Foto: Enis Yücel

Ola Kolehmainen

Ola Kolehmainen, geboren 1964 in Helsinki, lebt und arbeitet in Berlin. Als Teil der ersten Generation der Helsinki Schule wurde er bekannt für seinen minimalistisch-abstrakten Ansatz, der die moderne Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts als Ausgangspunkt nimmt. In den letzten Jahren hat sich sein minimalistischer Blick auf die Metaebene der Kunst- und Architekturgeschichte gerichtet. Der Wendepunkt kam 2014 mit einem Auftrag des Museums Borusan Contemporary in Istanbul, als Kolehmainen mit osmanischen und byzantinischen Heiligtümern arbeitete. Der Künstler entwickelte eine abstrakt-konstruktive Art, diese historisch aufgeladenen Bauwerke zu fotografieren. 2015 verlieh das Royal Institute of British Architects Kolehmainen das RIBA-Ehrenstipendium. Von Dezember 2017 bis März 2018 zeigte das Kunstmuseum Helsinki eine groß angelegte Ausstellung mit Kolehmainens Werken, Sacred Places. Er hat 50 Einzelausstellungen, 5 Monografien und die Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen auf der ganzen Welt realisiert. Derzeit arbeitet er an neuen Werken für die 9. Ausgabe der Beijing Biennale 2022.

Ola Kolehmainen war von Oktober 2013 bis März 2014 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.