Anahita Razmi, Foto: Privat

Anahita Razmi | April-Juli 2021

Anahita Razmi ist bildende Künstlerin und lebt in Berlin und London. Sie studierte Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und am Pratt Institute New York sowie Bildende Kunst/Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ihre medienübergreifende Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten von Import/Export und kontextuellen Verlagerungen als künstlerische Strategie. Räume für hybride Identitäten sowie Fragen zu Konstruktionen von kultureller Repräsentation und Bildgedächtnis lotet sie aus in oft umfangreichen, transkulturellen Projekten.

Anahita Razmi’s Arbeiten wurden international gezeigt, u.a. im Museo Jumex, Mexico City, der Halle14, Leipzig, der Zacheta National Gallery of Art, Warschau, dem Kunstraum Innsbruck, Sazmanab Center for Contemporary Art, Teheran, der Kunsthalle Baden-Baden, dem National Art Center Tokyo, und dem Kunstmuseum Stuttgart. Razmi erhielt zudem zahlreiche Förderungen und Preise, etwa die Goethe at LUX Residency, London (2018), den Werkstattpreis der Erich Hauser Foundation (2015), das MAK-Schindler Stipendium, Los Angeles (2013) und den Emdash Award, Frieze Foundation, London (2011). Seit 2018 arbeitet sie zudem als Lecturer im BA Fine Art (4D Pathway) am Central Saint Martins College of Art and Design, London.

Anahita Razmi ist von April bis Juli 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.