Discipline: Literatur

Tunay Önder

Jahr 2025
Sparte Literatur

Tunay Önder ist Autorin, Kuratorin und Künstlerin. Ihre Arbeiten fokussieren auf emanzipatorische Kämpfe im Kontext der Migrationsgesellschaft und bewegen sich an der Schnittstelle von Text, Performance, Installation und Diskurs. Önder studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Ethnologie an der Bosporus-Universität Istanbul und an der Universität Heidelberg, wo sie ihr Studium mit einem Magister abschloss. Kuratorische Projekte führten sie zu den Münchner Kammerspielen, der Wiesbaden Biennale, dem FAVORITEN Festival in Dortmund und dem Münchner Stadtmuseum. 2018 wurde sie für den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München nominiert. Im Jahr 2022 nahm sie mit einem Stipendium der Max Kade Foundation am International Writing Program in Iowa (USA) teil. Ihr dokumentarisches Theaterstück Offene Wunde über den Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum OEZ (zusammen mit Christine Umpfenbach) wurde im April 2025 im Münchner Volkstheater uraufgeführt. Derzeit ist sie Teil des Kuratoriums im Kunstraum FLORIDA und arbeitet für das Kulturreferat München im Bereich Public History – Erinnerung im Öffentlichen Raum. Neben ihren beiden Büchern migrantenstadl (mit Imad Mustafa) und Urteile (Hg., mit Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi) erscheinen ihre Texte in Sammelbändern, im öffentlichen Raum, kommen auf die Bühne und materialisieren sich als Installation oder Performance.

Tunay Önder ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Literatur

Tunay Önder ist Autorin, Kuratorin und Künstlerin. Ihre Arbeiten fokussieren auf emanzipatorische Kämpfe im Kontext der Migrationsgesellschaft und bewegen sich an der Schnittstelle von Text, Performance, Installation und Diskurs. Önder studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Ethnologie an der Bosporus-Universität Istanbul und an der Universität Heidelberg, wo sie ihr Studium mit einem Magister abschloss. Kuratorische Projekte führten sie zu den Münchner Kammerspielen, der Wiesbaden Biennale, dem FAVORITEN Festival in Dortmund und dem Münchner Stadtmuseum. 2018 wurde sie für den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München nominiert. Im Jahr 2022 nahm sie mit einem Stipendium der Max Kade Foundation am International Writing Program in Iowa (USA) teil. Ihr dokumentarisches Theaterstück Offene Wunde über den Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum OEZ (zusammen mit Christine Umpfenbach) wurde im April 2025 im Münchner Volkstheater uraufgeführt. Derzeit ist sie Teil des Kuratoriums im Kunstraum FLORIDA und arbeitet für das Kulturreferat München im Bereich Public History – Erinnerung im Öffentlichen Raum. Neben ihren beiden Büchern migrantenstadl (mit Imad Mustafa) und Urteile (Hg., mit Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi) erscheinen ihre Texte in Sammelbändern, im öffentlichen Raum, kommen auf die Bühne und materialisieren sich als Installation oder Performance.

Tunay Önder ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Dichterinnentreffen mit Olga Martynova

Datum 27. Mai 2025
Sparte Literatur
Foto: Hasan Hüseyin Güneş
Foto: Hasan Hüseyin Güneş

Am Dienstag, 27. Mai, lädt die Kulturakademie Tarabya in Kooperation mit dem Yazmak Atölyesi im Rahmen der Reihe Dichter:innentreffen zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch mit der Dichterin, Schriftstellerin und Tarabya-Stipendiatin Olga Martynova ein.

Martynova liest aus ihrem aktuellen Gedichtband Such nach dem Namen des Windes: Gedichte (2024). Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Lyrikerin und Autorin Gonca Özmen. Die Gedichte werden auch in türkischer Übersetzung von Efe Duyan gelesen.

Das Gespräch findet auf Deutsch und Türkisch statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch aufgrund begrenzter Plätze erforderlich.

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Sasha Salzmann

Jahr 2013
Sparte Literatur

Sasha Salzmann, Roman- und Theaterautor:in, Essayist:in und Kurator:in, war Mitbegründer:in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext und Leiter:in des STUDIO Я am Maxim Gorki Theater, Berlin. Salzmanns Theaterarbeiten sind in über 20 Sprachen übersetzt und unter anderem 2020 mit dem Kunstpreis für Darstellende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, ausgezeichnet worden. 2017 erschien im Suhrkamp Verlag das Romandebüt Außer sich, das in 16 Sprachen übersetzt wurde und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Sasha Salzmann moderiert im monatlichen Wechsel mit der Wiener Philosophin und Publizistin Isolde Charim die Gesprächsreihe „Apropos Gegenwart“ am Wiener Burgtheater. Im Herbst 2021 erscheint Salzmanns neuer Roman Im Menschen muss alles herrlich sein.

Sasha Salzmann war von September 2012 bis Februar 2013 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Literatur
© Heike Steinweg

Sasha Salzmann, Roman- und Theaterautor:in, Essayist:in und Kurator:in, war Mitbegründer:in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext und Leiter:in des STUDIO Я am Maxim Gorki Theater, Berlin. Salzmanns Theaterarbeiten sind in über 20 Sprachen übersetzt und unter anderem 2020 mit dem Kunstpreis für Darstellende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, ausgezeichnet worden. 2017 erschien im Suhrkamp Verlag das Romandebüt Außer sich, das in 16 Sprachen übersetzt wurde und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Sasha Salzmann moderiert im monatlichen Wechsel mit der Wiener Philosophin und Publizistin Isolde Charim die Gesprächsreihe „Apropos Gegenwart“ am Wiener Burgtheater. Im Herbst 2021 erscheint Salzmanns neuer Roman Im Menschen muss alles herrlich sein.

Sasha Salzmann war von September 2012 bis Februar 2013 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Moritz Rinke

Jahr 2013
Sparte Literatur

„Wenn Büchner im Woyzeck sagt, jeder Mensch ist ein Abgrund und jede Regenpfütze womöglich auch, dann beglaubigt das der Schriftsteller M. R., der im normalsten Wahnsinn die Mythen des Alltags entzaubert und zugleich eine abgründige Magie der Gegenwart evoziert.“

Peter von Becker

Moritz Rinke wurde in Worpswede geboren. Einige seiner preisgekrönten Geschichten und Essays erschienen unter dem Titel Der Blauwal im Kirschgarten sowie Das große Stolpern. Für sein Stück Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte wurde er 1997 mit dem Literaturpreis des PEN-Club ausgezeichnet und für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso wie für Republik Vineta, das zum besten deutschsprachigen Stück 2001 gewählt und 2008 für das Kino verfilmt wurde. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung von Die Nibelungen statt. Rinkes erste Arbeit für den Film September, in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. 2010 erschien sein erster Roman Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel, der auf Anhieb ein Bestseller wurde. Sein neuestes Stück Wir lieben und wissen nichts wurde am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt und wird an mehr als dreißig Bühnen gespielt. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke.

Rinke war von Mai bis September 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Literatur
© Joscha Jennessen

„Wenn Büchner im Woyzeck sagt, jeder Mensch ist ein Abgrund und jede Regenpfütze womöglich auch, dann beglaubigt das der Schriftsteller M. R., der im normalsten Wahnsinn die Mythen des Alltags entzaubert und zugleich eine abgründige Magie der Gegenwart evoziert.“

Peter von Becker

Moritz Rinke wurde in Worpswede geboren. Einige seiner preisgekrönten Geschichten und Essays erschienen unter dem Titel Der Blauwal im Kirschgarten sowie Das große Stolpern. Für sein Stück Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte wurde er 1997 mit dem Literaturpreis des PEN-Club ausgezeichnet und für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso wie für Republik Vineta, das zum besten deutschsprachigen Stück 2001 gewählt und 2008 für das Kino verfilmt wurde. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung von Die Nibelungen statt. Rinkes erste Arbeit für den Film September, in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. 2010 erschien sein erster Roman Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel, der auf Anhieb ein Bestseller wurde. Sein neuestes Stück Wir lieben und wissen nichts wurde am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt und wird an mehr als dreißig Bühnen gespielt. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke.

Rinke war von Mai bis September 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

José F. A. Oliver

Jahr 2013
Sparte Literatur

José F. A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde in Hausach im Schwarzwald geboren und lebt dort als freier Schriftsteller. Für seine dichterischen Arbeiten erhielt er u. a. 1989 das Literaturstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg e. V., 1994 das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin. 2001 war Oliver Stadtschreiber in Dresden, 2002 Gastprofessor und writer-in-residence am MIT (Cambridge/USA) und 2004 Stadtschreiber in Kairo. 2007 hatte er die Chamisso-Poetik-Dozentur an der TU Dresden inne.

Neben seinen Stipendien, wie 2009 an der Keele-University in England und 2011 Jacobs-Universität Bremen, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie 1997 den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2007 den Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg, 2009 den Thaddäus-Troll-Preis und 2012 den Joachim Ringelnatz-Preis (Nachwuchs).

Seine Publikationen Unterschlupf (Gedichte, 2006), Mein andalusisches Schwarzwalddorf (Essays, 2007), und Fahrtenschreiber (Gedichte, 2010) erschienen bei Suhrkamp. José Oliver ist Kurator des 1998 von ihm ins Leben gerufenen Literaturfestivals Hausacher LeseLenz. Er hat gemeinsam mit dem Literaturhaus Stuttgart die Schreibwerkstätten für Schulen entwickelt. Sie fördern die Sprachsensibilität von Kindern und Jugendlichen und erweitern deren Verständnis im Umgang mit der Literatur.

José F. A. Oliver war von August bis Dezember 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Literatur

José F. A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde in Hausach im Schwarzwald geboren und lebt dort als freier Schriftsteller. Für seine dichterischen Arbeiten erhielt er u. a. 1989 das Literaturstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg e. V., 1994 das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin. 2001 war Oliver Stadtschreiber in Dresden, 2002 Gastprofessor und writer-in-residence am MIT (Cambridge/USA) und 2004 Stadtschreiber in Kairo. 2007 hatte er die Chamisso-Poetik-Dozentur an der TU Dresden inne.

Neben seinen Stipendien, wie 2009 an der Keele-University in England und 2011 Jacobs-Universität Bremen, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie 1997 den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2007 den Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg, 2009 den Thaddäus-Troll-Preis und 2012 den Joachim Ringelnatz-Preis (Nachwuchs).

Seine Publikationen Unterschlupf (Gedichte, 2006), Mein andalusisches Schwarzwalddorf (Essays, 2007), und Fahrtenschreiber (Gedichte, 2010) erschienen bei Suhrkamp. José Oliver ist Kurator des 1998 von ihm ins Leben gerufenen Literaturfestivals Hausacher LeseLenz. Er hat gemeinsam mit dem Literaturhaus Stuttgart die Schreibwerkstätten für Schulen entwickelt. Sie fördern die Sprachsensibilität von Kindern und Jugendlichen und erweitern deren Verständnis im Umgang mit der Literatur.

José F. A. Oliver war von August bis Dezember 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Katja Lange-Müller

Jahr 2014
Sparte Literatur

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, DDR, war Schriftsetzerin und Hilfspflegerin in der Psychiatrie, sie studierte Literatur in Leipzig. Im November 1984 gelangte sie per Ausreiseantrag nach Westberlin, wo sie bis heute lebt. Katja Lange-Müllers literarische Arbeit ist geprägt von der deutsch-deutschen Geschichte und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Alfred-Döblin-Preis, dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2013 erhielt sie den Heinrich von Kleist-Preis. Im Herbst 2007 erschien der Roman Böse Schafe, und im Herbst 2016 ihr neuer Roman Drehtür.

Katja Lange-Müller war von Oktober 2013 bis Juni 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Literatur

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, DDR, war Schriftsetzerin und Hilfspflegerin in der Psychiatrie, sie studierte Literatur in Leipzig. Im November 1984 gelangte sie per Ausreiseantrag nach Westberlin, wo sie bis heute lebt. Katja Lange-Müllers literarische Arbeit ist geprägt von der deutsch-deutschen Geschichte und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Alfred-Döblin-Preis, dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2013 erhielt sie den Heinrich von Kleist-Preis. Im Herbst 2007 erschien der Roman Böse Schafe, und im Herbst 2016 ihr neuer Roman Drehtür.

Katja Lange-Müller war von Oktober 2013 bis Juni 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Kurt Drawert

Jahr 2014
Sparte Literatur

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), lebt seit 1996 als freier Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Zuletzt erschienen die Monografie Schreiben. Vom Leben der Texte (2012), Was gewesen sein wird. Essays 2004–2014 (2015), das Gedicht Der Körper meiner Zeit (2017) und der Roman Dresden. Die zweite Zeit (2020), alle beim Verlag C. H. Beck in München. Er hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. den Leonce-und-Lena-Preis (1989), den Lyrikpreis Meran (1993), den Ingeborg-Bachmann-Preis, (1993), den Uwe-Johnson-Preis (1994), das Villa-Massimo-Stipendium (1995), den Nikolaus-Lenau-Preis (1996), den Rainer-Malkowski-Preis (2008), den Werner-Bergengruen-Preis (2013), den Robert-Gernhardt-Preis (2014), den Lessingpreis des Freistaates Sachsen (2017) und den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2020). Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (seit 2014) und der Sächsischen Akademie der Künste (seit 2018).

Kurt Drawert war von März bis November 2014 und Mai bis Juni 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2014
Sparte Literatur

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), lebt seit 1996 als freier Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Zuletzt erschienen die Monografie Schreiben. Vom Leben der Texte (2012), Was gewesen sein wird. Essays 2004–2014 (2015), das Gedicht Der Körper meiner Zeit (2017) und der Roman Dresden. Die zweite Zeit (2020), alle beim Verlag C. H. Beck in München. Er hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. den Leonce-und-Lena-Preis (1989), den Lyrikpreis Meran (1993), den Ingeborg-Bachmann-Preis, (1993), den Uwe-Johnson-Preis (1994), das Villa-Massimo-Stipendium (1995), den Nikolaus-Lenau-Preis (1996), den Rainer-Malkowski-Preis (2008), den Werner-Bergengruen-Preis (2013), den Robert-Gernhardt-Preis (2014), den Lessingpreis des Freistaates Sachsen (2017) und den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2020). Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (seit 2014) und der Sächsischen Akademie der Künste (seit 2018).

Kurt Drawert war von März bis November 2014 und Mai bis Juni 2015 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Olga Grjasnowa

Jahr 2016
Sparte Literatur

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, hat bislang vier Romane und ein Sachbuch über Mehrsprachigkeit veröffentlicht. Für ihr viel beachtetes Debüt Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2014 folgte Die juristische Unschärfe einer Ehe, 2017 Gott ist nicht schüchtern. Zuletzt erschienen von ihr der Roman Der verlorene Sohn (2020) und Die Macht der Mehrsprachigkeit. Über Herkunft und Vielfalt (2021). Ihre Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt, für die Bühne und das Hörspiel adaptiert, mehrfach ausgezeichnet und verfilmt.

Olga Grjasnowa war von Juni bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Literatur
Foto: Valeria Mitelman
Foto: Valeria Mitelman

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, hat bislang vier Romane und ein Sachbuch über Mehrsprachigkeit veröffentlicht. Für ihr viel beachtetes Debüt Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2014 folgte Die juristische Unschärfe einer Ehe, 2017 Gott ist nicht schüchtern. Zuletzt erschienen von ihr der Roman Der verlorene Sohn (2020) und Die Macht der Mehrsprachigkeit. Über Herkunft und Vielfalt (2021). Ihre Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt, für die Bühne und das Hörspiel adaptiert, mehrfach ausgezeichnet und verfilmt.

Olga Grjasnowa war von Juni bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Peter Schneider

Jahr 2018
Sparte Literatur

Von Peter Schneider (*1940, Lübeck) liegen ca. 20 Bücher vor, darunter Romane, Erzählungen und Essais, einige davon übersetzt in 20 Sprachen. Der Mauerspringer (Rowohlt Verlag, 1982) wurde in die Reihe „Penguin Modern Classic“ aufgenommen, das Vorwort schrieb Ian McEwan. Außerdem hat er mehrere Drehbücher verfasst, u. a. zu den Filmen Messer im Kopf (Regie: Reinhard Hauff, 1978) und Das Versprechen, (Regie: Margarethe von Trotta, 1995). Die Erzählung Vati (Kiepenheuer & Witsch, 1987) wurde unter der Regie von Egidio Eronico mit Charlton Heston, Abraham F. Murray und Thomas Kretschmar 2005 verfilmt. Peter Schneiders Reportagen und Essays wurden u. a. veröffentlicht in Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, New York Times, Wallstreet Journal, Time Magazin, Harper`s Magazine, Le Monde, Liberation, Dagens Nyheter, und La Repubblica, Zu seinen neuesten Publikationen zählen An der Schönheit kann’s nicht liegen – Berlin, Porträt einer ewig unfertigen Stadt (Kiepenheuer & Witsch, 2015) und Club der Unentwegten (Kiepenheuer & Witsch, 2017).

Peter Schneider war von September bis November 2016 und erneut im August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Literatur

Von Peter Schneider (*1940, Lübeck) liegen ca. 20 Bücher vor, darunter Romane, Erzählungen und Essais, einige davon übersetzt in 20 Sprachen. Der Mauerspringer (Rowohlt Verlag, 1982) wurde in die Reihe „Penguin Modern Classic“ aufgenommen, das Vorwort schrieb Ian McEwan. Außerdem hat er mehrere Drehbücher verfasst, u. a. zu den Filmen Messer im Kopf (Regie: Reinhard Hauff, 1978) und Das Versprechen, (Regie: Margarethe von Trotta, 1995). Die Erzählung Vati (Kiepenheuer & Witsch, 1987) wurde unter der Regie von Egidio Eronico mit Charlton Heston, Abraham F. Murray und Thomas Kretschmar 2005 verfilmt. Peter Schneiders Reportagen und Essays wurden u. a. veröffentlicht in Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, New York Times, Wallstreet Journal, Time Magazin, Harper`s Magazine, Le Monde, Liberation, Dagens Nyheter, und La Repubblica, Zu seinen neuesten Publikationen zählen An der Schönheit kann’s nicht liegen – Berlin, Porträt einer ewig unfertigen Stadt (Kiepenheuer & Witsch, 2015) und Club der Unentwegten (Kiepenheuer & Witsch, 2017).

Peter Schneider war von September bis November 2016 und erneut im August 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Katerina Poladjan

Jahr 2018
Sparte Literatur

Katerina Poladjan, (*MOSKAU) lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie hat Angewandte Kulturwissenschaften (Philosophie und Kunst) an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert. 2011 erschien ihr Debütroman In einer Nacht, woanders im Rowohlt Verlag, 2015 ihr Roman Vielleicht Marseille und 2016 das literarische Reisebuch Hinter Sibirien. Katerina Poladjan wurde für den Alfred-Döblin-Preis und den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, war auf der Shortlist für den European Union Prize for Literature und erhielt das Berliner Senatsstipendium, das Grenzgänger-Stipendium
der Robert Bosch Stiftung, das Alfred-Döblin-Stipendium und das Stipendium der Preußischen Seehandlung. Ihr neuer Roman, an dem sie im Rahmen ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya arbeitet, wird vom Deutschen Literaturfond gefördert.

Katerina Poladjan war von Juli 2017 bis Ende September 2017 sowie von März bis Juli 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Verlängerung war sie von Juli bis August 2018 erneut vor Ort.

Jahr 2018
Sparte Literatur

Katerina Poladjan, (*MOSKAU) lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie hat Angewandte Kulturwissenschaften (Philosophie und Kunst) an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert. 2011 erschien ihr Debütroman In einer Nacht, woanders im Rowohlt Verlag, 2015 ihr Roman Vielleicht Marseille und 2016 das literarische Reisebuch Hinter Sibirien. Katerina Poladjan wurde für den Alfred-Döblin-Preis und den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, war auf der Shortlist für den European Union Prize for Literature und erhielt das Berliner Senatsstipendium, das Grenzgänger-Stipendium
der Robert Bosch Stiftung, das Alfred-Döblin-Stipendium und das Stipendium der Preußischen Seehandlung. Ihr neuer Roman, an dem sie im Rahmen ihres Stipendiums an der Kulturakademie Tarabya arbeitet, wird vom Deutschen Literaturfond gefördert.

Katerina Poladjan war von Juli 2017 bis Ende September 2017 sowie von März bis Juli 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Im Rahmen einer Verlängerung war sie von Juli bis August 2018 erneut vor Ort.