. 1993 hat sie die inzwischen international aktive Nichtregierungsorganisation Journalisten helfen Journalisten e.V. mitgegründet, die häufig gemeinsam mit Reporters sans frontieres Nothilfe für Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten leistet. Sie lebt in München.

Christiane Schlötzer war von Oktober 2020 bis Januar 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ulrich Gutmair

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Ulrich Gutmair studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit gut zwanzig Jahren schreibt er für Tageszeitungen und Magazine über Geschichte, Pop und Literatur. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz. Die anarchischen Jahre nach 1989 hat er in seinem Buch Die ersten Tage von Berlin. Der Sound der Wende nachgezeichnet, das 2018 bei Klett-Cotta veröffentlicht wurde. Gutmair lebt und arbeitet in Berlin.

Ulrich Gutmair war von Oktober 2019 bis Januar 2020 und von Juli bis August 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Nun war er im Rahmen einer Verlängerung erneut im Mai 2022 vor Ort.

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Photo: Tal Sterngast

Ulrich Gutmair studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit gut zwanzig Jahren schreibt er für Tageszeitungen und Magazine über Geschichte, Pop und Literatur. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz. Die anarchischen Jahre nach 1989 hat er in seinem Buch Die ersten Tage von Berlin. Der Sound der Wende nachgezeichnet, das 2018 bei Klett-Cotta veröffentlicht wurde. Gutmair lebt und arbeitet in Berlin.

Ulrich Gutmair war von Oktober 2019 bis Januar 2020 und von Juli bis August 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya. Nun war er im Rahmen einer Verlängerung erneut im Mai 2022 vor Ort.

Gürsoy Doğtaş

Jahr 2021
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Gürsoy Doğtaş ist Kunsthistoriker, Publizist und Kurator, der an den Schnittpunkten zu Institutionskritik, strukturellem Rassismus und Queerstudies arbeitet. Er promovierte an der LMU München über Chantal Mouffes Demokratietheorie im Ausstellungsdiskurs der Biennalen (2020). Seit 2014 hält er Lehrveranstaltungen und Vorträge. Er kuratierte das diskursive Programm Public Art Munich (2018) und Ausstellungen wie Die kalte Libido im Haus der Kunst/München (2015); Das Kleid sitzt nicht Charim Galerie, Wien (2013). Von 2007 bis 2013 war er der Herausgeber des Artistzines Matt Magazine. Im Rahmen des ICI (Independent Curators International) in New York gab er die Publikation The Politics of the Melancholic Voice – Zeki Müren’s ‘Kahır Mektubu’ (Letter of Sorrow) über die kulturspezifische Melancholie des türkischen Sängers Zeki Müren mit heraus. 2017 war er von den Wiener Festwochen zu seinem Romanprojekt Zeki Müren – Das ausgestellte Leben (Eine unautorisierte Biografie) eingeladen.

Gürsoy Doğtaş war von April bis Mai 2021 und erneut im August bis September 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2021
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Gürsoy Dogtas, Foto: Matthias Mühling

Gürsoy Doğtaş ist Kunsthistoriker, Publizist und Kurator, der an den Schnittpunkten zu Institutionskritik, strukturellem Rassismus und Queerstudies arbeitet. Er promovierte an der LMU München über Chantal Mouffes Demokratietheorie im Ausstellungsdiskurs der Biennalen (2020). Seit 2014 hält er Lehrveranstaltungen und Vorträge. Er kuratierte das diskursive Programm Public Art Munich (2018) und Ausstellungen wie Die kalte Libido im Haus der Kunst/München (2015); Das Kleid sitzt nicht Charim Galerie, Wien (2013). Von 2007 bis 2013 war er der Herausgeber des Artistzines Matt Magazine. Im Rahmen des ICI (Independent Curators International) in New York gab er die Publikation The Politics of the Melancholic Voice – Zeki Müren’s ‘Kahır Mektubu’ (Letter of Sorrow) über die kulturspezifische Melancholie des türkischen Sängers Zeki Müren mit heraus. 2017 war er von den Wiener Festwochen zu seinem Romanprojekt Zeki Müren – Das ausgestellte Leben (Eine unautorisierte Biografie) eingeladen.

Gürsoy Doğtaş war von April bis Mai 2021 und erneut im August bis September 2021 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Stefan Weidner

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Stefan Weidner, geb. 1967, studierte Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn und lebt heute als Autor, Journalist und Übersetzer in Köln. Von 2001–2016 war er Chefredakteur der vom Goethe-Institut zweimal im Jahr in den Sprachen Arabisch, Englisch und Farsi herausgegebenen Kulturzeitschrift Fikrun wa Fann/Art&Thought. Stefan Weidner wurde 2006 mit dem Clemens-Brentano Preis der Stadt Heidelberg, 2007 mit dem Johann-Heinrich-Voß Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2014 mit dem Paul-Scheerbart Preis der Ledig-Rowohlt Stiftung. 2009/2010 war er August-Wilhelm-Schlegel Gastprofessor für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin.

Vom Sommersemester 2011 bis zum Wintersemester 2011/12 bekleidete er an der Universität Bonn die erste Thomas-Kling Poetikdozentur. Stefan Weidner ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied der deutschen Sektion des Pen-Clubs und Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt zu Köln. Seine jüngsten Buchveröffentlichen sind: 1001 Buch. Die Literaturen des Orients. (Edition Converso, Bad Herrenalb, 2019); Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken. (Hanser Verlag, München 2018); und als Übersetzer: Ibn Arabi: Der Übersetzer der Sehnsüchte. Aus dem Arabischen von Stefan Weidner. (Jung und Jung Verlag, Salzburg 2016)

Stefan Weidner war von Februar bis Mai 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und erneut mit einer Verlängerung von Oktober bis November 2021 vor Ort.

Jahr 2020
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Stefan Weidner, geb. 1967, studierte Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn und lebt heute als Autor, Journalist und Übersetzer in Köln. Von 2001–2016 war er Chefredakteur der vom Goethe-Institut zweimal im Jahr in den Sprachen Arabisch, Englisch und Farsi herausgegebenen Kulturzeitschrift Fikrun wa Fann/Art&Thought. Stefan Weidner wurde 2006 mit dem Clemens-Brentano Preis der Stadt Heidelberg, 2007 mit dem Johann-Heinrich-Voß Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2014 mit dem Paul-Scheerbart Preis der Ledig-Rowohlt Stiftung. 2009/2010 war er August-Wilhelm-Schlegel Gastprofessor für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin.

Vom Sommersemester 2011 bis zum Wintersemester 2011/12 bekleidete er an der Universität Bonn die erste Thomas-Kling Poetikdozentur. Stefan Weidner ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied der deutschen Sektion des Pen-Clubs und Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt zu Köln. Seine jüngsten Buchveröffentlichen sind: 1001 Buch. Die Literaturen des Orients. (Edition Converso, Bad Herrenalb, 2019); Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken. (Hanser Verlag, München 2018); und als Übersetzer: Ibn Arabi: Der Übersetzer der Sehnsüchte. Aus dem Arabischen von Stefan Weidner. (Jung und Jung Verlag, Salzburg 2016)

Stefan Weidner war von Februar bis Mai 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya und erneut mit einer Verlängerung von Oktober bis November 2021 vor Ort.

Olga Vostretsova

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik

Olga Vostretsova geboren in Novosibirsk, lebt und arbeitet als freiberufliche Kuratorin in Leipzig. Sie studierte Kulturen des Kuratorischen (2013) an der HGB Leipzig und leitete 2016–2017 dort die Hochschulgalerie, 2018–2019 arbeitete sie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie ist Mitbegründerin zweier Kunstvereine in Leipzig: Бükü – Büro für kulturelle Übersetzungen und KV —Leipzig. Sie initiierte und kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungsprojekte zeitgenössischer Kunst, zuletzt disturbance: witch (2020) im ZAK der Zitadelle Berlin und Multilpiers‘ Exile (2021) mit der Gruppe El Flasherito aus Buenos Aires in Leipzig. Derzeit ist sie als Koordinatorin des Projekts Dig it? Prototypen fürs Museum an der GfZK Leipzig und künstlerische Mitarbeiterin im DAAD-Projekt der HGB Leipzig und der ASFA Athen p o s t documenta: contemporary arts as territorial agencies tätig. Vostretsova hatte Recherche- und Residenzaufenthalte in Tiflis, Georgien (2014), Prag, Tschechische Republik (2015), Bad Ems, Deutschland (2017–2018), Buenos Aires, Argentinien und in Santiago de Chile (2019).

Olga Vostretsova war von Dezember bis März Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2022
Sparte Kulturtheorie + Publizistik
Foto: Liebschuh

Olga Vostretsova geboren in Novosibirsk, lebt und arbeitet als freiberufliche Kuratorin in Leipzig. Sie studierte Kulturen des Kuratorischen (2013) an der HGB Leipzig und leitete 2016–2017 dort die Hochschulgalerie, 2018–2019 arbeitete sie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie ist Mitbegründerin zweier Kunstvereine in Leipzig: Бükü – Büro für kulturelle Übersetzungen und KV —Leipzig. Sie initiierte und kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungsprojekte zeitgenössischer Kunst, zuletzt disturbance: witch (2020) im ZAK der Zitadelle Berlin und Multilpiers‘ Exile (2021) mit der Gruppe El Flasherito aus Buenos Aires in Leipzig. Derzeit ist sie als Koordinatorin des Projekts Dig it? Prototypen fürs Museum an der GfZK Leipzig und künstlerische Mitarbeiterin im DAAD-Projekt der HGB Leipzig und der ASFA Athen p o s t documenta: contemporary arts as territorial agencies tätig. Vostretsova hatte Recherche- und Residenzaufenthalte in Tiflis, Georgien (2014), Prag, Tschechische Republik (2015), Bad Ems, Deutschland (2017–2018), Buenos Aires, Argentinien und in Santiago de Chile (2019).

Olga Vostretsova war von Dezember bis März Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.