Foto: Sedat Mehder

Regine Dura

Regine Dura ist Regisseurin, Autorin und Dramaturgin. Nach ihrem Studium der Theater-/Filmwissenschaft, Germanistik und Kunst in Frankfurt am Main sowie Video an der Hochschule der Künste Berlin arbeitete sie in Berlin und London u. a. für die European Film Academy und die Wim Wenders Produktion. Film- und Radioproduktionen entstanden für ZDF/ARTE, WDR und SWR. Ihr Dokumentarfilm Weißes Blut war zum Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken eingeladen. Seit 2000 arbeitet sie mit Hans-Werner Kroesinger zusammen. Sie ist verantwortlich für Stückentwicklung/Konzept/Text und seit 2019 auch Co-Regie und entwickelte u. a. Schwarze Ernte (HAU Hebbel am Ufer, Berlin), Die 40 Tage des Musa Dagh (Maxim Gorki Theater, Berlin), Mythos Voest (Landestheater Linz), Brennende Erde (Schauspiel Leipzig), Westwall (Staatstheater Mainz), Saal 600 (Staatstheater Nürnberg) und wurde mit Stolpersteine Staatstheater (Staatstheater Karlsruhe) zum Theatertreffen 2016 eingeladen. Sie leitete Theaterworkshops in Hongkong, Peking, Sarajewo und Istanbul und erhielt u. a. das Recherchestipendium des Berliner Senats und das Residenzstipendium der Villa Kamogawa (Kyoto).

Regine Dura war im April und August 2013 und von März bis April 2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.