Philipp Lachenmann | September-Oktober 2020

Philipp Lachenmann, geboren 1963 in München, studierte nach einer Ausbildung zum Architekturmodellbauer zunächst Film (Hochschule für Film und Fernsehen HFF) sowie Kunstgeschichte und Philosophie (Ludwig-Maximilians-Universität) in München und absolvierte anschließend ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien KHM, Köln. Die Entstehungsbedingungen und Funktionsweisen von kollektiven Bildern sind ebenso Untersuchungsgegenstand seiner konzeptuell-künstlerischer Praxis wie Konfrontationen, Abgründe und Bruchstellen in der Gesellschaft. Seine Werke waren z. B. auf der Shanghai Biennale, im Martin-Gropius-Bau, Berlin, im Museum K21, Düsseldorf, im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, in den Deichtorhallen, Hamburg, und in der Pinakothek der Moderne, München, zu sehen. Lachenmanns filmische Arbeiten wurden beim International Film Festival Rotterdam, beim San Francisco International Film Festival, beim New York Film Festival und beim Hong Kong International Film Festival gezeigt. Er erhielt unter anderem die Förderungen Villa Massimo, Rom, Cité des Arts, Paris, und Villa Aurora, Los Angeles. Lachenmann arbeitet in Berlin und Los Angeles.

Philipp Lachenmann war von März bis August 2018 und von September bis Oktober 2020 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya.