Foto: Linda Rosa Saal

Jasmin Ihraç

Jasmin İhraç, Choreografin und Tänzerin, geboren in Köln, lebt und arbeitet in Berlin. Parallel zu ihrem Soziologiestudium an der Freien Universität Berlin studierte sie Zeitgenössischen Tanz, Kontext und Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin (HZT). Ihre Stücke wurden u. a. an der Volksbühne Berlin, am Ballhaus Naunynstraße (Mj’a sin-Verflechtungen), am Palais de Tokyo, Paris (On Speeches) und am HAU Hebbel am Ufer gezeigt (On Confluence). Sie tanzt in Collective Jumps und Turning Solo von Isabelle Schad, arbeitete mit Alexandra Pirici (Fluids, Signals, Aggregate) und in verschiedenen Kollaborationen in Deutschland, Frankreich und der Türkei (z. B. DO KU MAN von Taldans). Sie erhielt Stipendien und Förderungen, u. a. der Kunststiftung NRW und des Goethe-Instituts für ihr Solotanzprojekt Sahman-Grenze-Kuş und den Film Constant changes, silent witnesses, den sie während ihres Stipendiums in Istanbul 2018 entwickelte. 2021 hatte ihre Produktion liú auf der Plattform des HAU4 Premiere. Derzeit entwickelt sie das Stück Kleine große Sprünge im Rahmen von Tanzkomplizen und arbeitet in unterschiedlichen Projekten mit Juliana Piquero, Catalina Fernández und Kadir „amigo“ Memiş.

Jasmin İhraç war von September bis Dezember 2018 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.