Discipline: Musik

Fulya Uçanok & Ulrike Ruf

Jahr 2026
Sparte Musik

Fulya Uçanok ist eine elektroakustische Musikerin, künstlerische Forscherin und Pianistin. Sie arbeitet in den Bereichen elektroakustische und gemischte Komposition sowie zeitgenössische freie Improvisation. Geboren in der Türkei studierte sie klassisches Klavier am Staatlichen Konservatorium der Hacettepe-Universität in Ankara und absolvierte ihren Master- und Promotionsabschluss am Center for Advanced Studies in Music (MIAM) der İTÜ. Ihre 2022 abgeschlossene Dissertation beschäftigte sich mit elektroakustischer Komposition aus einem responsiven Ansatz des Musizierens mit menschlichen, mehr-als-menschlichen und materiellen Akteur:innen. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie Klavier, Objekte und Elektronik und rückt relationale Modelle des Hörens und Reagierens sowie materielle Kontingenz in den Mittelpunkt. Sie ist eine aktive Improvisatorin, deren Arbeiten international präsentiert wurden, und arbeitet zudem kollaborativ mit Künstler:innen aus Performance, Komposition und Forschung zusammen. Aktuell konzentriert sich ihre Arbeit auf sympoietische („Making-with“-) Praktiken, in denen sie das Zusammenspiel von Mensch, Instrument und Material in Komposition und Performance erforscht.

Ulrike Ruf ist Cellistin, Klangkünstlerin und Kuratorin einer Konzertreihe für experimentelle Musik. Sie entwickelt Bühnenwerke zu biografischen, gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Themen, für die sie in Archiven recherchiert und mit Interviews und Field Recordings arbeitet. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie an der Berliner Volksbühne durch Johann Kresnik und in der Zusammenarbeit mit Tänzer:innen von Sasha Waltz & Guests. Sie entwickelte Arbeiten für Chöre, arbeitete mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Musikerinnen des Ensemble Mosaik, dem Choreografen Gabriel Galindez Cruz sowie der Dichterin Ulrike Almut Sandig zusammen. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Haus des Rundfunks Berlin, im Radialsystem V präsentiert und auf Deutschlandfunk Kultur gesendet. Sie trat bei der Maerz Musik, der Klangwerkstatt Berlin sowie international auf Festivals auf. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Opus Klassik für den Musikfilm StimmenÜberLeben.  

Fulya Uçanok und Ulrike Ruf sind von Februar bis Mai 2026 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiatinnen der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2026
Sparte Musik

Fulya Uçanok ist eine elektroakustische Musikerin, künstlerische Forscherin und Pianistin. Sie arbeitet in den Bereichen elektroakustische und gemischte Komposition sowie zeitgenössische freie Improvisation. Geboren in der Türkei studierte sie klassisches Klavier am Staatlichen Konservatorium der Hacettepe-Universität in Ankara und absolvierte ihren Master- und Promotionsabschluss am Center for Advanced Studies in Music (MIAM) der İTÜ. Ihre 2022 abgeschlossene Dissertation beschäftigte sich mit elektroakustischer Komposition aus einem responsiven Ansatz des Musizierens mit menschlichen, mehr-als-menschlichen und materiellen Akteur:innen. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie Klavier, Objekte und Elektronik und rückt relationale Modelle des Hörens und Reagierens sowie materielle Kontingenz in den Mittelpunkt. Sie ist eine aktive Improvisatorin, deren Arbeiten international präsentiert wurden, und arbeitet zudem kollaborativ mit Künstler:innen aus Performance, Komposition und Forschung zusammen. Aktuell konzentriert sich ihre Arbeit auf sympoietische („Making-with“-) Praktiken, in denen sie das Zusammenspiel von Mensch, Instrument und Material in Komposition und Performance erforscht.

Ulrike Ruf ist Cellistin, Klangkünstlerin und Kuratorin einer Konzertreihe für experimentelle Musik. Sie entwickelt Bühnenwerke zu biografischen, gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Themen, für die sie in Archiven recherchiert und mit Interviews und Field Recordings arbeitet. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie an der Berliner Volksbühne durch Johann Kresnik und in der Zusammenarbeit mit Tänzer:innen von Sasha Waltz & Guests. Sie entwickelte Arbeiten für Chöre, arbeitete mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Musikerinnen des Ensemble Mosaik, dem Choreografen Gabriel Galindez Cruz sowie der Dichterin Ulrike Almut Sandig zusammen. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Haus des Rundfunks Berlin, im Radialsystem V präsentiert und auf Deutschlandfunk Kultur gesendet. Sie trat bei der Maerz Musik, der Klangwerkstatt Berlin sowie international auf Festivals auf. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Opus Klassik für den Musikfilm StimmenÜberLeben.  

Fulya Uçanok und Ulrike Ruf sind von Februar bis Mai 2026 als Tandem im Rahmen der deutsch-türkischen Koproduktionsstipendien, unterstützt von der Allianz Foundation, Stipendiatinnen der Kulturakademie Tarabya.

Anna Korsun

Jahr 2026
Sparte Musik

Anna Korsun, geboren Ukrainerinstudierte Komposition in Kyjiw und in München. Sie komponiert für unterschiedliche Besetzungen einschließlich Stimme, Elektronik und Klangobjekte. Ihre Werke werden international auf Konzerten und bei Festivals aufgeführt, wie beim ECLAT Festival Neue Musik, den Darmstädter Ferienkursen, der ISCM, dem Warschauer Herbst oder den Wittener Tagen für neue Kammermusik. Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, das SWR Vokalensemble, Ensemble Mosaik, ascolta, das Ensemble Modern, AskoSchoenberg, die Camerata Silesia und Silbersee haben ihre Kompositionen bereits aufgeführt. Sie war u.a. Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom, am GoetheInstitut in Kanada, an der Akademie Schloss Solitude und in der Cité Internationale des Arts in Paris. Anna Korsun wurde mit mehreren Kompositionspreisen ausgezeichnet.  

Anna Korsun ist von Februar bis Mai 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2026
Sparte Musik
© Tetiana Korsun

Anna Korsun, geboren Ukrainerinstudierte Komposition in Kyjiw und in München. Sie komponiert für unterschiedliche Besetzungen einschließlich Stimme, Elektronik und Klangobjekte. Ihre Werke werden international auf Konzerten und bei Festivals aufgeführt, wie beim ECLAT Festival Neue Musik, den Darmstädter Ferienkursen, der ISCM, dem Warschauer Herbst oder den Wittener Tagen für neue Kammermusik. Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, das SWR Vokalensemble, Ensemble Mosaik, ascolta, das Ensemble Modern, AskoSchoenberg, die Camerata Silesia und Silbersee haben ihre Kompositionen bereits aufgeführt. Sie war u.a. Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom, am GoetheInstitut in Kanada, an der Akademie Schloss Solitude und in der Cité Internationale des Arts in Paris. Anna Korsun wurde mit mehreren Kompositionspreisen ausgezeichnet.  

Anna Korsun ist von Februar bis Mai 2026 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Nalan Karacagil

Jahr 2025
Sparte Musik

Die Sängerin, DJ und Produzentin Nalan veröffentlicht als Teil der Gaddafi Gals 2017 die EP the death of papi; 2019 folgt das Debütalbum TEMPLE und 2022 das zweite Album Romeo Must Die. Im Jahr 2021 beginnt sie ihre Solokarriere und veröffentlicht ihr Debütalbum I’m Good. The Crying Tape mit dem sie 2023 auf Tour geht.

Nalan ist neben Gaddafi Gals auch Teil des SLIC Unit DJ Kollektivs und arbeitet unter ihrem Alias slimgirl fat als DJ. Gemeinsam mit SLIC Unit spielten sie eine kleine Tour Anfang 2024 in Lateinamerika und den U.S.A. Gemeinsam sind sie Resident bei FoundationFM (London) im Golden Pudel Club in Hamburg.

Von 2020 bis 2024 war sie als Writerin und Produzentin bei Sony ATV unter Vertrag. Seit 2021 ist sie bei dem Berliner Label Mansions & Millions und seit 2022 bei der Booking Agency Powerline. Nalan folgt ihrer eigenen Idee von spannenden Gesangklängen und -strukturen. So entsteht eine einzigartige Mischung aus Pop, RnB und Indie. Dies macht sie als Musikerin aus, wie sämtliche Musikjournalist*innen auch finden.

Nalan Karacagil war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Musik
© Nusa Hernavs

Die Sängerin, DJ und Produzentin Nalan veröffentlicht als Teil der Gaddafi Gals 2017 die EP the death of papi; 2019 folgt das Debütalbum TEMPLE und 2022 das zweite Album Romeo Must Die. Im Jahr 2021 beginnt sie ihre Solokarriere und veröffentlicht ihr Debütalbum I’m Good. The Crying Tape mit dem sie 2023 auf Tour geht.

Nalan ist neben Gaddafi Gals auch Teil des SLIC Unit DJ Kollektivs und arbeitet unter ihrem Alias slimgirl fat als DJ. Gemeinsam mit SLIC Unit spielten sie eine kleine Tour Anfang 2024 in Lateinamerika und den U.S.A. Gemeinsam sind sie Resident bei FoundationFM (London) im Golden Pudel Club in Hamburg.

Von 2020 bis 2024 war sie als Writerin und Produzentin bei Sony ATV unter Vertrag. Seit 2021 ist sie bei dem Berliner Label Mansions & Millions und seit 2022 bei der Booking Agency Powerline. Nalan folgt ihrer eigenen Idee von spannenden Gesangklängen und -strukturen. So entsteht eine einzigartige Mischung aus Pop, RnB und Indie. Dies macht sie als Musikerin aus, wie sämtliche Musikjournalist*innen auch finden.

Nalan Karacagil war von Februar bis Mai 2025 Stipendiat:in der Kulturakademie Tarabya.

Martin Grütter

Jahr 2025
Sparte Musik

Martin Grütter, geboren 1983 in Trostberg/Bayern, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Komposition und elektronische Musik in Berlin und Frankfurt am Main bei Hanspeter Kyburz und Wolfgang Heiniger. Seine Werke werden weltweit von führenden Interpreten wie dem Ensemble Modern, dem Ensemble Intercontemporain, den Berliner Philharmonikern und dem WDR-Sinfonieorchester bei Festivals wie den Wittener Tagen für neue Kammermusik, den Bregenzer Festspielen, den Klangspuren Schwaz, der Berlinale und dem MATA Festival New York aufgeführt. Martin Grütters Musik beschäftigt sich mit der Auslotung performativer, perzeptioneller und künstlerischer Grenzen. Insbesondere faszinieren ihn Raserei und Rhythmus, Übermenschlichkeit, Virtuosität, Irrsinn und Ironie. Seine Kompositionen umfassen Solo-, Ensemble-, Orchester- und Vokalmusik sowie verschiedenste live-elektronische, performative, interaktive, improvisatorische und szenische Arbeiten. Regelmäßig arbeitet er mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Sparten zusammen, teilweise in langjährigen Kooperationen. Als utopische Produktionsstätte für komplexe und Grenzen sprengende Musik gründete er 2011 das Konzertformat Schwelbrand sowie das 25-köpfige Schwelbrandorchester, mit dem er regelmäßig genreüberschreitende Produktionen im Live-Raum sowie in virtuellen Kontexten durchführt.

Martin Grütter war von Juni bis September 2025 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Musik
© Nina Hoffmann

Martin Grütter, geboren 1983 in Trostberg/Bayern, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Komposition und elektronische Musik in Berlin und Frankfurt am Main bei Hanspeter Kyburz und Wolfgang Heiniger. Seine Werke werden weltweit von führenden Interpreten wie dem Ensemble Modern, dem Ensemble Intercontemporain, den Berliner Philharmonikern und dem WDR-Sinfonieorchester bei Festivals wie den Wittener Tagen für neue Kammermusik, den Bregenzer Festspielen, den Klangspuren Schwaz, der Berlinale und dem MATA Festival New York aufgeführt. Martin Grütters Musik beschäftigt sich mit der Auslotung performativer, perzeptioneller und künstlerischer Grenzen. Insbesondere faszinieren ihn Raserei und Rhythmus, Übermenschlichkeit, Virtuosität, Irrsinn und Ironie. Seine Kompositionen umfassen Solo-, Ensemble-, Orchester- und Vokalmusik sowie verschiedenste live-elektronische, performative, interaktive, improvisatorische und szenische Arbeiten. Regelmäßig arbeitet er mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Sparten zusammen, teilweise in langjährigen Kooperationen. Als utopische Produktionsstätte für komplexe und Grenzen sprengende Musik gründete er 2011 das Konzertformat Schwelbrand sowie das 25-köpfige Schwelbrandorchester, mit dem er regelmäßig genreüberschreitende Produktionen im Live-Raum sowie in virtuellen Kontexten durchführt.

Martin Grütter war von Juni bis September 2025 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Stellan Veloce

Jahr 2025
Sparte Musik

Stellan Veloce, ein*e in Berlin lebende*r sardische*r Cellist*in und Komponist*in, studierte Cello am Konservatorium von Cagliari und Komposition an der Universität der Künste Berlin sowie am California Institute of the Arts.

Veloces Musik konzentriert sich auf die Erforschung von Klangfarben, Wiederholungsschleifen und Modulationen von Klangdichten, auf die Verschmelzung von Komposition und Improvisation sowie auf kollektive Praktiken, beispielsweise als Mitglied in einer Band. Sardische Musik spielt dabei als Inspiration eine wichtige Rolle.

Veloce komponiert Musik für Ensembles und Tanzperformances – bevorzugt in Kollektivarbeit – und kooperiert regelmäßig mit der Choreografin Sheena McGrandles, Komponist* Neo Hülcker und der Filmemacherin Silvia Maggi. Gelegentlich arbeitet Veloce auf der Bühne oder im Studio im Bereich der Popmusik, zuletzt unter anderem mit Pop-Ikone Peaches.

Veloces erste LP _Complesso Spettro_ enthält zwei Stücke für ein sechsköpfiges Ensemble, die als Brücke zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Musik – experimentelle Rockmusik, zeitgenössische Musik, Improvisation – dienen.

Stellan Veloce ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiat*in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Musik
© Silvia Maggi

Stellan Veloce, ein*e in Berlin lebende*r sardische*r Cellist*in und Komponist*in, studierte Cello am Konservatorium von Cagliari und Komposition an der Universität der Künste Berlin sowie am California Institute of the Arts.

Veloces Musik konzentriert sich auf die Erforschung von Klangfarben, Wiederholungsschleifen und Modulationen von Klangdichten, auf die Verschmelzung von Komposition und Improvisation sowie auf kollektive Praktiken, beispielsweise als Mitglied in einer Band. Sardische Musik spielt dabei als Inspiration eine wichtige Rolle.

Veloce komponiert Musik für Ensembles und Tanzperformances – bevorzugt in Kollektivarbeit – und kooperiert regelmäßig mit der Choreografin Sheena McGrandles, Komponist* Neo Hülcker und der Filmemacherin Silvia Maggi. Gelegentlich arbeitet Veloce auf der Bühne oder im Studio im Bereich der Popmusik, zuletzt unter anderem mit Pop-Ikone Peaches.

Veloces erste LP _Complesso Spettro_ enthält zwei Stücke für ein sechsköpfiges Ensemble, die als Brücke zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Musik – experimentelle Rockmusik, zeitgenössische Musik, Improvisation – dienen.

Stellan Veloce ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiat*in der Kulturakademie Tarabya.

Ignaz Schick - Istanbul Diaries I Konzertinstallation

Datum 03. & 04. Mai 2025
Sparte Musik

Am 03. und 04. Mai präsentiert Kulturakademie Tarabya Alumnus Ignaz Schick seine Langzeit-Kozertinstallation Istanbul Diaries im Orient Institut Istanbul.

Istanbul Diaries basiert auf Ignaz Schicks Recherchen, die er während seiner Aufenthalte an der Kulturakadmie Tarabya zwischen 2018 und 2023 durchführte, eine Recherche darüber, wie die Megalopolis klingt.
Die ca. 4-stündige Konzertinstallation kombiniert Klang- und Videoinstallationen, Grafik-/Video-Partituren, Feldaufnahmen, Ensemble-Dirigate und Kleingruppenimprovisationen mit 7 wichtigen experimentellen/zeitgenössischen Musiker:innen und Protagonist:innen der lebendigen Istanbuler Musikszene. Auf diese Weise entsteht ein einzigartiges klangliches Mapping und Porträt dieser besonderen Stadt in einer marathonartigen Umgebung.

Unterstützt vom Alumni Fonds der Kulturakademie Tarabya wird Istanbul Diaries wird von Ignaz Schick gemeinsam mit Sevket Akinçi, Oguz Büyükberber, Anil Eraslan, Ulrich Mertin, Merve Salgar, Amy Salsgiver und Fulya Uçanok realisiert.

Istanbul Diaries ist eine Koproduktion von Zangi Music/Zarek Berlin, dem Orient Institut Istanbul & der Kulturakademie Tarabya.

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Marc Sinan

Jahr 2013
Sparte Musik

Marc Sinan ist Gitarrist und Komponist. Er war Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Enjoy Jazz Festival, Tonlagen Festival, bei Maerzmusik der Berliner Festspiele und den Händel Festspielen. Neben Solokonzerten und Kammermusik-Projekten mit Partnern wie dem Julia Hülsmann Trio, Jörg Widmann, dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal und dem iranischen Kamancheh-Spieler Kayhan Kalhor spielte Marc Sinan als Solist mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Georgischen Kammerorchester.

Mit seinem eigenen Ensemble, der Marc Sinan Company realisierte er seither vielbeachtete Projekte im zeitgenössischen, interkulturellen und multimedialen Kontext. Sein Projekt Hasretim – Eine anatolische Reise, das im Oktober 2010 Premiere feierte, wurde mit dem Preis Welthorizont der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Für 2015/16 arbeitet er an dem Projekt Komitas, das sich mit dem armenischen Komponisten und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet befasst, und am Projekt Aghet über den Genozid an den Armeniern in der Türkei 1915. Hasretim ist im September 2013 bei ECM Records als CD/DVD erschienen.

Marc Sinan war von September 2012 bis Januar 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Musik

Marc Sinan ist Gitarrist und Komponist. Er war Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Enjoy Jazz Festival, Tonlagen Festival, bei Maerzmusik der Berliner Festspiele und den Händel Festspielen. Neben Solokonzerten und Kammermusik-Projekten mit Partnern wie dem Julia Hülsmann Trio, Jörg Widmann, dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal und dem iranischen Kamancheh-Spieler Kayhan Kalhor spielte Marc Sinan als Solist mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Georgischen Kammerorchester.

Mit seinem eigenen Ensemble, der Marc Sinan Company realisierte er seither vielbeachtete Projekte im zeitgenössischen, interkulturellen und multimedialen Kontext. Sein Projekt Hasretim – Eine anatolische Reise, das im Oktober 2010 Premiere feierte, wurde mit dem Preis Welthorizont der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Für 2015/16 arbeitet er an dem Projekt Komitas, das sich mit dem armenischen Komponisten und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet befasst, und am Projekt Aghet über den Genozid an den Armeniern in der Türkei 1915. Hasretim ist im September 2013 bei ECM Records als CD/DVD erschienen.

Marc Sinan war von September 2012 bis Januar 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Mark Andre

Jahr 2016
Sparte Musik

Mark Andre studierte am Conservatoire National Supérieurede Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und musikalische Analyse, außerdem Komposition an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Zu seinen Lehrern zählten Claude Ballif, Gérard Grisey und Helmut Lachenmann. Er war u. a. Stipendiat der Villa Medici in Rom (1998–2000) und Fellow des Berliner Künstler-Programms des DAAD (2005). 2008 erhielt er den Förderpreis des Berliner Kunstpreises der Akademie der Künste. 2009 fand die erste Gesamtaufführung des Tryptichons …auf… in Berlin statt, er wurde zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, und Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Dresden; 2010 war er Composer-in-Residence und Dozent beim 21. Takefu International Music Festival, 2011 wurde ihm der Orden Chevalier des Arts et des Lettres durch den französischen Kultusminister verliehen. 2014 fand die Uraufführung seiner Oper wunderzaichen in Stuttgart statt, 2017 war er Dozent bei Impuls in Graz. Er lebt in Berlin.

Marc Andre war von Juli 2015 bis Februar 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Musik
Foto: Manu Theobald
Foto: Manu Theobald

Mark Andre studierte am Conservatoire National Supérieurede Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und musikalische Analyse, außerdem Komposition an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Zu seinen Lehrern zählten Claude Ballif, Gérard Grisey und Helmut Lachenmann. Er war u. a. Stipendiat der Villa Medici in Rom (1998–2000) und Fellow des Berliner Künstler-Programms des DAAD (2005). 2008 erhielt er den Förderpreis des Berliner Kunstpreises der Akademie der Künste. 2009 fand die erste Gesamtaufführung des Tryptichons …auf… in Berlin statt, er wurde zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, und Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Dresden; 2010 war er Composer-in-Residence und Dozent beim 21. Takefu International Music Festival, 2011 wurde ihm der Orden Chevalier des Arts et des Lettres durch den französischen Kultusminister verliehen. 2014 fand die Uraufführung seiner Oper wunderzaichen in Stuttgart statt, 2017 war er Dozent bei Impuls in Graz. Er lebt in Berlin.

Marc Andre war von Juli 2015 bis Februar 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Sinem Altan

Jahr 2016
Sparte Musik

Sinem Altan, geboren 1985 in Ankara, studierte Komposition an der Universität der Künste, Berlin, und Tonsatz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Zu ihren umfangreicheren Werken zählen Hafriyat-Earthwork für Orchester, für das sie den Europäischen Komponistenpreis 2015 gewann, das Konzert für Baglama und Orchester, beauftragt vom Landesmusikrat Berlin 2013, und die Stadtoper Die Gute Stadt im Theater Freiburg. Ihr Märchenkonzert Keloglan und die Räuberbande, ein Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, bekam den Junge Ohren Sonderpreis 2011. Derzeit arbeitet sie als künstlerische Leiterin im Atze Musiktheater Berlin und hat die musikalische Leitung des Maxim Gorki Theaters, Berlin, inne. Zu ihren aktuellen Auftritten und Projekten als Pianistin und Dirigentin unter anderem mit ihrem renommierten Ensemble Olivinn zählen der große Sendesaal des RBB mit einem Rekompositionsprojekt auf Beethovens Pastorale AskimBeethoven, meine Liebe, Aufträge zu Neukompositionen bei Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin, eine Konzertreihe im Cemal-Resit-Rey-Konzertsaal in Istanbul sowie Konzertveranstaltungen des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.

Sinem Altan war von Juli bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Musik
Foto: André Wunstorf
Foto: André Wunstorf

Sinem Altan, geboren 1985 in Ankara, studierte Komposition an der Universität der Künste, Berlin, und Tonsatz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Zu ihren umfangreicheren Werken zählen Hafriyat-Earthwork für Orchester, für das sie den Europäischen Komponistenpreis 2015 gewann, das Konzert für Baglama und Orchester, beauftragt vom Landesmusikrat Berlin 2013, und die Stadtoper Die Gute Stadt im Theater Freiburg. Ihr Märchenkonzert Keloglan und die Räuberbande, ein Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, bekam den Junge Ohren Sonderpreis 2011. Derzeit arbeitet sie als künstlerische Leiterin im Atze Musiktheater Berlin und hat die musikalische Leitung des Maxim Gorki Theaters, Berlin, inne. Zu ihren aktuellen Auftritten und Projekten als Pianistin und Dirigentin unter anderem mit ihrem renommierten Ensemble Olivinn zählen der große Sendesaal des RBB mit einem Rekompositionsprojekt auf Beethovens Pastorale AskimBeethoven, meine Liebe, Aufträge zu Neukompositionen bei Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin, eine Konzertreihe im Cemal-Resit-Rey-Konzertsaal in Istanbul sowie Konzertveranstaltungen des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.

Sinem Altan war von Juli bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Michael Schiefel

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.