Discipline: Musik

Stellan Veloce

Jahr 2025
Sparte Musik

Stellan Veloce, ein*e in Berlin lebende*r sardische*r Cellist*in und Komponist*in, studierte Cello am Konservatorium von Cagliari und Komposition an der Universität der Künste Berlin sowie am California Institute of the Arts.

Veloces Musik konzentriert sich auf die Erforschung von Klangfarben, Wiederholungsschleifen und Modulationen von Klangdichten, auf die Verschmelzung von Komposition und Improvisation sowie auf kollektive Praktiken, beispielsweise als Mitglied in einer Band. Sardische Musik spielt dabei als Inspiration eine wichtige Rolle.

Veloce komponiert Musik für Ensembles und Tanzperformances – bevorzugt in Kollektivarbeit – und kooperiert regelmäßig mit der Choreografin Sheena McGrandles, Komponist* Neo Hülcker und der Filmemacherin Silvia Maggi. Gelegentlich arbeitet Veloce auf der Bühne oder im Studio im Bereich der Popmusik, zuletzt unter anderem mit Pop-Ikone Peaches.

Veloces erste LP _Complesso Spettro_ enthält zwei Stücke für ein sechsköpfiges Ensemble, die als Brücke zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Musik – experimentelle Rockmusik, zeitgenössische Musik, Improvisation – dienen.

Stellan Veloce ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiat*in der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2025
Sparte Musik
© Silvia Maggi

Stellan Veloce, ein*e in Berlin lebende*r sardische*r Cellist*in und Komponist*in, studierte Cello am Konservatorium von Cagliari und Komposition an der Universität der Künste Berlin sowie am California Institute of the Arts.

Veloces Musik konzentriert sich auf die Erforschung von Klangfarben, Wiederholungsschleifen und Modulationen von Klangdichten, auf die Verschmelzung von Komposition und Improvisation sowie auf kollektive Praktiken, beispielsweise als Mitglied in einer Band. Sardische Musik spielt dabei als Inspiration eine wichtige Rolle.

Veloce komponiert Musik für Ensembles und Tanzperformances – bevorzugt in Kollektivarbeit – und kooperiert regelmäßig mit der Choreografin Sheena McGrandles, Komponist* Neo Hülcker und der Filmemacherin Silvia Maggi. Gelegentlich arbeitet Veloce auf der Bühne oder im Studio im Bereich der Popmusik, zuletzt unter anderem mit Pop-Ikone Peaches.

Veloces erste LP _Complesso Spettro_ enthält zwei Stücke für ein sechsköpfiges Ensemble, die als Brücke zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Musik – experimentelle Rockmusik, zeitgenössische Musik, Improvisation – dienen.

Stellan Veloce ist von Oktober 2025 bis Januar 2026 Stipendiat*in der Kulturakademie Tarabya.

Ignaz Schick - Istanbul Diaries I Konzertinstallation

Datum 03. & 04. Mai 2025
Sparte Musik

Am 03. und 04. Mai präsentiert Kulturakademie Tarabya Alumnus Ignaz Schick seine Langzeit-Kozertinstallation Istanbul Diaries im Orient Institut Istanbul.

Istanbul Diaries basiert auf Ignaz Schicks Recherchen, die er während seiner Aufenthalte an der Kulturakadmie Tarabya zwischen 2018 und 2023 durchführte, eine Recherche darüber, wie die Megalopolis klingt.
Die ca. 4-stündige Konzertinstallation kombiniert Klang- und Videoinstallationen, Grafik-/Video-Partituren, Feldaufnahmen, Ensemble-Dirigate und Kleingruppenimprovisationen mit 7 wichtigen experimentellen/zeitgenössischen Musiker:innen und Protagonist:innen der lebendigen Istanbuler Musikszene. Auf diese Weise entsteht ein einzigartiges klangliches Mapping und Porträt dieser besonderen Stadt in einer marathonartigen Umgebung.

Unterstützt vom Alumni Fonds der Kulturakademie Tarabya wird Istanbul Diaries wird von Ignaz Schick gemeinsam mit Sevket Akinçi, Oguz Büyükberber, Anil Eraslan, Ulrich Mertin, Merve Salgar, Amy Salsgiver und Fulya Uçanok realisiert.

Istanbul Diaries ist eine Koproduktion von Zangi Music/Zarek Berlin, dem Orient Institut Istanbul & der Kulturakademie Tarabya.

Mehr lesen Weniger

Marc Sinan

Jahr 2013
Sparte Musik

Marc Sinan ist Gitarrist und Komponist. Er war Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Enjoy Jazz Festival, Tonlagen Festival, bei Maerzmusik der Berliner Festspiele und den Händel Festspielen. Neben Solokonzerten und Kammermusik-Projekten mit Partnern wie dem Julia Hülsmann Trio, Jörg Widmann, dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal und dem iranischen Kamancheh-Spieler Kayhan Kalhor spielte Marc Sinan als Solist mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Georgischen Kammerorchester.

Mit seinem eigenen Ensemble, der Marc Sinan Company realisierte er seither vielbeachtete Projekte im zeitgenössischen, interkulturellen und multimedialen Kontext. Sein Projekt Hasretim – Eine anatolische Reise, das im Oktober 2010 Premiere feierte, wurde mit dem Preis Welthorizont der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Für 2015/16 arbeitet er an dem Projekt Komitas, das sich mit dem armenischen Komponisten und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet befasst, und am Projekt Aghet über den Genozid an den Armeniern in der Türkei 1915. Hasretim ist im September 2013 bei ECM Records als CD/DVD erschienen.

Marc Sinan war von September 2012 bis Januar 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2013
Sparte Musik

Marc Sinan ist Gitarrist und Komponist. Er war Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Enjoy Jazz Festival, Tonlagen Festival, bei Maerzmusik der Berliner Festspiele und den Händel Festspielen. Neben Solokonzerten und Kammermusik-Projekten mit Partnern wie dem Julia Hülsmann Trio, Jörg Widmann, dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal und dem iranischen Kamancheh-Spieler Kayhan Kalhor spielte Marc Sinan als Solist mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Georgischen Kammerorchester.

Mit seinem eigenen Ensemble, der Marc Sinan Company realisierte er seither vielbeachtete Projekte im zeitgenössischen, interkulturellen und multimedialen Kontext. Sein Projekt Hasretim – Eine anatolische Reise, das im Oktober 2010 Premiere feierte, wurde mit dem Preis Welthorizont der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Für 2015/16 arbeitet er an dem Projekt Komitas, das sich mit dem armenischen Komponisten und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet befasst, und am Projekt Aghet über den Genozid an den Armeniern in der Türkei 1915. Hasretim ist im September 2013 bei ECM Records als CD/DVD erschienen.

Marc Sinan war von September 2012 bis Januar 2013 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Mark Andre

Jahr 2016
Sparte Musik

Mark Andre studierte am Conservatoire National Supérieurede Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und musikalische Analyse, außerdem Komposition an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Zu seinen Lehrern zählten Claude Ballif, Gérard Grisey und Helmut Lachenmann. Er war u. a. Stipendiat der Villa Medici in Rom (1998–2000) und Fellow des Berliner Künstler-Programms des DAAD (2005). 2008 erhielt er den Förderpreis des Berliner Kunstpreises der Akademie der Künste. 2009 fand die erste Gesamtaufführung des Tryptichons …auf… in Berlin statt, er wurde zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, und Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Dresden; 2010 war er Composer-in-Residence und Dozent beim 21. Takefu International Music Festival, 2011 wurde ihm der Orden Chevalier des Arts et des Lettres durch den französischen Kultusminister verliehen. 2014 fand die Uraufführung seiner Oper wunderzaichen in Stuttgart statt, 2017 war er Dozent bei Impuls in Graz. Er lebt in Berlin.

Marc Andre war von Juli 2015 bis Februar 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Musik
Foto: Manu Theobald
Foto: Manu Theobald

Mark Andre studierte am Conservatoire National Supérieurede Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und musikalische Analyse, außerdem Komposition an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Zu seinen Lehrern zählten Claude Ballif, Gérard Grisey und Helmut Lachenmann. Er war u. a. Stipendiat der Villa Medici in Rom (1998–2000) und Fellow des Berliner Künstler-Programms des DAAD (2005). 2008 erhielt er den Förderpreis des Berliner Kunstpreises der Akademie der Künste. 2009 fand die erste Gesamtaufführung des Tryptichons …auf… in Berlin statt, er wurde zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, und Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Dresden; 2010 war er Composer-in-Residence und Dozent beim 21. Takefu International Music Festival, 2011 wurde ihm der Orden Chevalier des Arts et des Lettres durch den französischen Kultusminister verliehen. 2014 fand die Uraufführung seiner Oper wunderzaichen in Stuttgart statt, 2017 war er Dozent bei Impuls in Graz. Er lebt in Berlin.

Marc Andre war von Juli 2015 bis Februar 2016 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Sinem Altan

Jahr 2016
Sparte Musik

Sinem Altan, geboren 1985 in Ankara, studierte Komposition an der Universität der Künste, Berlin, und Tonsatz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Zu ihren umfangreicheren Werken zählen Hafriyat-Earthwork für Orchester, für das sie den Europäischen Komponistenpreis 2015 gewann, das Konzert für Baglama und Orchester, beauftragt vom Landesmusikrat Berlin 2013, und die Stadtoper Die Gute Stadt im Theater Freiburg. Ihr Märchenkonzert Keloglan und die Räuberbande, ein Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, bekam den Junge Ohren Sonderpreis 2011. Derzeit arbeitet sie als künstlerische Leiterin im Atze Musiktheater Berlin und hat die musikalische Leitung des Maxim Gorki Theaters, Berlin, inne. Zu ihren aktuellen Auftritten und Projekten als Pianistin und Dirigentin unter anderem mit ihrem renommierten Ensemble Olivinn zählen der große Sendesaal des RBB mit einem Rekompositionsprojekt auf Beethovens Pastorale AskimBeethoven, meine Liebe, Aufträge zu Neukompositionen bei Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin, eine Konzertreihe im Cemal-Resit-Rey-Konzertsaal in Istanbul sowie Konzertveranstaltungen des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.

Sinem Altan war von Juli bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2016
Sparte Musik
Foto: André Wunstorf
Foto: André Wunstorf

Sinem Altan, geboren 1985 in Ankara, studierte Komposition an der Universität der Künste, Berlin, und Tonsatz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Zu ihren umfangreicheren Werken zählen Hafriyat-Earthwork für Orchester, für das sie den Europäischen Komponistenpreis 2015 gewann, das Konzert für Baglama und Orchester, beauftragt vom Landesmusikrat Berlin 2013, und die Stadtoper Die Gute Stadt im Theater Freiburg. Ihr Märchenkonzert Keloglan und die Räuberbande, ein Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, bekam den Junge Ohren Sonderpreis 2011. Derzeit arbeitet sie als künstlerische Leiterin im Atze Musiktheater Berlin und hat die musikalische Leitung des Maxim Gorki Theaters, Berlin, inne. Zu ihren aktuellen Auftritten und Projekten als Pianistin und Dirigentin unter anderem mit ihrem renommierten Ensemble Olivinn zählen der große Sendesaal des RBB mit einem Rekompositionsprojekt auf Beethovens Pastorale AskimBeethoven, meine Liebe, Aufträge zu Neukompositionen bei Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin, eine Konzertreihe im Cemal-Resit-Rey-Konzertsaal in Istanbul sowie Konzertveranstaltungen des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.

Sinem Altan war von Juli bis Dezember 2016 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.

Michael Schiefel

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Musik

Michael Schiefel (Münster, 1970) Sänger und Komponist, ist seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten sowohl im In- wie im Ausland erfolgreich. Seine erste Soloplatte Invisible Loop (1997) wurde von Publikum und Presse vielfach gelobt. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD I Don’t Belong hervor. Mit virtuoser Beherrschung seiner Stimme experimentiert Schiefel mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Im September 2006 erschien Schiefels Solo-CD Don’t Touch My Animals. Neben seinen Soloprojekten steht Schiefel auch mit anderen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne, ob Funk und Pop mit der Formation Jazz Indeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-ungarischen Platypus Trio – in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken. In Weimar hat er eine Professur für Jazzgesang inne.

Michael Schiefel war von Juni bis November 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ketan Bhatti

Jahr 2017
Sparte Musik

Ketan Bhatti, geboren 1981, ist als Komponist und Schlagzeuger ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seit 2003 komponiert er mit seinem Bruder Vivan Bhatti regelmäßig für die Inszenierungen des Regisseurs Nuran David Calis u. a. im Deutschen Theater Berlin und im Schauspiel Köln. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke basieren auf Kooperationen mit Autoren wie Feridun Zaimoğlu oder Roland Schimmelpfennig, stellen Fragen zu Integration und Ausgrenzung und wurden u. a. an der Neuköllner Oper, der Tischlerei – Deutsche Oper Berlin und der Staatsoper Hannover (ur-)aufgeführt. Seit 2009 komponieren und produzieren die Brüder die Musik für die Shows der Urbanen Berliner Tanzkompanie Flying Steps. Für das Konzert Klanggestalten feat. Simon Stockhausen wurde Ketan Bhatti mit dem Karl-Hofer-Preis 2008 ausgezeichnet. Mit Cymin Samawatie gründete er 2013 das Trickster Orchestra als Kammerorchester für zeitgenössische, transtraditionelle Klangwelten und experimentelle Erarbeitungsmethoden.

Ketan Bhatti war von Januar bis Juni 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2017
Sparte Musik
Foto: Dawin Meckel

Ketan Bhatti, geboren 1981, ist als Komponist und Schlagzeuger ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seit 2003 komponiert er mit seinem Bruder Vivan Bhatti regelmäßig für die Inszenierungen des Regisseurs Nuran David Calis u. a. im Deutschen Theater Berlin und im Schauspiel Köln. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke basieren auf Kooperationen mit Autoren wie Feridun Zaimoğlu oder Roland Schimmelpfennig, stellen Fragen zu Integration und Ausgrenzung und wurden u. a. an der Neuköllner Oper, der Tischlerei – Deutsche Oper Berlin und der Staatsoper Hannover (ur-)aufgeführt. Seit 2009 komponieren und produzieren die Brüder die Musik für die Shows der Urbanen Berliner Tanzkompanie Flying Steps. Für das Konzert Klanggestalten feat. Simon Stockhausen wurde Ketan Bhatti mit dem Karl-Hofer-Preis 2008 ausgezeichnet. Mit Cymin Samawatie gründete er 2013 das Trickster Orchestra als Kammerorchester für zeitgenössische, transtraditionelle Klangwelten und experimentelle Erarbeitungsmethoden.

Ketan Bhatti war von Januar bis Juni 2017 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jacobien Vlasman

Jahr 2018
Sparte Musik

Jacobien Vlasman, 1969 in Amsterdam geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt seit 1993 in Berlin, wo sie zunächst ihr geisteswissenschaftliches Magisterstudium (Germanistik, Romanistik und Philosophie) 1998 erfolgreich abschloss und danach ihre eigentliche Passion, Musik, zum Beruf machte. Als Autodidaktin besuchte sie Workshops, nahm Privatunterricht und war Gasthörerin an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK Berlin). Die „frühberufene und spätentschiedene Laut-Künstlerin“ (FAZ) machte sich schnell einen Namen als versierte Vokal-Artistin und Komponistin weit über Berlin hinaus.

Dennoch beschloss sie im Jahre 2014, Jazz-Musik an einer Hochschule zu studieren und bestand zwei Jahre später mit der Note „sehr gut“ den European Jazz Master (EUJAM), der sie von Berlin aus nach Trondheim, Kopenhagen, Amsterdam und Paris führte. Sie kann zurückblicken auf Unterricht und Workshops bei Maria Joao, Theo Bleckmann, Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel, David Friedman, Norma Winstone, Jakob Anderskov, Sissel Vera Pettersen, Eirik Hegdal, Tom Arthurs, Lauren Newton und vielen mehr.

In ihrer 20-jährigen Karriere als Musikerin arbeitete sie mit vielen namhaften Musikern zusammen, darunter Julia Hülsmann, Christian Kögel, Christian Thomé, Kalle Kalima, Moritz Baumgärtner, Andreas Lang, Andi Haberl, Oli Steidle, Daniel Erdmann, Michael Thieke, Rudi Mahall, Frank Woeste, Carlos Bica, Heinrich Köbberling und Pepe Berns. Sie tourte und trat auf in Clubs und auf Festivals in diversen europäischen Ländern sowohl als Bandleaderin als auch als Sidewoman. Bislang sind zwei CDs unter ihrem eigenen Namen erschienen, eine dritte mit ihrem Oktett „Jaco Says Yes“ ist in Arbeit. Diverse Male wurde sie mit einem Jazzstipendium des Berliner Senats bedacht und gewann den 1.Preis der Jury beim 1.Jazz&Blues Award Berlin.

Von Dezember 2017 bis Februar 2018 und im August 2018 war Jacobien Vlasman als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Jahr 2018
Sparte Musik

Jacobien Vlasman, 1969 in Amsterdam geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt seit 1993 in Berlin, wo sie zunächst ihr geisteswissenschaftliches Magisterstudium (Germanistik, Romanistik und Philosophie) 1998 erfolgreich abschloss und danach ihre eigentliche Passion, Musik, zum Beruf machte. Als Autodidaktin besuchte sie Workshops, nahm Privatunterricht und war Gasthörerin an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK Berlin). Die „frühberufene und spätentschiedene Laut-Künstlerin“ (FAZ) machte sich schnell einen Namen als versierte Vokal-Artistin und Komponistin weit über Berlin hinaus.

Dennoch beschloss sie im Jahre 2014, Jazz-Musik an einer Hochschule zu studieren und bestand zwei Jahre später mit der Note „sehr gut“ den European Jazz Master (EUJAM), der sie von Berlin aus nach Trondheim, Kopenhagen, Amsterdam und Paris führte. Sie kann zurückblicken auf Unterricht und Workshops bei Maria Joao, Theo Bleckmann, Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel, David Friedman, Norma Winstone, Jakob Anderskov, Sissel Vera Pettersen, Eirik Hegdal, Tom Arthurs, Lauren Newton und vielen mehr.

In ihrer 20-jährigen Karriere als Musikerin arbeitete sie mit vielen namhaften Musikern zusammen, darunter Julia Hülsmann, Christian Kögel, Christian Thomé, Kalle Kalima, Moritz Baumgärtner, Andreas Lang, Andi Haberl, Oli Steidle, Daniel Erdmann, Michael Thieke, Rudi Mahall, Frank Woeste, Carlos Bica, Heinrich Köbberling und Pepe Berns. Sie tourte und trat auf in Clubs und auf Festivals in diversen europäischen Ländern sowohl als Bandleaderin als auch als Sidewoman. Bislang sind zwei CDs unter ihrem eigenen Namen erschienen, eine dritte mit ihrem Oktett „Jaco Says Yes“ ist in Arbeit. Diverse Male wurde sie mit einem Jazzstipendium des Berliner Senats bedacht und gewann den 1.Preis der Jury beim 1.Jazz&Blues Award Berlin.

Von Dezember 2017 bis Februar 2018 und im August 2018 war Jacobien Vlasman als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

Christian Thomé

Jahr 2018
Sparte Musik

Christian Thomé, geboren 1970 in Düsseldorf, lebt in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Seine Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik. Aktuell arbeitet er am abstrakt.club, einer Konzertreihe für experimentelle Clubmusik, dem Tarabya Ensemble und dem Duo Vesna mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska. Er ist zudem festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann und der Markus Stockhausen Group. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Als Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik ist er am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.

Christian Thomé war von Juli bis Dezember 2016 und von Februar bis März 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Jahr 2018
Sparte Musik
Christian Thomé. Foto: Markus Braun

Christian Thomé, geboren 1970 in Düsseldorf, lebt in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Seine Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik. Aktuell arbeitet er am abstrakt.club, einer Konzertreihe für experimentelle Clubmusik, dem Tarabya Ensemble und dem Duo Vesna mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska. Er ist zudem festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann und der Markus Stockhausen Group. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Als Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik ist er am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.

Christian Thomé war von Juli bis Dezember 2016 und von Februar bis März 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.

Ignaz Schick

Jahr 2018
Sparte Film, Musik

Ignaz Schick ist Klangkünstler, Turntablist, Komponist und Bildender Künstler. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete er in Berlin, wo er wichtiger Bestandteil der jungen Echtzeitmusikszene wurde. Aus der Live-Elektronik entwickelt er ein eigenständiges elektro-akustisches Instrumentarium, die „Rotating Surfaces“. Seit 2012 konzentriert er sich auf die Realisierung von Konzeptkompositionen und experimentellen Radiostücken. Schick ist Kurator von Festivals für experimentelle Musik und betreibt das Experimentalmusiklabel Zarek. Er tourt weltweit, solo oder mit Gruppen wie Perlonex und Splitter Orchester, hat zahlreiche Alben veröffentlicht und mit international renommierten Künstlern wie Mwata Bowden, Don Cherry, Sven-Ake Johansson, Charlemagne Palestine oder Martin Tetréault zusammengearbeitet. Schick erhielt zahlreiche Stipendien, so u.a. 2016 das Kompositionsstipendium des Berliner Senats/Cité des Arts Paris und 2017 das Kulturaustauschstipendium Global für Südostasien (Malaysia/Laos/Indonesien/Vietnam). Zusätzlich war Schick 2017 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Ignaz Schick war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten.

Jahr 2018
Sparte Film, Musik

Ignaz Schick ist Klangkünstler, Turntablist, Komponist und Bildender Künstler. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete er in Berlin, wo er wichtiger Bestandteil der jungen Echtzeitmusikszene wurde. Aus der Live-Elektronik entwickelt er ein eigenständiges elektro-akustisches Instrumentarium, die „Rotating Surfaces“. Seit 2012 konzentriert er sich auf die Realisierung von Konzeptkompositionen und experimentellen Radiostücken. Schick ist Kurator von Festivals für experimentelle Musik und betreibt das Experimentalmusiklabel Zarek. Er tourt weltweit, solo oder mit Gruppen wie Perlonex und Splitter Orchester, hat zahlreiche Alben veröffentlicht und mit international renommierten Künstlern wie Mwata Bowden, Don Cherry, Sven-Ake Johansson, Charlemagne Palestine oder Martin Tetréault zusammengearbeitet. Schick erhielt zahlreiche Stipendien, so u.a. 2016 das Kompositionsstipendium des Berliner Senats/Cité des Arts Paris und 2017 das Kulturaustauschstipendium Global für Südostasien (Malaysia/Laos/Indonesien/Vietnam). Zusätzlich war Schick 2017 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.

Ignaz Schick war von September bis Dezember 2018 für vier Monate in der Kulturakademie Tarabya als einer der ersten Stipendiaten, die sich initiativ über den Open Call im September 2017 beworben hatten.