Credit: Diana Näcke

Masha Qrella I Oktober 2020-März 2021

Masha Qrella ist Mitbegründerin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum Luck, dem fünf weitere Solo-Alben, diverse künstlerische Kooperationen und Konzerttouren in Europa, den USA und Japan folgen. Neben eigenen Songs schreibt sie Film- und Theatermusik. Unter anderem interpretierte sie Songs von Frederick Loewe und Kurt Weill (2007) und vertonte Texte von Heiner Müller (2016) sowie Einar Schleef (2019). In ihrer ersten eigenen Theaterproduktion setzte sich Qrella mit Texten von Thomas Brasch auseinander – eine Arbeit an der Schnittstelle von Konzert, performativem Textraum und Installation (Uraufführung am HAU – Hebbel am Ufer im Dezember 2019), die auch zur Veröffentlichung ihres jüngsten Soloalbums Woanders (Staatsakt, 2021) führte. In Zusammenarbeit mit Diana Näcke und Christina Runge und im Auftrag von DLF Kultur entstand das gleichnamige Hörspiel, das einen Einblick in den Entstehungsprozess dieser Arbeit gewährt. In Tarabya entwickelte sie die Filmmusik für die Verfilmung von Lucy Frickes Roman Töchter in der Regie von Nana Neul (Kinopremiere Oktober 2021).

Masha Qrella war von Oktober 2020 bis März 2021 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya.